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IAT und RISP begleiten das DigiQuartier-Projekt des Kreises Recklinghausen wissenschaftlich
(Quelle: Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e.V. (RISP)/Stand: 08.08.2018)

In drei ausgewählten Stadtteilen will der Kreis Recklinghausen in den nächsten drei Jahren modellhaft Konzepte entwickeln, wie Stadtteile und Quartiere mit Hilfe der Digitalisierung lebenswerter werden können, auch und gerade für ältere Menschen: In Habinghorst (Castrop-Rauxel), Wulfen (Dorsten) und in der Hertener Innenstadt.

Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Programms „Umbau 21 – Smart Region" des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Projektträger ist der Kreis Recklinghausen. Wissenschaftliche Unterstützung erhält das Projekt durch das Institut Arbeit und Technik Gelsenkirchen sowie durch das Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e.V. an der Universität Duisburg-Essen.

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Unstatistik des Monats: Hexenjagd wegen korrekter Fakten
(Quelle: RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung /STand: 08.02.2017)

Die Unstatistik des Monats Januar hat zum Thema, was einem Statistiker widerfahren kann, der eine „Unstatistik" aufdeckt und korrigiert. Im Jahr 2009 behauptete das hellenische Amt für Statistik (Elstat), das griechische Haushaltsdefizit betrüge 13,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Diese Behauptung wurde vom Europäischen Amt für Statistik (Eurostat) als nicht korrekt moniert. Im Jahr 2010 berechnete der neue Elstat-Präsident Andreas Georgiou das Haushaltsdefizit korrekt nach den europäischen Standards, korrigierte es auf 15,4 Prozent des BIP und wurde dafür von Eurostat mehrfach gelobt.

Nicht aber von der griechischen Politik. Georgiou wird seitdem mit Anklagen überzogen, etwa weil er mit der Veröffentlichung des korrekten Haushaltsdefizits strengere Reformauflagen und einen Schaden von 171 Milliarden Euro für Griechenland verursacht hätte. Oder weil seine Nachfrage, warum nicht gegen seine Vorgänger ermittelt würde, die gefälschte Zahlen veröffentlicht hätten, als üble Nachrede gewertet wurde (und er deshalb zu einer Geldstrafe verurteilt wurde). Darüber hinaus wurde er wegen eines Formfehlers zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt, weil er vor der Veröffentlichung der korrekten Haushaltszahlen den politisch besetzten Aufsichtsrat von Elstat nicht konsultiert hätte. Inzwischen haben mehrere Nobelpreisträger und vierzig Statistikorganisationen einen Protestbrief unterzeichnet und die Einstellung der Verfahren gegen Georgiou gefordert.

Und in Deutschland? „Alternative Fakten" wurde zum Unwort des Jahres gekürt, in zahllosen Talk Shows wird über „Fake News" berichtet und Politiker verabschieden Gesetze zur Einschränkung von deren Verbreitung. Aber die staatliche Verfolgung eines Statistikers, der korrekte Zahlen veröffentlicht, wird weitgehend ignoriert. Diskussionen in Talkshows finden nicht statt. Und die Bundesregierung äußert sich grundsätzlich nicht zu gerichtlichen Verfahren im Ausland.

Auch von den deutschen Medien berichteten nur wenige über den Fall Georgiou, darunter die „Frankfurter Allgemeine Zeitung" und die „Zeit". Anscheinend wird die Bedeutung korrekter und von politischen Einfluss unabhängiger Statistiken für die Demokratie auch in Deutschland noch nicht ausreichend gewürdigt.

Der oben genannten Protestaktion kann man sich hier anschließen. Diese Netzseite liefert auch detaillierte Informationen zum Fall Georgiou.

Mit der „Unstatistik des Monats" hinterfragen der Berliner Psychologe Gerd Gigerenzer, der Dortmunder Statistiker Walter Krämer und RWI-Vizepräsident Thomas K. Bauer jeden Monat sowohl jüngst publizierte Zahlen als auch deren Interpretationen.

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Studie: Enzymaktivität beeinflusst den Verlauf von Eierstockkrebs
(Quelle: Leibniz-Institut für Arbeitsforschung IfADo / Stand: 05.09.2017)

Tumorzellen verfügen über einen anderen Stoffwechsel als gesunde Zellen. So können Krebszellen schnell wachsen und sich im Körper ausbreiten. Die Ursachen für solche krankhaften Veränderungen des Zellstoffwechsels untersuchen Toxikologen am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung seit Jahren. Im Fall von Eierstockkrebs ist es ihnen nun gelungen, Enzyme zu identifizieren, welche die Wanderung der Zellen fördern und die Überlebensrate der Patientinnen verkürzen. Die Studie ist in der renommierten US-Fachzeitschrift „Cancer Research" veröffentlicht worden.

Ein charakteristisches Merkmal von Tumorzellen sind metabolische Veränderungen, die Ausmaß und Verlauf der Krebserkrankung bestimmen. Enzyme spielen dabei eine wesentliche Rolle, indem sie Reaktionen beschleunigen und lenken. Bei der Suche nach effektiveren Krebstherapien bietet das Wissen über die für bestimmte Stoffwechselprozesse verantwortlichen Proteine somit einen zentralen Ansatzpunkt. Die aktuelle Studie wurde mit Mitteln des Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Publikation:
Marchan, R., Büttner, B., Lambert, J., Edlund, K., Glaeser, I., Blaszkewicz, M., et. al. (2017): Glycerol-3-phosphate acyltransferase 1 promotes tumor cell migration and poor survival in ovaryan cancer. Cancer Research. doi: 10.1158/0008-5472.CAN-16-2065

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