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Schwarzes Brett

Aktuelles aus den Mitgliedsinsituten im Monat Mai
(Stand: 07.05.2021)

Corona und der Regenwald
Die aktuelle Unstatistik, an der auch das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung beteiligt ist, nimmt diesmal wieder einen Korrelationskoeffizienten genauer unter die Lupe – den zwischen dem weltweiten Bestand an Regenwald und dem Vorkommen von tiergetriebenen (von Tieren ausgehenden oder durch Tiere übertragenen) Infektionskrankheiten wie der aktuellen Corona-Pandemie; denn ungeprüfte Rückschlüsse von Korrelation auf Kausalität gehören zu den häufigsten statistischen Fehlern überhaupt. >> mehr

 

Neues Forschungsprojekt MEDIAdelcom am Erich-Brost-Institut für internationalen Journalismus
Ein Konsortium aus 14 europäischen Ländern forscht in den kommenden drei Jahren zu Risiken und Chancen von Medienöffentlichkeiten in Europa. >> mehr

 

Call for Papers zum Thema ‚Bürokratie'
Im Juli 2021 findet die erste ‚Fritz Hüser Sommerakademie' statt, als Plattform für junge Wissenschaftler*innen aus kulturwissenschaftlichen Disziplinen, um sich untereinander und mit international etablierten Persönlichkeiten über ihre Forschung auszutauschen und zu vernetzen. >> mehr

 

Alleinerziehende Beschäftigte sind doppelt gefordert
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin BAuA veröffentlicht ein Faktenblatt zu alleinerziehenden Erwerbstätigen, die häufiger über berufliche und finanzielle Unsicherheiten berichten sowie über eine schlechtere gesundheitliche Situation als andere Erwerbstätige mit oder ohne minderjährige Kinder im Haushalt. >> mehr

 

Optische Strahlung am Arbeitsplatz korrekt messen
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin BAuA veröffentlicht eine Handlungshilfe zur Gefährdungsbeurteilung, die auch inkohärente optische Strahlung berücksichtigt, die von verschiedensten Quellen wie beispielsweise Leuchtmitteln, Heizstrahlern, Displays oder Lichtbögen ausgehen können. >> mehr

 

DBM-Jahresbericht erschienen
Einblicke in aktuelle Forschungsvorhaben, neue Entwicklungen im Team und bei verschiedenen Großprojekten des Deutschen Bergbau-Museums Bochum bietet das im Mai 2021 erschienene Heft montan.dok-news des Montanhistorischen Dokumentationszentrums. >> mehr

 

InfraTech-Innovationspreis 2022
Wie das IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur mitteilt, können ab sofort Vorschläge eingereicht werden. >> mehr

 

TV und Antiziganismus
'Das deutsche Fernsehen und der Fall Rassismus. Mediale Inszenierungen von Sinti und Roma im Tatort und in politischen Talkshows' – so lautet der Titel einer aktuellen Neuerscheinung am Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS). >> mehr

 

Mobilität neu denken
Im Pilotprojekt ‚Mobilität neu denken' war u.a. das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML beteiligt an der Entwicklung eines übertragbaren Modells für die Gestaltung der öffentlichen Mobilität am Beispiel der Region Bayerischer Wald: Die Handlungsfelder und Lösungsansätze der Studie sind so formuliert, dass sie als eine Art Checkliste bei der Entwicklung zukünftiger Mobilitätskonzepte in ländlichen Regionen genutzt werden können, da es hierbei vielfältige Dimensionen zu berücksichtigen gibt – von der Koordination der verschiedenen Verkehrsangebote über den Ausbau der dafür notwenigen Infrastruktur bis hin zur Kundeninformation vor Ort. >> mehr

 

Joseph-von-Fraunhofer-Preis
Thorsten Seipp, Lukas Kopietz und Christian Doetsch wurden ausgezeichnet, weil sie das ‚Herz' einer Redox-Flow-Batterie – den Stack – vollständig re-designt haben und so Materialeinsatz und Kosten massiv senken konnten– das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT schätzt das als Schritt in Richtung Massenmarkt ein. >> mehr

