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Dr. Karl-Ernst Poppendick mit Beuth-Denkmünze geehrt: Verdienste um die Normung und Standardisierung
(Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin / Stand: 04.04.2019)

Dr. Karl-Ernst Poppendick, Fachbereichsleiter "Produkte und Arbeitssysteme" der BAuA, erhielt Ende Februar in Mainz die Beuth-Denkmünze des Deutschen Instituts für Normung e.V. (DIN) in dankbarer Würdigung seiner Verdienste um die Normung und Standardisierung auf dem Gebiet der "Sicherheitstechnischen Grundsätze" im nationalen und internationalen Bereich. 14 Jahre saß Dr. Karl-Ernst Poppendick, Fachbereichsleiter "Produkte und Arbeitssysteme" der BAuA, dem Beirat des Normenausschusses "Sicherheitstechnische Grundsätze" vor. Auf seiner letzten Sitzung als Vorsitzender am 25. Februar in Mainz zeichnete ihn das Deutsche Institut für Normung e.V. (DIN) mit der Beuth-Denkmünze aus. Mit der Denkmünze ehrt DIN verdiente Akteure in der Normung. Poppendick engagierte sich besonders für die Standardisierung im Bereich der Arbeitsschutzmanagementsysteme beziehungsweise der integrierten Managementsysteme auf nationaler und internationaler Ebene. Zurzeit beschäftigt er sich insbesondere mit der Digitalisierung beziehungsweise Industrie 4.0 und deren Auswirkungen auf die Sicherheit dieser neuen Technologien.

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Arbeitsgemeinschaft Deutscher Universitätsprofessoren und -professorinnen für Chemie zeichnet Otto-Hahn Forschungsgruppenleiter aus
(Quelle: Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion / Stand: 08.03.2019)

"Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Universitätsprofessoren und -professorinnen für Chemie fördert Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Chemie sowie die Bildung eines geeigneten wissenschaftlichen Nachwuchses. Unter anderem richtet sie die jährlich stattfindende Chemiedozententagung (CDT) aus, die ein wichtiges Forum für den wissenschaftlichen Nachwuchs darstellt. Im Rahmen der CDT zeichnet die ADUC jedes Jahr herausragende Jungwissenschaftler mit dem ADUC-Preis aus." (Quelle: Arbeitsgemeinschaft Deutscher Universitätsprofessoren und -professorinnen für Chemie)

Die ADUC zeichnet dabei drei Nachwuchswissenschaftler aus verschiedenen Gebieten der Chemie für die Etablierung eines eigenständigen Forschungsgebietes aus. 2019 wird neben Dr. Lutz Greb (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg) und Dr. Thomas-Christian Jagau (Ludwig-Maximilians-Universität) auch Dr. Manuel van Gemmeren ausgezeichnet. Dr. van Gemmeren ist Leiter der Otto-Hahn Forschungsgruppe "Catalyst Controlled Selective Transformations and Ligand Design" am MPI CEC und auch Junior research group leader an der Westfälische Wilhelms-Universität Münster. Er erhält den Preis für sein brillantes Ligandendesign für die nicht-dirigierte C-H-Olefinierung von Arenen.

Die Preise werden im Rahmen der Chemiedozententagung (18.-20. März 2019) in Koblenz verliehen.

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Neue Publikation erschienen: Inklusive Sozialplanung für Menschen im Alter
(Quelle: Institut für Gerontologie an der TU Dortmund / Stand: 08.03.2019)

Dr. Susanne Frewer-Graumann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut für Gerontologie, ist Mitautorin des Buches: "Inklusive Sozialplanung für Menschen im Alter". Das Buch beschäftigt sich unter der Leitidee der Inklusion mit aktuellen Fragen der Sozialplanung für Menschen im Alter. Das Manual zeigt, wie auf kommunaler Ebene inklusive Konzepte so umgesetzt werden können, dass sie eine Vielfalt von Bürger*innen gerecht werden. Die methodischen Schritte und deren Ausgestaltung sind praktisch erprobt. Besonderes Augenmerk wird dabei auf eine inklusiv und sozialräumlich ausgerichtete Sozialberichterstattung und Sozialplanung sowie auf die Partizipation der Bürger*innen im Planungsprozess gelegt.

