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Schwarzes Brett

PD Dr. Matthias Jäger neu in den Vorstand der GfA gewählt
(Quelle: Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund IfADo / Stand: 08.03.2019)

PD Dr. Matthias Jäger wurde auf dem 65. Frühjahrskongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA) Ende Februar erneut zum geschäftsführenden Vorstandsmitglied der GfA gewählt. Alle zwei Jahre finden die Wahlen statt. Jäger arbeitet seit 1981 am IfADo in der Abteilung Ergonomie und befasst sich mit arbeitswissenschaftlichen Themen wie der Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsabläufen oder der Belastung des Muskel-Skelett-Systems bei beruflicher Arbeit. Die GfA ist eine Vereinigung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie anderen Interessierten mit dem Ziel, die Arbeitswissenschaft zu fördern. Die Arbeitswissenschaft beschäftigt sich mit der Analyse, Ordnung und Gestaltung von Arbeitsprozessen. Dabei werden technische, organisatorische und soziale Bedingungen der Arbeit berücksichtigt. Die GfA fühlt sich der Verwirklichung der Ziele des individuellen Arbeits- und Gesundheitsschutzes, der sozialen Angemessenheit der Arbeit und der technisch-wirtschaftlichen Rationalität verpflichtet. Die GfA versteht sich dabei in besonderem Maße als Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis sowie allen interessierten gesellschaftlichen Gruppen.

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Neuerscheinung: Digitalisierung und Nachbarschaft. Erosion des Zusammenlebens oder neue Vergemeinschaftung?
(Quelle: InWIS - Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung/ EBZ Business School; NOMOS / Stand: 08.03.2019)

Herausgegeben vom geschäftsführenden wissenschaftlichen Direktor des InWIS - Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklun Prof. Dr. Rolf G. Heinze zusammen mit Dr. Sebastian Kurtenbach und Dr. Jan Üblacker ist jetzt im Nomos-Verlag das Buch "Digitalisierung und Nachbarschaft. Erosion des Zusammenlebens oder neue Vergemeinschaftung?" erschienen.

Inhalt:
Kaum eine Entwicklung hat unseren Alltag so deutlich verändert wie die Digitalisierung und kaum etwas ist so alltäglich wie Nachbarschaft. Zwischen beiden gibt es aber zunehmend Verknüpfungen, die in Deutschland aus sozialwissenschaftlicher Perspektive wenig erforscht sind. Der Eindruck herrscht vor, als seien das Netz bzw. Social Media Plattformen ohne Verankerung im realen Raum, aber dennoch finden sich auf Facebook unzählige Nachbarschaftsgruppen, auf Twitter Hashtags mit dem Namen von Nachbarschaften oder ganze Plattformen, wie nebenan.de, die zur digital gestützten lokalen Vergemeinschaftung beitragen. Kurzum: Die gesellschaftliche Entwicklung ist bereits wesentlich weiter als das Wissen darüber. Der Sammelband leistet einen grundlegenden Beitrag in der sozialwissenschaftlichen Diskussion um Digitalisierung und Nachbarschaft mit dem Ziel, einerseits einen Überblick über das Verhältnis zwischen Digitalisierung und Nachbarschaft zu gewinnen und andererseits Ausgangpunkte für weitergehende Untersuchungen zu formulieren. Daher werden aus unterschiedlichen Perspektiven Formen lokaler Vergemeinschaftung mittels digitaler Medien untersucht und systematisiert.

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Projektstart "MightyU" - Health Gaming für Kinder und Jugendliche mit infantiler Cerebralparese
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST / Stand: 07.03.2019)

Die infantile Cerebralparese (ICP), eine chronische Erkrankung des Bewegungsapparates, führt aufgrund einer Schädigung des zentralen Nervensystems im frühkindlichen Alter zu motorischen Beeinträchtigung. Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung einer mitwachsenden und motivationssteigernden Technologie zur Trainingsunterstützung von Kindern- und Jugendlichen mit ICP. Muskelpotentiale und kinematische Daten der Patientengruppe sollen durch Einsatz einer körpernahen EMG-Sensorik erfasst und auf eine spielerische Virtual Reality-Anwendung übertragen werden.

