Mitglieder

Publikationen
Aktuelle Veröffentlichungen/Neuerscheinungen
.
IAT-Forschung aktuell 11/ 2011: Elitestudie Ruhrgebiet: Einstellungen und Einschätzungen zur Region
Eine Studie aus dem Institut Arbeit und Technik (IAT / FH Gelsenkirchen, Autoren: Franz Lehner / Fikret Öz), die unter Prof. Dr. Franz Lehner in Kooperation mit der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt wurde, zeigt, dass die Führungskräfte des Ruhrgebiets zu ihrer Region stehen, aber dabei durchaus kritisch denken. Sie schätzen die Lebensqualität im Ballungsraum, aber das Kulturangebot, die Einkaufsmöglichkeiten, die Naherholung. Politik und Verwaltung in der Metropole Ruhr werden weniger positiv gesehen, viele stimmen der Einschätzung zu, dass die wirtschaftliche Entwicklung des Ruhrgebiets durch das Kirchturmdenken der Politik gehemmt werde. Einer umfassenden Integration der Ruhrgebietsstädte zu einer einzigen „Ruhrstadt“ stehen die Eliten der Region kritisch gegenüber. Vielmehr wird die wirtschaftliche Zukunft der Region in einer modernen Industrieproduktion gesehen, auf deren Fundament neue Leitbranchen aufbauen können. Kritisiert wird auch, dass die Wirtschaft im Ruhrgebiet zu wenig in Forschung investiere, um an der internationalen Spitze mithalten zu können, und dass das Land NRW mehr tun müsse, um die Qualität der Hochschulen zu sichern.
Die Studie, die von Studierenden des Bachelor-Studiengangs Sozialwissenschaft im Rahmen eines Empirie-Moduls erstellt wurde, hatte zum Ziel, Einstellungen und Handlungsorientierungen der Eliten des Ruhrgebiets und die sich daraus ergebenden Perspektiven für die Entwicklung der Region zu untersuchen. Der Außensicht des „Ruhrpotts“, die vielen Rankings zu Grunde liegt, sollte damit auch eine Innensicht von Eliten entgegengesetzt werden. Als Eliten wurde ein größerer Kreis von Führungskräften und anderen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Arbeit, Politik, Kultur und Wissenschaft angenommen, die von ihren Ämtern, Positionen und Aktivitäten her Debatten, Vorstellungen und Entscheidungen im Ruhrgebiet regelmäßig beeinflussen.
Downloadlink der IAT-Forschung aktuell 11/ 2011
hier
IAQ-Report: Kommunale Bildungspolitik – Strukturen und Bildungstrends
Kommunen begreifen sich in wachsendem Maße als gestaltende Akteure einer Bildungspolitik „vor Ort“. Empirische Erkenntnisse über die Inhalte dieser Politik fehlen jedoch bislang weitgehend. Die Themen kommunaler Bildungspolitik sind vielfach durch überregionale Diskussionszusammen-hänge bestimmt (bspw. Ganztagsbildung, Vernetzung Bildung/Jugendhilfe, Übergangsmanage-ment); es finden sich jedoch je nach lokalen Prioritäten und Bedarfen sehr unterschiedliche Schwerpunktsetzungen. Die kommunalen Initiativen werden durch Programme von Bund und Ländern flankiert. Die Kommunen erhalten durch diese Programme inhaltliche und strukturelle Impulse und nutzen sie zur Weiterentwicklung ihrer örtlichen Schwerpunkte.
Sie können diesen Report als PDF herunterladen:
http://www.iaq.uni-due.de/iaq-report/2011/report2011-04.php
oder sich im Archiv einen Überblick über alle bisher erschienenen Reports verschaffen
http://www.iaq.uni-due.de/iaq-report/
Gerlmaier, Anja / Latniak, Erich (Hrsg.), 2011: Burnout in der IT-Branche: Ursachen und betriebliche Prävention. Kröning: Asanger. ISBN 978-3-89334-566-3
Längst ist das Burnout-Syndrom mehr als eine "Managerkrankheit". Burnout-gefährdet sind viele, die sich im Job stark engagieren. Dazu gehören vor allem auch Wissensarbeiter/innen in der IT-Branche: In immer mehr IT-Unternehmen treten dort durch die Folgen von chronischem Stress und Burnout verursachte Arbeitsausfälle und Leistungsprobleme zutage.
Der Sammelband enthält im ersten Teil theoretisch-konzeptionelle Beiträge, z.B. über
• die Ursachen von Stress und Burnout bei IT-Fachleuten,
• neue Belastungskonstellationen durch die Veränderungen in der IT-Branche, und
• psychische Erschöpfung bei bestimmten Risikogruppen.
Im zweiten Teil folgen praxisbezogene Beiträge, in denen detailliert die Erfahrungen des Verbundprojekts "Demografischer Wandel und Prävention in der IT-Branche" (DIWA-IT) bei der Umsetzung der entwickelten Präventions- und Gestaltungskonzepte dargestellt werden, z.B.
