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Wissenschaftsforum Ruhr e.V.

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Wissenschaft im Ruhrgebiet

 

Voller Erfolg: Veranstaltung "Zukünftig produzieren, arbeiten und leben im urbanen Raum" des Wissenschaftsforums Ruhr
(Stand: 15.12.2016)

Wie werden wir zukünftig im Ruhrgebiet und anderen urbanen Räumen leben? Wie verändert sich unsere Arbeit, unsere Gesellschaft, unsere Kultur vor dem Hintergrund des digitalen Wandels? Wie, von wem, für wen und unter welchen Bedingungen wird zukünftig produziert? Im Rahmen der Veranstaltung "Zukünftig produzieren, arbeiten und leben im urbanen Raum" zu der das Wissenschaftsforums Ruhr e.V. am 08. Dezember 2016 in die Stahlhalle der Dortmunder DASA geladen hatte, wurden Ideen zur Zukunftsgestaltung aus dem Blickwinkel verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftlichen Lage des Ruhrgebiets diskutiert.

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Fotoimpressionen: Andreas Wahlbrink

Nach Grußworten von Gregor Isenbort (Direktor der DASA) und Prof. Dietrich Grönemeyer (Vorstandsvorsitzender des Wissenschaftsforums Ruhr e. V.) beleuchtete Prof. Michael ten Hompel vom Fraunhofer‐Institut für Materialfluss und Logistik in Dortmund mit seinem Einführungsvortrag das Thema „Social Networked Industry – Menschen und Maschinen als Partner in den sozialen Netzwerken einer Industrie 4.0". Auch Ministerin Svenja Schulze beteiligte sich engagiert an der Veranstaltung: "Politik muss Rahmenbedingungen setzen, um die Digitalisierung zu steuern", sagte die Ministerin und räumte dabei ein, dass die Politik der Realität oftmals hinterher laufe. In einem weiteren Vortrag sprach Prof. Görge Deerberg vom Fraunhofer UMSICHT zum Thema "Zukünftig produzieren,  arbeiten und leben – zum Projekt  'Urbane digitale Produktion'". Mit Blick auf die Herausforderungen kam Prof. Deerberg zu dem Schluss: "NRW und das Ruhrgebiet sind der ideale Laborraum, um die Chancen zu nutzen".

Prof. Dietrich Grönemeyer sagte in der abschließenden Diskussionsrunde: "Es ist wichtig, sich mit den Herausforderungen der Digitalisierung interdisziplinär zu beschäftigen, so wie wir das hier im Wissenschaftsforum machen. Dass wir uns den Fragestellungen von der geisteswissenschaftlichen, von der psychologischen, von der philosophischen und dann natürlich auch von der technologischen Seite annähren." Der Mediziner machte mit Blick auf die voranschreitende Digitalisierung auch auf gesundheitliche Gefahren aufmerksam, ließ dabei aber nicht die Chancen außer Acht. Aus seiner Sicht, sei es beim Themenkomplex "Zukünftig produzieren, arbeiten und leben im urbanen Raum" essenziell, Bürger und Bürgerinnen zu beteiligen. Künftig werde das Wissenschaftsforum Ruhr daher auch Workshops in diesem Bereich anbieten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Kaffeepausen während und das Get-together im Anschluss der Veranstaltung zum Netzwerken und Austauschen neuer Ideen. Die Organisatoren des Wissenschaftsforums Ruhr freuten sich am Ende über die gelungene Veranstaltung mit reger Beteiligung und großem Interesse der Gäste.
>> Flyer

Wissenschaftsforum aktuell: Zum Projektstart "Urbane digitale Produktion": Geschäftsstelle neu besetzt
(Stand: 10.10.2016)

Sandra Naumann: Neue Leiterin der Geschäftsstelle des Wissenschaftsforums Ruhr e.V.Die Geschäftsstelle des Wissenschaftsforums Ruhr e.V. ist mit Sandra Naumann vom Fraunhofer Institut für Umwelt,- Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT seit dem 01. 07. 2016 wieder besetzt. Thomas Welt vom Grönemeyer-Institut übernimmt ab dem 01. 09. 2016 schwerpunktmäßig den Bereich der wissenschaftlichen Koordination. Beide Stellen sind eng verbunden mit dem neuen Projekt „Urbane digitale Produktion".