 

Charakterisierung von Mikro- und Makroplastik in Böden
Forschenden des Projekts iMulch vom Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT und vom Institut für Energie- und Umwelttechnik e. V. (IUTA) ist es gelungen, die ersten drei Prüfkriterien zur Bestimmung von Mikroplastik im Ökosystem Boden zu etablieren. >> mehr

 

Digitaler Wandel in kleinen und mittleren Betrieben
Den digitalen Wandel in kleinen und mittleren Betrieben mit konkreten Angeboten zu unterstützen und im Sinne der Beschäftigten arbeitsorientiert zu gestalten, ist das erklärte Ziel des neuen Projektes „Ch@nge Ruhr" am Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) und am Institut Arbeit und Technik (IAT). >> mehr

 

Wettbewerbsaufruf
Das Land NRW sucht Öko-Modellregionen, wie die LAG 21 – Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW mitteilt. >> mehr

 

Infos zum Projekt 'Digitale Plattform Zedaka zur jüdischen Wohlfahrt und Sozialpolitik'
Im Jahresbericht der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF) für das Jahr 2020 wird das Projekt 'Digitale Plattform Zedaka zur jüdischen Wohlfahrt und Sozialpolitik' vom Steinheim-Institut vorgestellt. >> mehr

 

Weiterbildung von Führungskräften in der Pflege
Die gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen und Qualifikationsangebote für Führungspersonen in der Pflege untersucht das Institut Arbeit und Technik (IAT/Westfälische Hochschule) in Kooperation mit dem BIG – Bildungsinstitut im Gesundheitswesen gGmbH (Essen) in einer Studie für das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag der Konzertierten Aktion Pflege. >> mehr

 

Jahresbericht des Instituts für Gerontologie (FfG) erschienen
Der neue Jahresbericht des Instituts für Gerontologie (FfG) stellt verschiedene Projekte aus den unterschiedlichen Arbeitsbereichen vor und präsentiert aktuelle Publikationen sowie weitere Aktivitäten des FfG-Teams. >> mehr

 

Weiterentwicklung der kommunalen Seniorenarbeit und Seniorenpolitik
Seit Anfang des Jahres unterstützt das Institut für Gerontologie die Stadt Iserlohn bei der Erstellung eines neuen Altenplanes. >> mehr

 

Call for Papers
Für die Dortmunder Konferenz 'Raum- und Planungsforschung 2022' unter dem Motto 'Wenn möglich, bitte wenden! Forschen und Planen für den Sustainability Turn' werden Beiträge gesucht: Einreichungsfrist: 30. Juni 2021. >> mehr

 

ILS-Monitoring StadtRegionen mit neuen Funktionen
Die Internetseite www.ils-stadtregionen.de bietet die Möglichkeit, Trends der Raumentwicklung mit ausgewählten Indikatoren interaktiv zu erforschen – ab sofort können auch Daten zum Pendlerverkehr, zu Walkability und zur Grünraumversorgung in 33 deutschen Städten und ihrem Umland abgerufen werden. >> mehr

 

Bürgerinfo digital
Der Kanalbaustellen-Film des IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur bereitet Bürgerinnen und Bürger auf unvermeidbare Baugruben vor der Haustür vor – Intro- und Outro können für Abwasserbetriebe individuell angepasst werden. >> mehr

 

Nominierungen für den Ernst Haage-Preis für Chemie vorschlagen
Die Ausschreibung für den Ernst Haage-Preis für Chemie der Mülheimer Max-Planck-Institute ist gestartet: Nominierungen können ab sofort bis zum 31. Juli 2021 eingereicht werden. >> mehr

 

Resümee
Welche Höhepunkte und Herausforderungen die sechs Projekte der LAG 21 NRW im vergangen Jahr prägten, zeigt der neue Geschäftsbericht. >> mehr

 

