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Vortrag: "Digitalisierung und Folgen für bundeseinheitliche Aus- und Fortbildungsordnungen" im Rahmen der Reihe "Lernen in der digitalen Transformation der Arbeit"

Donnerstag, 5. Dezember 2019, 16:00 - 18:00


Die digitale Transformation rückt zunehmend ins Zentrum unserer Arbeits- und Lebenswelt. Sie verändert unsere Art des Arbeitens, des Kommunizierens und des Lernens grundlegend. Zentraler Gegenstand dieser Vortragsreihe ist die Frage nach einer Kompetenzentwicklung für junge Menschen, die sie befähigt, an einer zukünftigen Arbeitswelt zu teilzuhaben. Die Referentinnen und Referenten erläutern in ihren Vorträgen arbeits- und gesellschaftspolitische Herausforderungen und mögliche Folgen für den Arbeitsmarkt und das Berufs- bzw. Berufsbildungssystem. Dabei wird auf Anforderungen und Chancen für Betriebe ebenso eingegangen wie auf die Kompetenzentwicklung der Beschäftigten sowie auf Veränderungen in der schulischen und beruflichen Bildung. Die Vorträge finden im Wintersemester 2019/20 an der Technischen Universität Dortmund statt. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Technischen Universität Dortmund und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

 

Referent: Dr. Gert Zinke, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

 

Das Berufskonzept ist ein wesentliches Merkmal des deutschen Berufsbildungssystems. Bundeseinheitliche Ausbildungsordnungen und Fortbildungsregelungen sind die langfristig angelegten "Standards" für die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften. Die Digitalisierung verändert mit zunehmender Geschwindigkeit und - abhängig von Betrieben, Arbeitsumgebungen und Prozessabläufen - deutlich ungleichzeitig Qualifikationsanforderungen an beruflich qualifizierte Fachkräfte. Das Spannungsfeld zwischen Standard und konkretem Bedarf wächst. Der Beitrag zeigt exemplarisch diese Entwicklungen auf und stellt mögliche Lösungsansätze vor.

 

Zur Person:
Dr. Gert Zinke wählte als Berufseinstieg eine Berufsausbildung mit Abitur und studierte dann an der Technischen Universität Dresden 1982 - 1987 Diplomingenieurpädagogik (Maschinenbau+Berufspädagogik). Er arbeitete kurzzeitig als Maschinenschlosser, später als Berufsschullehrer und schloss 1990 eine Promotion ab. Bereits seit 1991 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesinstitut für Berufsbildung. Er war zwischenzeitlich für die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit tätig und brachte seine Expertise in verschiedenen Beratungszusammenhängen ein. Am BIBB ist er in der Neuordungsabteilung für die handwerklichen und industriellen Elektro- sowie weitere Berufe zuständig. Seit vier Jahren ist er außerdem mit Projekten rund um die Digitalisierung und Berufsbildung 4.0 befasst.

 

Keine Anmeldung erforderlich.

 

Teilnahmeentgelt: Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.


Veranstalter: Technische Universität Dortmund und Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

 

Veranstaltungsort: Technische Universität Dortmund, Hörsaal 3 (Erdgeschoss), Emil-Figge-Straße 50, 44227 Dortmund

 

>> Flyer (weitere Termine & Infos)

 

>> mehr

(Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin)

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