In Verbindung mit dem Projekt „Urbane digitale Produktion" wurde im September 2016 die Geschäftsstelle des Wissenschaftsforums Ruhr e.V. neu besetzt. Mit Sandra Naumann, Mitarbeiterin am Fraunhofer UMSICHT in Oberhausen, haben Mitglieder, Medienvertreter und interessierte Kooperationspartner nun wieder eine kompetente Ansprechpartnerin neben dem Vorstand. In enger Zusammenarbeit mit Frau Naumann hat Herr Thomas Welt vom Grönemeyer Institut, Bochum, schwerpunktmäßig die wissenschaftliche Koordination des Projektes übernommen.

Beide Stellen sind eng verknüpft mit dem neuen Projekt „Urbane digitale Produktion", das vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen inklusive Eigenanteil mit einer Gesamtsumme von 420.000 € gefördert wird. Dabei handelt es sich um ein Vorprojekt (Laufzeit 18 Monate) zur Entwicklung einer F&E-Roadmap bzw. einer Forschungsagenda für das Wissenschaftsforum, aus dem ein zukünftiges achtjähriges Hauptprojekt für das Wissenschaftsforum und seine Mitglieder hervorgehen soll. Konzipiert werden soll zunächst eine Plattform zur Entwicklung und Etablierung neuer Interaktionsformen zwischen Unternehmen, Arbeitnehmern, Politik, Anwohnern und Wissenschaft vor dem Hintergrund des digitalen Wandels in der Produktion (Industrie 4.0).


Zum Projekt: „Urbane digitale Produktion":
Industrie 4.0, Internet der Dinge, Digitalisierung, Vernetzung – diese und andere Schlagworte machen deutlich, dass die Industriegesellschaften vor einem erneuten Struktur- und Kulturwandel stehen. Für das Ruhrgebiet bedeutet das eine besondere Herausforderung, da der erste Strukturwandel – von der Montanregion zur Wissenschafts- und Dienstleistungslandschaft – noch nicht abgeschlossen ist. Der vor der Region liegende Strukturwandel lässt eine Tendenz zu kleinen, eher mittelständisch geprägten dezentralen Produktionsstätten und -netzwerken erwarten, damit einhergehend eine zunehmende Verflechtung von Arbeits- und Lebenswelten. Aber auch die traditionellen Produktionsstätten der Economy of Scale werden sich der Herausforderung stellen, eine (vordergründig paradoxe) individualisierte Massenproduktion nach Kundenwünschen zu gestalten. Der Hersteller bietet dem Kunden das Produkt über die gesamte Wertschöpfungskette an - von der Konzeption, über den Auftrag und die Entwicklung und Fertigung, die Auslieferung an den Endkunden bis hin zum Recycling, einschließlich der damit verbundenen Dienstleistungen.


Im Kontext dieser adaptiven Produktionsstruktur konzipiert das Wissenschaftsforum Ruhr im Projekt „Urbane digitale Produktion" eine Plattform zur Entwicklung und Etablierung neuer Interaktionsformen zwischen Unternehmen, Arbeitnehmern, Politik, Anwohnern und Wissenschaft, hat also aus interdisziplinärer Sicht die fundamentalen Auswirkungen des neuen Wirtschaftens auf die gesellschaftlichen Milieus im Blick.Das Projekt wird vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen mit einer Gesamtsumme von 420.000 € inklusive Eigenanteil gefördert.