Für Europäischen Erfinderpreis nominiert
Prof. Walter Leitner, Direktor der Abteilung ‚Molekulare Katalyse' am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion und Christoph Gürtler von Covestro AG sind für ihre Beiträge zu einer nachhaltigen Chemieproduktion unter die drei Finalisten gewählt worden – ihnen ist es gelungen aus dem Treibhausgas CO2 Kunststoffe herzustellen. >> mehr

Die Brücke der Solidarität
(Stand: 30.04.2021 / von Stefan Berger)

Das Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen ist seit seiner Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO im Dezember 2001 eine der ganz großen Erfolgsstories im seit Jahrzehnten vom Strukturwandel geprägten Ruhrgebiet. Bereits seit 2011 gibt es Pläne, aufbauend auf diesem Erfolg die einzigartige industriekulturelle Landschaft des Ruhrgebiets ebenfalls für ein UNESCO-Welterbe zu qualifizieren. Jetzt ruckelt es kräftig bei den Planungen, denn damit eben diese Industriekultur auf die deutsche Tentativliste kommt, müsste NRW den Vorschlag in der Kultursministerkonferenz machen, und die NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach hat angedeutet, dass sie dies nur tun wird, wenn alle Ruhrgebietskommunen einstimmig dieser Idee zustimmen. Einige dieser Kommunen, allen voran die SPD-geführte Stadt Bochum und die CDU-geführte Stadt Essen, haben nun angedeutet, dass sie dies nicht tun werden.

Der Oberbürgermeister von Bochum, Thomas Eiskirch (SPD), findet den Antrag ‚zu rückwärtsgewandt'. Roland Mitschke, Fraktionsvorsitzender der CDU im Ruhrparlament des Regionalverbands Ruhr, bringt im selben Tenor den Zukunftsstandort Ruhrgebiet und seine Fähigkeit zu innovativem Handeln gegen den Weltkulturerbeantrag in Stellung. Wer so argumentiert, sollte sich bewusst sein, dass es mit einer dichotomischen Gegenüberstellung von industriekultureller Vergangenheit und postindustrieller Zukunft im Ruhrgebiet so seine Tücken hat. In der Geschichtswissenschaft gibt es mittlerweile eine breite Forschung zu Zeitvorstellungen, die betont, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht wie auf einer Perlenschnur chronologisch aneinandergereiht sind, sondern dass es in jeder Gegenwart unterschiedliche Zeitregimes gibt, die jeweils auf anderen Verknüpfungen von Vergangenheiten und Zukünften beruhen.

Jedes Agieren in der Gegenwart ist immer abhängig davon, wie sich unterschiedliche Akteure in dieser Gegenwart im Hinblick auf konstruierte Vergangenheiten und als erstrebenswert erachtete Zukünfte aufstellen. Da unterschiedliche Akteure meist nicht dieselben Interessen haben, konstruieren sie unterschiedliche Vergangenheiten, um ihre jeweiligen Zukunftsvorstellungen zu legitimieren. Reinhart Koselleck hat in seinen Arbeiten schon früh auf die Vielzahl vergangener Zukunftsentwürfe verwiesen, die es, seiner Meinung nach, in der Geschichtswissenschaft wiederzuentdecken galt, um allzu teleologischen Vorstellungen von Geschichtsverläufen zu begegnen und der Geschichte ein größeres Maß an Kontingenz wiederzugeben.

Besonders sein Schüler Lucian Hölscher hat diese Idee zu einer eigenen Forschungsrichtung, der historischen Zukunftserforschung, weiterentwickelt. Gerade im Hinblick auf politische Zukunftsentwürfe, so Hölscher, sei auffällig, wie stark diese mit der spezifischen Konstruktion von Vergangenheiten verknüpft sind. Die meisten Forschungen zu historischen Zeitvorstellungen, auch die fundamentalen von Achim Landwehr, betonen, dass Zeit nicht etwas Lineares, nach vorne Schreitendes ist, bei dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft klar voneinander abgrenzbar wären. Die Menschen leben in jedem Moment mit vielfältigen, sich wandelnden und sich gegenseitig verbindenden und ineinander übergehenden Vergangenheits- und Zukunftsvorstellungen.

