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Wissenschaftsforum Ruhr e.V.

Netzwerk * Arbeitsgemeinschaft *  Forschungsverbund


Wissenschaft im Ruhrgebiet

 

Wissenschaftsforum Ruhr: Strahlkraft der Wissenschaftslandschaft erhöhen!
(Wissenschaftsforum Ruhr e.V. /Stand: 13.12.2018)

Jetzt mitmachen und mitgestalten: Welche Themen bewegen Sie am meisten? Um die Entwicklung des Ruhrgebiets aktiv und auf allen Ebenen zu gestalten, hat die Landesregierung die Ruhr-Konferenz auf den Weg gebracht. Sie soll wichtige Impulse für die Entwicklung des Ruhrgebiets zur erfolgreichen Metropolregion geben. Interessierte habe die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen, zu sagen, welche Themen wichtig sind, um die Region voranzubringen.

Nur noch wenige Tage läuft der Beteiligungsprozess für die Ruhrkonferenz der Landesregierung. Auf der Internetseite der Dialog.Ruhr-Konferenz werden 20 Themenforen werden kurz vorgestellt. Darunter auch das Themenforum 15 Strahlkraft und Wirkung der Wissenschaftslandschaft erhöhen – genau das Thema des Wissenschaftsforums Ruhr.

Im Zentrum steht die Frage: Wie kann angesichts der Herausforderungen des demographischen und strukturellen Wandels der Metropolregion Ruhr ein schlüssiges Gesamtkonzept für die Wissenschaft entwickelt werden? Im nächsten Jahr wird es einen umfangreichen Prozess aller NRW- Ministerien und Einrichtungen geben, um Fördermaßnahmen in allen Bereichen für die nächsten Jahrzehnte zu skizzieren. Die Wissenschaft ist hierbei besonders adressiert. Im Rahmen eines Beteiligungsprozesses kann jeder seine eigene Priorisierung unter den 20 Themenforen abgeben und so ein wenig mitentscheiden, welche Themenbereiche später prioritär behandelt werden. Daneben gibt es auch die Möglichkeit, konkrete Projektvorschläge einzusenden.18 Tage vor Schluss sind gerade mal etwas mehr als 1800 Meldungen aufgelaufen. Punkte wie „Bekämpfung der Clan-Kriminalität" (PL. 4) stehen viele Plätze vor „Strahlkraft und Wirkung der Wissenschaftslandschaft erhöhen" (Pl. 13).

Das Wissenschaftsforum Ruhr möchte seine Mitglieder, Freunde und Förderer dazu ermuntern, die Chance zu nutzen und sich zu beteiligen.

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Jetzt online: Veranstaltungsdokumentation "Zukünftig produzieren, arbeiten und leben im urbanen Raum"
(Stand: 27.04.2017 / Wissenschaftsforum Ruhr e.V.)
       

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Fotoimpressionen: Andreas Wahlbrink

Wie werden wir zukünftig im Ruhrgebiet und in anderen urbanen Räumen leben? Wie verändert sich unsere Arbeit, unsere Gesellschaft, unsere Kultur vor dem Hintergrund des digitalen Wandels? Wie, von wem, für wen und unter welchen Bedingungen wird zukünftig produziert?  Zu diesen Fragen lud das Wissenschaftsforum Ruhr e.V. im Dezember 2016 in die Stahlhalle der DASA ein. Die Veranstaltungsdokumentation mit Grußworten, Podiumsdiskussionen, Fotos und Vortragsmaterialien ist nun online und zeigt, welche Impulse die Veranstaltung gegeben hat.

>> Veranstaltungsdokumentation als PDF zum Download

Wissenschaftsforum aktuell: Zum Projektstart "Urbane digitale Produktion": Geschäftsstelle neu besetzt
(Stand: 10.10.2016)

Sandra Naumann: Neue Leiterin der Geschäftsstelle des Wissenschaftsforums Ruhr e.V.Die Geschäftsstelle des Wissenschaftsforums Ruhr e.V. ist mit Sandra Naumann vom Fraunhofer Institut für Umwelt,- Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT seit dem 01. 07. 2016 wieder besetzt. Thomas Welt vom Grönemeyer-Institut übernimmt ab dem 01. 09. 2016 schwerpunktmäßig den Bereich der wissenschaftlichen Koordination. Beide Stellen sind eng verbunden mit dem neuen Projekt „Urbane digitale Produktion".

In Verbindung mit dem Projekt „Urbane digitale Produktion" wurde im September 2016 die Geschäftsstelle des Wissenschaftsforums Ruhr e.V. neu besetzt. Mit Sandra Naumann, Mitarbeiterin am Fraunhofer UMSICHT in Oberhausen, haben Mitglieder, Medienvertreter und interessierte Kooperationspartner nun wieder eine kompetente Ansprechpartnerin neben dem Vorstand. In enger Zusammenarbeit mit Frau Naumann hat Herr Thomas Welt vom Grönemeyer Institut, Bochum, schwerpunktmäßig die wissenschaftliche Koordination des Projektes übernommen.

