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Ringveranstaltung: Alternde Gesellschaft

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zur Ringveranstaltung "Die alternde Gesellschaft - Herausforderungen und Chancen" sowie die Dokumentation aller durchgeführten Veranstaltungen der Reihe.

Das vollständige Programm der Veranstaltungsreihe steht Ihnen als PDF zur Verfügung.


Altern als verantwortungsethische Herausforderung

12. Juli 2010 18:00

Abschlussveranstaltung der Reihe "Die alternde Gesellschaft - Herausforderungen und Chancen"

Die alternde Gesellschaft stellt nicht nur eine demografische, sondern auch eine verantwortungsethische Herausforderung dar. Obwohl Staat und Gesellschaft zahlreiche Hilfs- und Unterstützungsangebote bei Einschränkungen und Belastungen im Alter bereitstellen, wächst bei vielen Bürgern die Angst vor Pflegebedürftigkeit und sinnloser Lebensverlängerung. Viele wollen gar nicht so alt werden, wie es heute möglich ist. Zugleich fragt sich, ob jene staatlichen Hilfen weiter geleistet werden können, wenn die Zahl von Hochaltrigen und Pflegebedürftigen wie erwartet zunimmt und gleichzeitig die finanziellen Spielräume der öffentlichen Haushalte immer enger werden.

Was folgt daraus? Soll den Alten mehr Eigenverantwortung gegeben werden, sei es bei der eigenen Versorgung, sei es bei der Entscheidung über die Lebensbeendigung? Kann erwartet werden, dass sich Menschen auch noch im hohen Alter um die Aufrechterhaltung ihrer Selbstständigkeit kümmern und als aktive Bürger an der Gesellschaft teilnehmen? Oder steht der Staat in der Pflicht, alte Menschen besser zu unterstützen und sie verstärkt der öffentlichen Verantwortung zu unterstellen? Was aber geschieht, wenn dies aus Kostengründen nicht mehr geht?

Leitung des Panels: Dr. Matthias Kamann, Die Welt, Berlin.
TeilnehmerInnen: Prof. Dr. Claus Feldmann (Universität Hannover), Prof. Dr. Petra Gehring (TU Darmstadt), Prof. Dr. Ludger Heidbrink (KWI).

Ort: Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)

Die vom Center für Responsibility Research (CRR) am KWI veranstaltete Paneldiskussion bildete den Abschluss der Ringveranstaltung „Die alternde Gesellschaft – Herausforderungen und Chancen“ des Wissenschaftsforums Ruhr, ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010, gefördert von der Stiftung Mercator und dem Verein Pro Ruhrgebiet.



Die Medikalisierung der alternden Gesellschaft in den letzten zwei Jahrhunderten

05. Juli 2010 19:00

Der „Epidemiologische Übergang“ bezeichnet den Rückgang epidemisch auftretender Infektionskrankheiten in den Industriestaaten. Dieser Prozess wird auf den medizinischen Fortschritt, die Verbesserung des Lebensstandards und öffentliche Hygienemaßnahmen zurückgeführt.
Haupttodesursachen sind mittlerweile Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen, die eine zunehmend älter werdende Bevölkerung treffen. Man versteht oftmals unter dem alten Menschen eine defizitäre Ausgabe des körperlich und intellektuell auf der Höhe seiner Fähigkeiten befindlichen jungen Menschen. Dagegen liegen im Alter Chancen auf Kompetenzerwerb, die dem im Berufsleben stehenden Menschen nicht gegeben sind. Es gibt Eigenschaften, die in besonderem Maße bei alten Menschen ausgebildet werden können wie die Fähigkeit zur Gestaltung ihres sozialen Umfeldes und ein hohes eigenreflektorisches Niveau. Eine reiche Lebenserfahrung kann in bürgerschaftliches Engagement einfließen, Unternehmen können sich der beruflichen Erfahrung im Sinne der Supervision bedienen.

