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Wissenschaftsforum Ruhr e.V.


Netzwerk * Arbeitsgemeinschaft *  Forschungsverbund


Wissenschaft im Ruhrgebiet

In eigener Sache: Brücke der Solidarität - Eine Betrachtung
(Stand: 03.05.2021)

Prof. Dr. Stefan Berger, Vorstandsmitglied im Wissenschaftsforum Ruhr e.V. und Direktor des Instituts für soziale Bewegungen im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, hat jüngst in einer großen überregionalen Tageszeitung einen Artikel über den Sinn einer Bewerbung des Ruhrgebiets als Weltkulturerbe veröffentlicht. In dem Artikel geht es um die Frage, ob und wie über die Vergangenheit die Zukunft gestaltet werden kann.

>> zum Manuskript

Liebe Mitglieder und Freunde des Wissenschaftsforums Ruhr e.V.,

„Krise aufbrsind Trendverstärker, weil sie alte Strukturen aufbrechen und Prozesse beschleunigen", sagt der Physiker und Science-Fiction-Autor Heinz Steinmüller in einem Interview mit der FAZ."  (Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 8. April 2020)

In der Krise gewinnen Netzwerke an Bedeutung. Es zeigt sich, dass die Augen der Menschen derzeit mehr denn je auf die Wissenschaft gerichtet sind – nicht nur auf die Lebenswissenschaften, sondern auch auf Bereiche wie Mathematik, Statistik, Logistik, Informatik oder Ethik. Krisenzeiten erfordern mehr denn je Kreativität, Zusammenhalt und lösungsorientiertes Denken. Gut, dass wir mit dem Wissenschaftsforum Ruhr ein Netzwerk haben, in dem sowohl langjährige Kontakte ausgebaut als auch neue Kontakte geknüpft werden können. Die interdisziplinäre Vielfalt unserer Mitglieder kann dazu beitragen, neue Impulse für die Bewältigung der aktuellen Krise zu setzen. Vielleicht ergeben sich durch die Krise ganz neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit, und es entstehen gemeinsame Projekte, die dabei helfen können, Krisen wie die aktuelle besser zu bewältigen.

Angesichts der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) stehen wir gerade vor großen Herausforderungen – als Gesellschaft und als Teil der Wissenschaftscommunity im Ruhrgebiet. Die Mitglieder des Wissenschaftsforums Ruhr sind als öffentliche Einrichtungen den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts sowie den Verordnungen der CoronaSchVO des Landes NRW gefolgt und haben kontaktreduzierende Maßnahmen ergriffen. Arbeitsprozesse wurden umgestellt, geplante Veranstaltungen fallen aus, und der Publikumsverkehr wurde vorerst eingestellt.

Alte Strukturen aufbrechen – Home-Office statt der täglichen Präsenz in den Instituten, virtuelle Meetings und Telefonate statt Besprechungen und kurzen Gesprächen unter Kolleginnen und Kollegen, um nur einige zu nennen – das erleben wir zur Zeit in einem Ausmaß wie nie zuvor. Es bleibt zu hoffen, dass wir unsere Arbeitswelt nach der aktuellen Krise in neuen, besseren Strukturen erleben.

Prozesse beschleunigen – Verwaltungsakte werden online bearbeitet, Genehmigungen schneller erteilt, Entscheidungen rascher getroffen. Auch hier ist es wünschenswert, dass die positiven Veränderungen Bestand haben werden. In der Wissenschaftscommunity spüren wir oftmals schneller als anderswo, wie sehr Krisen als Trendverstärker wirken. Machen wir das Beste daraus!

Bleiben Sie gesund und kommen Sie gut durch diese Zeit!

Neuerscheinung zur Wissenschaft im Ruhrgebiet:
Sammelband fokussiert Forschungs-, Kultur- & Bildungsgeschichte an Rhein, Ruhr, Emscher & Lippe

Die Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen im Essener Klartext-Verlag die Beiträge einer 3-semestrigen Veranstaltungsreihe zur Wissenschaftsgeschichte des Ruhrgebiets veröffentlicht. Die Vortragsreihe lief im Zeitraum von 2015-2017 in Kooperation mit dem Wissenschaftsforum Ruhr e.V. und der Universitätsallianz Ruhr.

