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Wissenschaftsforum Ruhr e.V.

Netzwerk * Arbeitsgemeinschaft *  Forschungsverbund


Wissenschaft im Ruhrgebiet

Vortragsreihe des Wissenschaftsforums Ruhr e. V.
und der OWT Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung in Kooperation mit Fraunhofer UMSICHT

Wissenschaft im Wirtshaus: Werden wir Menschen überflüssig?
(Stand: 05.02.2019 / Wissenschaftsforum Ruhr)

Wo lässt es sich besser diskutieren als im Wirtshaus? In entspannter Atmosphäre löst sich die Zunge, Berührungsängste verlieren sich: Das macht selbst komplexe Themen gut zugänglich. Das Wissenschaftsforum Ruhr e.V. und die OWT Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung präsentieren Professor Görge Deerberg. Der stellvertretende Institutsleiter von Fraunhofer UMSICHT und Vorstand des Wissenschaftsforums Ruhr e.V. greift mit einem Vortrag zu Digitalisierung erneut ein Trendthema auf.

Digitalisierung
Die Digitalisierung ist allumfassend – alle Lebensbereiche werden davon durchdrungen. Dadurch werden viele Hoffnungen, aber auch viele Ängste erzeugt. Nach einem kurzen Einblick in faszinierende Digitalisierungstrends wird Professor Deerberg den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Am Beispiel der digitalen Selbstvermessung kann man erkennen, wie schwierig die Meinungsbildung zur Digitalisierung ist. Heutige technologische Entwicklungen zielen auf die Künstliche Intelligenz (KI). Die Einschätzungen ihrer Chancen und Risiken sind zurzeit sehr kontrovers: Während die einen sich über Arbeitserleichterung freuen, sehen andere düstere Visionen, in denen die Menschen nicht mehr gebraucht werden. Der Vortrag soll einen Überblick über Ausschnitte der aktuellen Entwicklungen geben, zur Selbstreflektion und zur Diskussion anregen.

Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen sind gleichermaßen dazu eingeladen, den kurzen Vortrag von Professor Deerberg bei einem Bier oder anderen Getränken zu verfolgen und anschließend miteinander zu diskutieren. Das Ziel der Veranstaltung ist es, dass alle inspiriert von neuen Erkenntnissen, Ideen und Kontakten weiterdenken und im besten Fall auch die neuen Ideen umsetzen.

Datum: 19.2.2019

Uhrzeit: 18 Uhr

Veranstaltungsort: Oberhausen: Polnisches Restaurant "Gdanska", Altmarkt 3, 46045 Oberhausen

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Jetzt online: Veranstaltungsdokumentation "Zukünftig produzieren, arbeiten und leben im urbanen Raum"
(Stand: 27.04.2017 / Wissenschaftsforum Ruhr e.V.)
       

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Fotoimpressionen: Andreas Wahlbrink

Wie werden wir zukünftig im Ruhrgebiet und in anderen urbanen Räumen leben? Wie verändert sich unsere Arbeit, unsere Gesellschaft, unsere Kultur vor dem Hintergrund des digitalen Wandels? Wie, von wem, für wen und unter welchen Bedingungen wird zukünftig produziert?  Zu diesen Fragen lud das Wissenschaftsforum Ruhr e.V. im Dezember 2016 in die Stahlhalle der DASA ein. Die Veranstaltungsdokumentation mit Grußworten, Podiumsdiskussionen, Fotos und Vortragsmaterialien ist nun online und zeigt, welche Impulse die Veranstaltung gegeben hat.

>> Veranstaltungsdokumentation als PDF zum Download

Wissenschaftsforum aktuell: Zum Projektstart "Urbane digitale Produktion": Geschäftsstelle neu besetzt
(Stand: 10.10.2016)

Sandra Naumann: Neue Leiterin der Geschäftsstelle des Wissenschaftsforums Ruhr e.V.Die Geschäftsstelle des Wissenschaftsforums Ruhr e.V. ist mit Sandra Naumann vom Fraunhofer Institut für Umwelt,- Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT seit dem 01. 07. 2016 wieder besetzt. Thomas Welt vom Grönemeyer-Institut übernimmt ab dem 01. 09. 2016 schwerpunktmäßig den Bereich der wissenschaftlichen Koordination. Beide Stellen sind eng verbunden mit dem neuen Projekt „Urbane digitale Produktion".

In Verbindung mit dem Projekt „Urbane digitale Produktion" wurde im September 2016 die Geschäftsstelle des Wissenschaftsforums Ruhr e.V. neu besetzt. Mit Sandra Naumann, Mitarbeiterin am Fraunhofer UMSICHT in Oberhausen, haben Mitglieder, Medienvertreter und interessierte Kooperationspartner nun wieder eine kompetente Ansprechpartnerin neben dem Vorstand. In enger Zusammenarbeit mit Frau Naumann hat Herr Thomas Welt vom Grönemeyer Institut, Bochum, schwerpunktmäßig die wissenschaftliche Koordination des Projektes übernommen.

