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Schwarzes Brett

Arzneimittelallergien leichter nachweisen
(Quelle: Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften ISAS e.V. / Stand: 09.03.2020)

Ein Forschungsprojekt am Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) widmet sich dem verbesserten Nachweis von Arzneimittelallergien. Bislang sind die diagnostischen Möglichkeiten auf diesem Feld begrenzt; oftmals sind sie aufwendig oder nicht aussagekräftig. Deshalb forscht das BfArM in einem gemeinsamen Projekt mit der Klinik für Dermatologie und Allergologie der Uniklinik RWTH Aachen, der Life & Brain GmbH Bonn sowie dem Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften (ISAS) nach einem neuen Testansatz. Ziel ist es, die aktuellen Diagnosemethoden zu verbessern, um dadurch die Patientensicherheit zu erhöhen. Arzneimittelallergien sind eine besonders relevante Allergieform, deren Häufigkeit durch den demografischen Wandel wahrscheinlich weiter zunehmen wird. Allerdings lassen sich Allergien auf Arzneimittel derzeit nur schwer nachweisen. Bisherige Diagnoseverfahren wie beispielsweise Hauttestungen sind aufwendig und oftmals nur für wenige Wirkstoffe geeignet.

Werden die Patientinnen und Patienten dem betreffenden Arzneimittel in einem Test zum Nachweis der Allergie unmittelbar ausgesetzt, kann es in seltenen Fällen auch zu schweren allergischen Reaktionen kommen. Dagegen sind In-Vitro-Methoden (Laboruntersuchungen) ungefährlich, da für sie lediglich Blut abgenommen werden muss. Allerdings sind die bestehenden In-Vitro-Methoden derzeit nur begrenzt einsetzbar. Das Projekt INA (In-Vitro-Nachweis Arzneimittelallergie) verfolgt daher das Ziel, eine bestehende In-Vitro-Methode so weiter zu entwickeln, dass sie für viele Arzneimittel und verschiedene Allergieformen im Routineeinsatz geeignet ist. Verläuft das Testsystem erfolgreich, wird es dazu beitragen, die aktuelle Diagnostik von Arzneimittelallergien zu vereinfachen und die Patientensicherheit zu erhöhen.

Das Projekt, das den vollen Titel „Analyse differenzieller Gen- und Proteinexpression zum In-Vitro-Nachweis einer Arzneimittelallergie" trägt, wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

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#kunstforfuture2020-Wettbewerb: Junge Menschen gestalten die Zukunft
(Quelle: LVR-Industriemuseum  Rheinisches Landesmuseum für Industrie- und Sozialgeschichte/ Stand: 09.03.2020)

Ratingen.nachhaltig e.V., der Leo Club Ratingen und das LVR-Industriemuseum laden zum Zukunftskunst-Wettbewerb #kunstforfuture ein. Die Teilnehmer*innen können individuelle Preise gewinnen und fünf Wochen lang in der Textilfabrik Cromford ausstellen. Wie sieht die Zukunft aus? Im Rahmen des Jugendkulturjahres werden junge Ratinger*innen zwischen 10 und 25 Jahren aufgerufen, ihre Vision der Welt von morgen künstlerisch darzustellen. Die Kunstform ist dabei offen: Gemälde, Song, Performance, Collage, Poetry Slam, Skulptur, Gedicht, Film, Kurzgeschichte oder etwas ganz anderes – alles ist erlaubt.

Das Projekt hat es sich zum Ziel gesetzt, die Kreativität junger Menschen zu fördern und gleichzeitig das Thema „Zukunft" in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken.
Der Wettbewerb läuft vom 15. Februar bis zum 30. April 2020. Die Ausstellung in der Textilfabrik Cromford wird am 17. Mai eröffnet und ist bis zum Kinder- und Parkfest am 21. Juni fünf Wochen lang für die Öffentlichkeit zugänglich. Geplant sind eine Vernissage mit den Künstler*innen sowie eine große öffentliche Preisverleihung am 7. Juni 2020 im Rahmen der ersten Ratinger Tage der Nachhaltigkeit. Die Jury wird sich aus lokalen Kultur- und Kunstschaffenden sowie Nachhaltigkeitsexpert*innen zusammensetzen und drei Preise vergeben. Aber auch das Publikum kann sich beteiligen: Über einen QR-Code in der Ausstellung kann mit dem Smartphone online für den Publikumspreis abgestimmt werden. Die Preise werden individuell auf die Gewinner*innen zugeschnitten. Angedacht sind Coachings, Tonstudioaufnahmen sowie Gutscheine für professionelle Materialien.

Für Beiträge, die eine Performance, ein Song oder ähnliches sind, werden Lösungen in Form von Video- oder Tonaufnahmen in der Ausstellung gefunden.