Beinahe sechs Jahrzehnte sind seit der Gründung der ersten Universität im Ruhrgebiet vergangen. Bis 1965 gab es keine Studierenden in der Region, dafür aber noch knapp 307.000 Beschäftigte im Ruhrbergbau. Heute dagegen bietet die Region eine der dichtesten und vielfältigsten Wissenschaftslandschaften der Welt.
Doch dies ist nicht erst die Folge gezielter Ansiedlungs- und Strukturpolitik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Vielmehr gehören Wissenschaft und wissenschaftliche Einrichtungen bereits seit Entstehung des Ruhrgebiets während der Hochindustrialisierung untrennbar zur Region. Bereits 2014 hatten die Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets und das Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen in ihren regelmäßigen Kooperationsgesprächen eine eklatante Forschungslücke zur Entwicklung der Wissenschaftslandschaft und Wissensgesellschaft im Ruhrgebiet festgestellt.

Der nun erschienene Sammelband wirft erstmals einen umfangreichen Blick auf die facettenreiche Geschichte von Forschung, Kultur und Bildung an Rhein und Ruhr, Emscher und Lippe. Insgesamt 27 Beiträge aus den Feldern der Technik- und Naturwissenschaften sowie der Kultur- und Bildungswissenschaften nehmen das Verhältnis von Wissenschaft und Ruhrregion aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick und verdeutlichen die spezifischen Charakteristika, die die Wissenschaft im Ballungsraum Ruhr im Zuge der Auseinandersetzung mit den regionalen Besonderheiten und Herausforderungen annahm. Sie verdeutlichen damit das beträchtliche Potenzial wissenschaftshistorischer Forschungen zum Ruhrgebiet.

Das Buch
Jens Adamski, Stefan Berger, Stefan Goch, Helmut Maier, Daniel Schmidt (Herausgeber): Forschung, Kultur und Bildung. Wissenschaft im Ruhrgebiet zwischen Hochindustrialisierung und Wissensgesellschaft. Essen: Klartext 2020, 548 Seiten. Schriftenreihe des Instituts für Stadtgeschichte, Beiträge, Band 22.

WEITERE INFORMATIONEN
Prof. Dr. Stefan Berger, Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, Clemensstr. 17-19, 44789 Bochum, Tel.: +49/234 /32-24687, Fax: +49/234/32-14249;
Presse/Redaktion Thea Struchtemeier, isb.rub.de/presse/, Geschichte Ruhr@HGR_RUB

Science-News: Aktuelles aus der Wissenschafts-Community im Ruhrgebiet

Es tut sich jede Menge in den Mitgliedsinsituten des Wissenschaftsforums Ruhr: Aktuelle Forschungsergebnisse werden veröffentlicht, herausragende Leistungen ausgezeichntet und Erfolge gefeiert. Unter unserer Rubrik "Schwarzes Brett" können Sie mitverfolgen, wie lebendig die Wissenschaftslandschaft im Ruhrgebiet ist. Wir fassen hier die neusten Entwicklungen unserer Mitglieder zusammen, informieren über Personalwechsel, Forschungserfolge sowie neue Forschungsvorhaben und vieles mehr. Neugierig geworden? Schauen Sie doch mal vorbei!

>> Schwarzes Brett

Dokumentation "Zukünftig produzieren, arbeiten und leben im urbanen Raum" 
(Stand: 27.04.2017 / Wissenschaftsforum Ruhr e.V.)
       

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Fotoimpressionen: Andreas Wahlbrink

Wie werden wir zukünftig im Ruhrgebiet und in anderen urbanen Räumen leben? Wie verändert sich unsere Arbeit, unsere Gesellschaft, unsere Kultur vor dem Hintergrund des digitalen Wandels? Wie, von wem, für wen und unter welchen Bedingungen wird zukünftig produziert?  Zu diesen Fragen lud das Wissenschaftsforum Ruhr e.V. im Dezember 2016 in die Stahlhalle der DASA ein. Die Veranstaltungsdokumentation mit Grußworten, Podiumsdiskussionen, Fotos und Vortragsmaterialien ist nun online und zeigt, welche Impulse die Veranstaltung gegeben hat.
>> Veranstaltungsdokumentation als PDF zum Download

Immer auf dem Laufenden: monatlicher Newsletter  
Mit dem monatlichen Newsletter des Wissenschaftsforums Ruhr e.V. erhalten Sie nun schon seit sechs Jahren Informationen über die Aktivitäten der Forschungslandschaft im Ruhrgebiet. Im Newsletter finden Sie geplante Veranstaltungen, besondere Bekanntmachungen und seit kurzem auch Stellenanzeigen unserer Mitgliedsinstitute.

 

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