Programm

19.00 Uhr: Begrüßung durch Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer, Universität Witten/Herdecke
19.05 Uhr: Vorstellung der Referenten durch Andreas Lange (WDR 5-Moderator)
19.15 Uhr: Prof. Dr. Jörg Vögele, Heinrich Heine Universität, Düsseldorf: „Der Rückzug des Todes“. Demographischer und epidemiologischer Wandel in historischer Perspektive
19.45 Uhr: Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer, Universität Witten/Herdecke: Medikalisierung und alternde Gesellschaft
20.15 Uhr: Prof. Dr. Gerhard Naegele, TU Dortmund: Potenziale des Alterns für den Einzelnen und die Gesellschaft
20.45 Uhr: Pause (Getränke, Fingerfood)
21.15 Uhr: Podiumsdiskussion der drei Referenten und des Moderators mit Öffnung in das Publikum
22.00 Uhr: Ende der Veranstaltung

Ort: Grönemeyer Institut für Mikrotherapie, Bochum



Die Wohnung als dritter Gesundheitsstandort

31. Mai 2010 14:00

Gesundheitsversorgung in der Zukunft

Wie können Technik und Service dazu beitragen, dass ältere Menschen ihren Lebensabend selbstbestimmt, sicher und gut versorgt in der eigenen Wohnung und im gewohnten Lebensumfeld verbringen können? Kann eine „Ambulantisierung“ der Medizin dazu beitragen, dass Gesundheitsversorgung auch in Zeiten des demografischen Wandels bezahlbar und komfortabel bleibt? Insbesondere wird die Veranstaltung zeigen, welche Chancen sich für neue Dienstleistungsangebote im Allgemeinen und Gesundheitsdienstleistungen im Besonderen durch den demografischen Wandel ergeben.

Die Veranstaltung soll vorhandene Trends und längerfristig angelegte Entwicklungen in der Gesundheitsversorgung exemplarisch vorstellen und die Potenziale ausleuchten, die durch neue Technologien im Bereich von „Ambient Assisted Living“ (Technikunterstützung im Haushalt), E-Healthcare (mobile, technikgestützte medizinische Versorgung) und Telemedizin (z. B. Telemonitoring, also das Auswerten von Vitaldaten in den eigenen vier Wänden) zur Bewältigung des demografischen Wandels eröffnet werden. Die Veranstaltung soll auch aufzeigen, wie sich unsere Wohnquartiere und die Dienstleistungsqualität vor Ort parallel mit entwickeln müssten.

Programm

Begrüßung - Prof. Dr. Dieter Grunow, Geschäftsführender Direktor des RISP (und Moderator)
„Versorgungssicherheit ohne Zukunft? Neue Anforderungen an das Gesundheitssystem durch den demografischen Wandel“ – Dr. Nicola Werbeck/Dr. Michael Kersting, RUFIS
„Perspektiven des Ruhrgebiets als innovativer Gesundheitsregion “ PD Dr. Josef Hilbert, IAT
- Fragen und Diskussion
„Telemedizin in den eigenen vier Wänden – Sicherheit und Komfort durch „Ambient Assisted Living“ Technologien“, Dr. Markus Wiedeler, Fraunhofer ISST
E-Health@Home – Geschäftsmodelle und Perspektiven für das Zu Hause als dritten Gesundheitsstandort“, Joachim Liesenfeld, RISP
- Fragen und Diskussion

Ort: InHaus 2 der Fraunhofer Gesellschaft in Duisburg (Campus UDE), Forsthausweg 1 in 47057 Duisburg



Migration und Alter

17. Mai 2010 16:00

Vertreter von Migrantenselbstorganisationen im Gespräch mit Politik, Wissenschaft und Wohlfahrtsverbänden

