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Interview mit Sandra Naumann
Neustart im Wissenschaftsforum Ruhr e.V.: Neue Herausforderungen, neue Perspektiven

Mehr als 150 Tage im Amt: Sandra Naumann ist seit dem 1. Juli Leiterin der Geschäftsstelle des Wissenschaftsforums Ruhr e. V. und koordiniert zudem gemeinsam mit Thomas Welt vom Grönemeyer-Institut das neu akquirierte Projekt „Urbane digitale Produktion". Stephanie Wehr-Zenz sprach mit Sandra Naumann über ihren Start.

Sind Sie schon in Ihrer neuen Funktion angekommen?
Ehrlich gesagt bin ich noch in der Findungsphase. Erst einmal gilt es, die Abläufe kennenzulernen, neu zu sortieren oder zu etablieren – sowohl für die Aufgaben im Verein als auch für die Koordination des Projekts Urbane digitale Produktion". Neben den Strukturen muss ich mich natürlich auch inhaltlich in neue Themenfelder einarbeiten. Also, kurzum, es gibt viel zu tun!


Welche Aufgaben umfassen Ihre Tätigkeit konkret?
In meiner Funktion als Leiterin der Geschäftsstelle des Wissenschaftsforums Ruhr halte ich die Fäden aller Organisationsabläufe in der Hand und verwalte den Verein für den Vorstand. Ich organisiere Veranstaltungen, führe die Kommunikation mit den Mitgliedern und betreibe vor allem Netzwerkarbeit. Im Projekt „Urbane digitale Produktion" plane ich Treffen oder Workshops und entwickle eine Kommunikationsstrategie. Das Projekt mit einer Laufzeit von 18 Monaten ist (hoffentlich) eine Art Vorprojekt als Vorbereitung für ein größeres sich anschließendes Projekt.


Das hört sich sehr abwechslungsreich an. Wie sehen Sie das?
Mir gefällt an meiner neuen Tätigkeit besonders, dass ich sehr viel selbst gestalten kann. Besonders spannend finde ich, dass die Forschungsschwerpunkte der Mitgliedsinstitute des Wissenschaftsforums Ruhr sehr breit aufgestellt sind, und ich so mit Menschen aus den verschiedensten Forschungsdisziplinen zusammenarbeiten kann. Mir ist wichtig, dass man sich persönlich kennt – daher versuche ich derzeit auch, mit allen Mitgliedsinstituten in Kontakt zu treten. Denn nur durch einen guten Austausch können wir den Grundstein für eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Verein legen.


Was sind denn die nächsten Herausforderungen?
Am 08. Dezember 2016 planen wir in der Dortmunder DASA die Veranstaltung „Zukünftig produzieren, arbeiten und leben im urbanen Raum". Denn ein großer Teil der zukünftigen Produktion wird in urbanen Räumen und für urbane Räume stattfinden. Das Ruhrgebiet steht vor einem weiteren Strukturwandel. Darüber wollen wir diskutieren – unter anderem mit NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

Was erhoffen Sie sich von der Veranstaltung?
Ich denke, dass Veranstaltungen wie diese, neben dem inhaltlichen Austausch auf fachlicher Ebene, auch sehr zur Vernetzung der Mitgliedsinstitute untereinander beitragen. Die Themen Digitalisierung, Transformation oder auch Industrie 4.0 beschäftigen viele Menschen in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Ich erhoffe mir, dass im Zuge der Veranstaltung weitere Projektideen entwickelt und Akteure zusammengebracht werden – und natürlich spannende Diskussionen und Vorträge.

 

Das Interview führte Stephanie Wehr-Zenz für for:um, dem Mitarbeitermagazin bei Fraunhofer UMSICHT. Der Text wurde mit freundlicher Genehmigung der Redaktion für den Internetauftritt des Wissenschaftsforums Ruhr zur Verfügung gestellt.

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"Das Ganze ist mehr als die
Summe seiner Teile."

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