Diese unterschiedlichen Zeitvorstellungen sind häufig, wie Chris Lorenz und Berber Bevernage festgestellt haben, verbunden mit politischen Positionierungen in ganz unterschiedlichen Kontexten, in denen diese Zeitvorstellungen um die Hegemonie kämpfen. Genau das erleben wir im Moment in den an Fahrt aufnehmenden Debatten um das industrielle Erbe im Ruhrgebiet. Fakt ist, dass es nirgendwo sonst eine solch reichhaltige und verdichtete Industriekulturlandschaft gibt wie im Ruhrgebiet. Auch das ist durch die international vergleichende Forschung zu diesem Thema gut belegt. Wo, wenn nicht hier, sollte also eine Industriekulturlandschaft Weltkulturerbe werden?

Der Einwand, dass eine solche, mehr als hundert Standorte umfassende Bewerbung um ein Welterbe die Region dauerhaft in der Vergangenheit verorten und sie damit zukunftsunfähig machen würde, macht im Hinblick auf die oben dargelegten Forschungen zu Zeitlichkeitsvorstellungen keinen Sinn. Man mag darüber diskutieren, ob die Adelung als Welterbe solche Einschränkungen in der Planungshoheit von Städten und Kommunen bringt, dass man, wie die Stadt Dresden vor einigen Jahren, lieber auf den Welterbestatus verzichtet. Das liegt aber auf einer anderen Ebene als der Vorwurf, Industriekultur sei per se rückwärts gewandt. Sinnvoll dagegen wäre eine Debatte, mit welchen Zukunftsvorstellungen sich die Konstruktion von Vergangenheiten an industriekulturellen Stätten verbinden ließe. Produktiv ist dabei sicher eine offene Vielzahl an Zukunftsentwürfen, die gerne miteinander im politischen Wettstreit liegen dürfen.

Bei all solchen Entwürfen werden allerdings Vergangenheitspflege und Zukunftsgestaltung sich wechselseitig bedingen. Ein gleichzeitiges Leben in verschiedenen Zeitebenen wird auch im Ruhrgebiet notwendiger- und sinnvollerweise immer stattfinden. Welche dieser Entwürfe und Ebenen man dann will oder nicht, ist wiederum eine genuin politische Frage, die auch nur politisch beantwortet werden kann. Dass sich das Ruhrgebiet überhaupt für einen Welterbeantrag auf so herausragende Weise empfiehlt, beruht ganz maßgeblich darauf, dass hier seit den 1970er Jahren eine industriekulturelle Landschaft entstanden ist, die vor allem die im internationalen Vergleich großen Erfolge des Ruhrgebiets bei der Bewältigung des Strukturwandels feiert. Denn im Gegensatz zum 'rust belt' der USA und den ehemaligen Industrielandschaften meiner langjährigen Wahlheimat Großbritannien gab es im Ruhrgebiet keinen wirtschaftlichen Zusammenbruch mit desolaten sozialen und kulturellen Folgeerscheinungen.

Solidarisches Verhalten und das Zusammenwirken der Konfliktpartner Gewerkschaften, Arbeitgeber und Staat waren zentral, um aus der schwerindustriellen Ballungsregion in jahrzehntelangen Prozessen eine Region zu machen, die zwar nicht zu den Boomregionen Deutschlands zählt, die aber durchaus optimistisch und hoffnungsfroh in die Zukunft schauen kann, was man vom Norden Englands oder von Youngstown, Ohio, nicht behaupten kann. Das Modell der Sozialpartnerschaft und des Rheinischen Kapitalismus haben sich gerade im Ruhrgebiet auch als ein Zukunftsmodell bewährt. Bei der erfolgreichen Bewältigung des Strukturwandels kommt dem Ruhrgebiet eine internationale Modellfunktion mit enormer Ausstrahlungskraft zu.