Die meisten Senioren mit türkischer Migrationsgeschichte werden ihren Lebensabend in Deutschland verbringen. Ältere Migranten sind gegenwärtig nicht im Ruhrgebiet eine stark wachsende Bevölkerungsgruppe. Wissenschaft, Verwaltung aber auch die Akteure in den Wohlfahrtsverbänden sind gut beraten, sich mit den besonderen Bedürfnissen dieser Gruppe auseinander zu setzen. Im Rahmen eines Workshops werden Vertreter von unterschiedlichen Migrantenselbstorganisationen die Herausforderungen an eine sachgerechte Seniorenpolitik formulieren und in einer abschließenden öffentlichen Diskussion die besonderen Herausforderungen und Chancen mit Vertretern der Politik, Wissenschaft und Wohlfahrtsverbände erörtern. Die Veranstaltung findet in Kooperation von ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung - und ZfT - Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung - statt. Sie ist Bestandteil der Reihe "Die alternde Gesellschaft" des Wissenschaftsforums Ruhr, im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010.

Bericht zur Veranstaltung

Programm

14.00 Uhr Workshop mit Vertretern von türkischen Migrantenorganisationen
16.00 Uhr Öffentliche Podiumsdiskussion
Osman Apaydın, AWO Integration gGmbH
Dr. Christof Eichert, Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration NRW (angefragt)
PD Dr. Dirk Halm, Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung
Ralf Zimmer-Hegmann, ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung
17.30 Uhr Umtrunk

Ort: Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung, Altendorfer Straße 3, 45127 Essen

Moderiert wurde die Veranstaltung vom Zur externen Seite 'www.ils-forschung.de' wechseln ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und dem Zur externen Seite 'www.zft-online.de' wechseln Zentrum für Türkeistudien (ZFT).



Arbeitsmarkt und altersgerechte Arbeitsgestaltung

10. Mai 2010 14:00

Die 8. Veranstaltung in der Reihe "Die alternde Gesellschaft - Herausforderungen und Chancen", organisiert von der Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs), trägt den Titel "Arbeitsmarkt und altersgerechte Arbeitsgestaltung". Im Rahmen dieser Veranstaltung wird es eine Präsentation zu der Evaluation des Tarifvertrages in der Eisen- und Stahlindustrie im Tarifbezirk NRW plus geben.
Die Bewältigung des demografischen Wandels auf dem Arbeitsmarkt ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die sowohl bei Betrieben als auch bei den Arbeitnehmer/innen und der Arbeitsverwaltung liegt. Auf der Veranstaltung wird diskutiert, inwieweit sich für die nahe Zukunft Probleme im Bereich der Alterserwerbstätigkeit ergeben. Es werden betriebliche Gestaltungslösungen vorgestellt, die an das spezifische Bedingungsgefüge der kleinbetrieblichen Arbeitswelt anknüpfen. Darüber hinaus werden neue Erkenntnisse präsentiert, inwiefern der Tarifvertrag ein geeignetes Instrument darstellt, um den Herausforderungen des demografischen Wandels auf der betrieblichen Ebene zu begegnen.

Programm:
Begrüßung - Prof. Dr. Jürgen Howaldt, Sozialforschungsstelle Dortmund, TU Dortmund
Demographie in der Arbeitswelt - Arno Georg, Sozialforschungsstelle Dortmund, TU Dortmund
Wie viele Ältere verträgt der Arbeitsmarkt? - Dr. Martin Brussig, Institut Arbeit und Qualifikation, Universität Duisburg-Essen
Alter(n)sgerechte Arbeitsgestaltung in Kleinbetrieben - Uwe Dechmann, Sozialforschungsstelle Dortmund, TU Dortmund
Der Tarifvertrag als Instrument zur Gestaltung des demografischen Wandels - Olaf Katenkamp, Sozialforschungsstelle Dortmund, TU Dortmund

Ort: Sozialforschungsstelle Dortmund sfs, ZWE der TU Dortmund, Evinger Platz 17, 44339 Dortmund



