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Workshop: „Epistemologie der Gruppe. Forschungsperspektiven 1920-1990"

von Mittwoch, 19. September 2018 -  12:00
bis Freitag, 21. September 2018 - 13:00

Am 19. - 21. September bringt der Workshop „Epistemologie der Gruppe. Forschungsperspektiven 1920-1990", organisiert von der Literaturwissenschaftlerin Hanna Engelmeier (KWI), ForscherInnen zusammen, die sich der Wissensgeschichte der Gruppenforschung bislang eher nebeneinander und von unterschiedlichen Fragerichtungen aus angenähert haben. Die Beiträge setzen sich damit auseinander, wie und aus welchen Gründen insbesondere soziale Kleingruppen zu einem paradigmatischen Forschungsobjekt wurden. Dabei wird mit den Jahren von 1920 bis 1990 ein langer Zeitraum in den Blick genommen. In dieser Zeit erlebte die soziologische und sozialpsychologische Gruppenforschung ihren Höhepunkt.


Der Workshop geht von der Beobachtung aus, dass die soziale Gruppe im 20. Jahrhundert zur folgenreichsten Formatierung des Sozialen wird. Verschiedene Gesellschafts- und Humanwissenschaften entwickelten Interesse an dieser Formatierung, um einige ihrer Grundfragen in einem einzigen Basiskonzept operationalisieren zu können. Dabei entstand eine Spannung zwischen zwei Ansprüchen der Gruppenforschung: Einerseits suggerierte der vermeintlich rein empirische Charakter des Gruppenkonzepts eine Objektivität, die gegen zeitgenössisch als politisch markierte Konzepte wie Masse oder Gemeinschaft in Stellung gebracht wurde. Andererseits gingen aber sehr wohl normative Ansprüche in das Konzept ein. Dieses Spannungsverhältnis nimmt der Workshop in den Blick.

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 11. Sept 2018 unter hanna.engelmeier[at]kwi-nrw.de

 

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(Quelle: Kulturwissenschaftliches Institut)

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