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Schwarzes Brett

Kulturpreis der Eduard-Rhein-Stiftung für Robert Schlögl
(Quelle: Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion - MPI CEC /Stand: 11.12.2019)

Am 16. November wurde Prof. Robert Schlögl, Direktor der Abteilung ‚Heterogene Reaktionen' am MPI CEC, mit dem Kulturpreis der Eduard-Rhein-Stiftung ausgezeichnet. Den mit 10.000 € dotierten Preis erhält Prof. Schlögl „[f]ür seine exzellenten Leistungen und seine außergewöhnliche Kompetenz, wissenschaftliche Erkenntnisse der Öffentlichkeit und Politik zu kommunizieren". In der Begründung für die Auszeichnung heißt es, „Robert Schlögl ist nicht nur ein über die Grenzen seiner Fachdisziplin hinaus anerkannter, herausragender Wissenschaftler mit einem weltweiten Renommee, sondern auch ein exzellenter Kommunikator wissenschaftlicher Themen, ein echter 'Botschafter der Wissenschaft'." (Quelle: Eduard-Rhein-Stiftung). Die Jury erhofft sich, dass durch die Auszeichnung herausgestellt wird, wie wichtig die öffentliche Wissenschaftskommunikation ist und glaubt, dass Robert Schlögl ein Vorbild für viele andere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Hinblick auf die gesellschaftliche Verantwortung sein kann, denn die Interaktion und Diskussion mit der breiten Öffentlichkeit ist von enormer Wichtigkeit.

Die Eduard-Rhein-Stiftung ist eine wissenschaftlich und politisch unabhängige Stiftung bürgerlichen Rechts, die 1976 gegründet wurde. Sie verleiht neben dem Kulturpreis auch den Technologiepreis.

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Karl-Goldschmidt-Preis und DECHEMA-Studentenpreis für CEC-Nachwuchswissenschaftlerinnen
(Quelle: Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion /Stand: 11.12.2019)

Im November haben mit Tabea Mußfeldt und Katrin Köhnke gleich zwei junge Nachwuchswissenschaftlerinnen der Abteilung ‚Molekulare Kataylse' des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion unter der Leitung von Prof. Walter Leitner, Auszeichnungen für ihre Abschlussarbeiten erhalten: Tabea Mußfeldt, Ingenieurin in der Gruppe "Multiphasenkatalyse" unter der Leitung von PD Dr. Andreas Vorholt, wurde am 8. November für ihre herausragende Bachelorarbeit mit dem Karl-Goldschmidt-Preis ausgezeichnet. Katrin Köhnke, Doktorandin in der selben Gruppe, erhielt am 29. November den DECHEMA-Studentenpreis (Fachbereich Technische Chemie) für ihre Masterarbeit. Die beiden Nachwuchswissenschaftlerinnen haben während ihres Studiums herausragende Leistungen erbracht und die jeweilige Jury mit ihren Forschungsergebnissen überzeugt.

Der mit 5.000 € dotierte Karl-Goldschmidt-Preis wird von der Goldschmidt-Stiftung „in Erinnerung an das vor über 100 Jahren begonnene Wirken von Dr. Karl Goldschmidt als Vordenker der berufsbegleitenden Aus- und Weiterbildung" vergeben und soll junge Menschen fördern, "die sich über den Dritten Bildungsweg für ein Studium an einer deutschen Hochschule qualifiziert und dieses erfolgreich abgeschlossen haben". Dabei fokussiert sich die Stiftung auf hervorragende Abschlussarbeiten aus dem Bereich der Ingenieurwissenschaften.

Der DECHEMA-Studentenpreis der Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie umfasst eine zweijährige kostenlose DECHEMA-Mitgliedschaft und die Teilnahme an zwei von der DECHEMA ausgerichteten Tagungen (davon eine im europäischen Ausland möglich) innerhalb von zwei Jahren bei Reisekostenübernahme durch die DECHEMA sowie eine Urkunde. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der DECHEMA-Mitgliederversammlung in Frankfurt.

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Evaluierung: Leibniz-Gemeinschaft stellt RWI hervorragendes Zeugnis aus
(Quelle: RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung / Stand: 11.12.2019)

Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft empfiehlt Bund und Ländern, das RWI auch in den nächsten sieben Jahren weiter finanziell zu fördern. Grundlage für diese Empfehlung ist der Bewertungsbericht einer Kommission unabhängiger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das RWI zeige „sehr überzeugende Forschungsergebnisse" und „hochwertige Leistungen in der Politikberatung". Den geplanten Aufbau eines Economic Policy Lab „Klimawandel, Entwicklung und Migration" am RWI unterstützt der Senat der Leibniz-Gemeinschaft nachdrücklich. Die Mitgliedsinstitute der Leibniz-Gemeinschaft werden alle sieben Jahre evaluiert. Besteht ein Institut diese Evaluation endgültig nicht, wird es aus der Leibniz-Gemeinschaft ausgeschlossen und erhält keine öffentliche Förderung mehr. Ein positives Evaluationsergebnis ist somit existenziell für den Fortbestand einer Einrichtung.