• Ansatzpunkte eines alternsgerechten Präventionsmanagements,
• Integratives Stressmanagement,
• Nachhaltige Gesundheitsförderung,
• Gesundheitsförderliche Arbeitsplatzgestaltung in kleinen und mittelständischen IT-Unternehmen.
http://www.iaq.uni-due.de/aktuell/veroeff/2011/gerlmaier01.php
I. Bentz, J. Blume, M. Honnacker, R. Fähnrich, H.-J. Windberg, T. Wybierek: Gefährliche Produkte (Ausgabe 2011). Informationsdienst zum Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) 1. Auflage. Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2011. ISBN: 978-3-88261-130-4, 208 Seiten, Papier, PDF-Datei
Die vorliegenden Informationen der BAuA zur Geräte- und Produktsicherheit sollen die zuständigen Marktaufsichtsbehörden insbesondere bei der Entwicklung und Durchführung des Überwachungskonzeptes gemäß § 8 Abs. 4 des Geräte- und Produktsicherheitsgesetzes (GPSG) unterstützen. Darüber hinaus dient die vorliegende Schrift dem Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Behörden der Länder und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) als beauftragte Stelle nach dem Geräte- und Produktsicherheitsgesetz.Um dem Informationsbedürfnis der Bevölkerung über gefährliche technische Produkte entgegenzukommen, ist diese Informationsschrift auch öffentlich zugänglich.Aus urheberrechtlichen Gründen können jedoch nicht sämtliche Inhalte auf den Internetseiten veröffentlich werden. Dies gilt insbesondere für die in der Druckversion enthaltene Kopiensammlung von originalen Zeitungsmeldungen. Interessenten hieran können sich jedoch an das Informationszentrum der BAuA wenden und um Zusendung eines gedruckten Exemplars bitten.
Link zum Volltext (PDF-Datei, 3 MB)
http://www.baua.de/de/Publikationen....b=publicationFile&v=3
Dietrich Grönemeyer, Theo Kobusch, Heinz Schott (Hgg.), Thomas Welt (Mitarbeit):
Gesundheit im Spiegel der Disziplinen, Epochen, Kulturen
Tübingen: Max Niemeyer Verlag, Dezember 2008, 447 Seiten
ISBN 978-3-484-85001-9
Aus interdisziplinärer Perspektive wird das Thema der Gesundheit in 21 Beiträgen beleuchtet. Mediziner, Medizinhistoriker, Philosophen, Philologen, Theologen, Psychologen und Historiker haben sich an diesem Band beteiligt. Der Band eröffnet die Reihe Ars medicinae. Die Wissenschaft der Medizin und das Heil des Menschen. Sie wurde begründet durch die Initiative Gesundheit, einem Zusammenschluss von naturwissenschaftlich und geisteswissenschaftlich arbeitenden Ärzten, Forschern und Hochschullehrern. In der Reihe soll ein Verständnis von Gesundheit interdisziplinär thematisiert werden, das das gesamte Sein des Menschen samt seiner natürlichen, sozialen und kulturellen Umwelt umfasst. Integrative Medizinkonzepte werden beleuchtet und weiterentwickelt. An der Initiative Gesundheit ist vom Wissenschaftsforum Ruhr das
Grönemeyer Institut beteiligt. In Zukunft wird auch die
Sozialforschungsstelle Dortmund Beiträge leisten.
http://www.degruyter.de/cont/fb/ge/....cfm?id=IS-9783484850019-1
Jürgen Mittag/Thomas Urban (Bearb.):
Brückenschläge
Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets und Institut für soziale Bewegungen
Essen: Klartext Verlag 2008, 84 Seiten
ISBN 978-3-8375-0093-6
Im Mittelpunkt dieser Dokumentation stehen die Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets und das Institut für soziale Bewegungen, die sich mit dem Haus der Geschichte des Ruhrgebiets ein gemeinsames Domizil in Bochum teilen. Beleuchtet werden neben den Forschungsaktivitäten und Serviceangeboten beider Einrichtungen auch ihre Gründungsprozesse und Entwicklungslinien. Gezeigt wird in diesem Zusammenhang, dass mit dem Brückenschlag zwischen Stiftung und Institut eine Konstruktion geschaffen wurde, die ein bislang ungewöhnliches Kapitel der deutschen Wissenschaftslandschaft darstellt, die zugleich aber auch beispielhaft für den strukturellen Wandel des Ruhrgebiets steht.
http://www.ruhr-uni-bochum.de/sbr/a....es/frameset_aktuelles.htm
Publikationsseiten Mitglieder
Auf den folgenden Webseiten können Sie sich über die Publikationen der Mitgliedsinstitute direkt informieren (A-Z):
Bundesanstaltung für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Dortmund
Deutsches Bergbau-Museum Bochum
Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung
Erich-Brost-Institut für Journalismus in Europa
Fraunhofer Institut UMSICHT, Oberhausen
Fraunhofer Institut für Software- und Systemtechnik, Dortmund
Fritz-Hüser Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt
Gemeinsame Arbeitsstelle RUB-IGM
Grönemeyer-Institut für Mikrotherapie, Bochum
Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen
Institut Arbeit und Technik der FH Gelsenkirchen
Institut für Diaspora und Genozidforschung an der Ruhr-Universität Bochum
Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH, Dortmund
Institut für Prävention und Gesundheitsförderung an der Universität Duisburg-Essen
Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen
Institut für Zeitungsforschung, Dortmund
ISAS Institute for Analytical Sciences
Kulturwissenschaftliches Institut, Essen
Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, Recklinghausen
Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie, Dortmund
N.U.R.E.C. Institute Duisburg e.V.
PROSOZ ProKids-Institut, Herten
Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung RWI Essen
Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e.V. an der Universität Duisburg-Essen
Ruhr-Forschungsinstitut für Innovations- und Strukturpolitik (RUFIS)
Salomon-Ludwig-Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte
Sozialforschungsstelle Dortmund, TU Dortmund
Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets, Bochum