Beide Stellen sind eng verknüpft mit dem neuen Projekt „Urbane digitale Produktion", das vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen inklusive Eigenanteil mit einer Gesamtsumme von 420.000 € gefördert wird. Dabei handelt es sich um ein Vorprojekt (Laufzeit 18 Monate) zur Entwicklung einer F&E-Roadmap bzw. einer Forschungsagenda für das Wissenschaftsforum, aus dem ein zukünftiges achtjähriges Hauptprojekt für das Wissenschaftsforum und seine Mitglieder hervorgehen soll. Konzipiert werden soll zunächst eine Plattform zur Entwicklung und Etablierung neuer Interaktionsformen zwischen Unternehmen, Arbeitnehmern, Politik, Anwohnern und Wissenschaft vor dem Hintergrund des digitalen Wandels in der Produktion (Industrie 4.0).


Zum Projekt: „Urbane digitale Produktion":
Industrie 4.0, Internet der Dinge, Digitalisierung, Vernetzung – diese und andere Schlagworte machen deutlich, dass die Industriegesellschaften vor einem erneuten Struktur- und Kulturwandel stehen. Für das Ruhrgebiet bedeutet das eine besondere Herausforderung, da der erste Strukturwandel – von der Montanregion zur Wissenschafts- und Dienstleistungslandschaft – noch nicht abgeschlossen ist. Der vor der Region liegende Strukturwandel lässt eine Tendenz zu kleinen, eher mittelständisch geprägten dezentralen Produktionsstätten und -netzwerken erwarten, damit einhergehend eine zunehmende Verflechtung von Arbeits- und Lebenswelten. Aber auch die traditionellen Produktionsstätten der Economy of Scale werden sich der Herausforderung stellen, eine (vordergründig paradoxe) individualisierte Massenproduktion nach Kundenwünschen zu gestalten. Der Hersteller bietet dem Kunden das Produkt über die gesamte Wertschöpfungskette an - von der Konzeption, über den Auftrag und die Entwicklung und Fertigung, die Auslieferung an den Endkunden bis hin zum Recycling, einschließlich der damit verbundenen Dienstleistungen.


Im Kontext dieser adaptiven Produktionsstruktur konzipiert das Wissenschaftsforum Ruhr im Projekt „Urbane digitale Produktion" eine Plattform zur Entwicklung und Etablierung neuer Interaktionsformen zwischen Unternehmen, Arbeitnehmern, Politik, Anwohnern und Wissenschaft, hat also aus interdisziplinärer Sicht die fundamentalen Auswirkungen des neuen Wirtschaftens auf die gesellschaftlichen Milieus im Blick.Das Projekt wird vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen mit einer Gesamtsumme von 420.000 € inklusive Eigenanteil gefördert.

Die Koordination des Projekts übernimmt das Wissenschaftsforum; beteiligt sind das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, das Grönemeyer Institut für MikroTherapie (GIMT), das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS), das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung RWI (vormals Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung) sowie die DASA Arbeitswelt Ausstellung / BAuA Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin als assoziierter Partner.

Zu den Personen:
Sandra Naumann, MA, studierte Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichte und Niederlandistik in Bonn. Seit 2000 bei Fraunhofer UMSICHT als Referentin der Institutsleitung, aktuell als Redakteurin. (Kontakt: Sandra Naumann, Fraunhofer UMSICHT,  Osterfelder Str. 3, 46047 Oberhausen / E-Mail: gs[at]wissenschaftsforum-ruhr.de)


Thomas Welt, MA, kaufmännische Ausbildung, Studium der Philosophie, Mathematik und Klass. Philologie an der Ruhr-Universität Bochum, Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der RUB, seit 2004 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Grönemeyer Institut und seitdem auch beteiligt am Aufbau des Wissenschaftsforums Ruhr. (Kontakt: Thomas Welt; Grönemeyer Institut; Universitätsstraße 142; 44799 Bochum / E-Mail: gs[at]wissenschaftsforum-ruhr.de / Tel.: 0234 9780 273)

Sandra Naumann im Interview: Neustart im Wissenschaftsforum Ruhr
(Stand: 01.12. 2016)

Mehr als 150 Tage im Amt: Sandra Naumann ist seit dem 1. Juli Leiterin der Geschäftsstelle des Wissenschaftsforums Ruhr e. V. und koordiniert zudem gemeinsam mit Thomas Welt vom Grönemeyer-Institut das neu akquirierte Projekt „Urbane digitale Produktion". Stephanie Wehr-Zenz sprach mit ihr über ihren Start und die neuen Herausforderungen.

>> Zum Interview

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Mit dem monatlichen Newsletter des Wissenschaftsforums Ruhr e.V. erhalten Sie nun schon seit sechs Jahren Informationen über die Aktivitäten der Forschungslandschaft im Ruhrgebiet. Im Newsletter finden Sie geplante Veranstaltungen, besondere Bekanntmachungen und seit kurzem auch Stellenanzeigen unserer Mitgliedsinstitute.

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