Demografische Anforderungen an das Wohnen der Zukunft im Ruhrgebiet

19. April 2010 14:00

Die Auswirkungen des Demografischen Wandels im Ruhrgebiet betreffen besonders stark den Wohnungsmarkt. Durch die neuen Herausforderungen ergeben sich aber auch Chancen für Unternehmen im Ruhrgebiet, Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit Vorreiter auf dem Markt zu sein. Der demografische Wandel muss als gesellschaftliche Herausforderung begriffen und entsprechend gestaltet werden. Neue Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung im Ruhrgebiet werden in diesem Kolloquium aus Nachfragerperspektive und Anbieterseite vorgestellt. Aufgezeigt wird, dass mit dem Altern der Bevölkerung nicht nur Risiken, sondern auch Chancen für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Region, insbesondere für den Wohnungsmarkt, verbunden sind. Es werden innovative Angebote vorgestellt, die in der Verbindung von Mikrosystemtechnik und Dienstleistungen in den Bereichen Technik/Kommunikation und Sicherheit entwickelt wurden. Ebenso werden gute und nachahmenswerte Beispiele des barrierefreien Bauens im Neubau und vor allem in der Bestandsanpassung präsentiert und diskutiert.

Programm

14:00 Einführung und Begrüßung // Prof. Dr. Rolf G. Heinze (Ruhr-Universität Bochum)
14:15 Demographische Anforderungen an das Wohnen der Zukunft im Ruhrgebiet - eine Analyse der neuen Herausforderungen aus der Perspektive der Generation(en) 50+ // Michael Neitzel (InWIS Forschung und Beratung GmbH)
14:45 Barrierefreies Bauen (im Bestand) // Andrea Berndgen-Kaiser (ILS)
15:15 Pause
15:30 Mit Technologie gegen den Leerstand: Potenziale des "Ambient Assisted Living" für Wohnungsunternehmen im Ruhrgebiet // Dr. Wolfgang Deiters (Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST)
16:00 Die Umsetzung neuer Technologien in der Wohnungswirtschaft: Erste Zwischenergebnisse des Forschungsprojekts Service4Home // Catherine Ley (Ruhr-Universität Bochum)
16:15 Podiums-/Plenumsdiskussion "Vom technisch Machbaren zum Gewünschten: Perspektiven für das Wohnen der Zukunft im Ruhrgebiet" Moderation: Prof. Dr. Rolf G. Heinze
17:30 Get together / Ausklang

Ort: Bochum, Veranstaltungshalle im EBZ - Europäisches Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft

Presseinformation des InWIS vom 13.04.2010 als PDF



Kostenfalle Demografie? Einfluss von demografischem Wandel auf die Stadtentwicklung

15. März 2010 13:00

Programm

Begrüßung // Karl Jochem Kretschmer, Stellv. Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bochum

Einführung ins Thema // Prof. Dr. Dieter Hecht, Ruhr-Forschungsinstitut für Innovations- und Strukturpolitik (RUFIS)

Immer weniger - immer älter. Folgen für den Arbeitsmarkt und kommunale Einnahmen // Dr. Nicola Werbeck, Dr. Michael Kersting (RUFIS)

Kosteneffiziente Siedlungsentwicklung in Zeiten des demografischen Wandels // Andrea Dittrich-Wesbuer, Frank Osterhage, ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung

Demografischer Wandel – Strategische Überlegungen und Umsetzungsschritte in einer Kommune: das Beispiel Bochum // Dr. Ernst Kratzsch, Stadtbaurat der Stadt Bochum

Moderierte Podiums-/Plenumsdiskussion: „Stadt im Wandel/ Wandel in der Stadt“
Dr. Ernst Kratzsch, Baudezernent Stadt Bochum
Prof. Dr. Dieter Hecht, stellvertretender Vorstand RUFIS, Ruhr-Forschungsinstitut für Innovations- und Strukturpolitik
Dr. Dieter Kraemer, Geschäftsführer VBW Bauen und Wohnen GmbH (angefragt)
Prof. Dr. Volker Eichener, Geschäftsführender wissenschaftlicher Direktor InWIS GmbH Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung GmbH an der Ruhr-Universität Bochum
Moderation: Prof. Dr. Rainer Danielzyk, Wissenschaftlicher Direktor des ILS-Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung

Den vollständigen Programmablauf können Sie hier herunterladen.

Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Bochum



Alter, Arbeit und Lernen: Anwendungsorientierte Grundlagenforschung

08. März 2010 17:00

Im Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) wurde die Zur externen Seite 'www.ifado.de' wechseln Forschungsinitiative Arbeit und Alter gegründet, an der sich mehrere Projektgruppen beteiligen. In einem interdisziplinären Ansatz analysieren und entwickeln diese z.B. Veränderungen im Leistungs- und Lernverhalten älterer Menschen und die diesen zugrunde liegenden physiologischen Veränderungen; den Bedarf und die Ansatzpunkte für Interventionsmaßnahmen zum Erhalt bzw. zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit; geeignete Trainingsprogramme und/oder technische Hilfen zur Gestaltung des Arbeitsplatzes.

Programm:
Begrüßung und Eröffnung - Prof. Dr. Herbert Heuer, Direktor des IfADo
Die Forschungsinitiative Altern und Arbeit am IfADo - Prof. Dr. Michael Falkenstein
Altersgemischte Arbeitsgruppen - Prof. Dr. Klaus-Helmut Schmidt
Alternsgerechte Arbeitsmittel - Prof. Dr. Edmund Wascher, PD Dr. Gerhard Rinkenauer
Lernen im Alter 1: Lernen Ältere anders? - Dr. Nele Wild-Wall, Prof. Dr. Michael Falkenstein
Lernen im Alter 2: Training zur Verbesserung geistiger Fitness im Alter - Dr. Patrick Gajewski, Prof. Dr. Michael Falkenstein
Individuelle Sehleistungen - Mirjam König

Nach den Vorträgen: Wissenschaft zum Anfassen/ Laborführung in Kleingruppen (insgesamt 90 Min.) und Dialog von Teilnehmer/innen und Experten

Pressemitteilung des IfADo zur Veranstaltung "Alter, Arbeit und Lernen" vom 1.3.2010

Weitere Informationen zum Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund unter: Zur externen Seite 'www.ifado.de' wechseln www.ifado.de



Geistig fit im Beruf - Handlungsfelder und Lösungsansätze

22. Februar 2010 17:00

Bericht zur Veranstaltung (PDF)

Programm:

Begrüßung und thematische Einführung / Arbeitnehmer im Spannungsfeld zwischen Verhältnis- und Verhaltensprävention - Dr. Karl Kuhn, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

PFIFF – ein Projekt zum Erhalt der geistigen Leistungsfähigkeit - Prof. Dr. Michael Falkenstein, Leibniz-Institut für Arbeitsforschung (IfADo)

Wissenschaft live – Möglichkeit zur Teilnahmen an einer Führung durch Teile der DASA-Ausstellung sowie am Mentalen Aktivierungstraining. Link: Zur externen Seite 'www.pfiffprojekt.de' wechseln http://www.pfiffprojekt.de/

Abschlussdiskussion: Prävention zwischen Flucht aus der Verantwortung und Stärkung der Selbstverantwortung - Dr. Karl Kuhn (BAuA), Prof. Dr. Michael Falkenstein (IfADo), Stefan Pfeifer, DGB Bezirk NRW, Dr. Peter Janßen, Verband der Metall- und Elektroindustrie NRW e.V.