Beide Stellen sind eng verknüpft mit dem neuen Projekt „Urbane digitale Produktion", das vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen inklusive Eigenanteil mit einer Gesamtsumme von 420.000 € gefördert wird. Dabei handelt es sich um ein Vorprojekt (Laufzeit 18 Monate) zur Entwicklung einer F&E-Roadmap bzw. einer Forschungsagenda für das Wissenschaftsforum, aus dem ein zukünftiges achtjähriges Hauptprojekt für das Wissenschaftsforum und seine Mitglieder hervorgehen soll. Konzipiert werden soll zunächst eine Plattform zur Entwicklung und Etablierung neuer Interaktionsformen zwischen Unternehmen, Arbeitnehmern, Politik, Anwohnern und Wissenschaft vor dem Hintergrund des digitalen Wandels in der Produktion (Industrie 4.0).


Zum Projekt: „Urbane digitale Produktion":
Industrie 4.0, Internet der Dinge, Digitalisierung, Vernetzung – diese und andere Schlagworte machen deutlich, dass die Industriegesellschaften vor einem erneuten Struktur- und Kulturwandel stehen. Für das Ruhrgebiet bedeutet das eine besondere Herausforderung, da der erste Strukturwandel – von der Montanregion zur Wissenschafts- und Dienstleistungslandschaft – noch nicht abgeschlossen ist. Der vor der Region liegende Strukturwandel lässt eine Tendenz zu kleinen, eher mittelständisch geprägten dezentralen Produktionsstätten und -netzwerken erwarten, damit einhergehend eine zunehmende Verflechtung von Arbeits- und Lebenswelten. Aber auch die traditionellen Produktionsstätten der Economy of Scale werden sich der Herausforderung stellen, eine (vordergründig paradoxe) individualisierte Massenproduktion nach Kundenwünschen zu gestalten. Der Hersteller bietet dem Kunden das Produkt über die gesamte Wertschöpfungskette an - von der Konzeption, über den Auftrag und die Entwicklung und Fertigung, die Auslieferung an den Endkunden bis hin zum Recycling, einschließlich der damit verbundenen Dienstleistungen.


Im Kontext dieser adaptiven Produktionsstruktur konzipiert das Wissenschaftsforum Ruhr im Projekt „Urbane digitale Produktion" eine Plattform zur Entwicklung und Etablierung neuer Interaktionsformen zwischen Unternehmen, Arbeitnehmern, Politik, Anwohnern und Wissenschaft, hat also aus interdisziplinärer Sicht die fundamentalen Auswirkungen des neuen Wirtschaftens auf die gesellschaftlichen Milieus im Blick.Das Projekt wird vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen mit einer Gesamtsumme von 420.000 € inklusive Eigenanteil gefördert.

Die Koordination des Projekts übernimmt das Wissenschaftsforum; beteiligt sind das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, das Grönemeyer Institut für MikroTherapie (GIMT), das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS), das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung RWI (vormals Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung) sowie die DASA Arbeitswelt Ausstellung / BAuA Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin als assoziierter Partner.

Zu den Personen:
Sandra Naumann, MA, studierte Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichte und Niederlandistik in Bonn. Seit 2000 bei Fraunhofer UMSICHT als Referentin der Institutsleitung, aktuell als Redakteurin. (Kontakt: Sandra Naumann, Fraunhofer UMSICHT,  Osterfelder Str. 3, 46047 Oberhausen / E-Mail: gs[at]wissenschaftsforum-ruhr.de)


Thomas Welt, MA, kaufmännische Ausbildung, Studium der Philosophie, Mathematik und Klass. Philologie an der Ruhr-Universität Bochum, Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der RUB, seit 2004 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Grönemeyer Institut und seitdem auch beteiligt am Aufbau des Wissenschaftsforums Ruhr. (Kontakt: Thomas Welt; Grönemeyer Institut; Universitätsstraße 142; 44799 Bochum / E-Mail: gs[at]wissenschaftsforum-ruhr.de / Tel.: 0234 9780 273)

Sandra Naumann im Interview: Neustart im Wissenschaftsforum Ruhr
(Stand: 01.12. 2016)

Mehr als 150 Tage im Amt: Sandra Naumann ist seit dem 1. Juli Leiterin der Geschäftsstelle des Wissenschaftsforums Ruhr e. V. und koordiniert zudem gemeinsam mit Thomas Welt vom Grönemeyer-Institut das neu akquirierte Projekt „Urbane digitale Produktion". Stephanie Wehr-Zenz sprach mit ihr über ihren Start und die neuen Herausforderungen.

>> Zum Interview

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