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CineScience: Der Antiheld als Reflexionsgestalt der Moderne // Film trifft Wissenschaft: Mit Alexander Schultz und Markus Wierschem

Dienstag, 13. Februar 2018, 20:00 - 22:00

Heldengeschichten erzählen von vergangenen Taten, von übermenschlich anmutenden Leistungen, erlebten Abenteuern und einer unzerbrechlichen Moral: Der Held wird verehrt - scheint heute jedoch als Identifikationsfigur kaum mehr erreichbar.

 

Als Gegenentwurf oder mögliche Aufhebung des Helden ist der Antiheld im Kino zunächst vornehmlich eine Figur des Nachkriegsfilms, die in den letzten Jahrzehnten eine Konjunktur erlebt. Sie lässt sich als Übergangserscheinung einer postheroischen Gesellschaft begreifen, die aufgehört hat, ‚naiv' an die alten Heldengeschichten zu glauben. Doch wie verhält der Antiheld sich zum Helden? Welche Eigenschaften und Handlungen bestimmen sein Wesen, und lassen sie sich analog auf die Antiheldin übertragen? Welche gesellschaftlichen Veränderungen rücken diese Figuren ins Zentrum unserer Erzählungen, und wie lassen sie sich im Verhältnis zu dem ideologischen System begreifen, das sie produziert? Was haben so unterschiedliche Genres wie der Film Noir, der Western oder der Science Fiction-Film zu diesen Fragen beizusteuern? Und wie wirken nicht zuletzt wir als Publikum an der Rezeption und Gestaltung dieser Figuren mit?

 

Anhand der Filme Kiss Me Deadly (1955), The Good, the Bad and the Ugly (1966), Dredd (2012) und weiteren Beispielen umreißen Filmwissenschaftler Alexander Schultz und Amerikanist Markus Wierschem die Konturen einer ebenso schillernden wie unscharfen Figur der kinematischen (Post-)Moderne. Moderiert wird der Abend von Verena Keysers und Nora Schecke.

 

Referenten:
• Alexander Schultz, Filmwissenschaftler an der Universität Paderborn
• Markus Wierschem, Amerikanist am Institut für Anglistik an der Universität Paderborn


Moderation:
• Verena Keysers, Soziologin und KWI-Fellow im Forschungsbereich KommunikationsKultur
• Nora Schecke, Wissenschaftliche Hilfskraft im Forschungsbereich PartizipationsKultur

 

Tickets: Karten sind im Vorverkauf beim Filmstudio Glückauf unter der Telefonnummer 0201 - 43 93 66 33 oder an der Abendkasse erhältlich. Eintritt: 5 Euro / ermäßigt 3 Euro.

 

Über „CineScience":
In der Reihe CineScience diskutieren Forschende des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) seit 2011 soziale Phänomene anhand von Filmausschnitten jeden Genres und werfen einen wissenschaftlichen Blick auf die filmische Darstellung alltäglicher und weniger alltäglicher Aspekte menschlichen Zusammenlebens.

 

Veranstalter: Eine Veranstaltung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) in Kooperation mit dem Filmstudio Glückauf, gefördert vom Verein zur Förderung der Kulturwissenschaften und der Stiftung für Kulturwissenschaften

 

Ort: Filmstudio Glückauf, Rüttenscheider Straße 2, 45128 Essen

 

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(Quelle: Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen - KWI)

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