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Workshop Changing Money: Alternativwährungen als Mittel politischer und künstlerischer Intervention) 25. Januar 12:00 Uhr - 19:00 Uhr
If money rules the world, who rules money? Während Banken und Staaten darum ringen, wer in der Finanzpolitik den Ton angibt, beginnt sich unser kulturelles Verständnis vom Geld zu wandeln. Der Handel mit so genannten Derivaten zeigt: Geld ist in hohem Maße veränderlich, es wird gestaltet, und zwar mit massiven gesellschaftlichen Folgen. Das Scheitern der Staaten, diesen Prozess zu regulieren, stellt Geld als neutrales Medium in Frage: Können nur die Akteure das Geld gestalten, die bereits über große Mengen davon verfügen? Kann man im System des Geldes intervenieren, auch dann, wenn man keines hat? Experimente mit alternativen, lokalen und sozialen Währungen scheinen genau das zu versprechen. Der Kulturwissenschaftler und Aktivist David Boyle ist international einer ihrer wichtigsten Fürsprecher. Er diskutiert in diesem Workshop mit Ralph und Stephan Heidenreich, die seit Ausbruch der Finanzkrise unser sich wandelndes Verständnis vom Geld analysieren. Eingeladen haben die Künstler_innen und Forscher_innen des Forschungstheaters (FUNDUS THEATER Hamburg) und der geheimagentur (z.Zt. am Theater Oberhausen). Sie untersuchen Alternativwährungen als Mittel künstlerischer Intervention und berichten von aktuellen Projekten wie der Hamburger Kinderbank, der Banco Palmas in Brasilien und der Schwarzbank, die am Theater Oberhausen im Frühjahr 2012 ihre Türen öffnen wid. Bietet Performance Art Perspektiven, um die Performanz des Geldes zu verändern?
Workshop am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen durchgeführt in Kooperation mit geheimagentur, Forschungstheater/FUNDUS THEATER und dem Theater Oberhausen
Referenten: David Boyle, Ralph Heidenreich, Stephan Heidenreich
Termin: Mittwoch, 25. Januar 12:00 Uhr - 19:00 Uhr
Ort: Kulturwissenschaftliches Institut Essen, Goethestraße 31
Die Veranstaltung ist öffentlich, um Anmeldung wird gebeten bei
maria.klauwer@kwi-nrw.de bis 18. Januar 2012.
Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI) | Goethestraße 31 | 45128 Essen | Tel. +49 201-7204-0



