Veranstaltungen 2009
Ringveranstaltung: Die alternde Gesellschaft - Herausforderungen und Chancen
7. Dezember 2009 bis 12. Juli 2010
Die interdisziplinäre Ringveranstaltung "Die alternde Gesellschaft - Herausforderungen und Chancen", ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010, thematisiert den demografischen Wandel im Ruhrgebiet aus unterschiedlichen Perspektiven: Neben den Belangen des Individuums werden insbesondere gesellschaftliche, soziale und ökonomische Rahmenbedingungen untersucht. Vor dem Hintergrund der regionalen Herausforderung des demografischen Wandels sollen Lösungsansätze und Zukunftsoptionen für die alternde Gesellschaft aufgezeigt werden, die gleichsam als modellhaft für Europa verstanden werden.
Die Veranstaltungsreihe ist mit einer großen Auftaktveranstaltung am 7. Dezember 2009 eröffnet worden, die inhaltlich in das Gesamtszenario des demografischen Wandels eingeführt und insbesondere die regionale Perspektive dargestellt hat. Die Ringveranstaltung macht die großen Herausforderungen der alternden Gesellschaft in ihren unterschiedlichen thematischen Facetten deutlich und stellt dabei immer wieder den Bezug zur Metropole Ruhr her. Die insgesamt zwölf einzelnen Veranstaltungen werden in Zusammenarbeit von Mitgliedsinstituten des Wissenschaftsforums durchgeführt, die – in dieser Form einmalig – ihre Kompetenzen zur Bearbeitung eines zentralen Zukunftsthemas bündeln. Die Veranstaltungen finden als Diskussion, Vortrag oder Workshop montags in unregelmäßigen Abständen statt.
Die Ringveranstaltung wird gefördert von der
Stiftung Mercator und zusätzlich vom
Verein pro Ruhrgebiet unterstützt.
Aktuelle Veranstaltungshinweise finden Sie unter Veranstaltungen 2010
Alle bereits durchgeführten Veranstaltungen und Dokumentationen finden Sie im Veranstaltungsarchiv
Wissenschaft im Fokus: Herz oder Hirn?
07. Oktober 2009 19:00
Podiumsdiskussion zum kulturbedingten Blick der Medizin auf den Menschen
Im medizinischen Alltag werden je nach Land und Kulturkreis oftmals unterschiedliche Organe bevorzugt untersucht und behandelt. Sind diese Vorlieben auf rein biomedizinisch bestimmbare Fakten zurückzuführen, oder sind sie nicht eher in kulturellen Unterschieden der Länder begründet? Was bedeutet dieser Zusammenhang für die Behandlungspraxis?
Wie stark Gesundheitsvorstellungen und Therapieformen vom kulturellen Kontext abhängen, diskutieren:
Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer, Direktor des Grönemeyer Instituts für Mikrotherapie und Vorsitzender des Wissenschaftsforums Ruhr e.V.
Dr. Michael Knipper, Institut für Geschichte der Medizin der Justus-Liebig-Universität Gießen
Prof. Dr. med. Petra Thürmann, Philipp Klee-Institut für klinische Pharmakologie Wuppertal, Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft
Angelika Wolf M.A., Universität Bayreuth
Moderation: Andreas Lange // WDR 5 Moderator
Die Veranstaltung führt das Wissenschaftsforum Ruhr in der Reihe Wissenschaft im Fokus in Kooperation mit der DASA und der Initiative Gesundheit durch.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Veranstaltung der Reihe Wissenschaft im Fokus wird gefördert von der Stiftung Mercator.
Wissenschaft und Medizin - das neue Profil der Metropole Ruhr?
13. Mai 2009 18:00
Parlamentarischer Abend des Wissenschaftsforums Ruhr e.V. in Kooperation mit der Vorsitzenden des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages, Frau Ulla Burchardt, in Berlin.
Diskussionsforum mit Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer (Direktor des Grönemeyer Instituts für Mikrotherapie und Vorsitzender des Wissenschaftsforums Ruhr) und Prof. Dr. Claus Leggewie (Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen KWI).
Ansprechpartnerin:
Heike Wulfert, Tel. 0201/7204-251
Der Mensch im Alter - Last oder neue Perspektive?
04. März 2009 19:00
Kooperationsveranstaltung des Wissenschaftsforums Ruhr e.V. mit der Initiative Gesundheit und der DASA in der Reihe "Wissenschaft im Fokus"
Was es für einen Menschen heißt, alt zu sein, und welche Chancen er in einer hochtechnisierten und medizinisch geprägten Welt hat, soll aus den verschiedenen Blickwinkeln der Gerontologie, der Medizin, der Philosophie und der Sozialwissenschaft erörtert werden.
Teilnehmer: Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer, Universität Witten/Herdecke und Grönemeyer Institut für Mikrotherapie; PD Dr. Josef Hilbert, Institut Arbeit und Technik, Gelsenkirchen; Prof. Dr. Theo Kobusch, Universität Bonn; Dr. Eckart Schnabel, Institut für Gerontologie Dortmund