Partner: BAuA, DASA, INQA und IfADo

Zur Pressemeldung der BAuA: Zur externen Seite 'www.baua.de' wechseln http://www.baua.de/de/Presse/Presse....gen/2010/01/pm007-10.html



Mobilität von älteren Menschen und Barrierefreiheit im öffentlichen Bereich

01. Februar 2010 14:00

Mehrere Vorträge zu aktuellen wissenschaftlichen Projekten haben die Themen Mobilität und Barrierefreiheit aus Individual- und Zielgruppenperspektive beleuchtet. Neben der Vorstellung guter Praxisbeispiele zur Umsetzung von Barrierefreiheit im Ruhrgebiet wurde außerdem ein Sensibilisierungsworkshop mit Selbsterfahrungsmöglichkeiten durchgeführt.

Die Vortragsfolien der ReferentInnen können Sie hier einsehen:

Mobilitätsverhalten und Mobilitätsbedürfnisse älterer Menschen // Mechtild Stiewe, ILS-Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung

(Auto-)Fahrtrainings für Menschen über 70: Chancen und Risiken // Dr. Sebastian Poschadel, Leibniz-Institut für Arbeitsforschung (IfADo)

Barrierefreie Informationen und Reiseplanung // Dr. Christian Radek (FTB)

„NAV4Blind“: Entwicklung eines satellitengestützten Navigationssystems für blinde und sehbehinderte Menschen im Kreis Soest // Dr. Markus Wiedeler (Fraunhofer ISST)

Barrierefreiheit von öffentlichen Gebäuden und Verkehrsflächen // Martin Philippi (FTB)

Einen Bericht über die Veranstaltung finden Sie hier: Zur externen Seite 'www.ftb-net.de' wechseln http://www.ftb-net.de/wforum.html



Alte Menschen und Generationen in der Geschichte

14. Dezember 2009 15:00

Workshop und Öffentlicher Abendvortrag

Programm Workshop:
Prof. Dr. Stefan Brakensiek (Universität Duisburg-Essen): Alte Menschen im Mittelalter und in der frühen Neuzeit
Prof. Dr. Peter Borscheid (Universität Marburg): Alter und alte Menschen im Zeitalter der Aufklärung
Prof. Dr. Klaus Tenfelde (Ruhr-Universität Bochum/ISB): Die Verjugendlichung der Gesellschaft im Zeitalter der Industrialisierung
Prof. Dr. Jürgen Reulecke (Universität Gießen): Großväter, Väter und Söhne im Generationenwechsel des 20. Jahrhunderts

Öffentlicher Abendvortrag (19 Uhr):
Prof. Dr. mult. Jürgen Kocka (FU Berlin): Altern in Geschichte und Gegenwart. Bilder des Alters im Wandel

Eine Presseinformation aus dem Haus der Geschichte des Ruhrgebiets über die Veranstaltung vom 14.12.2009 finden Sie hier

Ort: Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, Clemensstr. 17-19, 44789 Bochum
Zur externen Seite 'www.rub.de' wechseln www.rub.de/isb



Altern im Ruhrgebiet: Demografischer Wandel als Gestaltungsaufgabe

07. Dezember 2009 15:00

Auftaktveranstaltung der Reihe

Vorträge (zum Download)

Demografie und die Zukunft der Stadt(region) // Prof. Dr. Rainer Danielzyk (ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung)

Demografischer Wandel: Fakten, Prognosen, ökonomische Konsequenzen // Prof. Dr. Thomas Bauer (Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung RWI Essen)

Arbeit, Gesundheit, Alter: Was bedeutet demografischer Wandel für die Arbeitswelt (der Region)? // Arno Georg (Sozialforschungsstelle Dortmund, TU Dortmund)

Active Ageing, Partizipation und Engagement in einer Gesellschaft des langen Lebens // Dr. Eckart Schnabel (Institut für Gerontologie an der TU Dortmund)

Mentale Leistungsfähigkeit im Alter: Wie kann man sie erfassen und verbessern? // Prof. Dr. Michael Falkenstein (Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund IfADo)