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GASL-Preis 2019 an IfADo-Forsche Dr. Ahmed Ghallab verliehen
(Quelle:Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund IfADo / Stand: 08.03.2019)

Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft zum Studium der Leber (German Association of the Study of the Liver, GASL) hat Dr. Ahmed Ghallab mit dem GASL-Preis der YAEL-Stiftung 2019 geehrt. Ghallab forscht als Nachwuchsgruppenleiter am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung (IfADo) über Stoffwechselprozesse der gesunden und erkrankten Leber. Die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung wird jährlich an hervorragende wissenschaftliche Arbeiten verliehen. Die Preisverleihung fand während der 35. GASL-Jahrestagung in Heidelberg (22. bis 23. Februar) statt.

IfADo-Forscher Dr. Ahmed Ghallab wurde für seine Veröffentlichung im renommierten US-Fachjournal „Hepatology" mit dem diesjährigen GASL-Preis ausgezeichnet. Zusammen mit einem internationalen Expertenteam konnte Ghallab im Mausexperiment aufzeigen, welche Mechanismen einer akuten Cholestase zugrunde liegen. Dabei handelt es sich um eine Lebererkrankung, die zum Stau der besonders giftigen Galle und damit im schlimmsten Fall zum systemischen Organversagen führen kann. Warum die Leber einen Gallenstau aber meist glimpflich übersteht, war bislang unklar.

Zur Erforschung der zugrundeliegenden Mechanismen nutzte das Team unter anderem ein Zwei-Photonen-Mikroskop. Mit diesem Fluoreszenzmikroskop ist es im Gegensatz zu konventionellen Techniken möglich, sehr schnell ablaufende Prozesse direkt in lebenden Geweben abzubilden.

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IAQ untersuchte duales Studium: Erfolgreicher Einstieg in den Beruf
(Quelle: Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) / Stand: 07.03.2019)

Wer dual studiert, wird akademisch und betrieblich ausgebildet. Das zahlt sich nach Studienende aus: Der Berufseinstieg fällt dual Studierten leichter als Bewerbern mit „normalem" Bachelor-Abschluss. Das zeigt eine aktuelle Studie, die das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) für die Hans-Böckler-Stiftung erstellt hat. Um die Rahmenbedingungen für Studium und Ausbildung sowie den konkreten Übergang in den Arbeitsmarkt zu erheben, haben die IAQ-Forscherinnen Sirikit Krone, Iris Nieding und Monique Ratermann-Busse zwei Onlinebefragungen durchgeführt: im Jahr 2015 mit 9285 dual Studierenden und zwei Jahre später mit denselben Personen nach Studienabschluss und Berufseinstieg. Demnach gelingt den meisten der direkte Einstieg; zwei Drittel der Befragten blieben in ihrem Ausbildungsbetrieb, knapp 10 Prozent machten neben dem Beruf noch den Master.

Wer den Betrieb wechselt, den motivieren vor allem bessere Karriereoptionen (74%), beispielsweise ein höherer Verdienst (71%) oder Weiterqualifizierung (73%). Lediglich drei Prozent der Befragten sind erwerbslos. Diese Quote sinkt anderthalb Jahre nach Studienende sogar unter ein Prozent. Demgegenüber suchen sechs Prozent der regulären Bachelorabsolventen dann noch einen Job. Auch bei der Verteilung von Voll- und Teilzeit schneiden die dual Studierten mit einem Verhältnis von 93:7 Prozent besser ab als die Regulären mit 80:20 Prozent. Das Entgelt ist etwa gleich, in beiden Gruppen finden sich über 70 Prozent in der mittleren Gehaltsklasse (brutto 2.001–4.000 €) wieder und sind damit (sehr) zufrieden. Hinter den Erwartungen zurück bleibt dagegen das Niveau der angestrebten Position zum Berufseinstieg, was allerdings auch auf die irreführenden Signale aus den Hochschulen zurückgeführt wird. Die Unternehmen selbst haben ein großes Interesse, ihren dual studierten Nachwuchs an sich zu binden, zumal sie viel Zeit und Geld investiert haben, die sich entsprechend amortisieren sollen.

Allerdings zeigte sich auch: Die dual Studierenden sind fachlich nicht immer ausreichend breit ausgebildet, um sich auf dem externen Arbeitsmarkt zu behaupten, da sie auf einen einzelnen Betrieb ausgerichtet sind. Insgesamt, stellten die IAQ-Forscherinnen fest, sei die Bildungsform „duales Studium" vielfältig, flexibel, aber auch unübersichtlich hinsichtlich der Formen, Übergangsmodelle und Vertragsstrukturen. Letztere müssten vereinheitlicht werden, dafür sei eine klare bildungsgesetzliche Regelung notwendig. Dabei sollten auch die Arbeitszeiten der dual Studierenden geregelt und Vergütungen branchenspezifisch angepasst werden.

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