Die wichtigsten Ergebnisse:

- Die öffentliche Förderung des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung durch Bund und Länder soll in den nächsten sieben Jahren weitergeführt werden. Das empfiehlt der Senat der Leibniz-Gemeinschaft auf Basis einer externen Evaluation des RWI.

- Auf Grundlage des Berichts, den die Kommission nach einer im März 2019 erfolgten Begehung verfasst hatte, verabschiedete der Senat der Leibniz-Gemeinschaft am 26. November 2019 eine Empfehlung an den Bund und die Länder, das RWI als Einrichtung der Forschung und wissenschaftlichen Infrastruktur auf der Grundlage der Ausführungsvereinbarung zum GWK-Abkommen über die gemeinsame Förderung der Mitgliedseinrichtungen der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. weiter zu fördern.

- Die sechs Bereiche des RWI („Arbeitsmärkte, Bildung, Bevölkerung", „Gesundheit", „Wachstum, Konjunktur, Öffentliche Finanzen" sowie „Umwelt und Ressourcen", das „Forschungsdatenzentrum Ruhr" und die Forschungsgruppe „Nachhaltigkeit und Governance") werden in einem Fall als „exzellent", in jeweils zwei Fällen als „sehr gut bis exzellent" sowie als „sehr gut" und in einem Fall als „gut bis sehr gut" bewertet. Damit hat sich die Bewertung der wissenschaftlichen Leistungen des RWI seit der letzten Evaluierung im Jahr 2012 nochmals deutlich verbessert.

- Der Bewertungsbericht hebt hervor: „Die sehr überzeugenden Forschungsergebnisse des RWI schlagen sich in entsprechenden Publikationsleistungen nieder. Auf Basis seiner Forschungstätigkeiten erbringt das Institut hochwertige Leistungen in der Politikberatung."

- Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft befürwortet nachdrücklich den geplanten Ausbau des Instituts in Form eines Economic Policy Lab mit dem Thema „Klimawandel, Entwicklung und Migration". Es stellt seiner Einschätzung nach „eine deutliche und sehr überzeugende Ergänzung zum Arbeitsprogramm des RWI dar [...]."

- Positiv bewertet wurde zudem die weitere Internationalisierung des RWI mit Hilfe des im Jahr 2016 gegründeten „RWI Research Network", in das mehr als 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland eingebunden sind. Gleiches gilt für die „Ruhr Graduate School in Economics" (RGS Econ), ein strukturiertes Doktorandenprogramm, das das RWI in enger Kooperation mit den Universitäten Bochum, Duisburg-Essen und Dortmund betreibt.

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Ehrendoktorwürde für RWI-Präsident Professor Dr. Christoph M. Schmidt
(Quelle: RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung/ Stand: 11.12.2019)

Ehrenpromotion: Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Leibniz Universität Hannover ehrte Ende November 2019 Professor Dr. Christoph M. Schmidt, Vorsitzender des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Präsident des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen und Professor für Wirtschaftspolitik und angewandte Ökonometrie an der Ruhr-Universität Bochum als herausragende Forscherpersönlichkeit für seine Verdienste für die angewandte Wirtschaftsforschung.

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Projektabschluss am ZBT: Latentwärmespeicher für BHKW​
(Quelle: Zentrum für BrennstoffzellenTechnik ZBT / Stand:11.12.2019)

Das Institut für Produkt Engineering der Universität Duisburg-Essen und das ZBT haben gemeinsam ein neuartiges Herstellungsverfahren für PCM-Module entwickelt und diese Module in einem Latentwärmespeicher erfolgreich getestet. Im Zusammenspiel zwischen Phasenwechselmaterial und innovativem Speicherlayout konnten eine gegenüber Standardsystemen um ca. 25 % erhöhte Speicherkapazität und eine verbesserte Be- und Entladedynamik erreicht werden, wie experimentelle Untersuchungen am ZBT nachgewiesen haben. Das ZBT entwickelte hiebei einen Teststand zur Demonstration des Speichersystems. Dieser im Wesentlichen aus einer Wärmequelle, einem Wärmeauskopplungsmodul, dem Speicher sowie einer Wärmesenke. Die Systemsteuerung ermöglicht die Einstellung BHKW-ähnlicher Betriebsparameter sowie das Monitoring zahlreicher Temperaturmessstellen, Volumenströme und weiterer relevanter Parameter. Durch experimentelle Untersuchungen konnten die Leistungsfähigkeit des neuartigen Latentwärmespeichers ermittelt und die Vorteile gegenüber herkömmlichen sensiblen Wärmespeichern aufgezeigt werden. 

Das Projekt "Entwicklung eines Latentwärmespeichersystems mit innovativen PCM-Modulen für den Einsatz in kleinen und mittleren Blockheizkraftwerken" wurde durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

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"Das Ganze
ist mehr als die

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