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Schwarzes Brett

Regenerative Energie speichern und optimal nutzen: ZBT ist Konsortialführer des "Power to Gas – Modellvorhabens" für sektorenübergreifende Energiesysteme
(Quelle: Zentrum für BrennstoffzellenTechnik ZBT / Stand: 15.06.2020)

In dem Verbundvorhaben "Power to Gas - Modellvorhaben für sektorenübergreifende Energiesysteme" PtG-MSE werden ein Power to Gas-Testfeld als Pilot- und Demonstrationsplattform im Technikumsmaßstab errichtet und eine detaillierte Analyse von unterschiedlichen Technologieketten vor dem Hintergrund der Sektorenkopplung durchgeführt. Power to Gas-Technologien zur Umwandlung von Strom in den Energiespeicher Gas sind der Treiber der Sektorenkopplung und können in einem zukünftigen Energiesystem als ausgleichende und stabilisierende Flexibilitätsoption die Nutzbarkeit von Strom aus regenerativen Energiequellen erhöhen und somit maßgeblich zur Erreichung der Klimaschutzziele beitragen.

Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Technische Thermodynamik der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) und der YNCORIS GmbH & Co. KG in Hürth arbeitet ZBT daher seit kurzem an einer zukunftsfähigen Lösung, die mehrere Energiesektoren verbindet. ZBT übernimmt in dem Projekt neben der Konsortialführung die Konzipierung und den Aufbau des Gesamtanlagenverbundes, die Weiterentwicklung einer Methanisierungsanlage sowie den Betrieb der Demonstrationsplattform am Standort ZBT. Ziel ist es zu zeigen, dass sich dieser Anlagenverbund zur Speicherung, Verteilung und Nutzbarmachung regenerativer Energien in die Praxis umsetzen und optimal betreiben lässt. Das Projekt läuft bis Oktober 2022. Erste Ergebnisse erwarten die Beteiligten Ende dieses Jahres, wenn alle Technologiebausteine in Simulationsmodellen abgebildet sind. Das Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

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Kritisches Statement zur „freiwilligen" Corona-App
(Quelle: Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) / Stand: 15.06.2020)

Die (berechtigte) Angst vor dem Virus wird benutzt, um einem Großteil der Bevölkerung „freiwillig" ein autoritär hochwirksames Werkzeug zu verabreichen - Das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) dokumentiert ein kritisches Statement zur geplanten Corona-App. Sie stammt von Capulcu, einer Gruppe technologie-kritischer Aktivist*innen und Hacktivist*innen.

Der Artikel kritisiert die technische Konstruktion der App, aber auch ihre sozial-technokratischen Konsequenzen. Selbst wenn das Protokollieren von Kontakten vollständig pseudonym erfolgen würde, warnen die Autor*innen dringend vor dieser App. In dem Moment, wo (sogar anonyme) Verhaltensdaten flächendeckend anfallen, sind die prädiktiven Modelle, die damit trainiert werden, dazu in der Lage, ganze Populationen in Risikogruppen einzuteilen und algorithmisch zu verwalten. Hinzu kommt, dass ein simples Software-Update die App in ein wirksames Tool zur individuellen Zugangsbeschränkung verwandelt.

Ein internationales Team bestehend aus rund 130 Wissenschaftler*innen, IT-Entwickler*innen, Datenschutzerbeauftragten und Soldat*innen arbeiten derzeit in einem Projekt mit dem Namen Pan European Privacy-Protecting Proximity Tracing (PEPP-PT) an einer Software, welche die SARS-CoV-2-Virusverbreitung einschränken soll. Beteiligt sind aus Deutschland unter anderem das Robert-Koch-Institut (RKI), das Heinrich- Hertz-Institut (HHI) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Auch der Bundesdatenschutzbeauftragte begleitet die Entwicklung und Soldat*innen der Bundeswehr helfen bei den Tests. Bis auf RKI sind sie auf der Website des Projekts nicht gelistet. Das HHI ist unter Fraunhofer subsumiert. Bislang sind Forscher*innen und Institute aus acht Ländern an der Entwicklung beteiligt: Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Spanien und die Schweiz.

Um die Ausbreitung einzudämmen, sollen Kontaktpersonen von Infizierten frühzeitig gewarnt werden. Wenn Menschen Symptome zeigen, dann haben sie das Virus bereits weitergegeben. Deshalb sollen nach einer positiven Diagnose alle Handybesitzer benachrichtigt werden, deren Geräte in der Nähe des Erkrankten waren. Wenn es viele einzelne Ansätze und Software-Lösungen gibt, die jeweils nur ein kleiner Teil der Bevölkerung nutzt, kann das Konzept nicht aufgehen. Deshalb soll eine gemeinsame Grundlage entstehen, die möglichst schnell eine kritische Größe erreicht. Die Rede ist von einer gemeinsamen Plattform: einer Client/Server- Referenzimplementierung, aber auch von einem Softwaregerüst auf dem Smartphone-Apps aufsetzen können. Diese Smartphone-Apps, die Nutzer*innen auf ihrem Telefon installieren, bilden einen wesentlichen Teil des Systems. In Deutschland arbeiten RKI und HHI an einer solchen Anwendung. Um Infektionsketten wirksam zu unterbrechen, streben die Forscher*innen eine Nutzer*innenbasis von etwa 60 Prozent der Bevölkerung an. In Deutschland wären das 50 Millionen Menschen. Bislang gibt es in Deutschland keine App, die nicht auf Smartphones vorinstalliert ist und bewusst heruntergeladen werden muss, die so viele Nutzer*innen hat.