Die Koordination des Projekts übernimmt das Wissenschaftsforum; beteiligt sind das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, das Grönemeyer Institut für MikroTherapie (GIMT), das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS), das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung RWI (vormals Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung) sowie die DASA Arbeitswelt Ausstellung / BAuA Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin als assoziierter Partner.

Zu den Personen:
Sandra Naumann, MA, studierte Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichte und Niederlandistik in Bonn. Seit 2000 bei Fraunhofer UMSICHT als Referentin der Institutsleitung, aktuell als Redakteurin. (Kontakt: Sandra Naumann, Fraunhofer UMSICHT,  Osterfelder Str. 3, 46047 Oberhausen / E-Mail: gs[at]wissenschaftsforum-ruhr.de)


Thomas Welt, MA, kaufmännische Ausbildung, Studium der Philosophie, Mathematik und Klass. Philologie an der Ruhr-Universität Bochum, Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der RUB, seit 2004 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Grönemeyer Institut und seitdem auch beteiligt am Aufbau des Wissenschaftsforums Ruhr. (Kontakt: Thomas Welt; Grönemeyer Institut; Universitätsstraße 142; 44799 Bochum / E-Mail: gs[at]wissenschaftsforum-ruhr.de / Tel.: 0234 9780 273)

Sandra Naumann im Interview: Neustart im Wissenschaftsforum Ruhr
(Stand: 01.12. 2016)

Mehr als 150 Tage im Amt: Sandra Naumann ist seit dem 1. Juli Leiterin der Geschäftsstelle des Wissenschaftsforums Ruhr e. V. und koordiniert zudem gemeinsam mit Thomas Welt vom Grönemeyer-Institut das neu akquirierte Projekt „Urbane digitale Produktion". Stephanie Wehr-Zenz sprach mit ihr über ihren Start und die neuen Herausforderungen.

>> Zum Interview

Wissenschaftsforum vernetzt: Veranstaltungen der Forschungsplattform "Wissenschaftsgeschichte des Ruhrgebiets" im Wintersemester 2016/2017
(Stand: 09.11.2016)

Die Forschungsplattform „Wissenschaftsgeschichte des Ruhrgebiets" hat sich innerhalb des Wissenschaftsforums Ruhr e.V. im Herbst 2014 aus sieben interdisziplinären Mitgliedsinstituten gebildet. Die Organisation liegt beim Haus der Geschichte des Ruhrgebietes Bochum (Prof. Berger) und dem Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen (Prof. Goch). Neben diesen beiden Institutionen sind das Deutsche Bergbau-Museum, das LVR-Industriemuseum, das LWL-Industriemuseum, das Fritz-Hüser-Institut und die Sozialforschungsstelle Dortmund involviert. Über die Universitätsallianz Ruhr kooperiert die Forschungsplattform auch mit der Ruhr-Universität Bochum, der Universität Duisburg-Essen sowie mit der TU Dortmund.

Ziel der Forschungsplattform ist es, Strukturen und Akteure von Wissenschaft und Wissenschaftspolitik vor dem Hintergrund aktueller wissenschaftshistorischer Fragestellungen in den Blick zu nehmen, neue Perspektiven zu entwickeln und letztlich auch der Frage nach einer spezifischen regionalen Signatur von Wissenschaft im Ruhrgebiet nachzugehen.

Wintersemester 2016/2017
Die Vorträge im Wintersemester 2016/2017 sowie die abschließende Podiumsdiskussion bilden die dritte und letzte Staffel der Veranstaltungsreihe zum Thema "Wissenschaftsgeschichte". Ein Schwerpunkt liegt in diesem Semester auf der Geschichte der Sozial-, Wirtschafts- und Arbeitswissenschaften sowie auf der Geschichte der Museen als Stätten der Wissensgenerierung und -vermittlung. Die Vorträge richten sich ausdrücklich an ein breites Publikum.

>> Flyer

>> Termine und Veranstaltungsorte im Überblick

>> mehr zur Forschungsplattform und zu vergangenen Veranstaltungen

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