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Mehr Gesundheit wagen: Gesundheitsregionen als Zukunftstreiber für Lebensqualität, gute Arbeit und nachhaltiges Wachstum?

von Dienstag, 26. Februar 2019
bis Mittwoch, 27. Februar 2019

Die Trennlinien zwischen ambulanter und stationärer Versorgung sowie zwischen Gesundheitssystem und Altenpflege erschweren eine gute Versorgung der Bevölkerung. Die getrennten und z.T. unzureichenden Finanzierungssysteme der verschiedenen Bereiche führen zudem dazu, dass das Innovations- und Wachstumspotential der Gesundheitsbranche nur eingeschränkt genutzt werden kann. Sind „Gesundheitsregionen" eine Antwort auf dieses Problem? In Gesundheitsregionen arbeiten klassische Akteure des Gesundheitssystems und der Altenpflege mit neuen Akteuren z.B. aus Kommunen und der Regionalentwicklung zusammen, um die Versorgung der Menschen zu verbessern und Wachstumschancen zu nutzen. Dabei können sie auch verstärkt Modelle der Integrierten Versorgung nutzen, die in den letzten Jahren im Gesundheitssystem deutlich ausgeweitet wurden.

 

Gesundheitsregionen sind in ihren Zielrichtungen, Betätigungsfeldern und Akteurskonstellationen höchst unterschiedlich ausgerichtet. Gemeinsam ist ihnen die Aufgabe, Akteure zur Kooperation zusammenzubringen, die unterschiedliche In-teressen verfolgen oder gar im Wettbewerb zueinander stehen. Dabei müssen sie häufig ausgetretene Pfade verlassen und regulatorisch noch nicht erschlossenes Neuland betreten. Gemeinsam ist ihnen auch, die räumliche Dimension der Ver-sorgung stärker in den Blick zu nehmen, die in strukturschwachen städtischen und ländlichen Gebieten eine zunehmende Herausforderung darstellt – nicht zuletzt, weil der Fachkräfte- und Arbeitskräftemangel sich immer stärker bemerkbar macht. Auch hier versuchen Gesundheitsregionen, Kräfte zu bündeln und Synergieeffekte zu heben.Wie es den unterschiedlich ausgerichteten Gesundheitsregionen gelingen kann, diese Aufgaben zu bewältigen, ist Gegenstand der Tagung.

 

Prof. Dr. Josef Hilbert, Vorstandsvorsitzender, Netzwerk Deutsche Gesundheitsregionen; Direktor, IAT Institut Arbeit und Technik Prof. Dr. Rolf Heinze, Ruhr Universität Bochum, Prof. Dr. Rainer Danielzyk, Generalsekretär, Akademie für Raumforschung und Landesplanung; Institut für Umweltplanung der Leibniz Universität Hannover Dr. Joachim Lange, Tagungsleiter, Dr. Stephan Schaede, Akademiedirektor, Ev. Akademie Loccum.

 

Ort: Evangelische Akademie Loccum, Münchehäger Str. 6, 31547 Rehburg-Loccum

 

Mitveranstalter: Netzwerk Deutsche Gesundheitsregionen, Ruhr-Universität Bochum

 

IAT Referenten: Josef Hilbert, Michaela Evans

 

Forschungsschwerpunkte: Gesundheitswirtschaft & Lebensqualität; Arbeit & Wandel

 

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(Quelle:Institut Arbeit und Technik)

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