Die Mitglieder in alphabetischer Reihenfolge
Das Wissenschaftsforum Ruhr e.V. hat bislang 46 Mitglieder (Stand Dezember 2011). Zu seinen Mitgliedern gehören außeruniversitäre und universitätsangehörige Forschungsinstitute der Ruhrregion.
Hier die Liste der Mitgliedsinstitute zum Download.
Salomon-Ludwig-Steinheim Institut für deutsch-jüdische Geschichte
Prof. Dr. Michael Brocke (Direktor)
Edmund-Körner-Platz 2
45127 Essen
(0201) 20164434
www.steinheim-institut.de
Arbeits- und Forschungsschwerpunkte
Das Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen erforscht die Geschichte und Kultur der Juden im deutschen Sprachraum von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart. Das dichte Netz der Beziehungen zwischen jüdischer und allgemeiner Gesellschaft und ihrer Geschichte(n) wird unter religions- und sozialgeschichtlichen, literatur- und kulturwissenschaftlichen Perspektiven untersucht.
Innerjüdische Zusammenhänge, Quellen und Traditionen stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit in Forschung und Vermittlung. Sie eröffnen neue Einsichten in die Art und Weise, wie Juden in Europa ihre Welt selbstbewußt und vielseitig interaktiv gestalteten. Vorrangig der Forschung gewidmet, vermittelt das Institut seine Ergebnisse in die breite Öffentlichkeit, nimmt Lehraufträge an der Universität wahr und interveniert auch politisch.
Schwerpunkte:
- Friedhofsdokumentationen und Erforschung der hebräischen Inschriften
- Webdatenbanken (auch übergreifende Suche in mehreren Datenbanken)
- Vierteljahreszeitschrift Kalonymos
- Deutsch-Jüdische Publizistik
- "Spurensuche" - Jüdische Friedhöfe in Deutschland. Eine Einführung für Lehrer und Schüler
- die ‚Alliance Israélite Universelle’ in Deutschland, 1860-1914
- Qualitative Digitalisierung des handschriftlichen Nachlasses des Philosophen und Pädagogen Jonas Cohn (1869-1947)
- Die rheinischen Juden im Mittelalter. Ein Online-Handbuch für Lehrer und Dozenten in Schule, Hochschule und kultureller Bildungsarbeit