Laufzeit des Wettbewerbs: 15.2.2020 - 30.4.2020


Laufzeit der Ausstellung: 17.5.2020 - 21.6.2020


Öffentliche Preisverleihung: 7.6.2020

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Wirtschaft vor großen Herausforderungen: COVID-19 Epidemie dämpft Erwartungen
(Quelle: RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung / Stand: 09.03.2020)

Die Wirtschaft NRWs steht vor unruhigen Zeiten. Die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich deutlich verschlechtert. Die COVID-19 Epidemie dämpft die Konjunktur im asiatischen Raum spürbar, und wirkt sich inzwischen auch auf den Euroraum aus. Sie trifft in Deutschland auf eine ohnehin rückläufige Industrieproduktion, die durch die geringere Auslandsnachfrage und Störungen der Wertschöpfungsketten zusätzlich belastet werden dürfte. Kräftig bleibt hingegen wohl die Baukonjunktur. Der Dienstleistungssektor zeigt ein gemischtes Bild. Konsumnahe und öffentliche Dienstleister werden ihre Produktion voraussichtlich erneut kräftig steigern, während unternehmensnahe Dienstleister unter der Schwäche der Industrie leiden. Für NRW zeigt sich ein ähnliches Konjunkturbild. Auch hier ging die Industrieproduktion im Jahr 2019 zurück, allerdings weniger stark als in Deutschland insgesamt. Die Bauproduktion blieb auf einem hohen Niveau. Im Dienstleistungssektor wurden mehr Stellen geschaffen als in den übrigen Bundesländern.

Die Erwartungen für 2020 haben sich durch die COVID-19 Epidemie eingetrübt. Sie trifft die Wirtschaft NRWs auf drei Wegen: Erstens dürften die Exporte sinken, insbesondere die nach China, die 6% der Ausfuhren ausmachen. Zweitens werden Zulieferungen aus China zeitweise ausfallen und so die Produktion behindern. Drittens dürfte die Epidemie die Konsumlaune dämpfen, weil Dienstleistungen nicht in An-spruch genommen und Käufe zurückgestellt werden, um Infektionsrisiken zu verkleinern. Dies alles belastet die Wirtschaft wohl in der ersten Jahreshälfte. Danach ist eine kräftigere Konjunktur zu erwarten, auch weil ausgefallene Produk-tion nachgeholt und verschobene Käufe getätigt werden. Für den Jahresdurchschnitt ist eine Zunahme des BIP in ähnlicher Größenordnung wie 2019 zu erwarten. Die Arbeitslosigkeit bleibt dabei unverändert. Dies allerdings unter der Annahme, dass die COVID-19 Epidemie in Deutschland und in NRW glimpflich verläuft und die Lage sich weltweit rasch normalisiert.

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Projekt "Integriertes kleinräumiges Berichtssystem Kinderarmut" in Duisburg
(N.U.R.E.C. Institute Duisburg e.V. /Stand: 09.03.2020)

Im Nachfolgeprojekt zum Projekt "Integrierte Fachplanung" werden folgende Ziele verfolgt:

• Datenbasierte Sensibilisierung von Duisburger Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit für sozialraum- und einrichtungsbezogene Armutsproblematiken und -risiken
• Bereitstellung sozialraum- und einrichtungsbezogener Armuts- und Armutsrisikoinformationen für die Entwicklung präventiver und kompensatorischer Maßnahmen
• Bereitstellung sozialraum- und einrichtungsbezogener Belastungsindizes für die Beantragung von Fördermitteln
• Modellfunktion für andere Kommunen
• Weiterer Ausbau des KECK-Atlas'
• Ermöglichung weitergehender, fachübergreifender Analysen durch die Verknüpfung verschiedener Daten
• Einfache grafische Aufbereitung eigener Daten im Kontext von bspw. soziodemografischen Faktoren
• Datengestützte Aufbereitung für Präsentationen intern und extern

Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

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SARS-CoV-2 und der Arbeitsschutz: Antworten auf häufig gestellte Fragen zu SARS-CoV-2
(Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin BAuA / Stand: 09.03.2020)

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sowie der Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) beschäftigten sich mit dem Arbeitsschutz bei möglichen Risiken gegenüber Infektionserregern am Arbeitsplatz. Die BAuA erreichen zunehmend Anfragen rund um das Thema Arbeitsschutz und SARS-CoV-2. Daher hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutzt und Arbeitsmedizin für Interessierte Antworten auf häufig gestellte Fragen zusammengestellt.

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>> Die aktuelle Risikobewertung für die Bevölkerung in Deutschland ist beim Robert Koch-Institut (RKI) einzusehen

Berufsbedingte Kontakte mit SARS-CoV-2 können in Deutschland beim Auftreten von Fällen durch Kontakt mit infizierten Patienten in der Arztpraxis, im Krankenhaus oder beim Transport von infizierten Patienten z. B. im Flugzeug und im Krankenwagen stattfinden. Weiterhin kann ein berufsbedingter Kontakt in Laboratorien erfolgen, in denen Verdachtsproben auf Erreger untersucht werden. Aus Sicht des Arbeitsschutzes ist der Umgang mit SARS-CoV-2 und damit infizierten Personen in diesen Bereichen durch die vorhandenen Bestimmungen geregelt. Die Einhaltung der festgelegten Arbeitsschutzmaßnahmen minimiert das Infektions- und Ansteckungsrisiko für Beschäftigte und damit auch die Verbreitung der Erreger.

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