Aber die Verbindung der Region mit solidarischem Verhalten in der Vergangenheit zeigt sich nicht nur im Strukturwandel. Viele der Ankerpunkte der Route der Industriekultur im Revier verbinden sich mit Zechen und Stahlwerken, und die Arbeiter hier waren untereinander immer wieder in paradigmatischer Weise solidarisch und verstanden es, die Solidarität ihrer Nachbarschaften zu mobilisieren. Bergarbeiter waren qua ihrer Arbeit unter Tage sozusagen zu Solidarität untereinander ‚verdammt'. Aber auch ihre Unterstützung für einen sozialverträglichen Ausstieg aus der Steinkohle, der z. T. nur durch Kampfbereitschaft und Solidaritätsaktionen erreicht wurde - Stichwort: schwarze Fahnen über der Ruhr -, zeigen, wie wichtig Solidarität für den Weg der Region in der Vergangenheit war.

Duisburg-Rheinhausen und der Kampf der Stahlarbeiter, der zum Kampf einer ganzen Stadt und einer ganzen Region wurde, ist ein weiteres hervorragendes Beispiel für die besondere Bedeutung des Wertes der Solidarität für das Ruhrgebiet. Bis heute fährt man bei Duisburg-Rheinhausen über die ‚Brücke der Solidarität' über den Rhein. Die Industriekultur als Ausdruck einer schwerindustriellen Vergangenheit des Ruhrgebiets ist von daher angereichert mit Zukunftsvorstellungen. Die Pflege des industriellen Erbes verhindert nicht die Ansiedlung neuer Wirtschaftsunternehmen und -zweige, sondern sie schafft die Rahmenbedingungen dafür.

In einer Region mit einem starken kollektiven Regionalbewusstsein setzen sich die Menschen nicht nur nachhaltiger für ‚ihre' Region ein, sondern von außen Kommende siedeln sich hier gerne in dem Bewusstsein an, ein Teil von eingespielten Regeln, Routinen und Werten zu werden, die wirtschaftliches Wachstum fördern und kulturelle Rahmenbedingungen für den Aufbau einer neuen Zivilgesellschaft setzen. Erinnerung an Altes und Gestaltung von Neuem gehen Hand in Hand.

Die Werte und Ideen der industriekulturellen Vergangenheit, allen voran die Werte der Solidarität und des gesellschaftlichen Zusammenhalts, sind auch die Werte, mit denen es gilt, die Zukunft des Reviers zu gestalten. Sie gehen weit über Parteipolitik hinaus und finden Unterstützer in allen Fraktionen des Ruhrparlaments. Den Oberhäuptern der SPD-geführten Stadt Bochum und der CDU-geführten Stadt Essen sollte, ebenso wie dem Vorsitzenden der CDU-Fraktion im RVR-Parlament, bewusst sein, dass gerade über die Vergangenheit Zukunft gestaltet werden kann. Die Weltkulturerbebewerbung bietet eine einmalige Chance, Zukunft zu gestalten und sich Zukunftshorizonte zu erarbeiten. Sie sollte nicht leichtfertig verspielt werden.

Unternehmensgründung im Umfeld der Silicon Economy
(Stand: 12.01.2021 / Quelle: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML)

Ein Gründerteam aus dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML bringt eine App-gesteuerte Plattform für ein cloudbasiertes Ladungsträgermanagement auf Basis von Künstlicher Intelligenz auf den Markt, bei der erstmals Open-Source-Komponenten der Silicon Economy zum Einsatz kommen. >> mehr

Verbundprojekt 'ViCon' gestartet
(Stand: 12.01.2021 / Quelle: Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST)

Mensch-Technik-Dialoge im Zuge der Digitalisierung des Gesundheitswesens zu erforschen – das ist das übergeordnete Ziel des vom BMBF mit 1,8 Mio. geförderten Verbundprojekts „ViCon", das nun unter Leitung des Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik gestartet ist. >> mehr

Neuerscheinung zur Entwicklungspolitik der AfD
(Stand: 12.01.2021/ Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung - DISS)

Am Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) neu erschienen ist die Sonderausgabe 'Die Entwicklungspolitik der AfD. Ein Überblick über Programmatik, Praxis und Personal des Politikfeldes' >> mehr

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