Der Artikel setzt sich mit den folgenden Inhalten tiefer auseinander:

Kritik 1: Technische Details

Kritik 2: Auch anonym trainieren wir KI

Kritik 3: „Freiwilligkeit"

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Corona: Wichtiger Hinweis für Besucherinnen und Besucher
(Quelle: Institut für Stadtgeschichte / Stand: 15.05.2020)

Der Lesesaal des Stadtarchivs Gelsenkirchen ist seit dem 11. Mai 2020 mit Einschränkungen wieder geöffnet. Eine Nutzung ist nur nach vorheriger Anmeldung (telefonisch oder per Email) möglich. Um die Wahrung der Hygiene- und Abstandsregeln zu gewährleisten, ist der Platz im Lesesaal stark begrenzt. Wir bitten um Verständnis, dass nur im Vorfeld bestellte Archivalien bei den Terminen eingesehen werden können. Nutzerinnen und Nutzern wird dringend empfohlen, im Archiv einen Mund- und Nasenschutz (Alltagsmaske) zu tragen.

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Unstatistik: Antikörper-Tests und ihre Grenzen im Zuge der Corona-Pandemie
(Quelle: RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung / Stand: 15.06.2020)

Die aktuelle Unstatistik ist, wie die beiden vorangegangenen, keine übliche Unstatistik. Vielmehr erklärt sie wichtige statistische Konzepte, die helfen, die Ungewissheiten in der Corona-Zeit besser zu verstehen. Es geht diesmal um eine verständliche Einführung in das Thema Antikörper-Tests und ihre Grenzen.

Es gibt zweierlei grundsätzlich verschiedene Arten von Tests: PCR-Tests und Antikörper-Tests. PCR-Tests (PCR steht für Polymerase-Kettenreaktion) weisen mit einem Rachenabstrich direkt genetisches Material von SARS-CoV-2 nach. Sie sind eine Momentaufnahme. Antikörper-Tests dagegen sind Bluttests. Sie reagieren auf Antikörper, welche das Immunsystem gebildet hat, um das Virus abzuwehren. Sie zeigen auch überstandene Infektionen an. Und um diese Antikörper-Tests geht es hier. Manch einer denkt, vielleicht habe ich das Virus bereits gehabt – war da nicht vor Wochen ein Fieber oder ein Hustenreiz? Ein Antikörper-Test soll darauf eine Antwort geben. Es gibt sie als Labortests, die von trainierten Technikern durchgeführt werden und etwa einen Tag dauern, und Schnelltests, welche ein Ergebnis in weniger als einer halben Stunde liefern.

Wenn man nun positiv getestet ist, ist man dann auf Jahre hin immun und braucht sich nicht vor einer Ansteckung zu fürchten? Nein, das wäre eine Illusion der Gewissheit. Erstens besteht die medizinische Unsicherheit, ob eine durchgemachte Infektion dauerhaft zur Immunität führt. Zweitens ist kein Test absolut sicher. Die britische Regierung musste dafür Lehrgeld bezahlen, als sie Ende März 3,5 Millionen Tests von verschiedenen Firmen bestellte und erst im Nachhinein bemerkte, dass keiner der Tests sicher genug war (s. Mallapaty, 18. April 2020, Nature). Selbst PCR-Tests liefern bei infizierten Patienten nicht immer ein positives Ergebnis. Die Frage ist nun, wie sicher sind aus statistischer Sicht die Diagnosen mit Hilfe von Antikörper-Tests?

[...]

Mitte März hat der Generaldirektor der WHO empfohlen: „Testen, testen, testen." Aber solange wir nicht wissen, wie verlässlich die Tests sind, kann Testen bei Nicht-Risiko-Gruppen zu vielen falschen Ergebnissen und einem trügerischen Gefühl von Immunität führen. Also empfehlen wir: Nicht nur testen, testen, testen, sondern die Tests testen!

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(Wie) wollen wir im Rentenalter arbeiten? - Sammelband zur Gerontologie erschienen
(Quelle: Institut für Gerontologie / Stand: 15.05.2020)

„(Wie) wollen wir im Rentenalter arbeiten? Eine Untersuchung zu den Beschäftigungsvorstellungen zukünftig erwerbstätiger Rentnerinnen und Rentner in Deutschland" ist in dem Sammelband „Selbstständige Erwerbstätigkeit und Erwerbskarrieren in späteren Lebensphasen" herausgegeben von Prof. Dr. Frerich Frerichs und Prof. Dr. Uwe Fachinger erschienen. Mit Fokus auf die Gruppe der älteren Selbstständigen untersuchen die Autor*innen u.a. die Motivlagen und die (zeitlichen) Ausgestaltungswünsche älterer Arbeitnehmer*innen in Bezug auf potentielle Erwerbstätigkeiten im Ruhestand und nehmen dabei auch mögliche soziale Ungleichheiten in den Blick.

Die Herausgeber nehmen in diesem Buch die Erwerbsformen und -perspektiven in späteren Erwerbsphasen in den Blick. Der dynamische Wandel in der Arbeitswelt im Zuge von Globalisierung und Digitalisierung und die Verlängerung der Lebensarbeitszeit bestimmen Erwerbskarrieren neu und wirken sich auf das Wechselverhältnis von abhängiger und selbstständiger Erwerbstätigkeit aus. Die Beiträge beleuchten sich neu entwickelnde Mischformen beruflicher Tätigkeit (hybride Erwerbsformen) und diskutierten die Gestaltung von Laufbahnen im Erwerbsverlauf. Die Potentiale und Risiken für älter werdende Erwerbstätige werden erörtert und Handlungsanforderungen auf individueller und betrieblicher Ebene aufgezeigt.

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