Die Anwendung wird so entwickelt, dass die Nutzergruppe die Möglichkeit hat, das soziale Umfeld mit einzubeziehen und Aufgaben innerhalb der Anwendung kollaborativ zu lösen. In Zusammenarbeit mit Familienangehörigen oder Gleichaltrigen erfolgt so eine Stärkung sozialer und emotionaler Kompetenzen der Betroffenen und schafft Kompetenzerleben. Bei starken motorischen Einschränkungen werden Effekte der Motivationssteigerung untersucht. Bei schlechter Beweglichkeit der Patientengruppe werden individuelle Bewegungen in der Anwendung übersteigert dargestellt, um das Selbstwirksamkeitserleben zu optimieren. Trainingsdaten werden bei jeder Anwendung erfasst und über eine digitale Webplattform bereitgestellt, wodurch professionell Pflegende Einsicht in die Fortschritte ihrer Patienten erhalten und Anpassungen am Therapieplan vornehmen können. Weiterhin soll eine kognitive Algorithmik auf Basis der erhobenen Daten Fortschritte erkennen und die Spielschwierigkeit automatisch anpassen. Dadurch ergeben sich erhebliche Chancen zur Verbesserung der Therapiemotivation, zur Erweiterung des erstattungsfähigen Angebotes, sowie zur Entlastung von professionell beteiligten Akteuren im Rehabilitationsbetrieb.

 Projektpartner:  Fraunhofer ISST, Dortmund; Sozialpädiatrisches Zentrum der Universitätsklinik Bochum; rehaKind e.V., Dortmund; Velamed GmbH, Köln; Centigrade GmbH, Mülheim a. d. Ruhr; Meap GmbH, Witten

Projektlaufzeit: Februar 2019 – Januar 2022

Förderung: Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Programm "Kleine Patienten, großer Bedarf – Medizintechnische Lösungen für eine kindgerechte Gesundheitsversorgung"

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Aus Abgas wird Rohstoff: Carbon2Chem®-Laboreinweihung: Carbon2Chem®-Laboreinweihung
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT; Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (MPI-CEC) / Stand: 08.03.2019)

Am 7. März wurde das Carbon2Chem®-Labor am Oberhausener Standort von Fraunhofer UMSICHT eingeweiht. Auf 500 m2 Laborfläche und an 30 Büroarbeitsplätzen werden Verfahren zur Gasreinigung sowie zur Produktion von Methanol und höheren Alkoholen entwickelt. Das Ziel: Hüttengase als Rohstoffquelle für die chemische Industrie erschließen. Carbon2Chem® ist ein Großprojekt in dem 17 Partner aus Industrie und Forschung eine Technologie erarbeiten, die bei einer großtechnischen Umsetzung rund 20 Millionen Tonnen der jährlichen CO2-Emissionen der deutschen Stahlbranche wirtschaftlich verwertbar machen kann. Die Technologie ist auch in anderen CO2-intensiven Industrien einsetzbar. Carbon2Chem® wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 63 Millionen Euro gefördert.

Am Standort des Fraunhofer UMSICHT in Oberhausen betreiben Fraunhofer UMSICHT und das Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (MPI-CEC) das Carbon2Chem®-Labor. Hier forschen die Partner des Konsortiums gemeinsam an Verfahren zur Gasreinigung sowie zur Produktion von Methanol und höheren Alkoholen. Die Ergebnisse bilden die wissenschaftliche Basis für die Arbeiten mit den realen Hüttengasen, die am Rande des Stahlstandorts Duisburg durchgeführt werden. Dort bietet das Carbon2Chem®-Technikum direkten Zugang zu realen Hüttengasen und die Möglichkeit, Versuche unter industriellen Rahmenbedingungen durchzuführen.

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International Data Spaces: Fraunhofer präsentiert Schlüsselkomponente für digitalen Datentausch nach europäischen Werten
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST / Stand: 07.03.2019)

Die digitale Vernetzung der Welt schreitet voran. Neue Geschäftsmodelle, smarte Services und innovative Leistungsangebote werden dadurch möglich. Die Voraussetzung dafür ist der sichere Austausch von Daten in der Wertschöpfungskette. Die Rufe nach deutschen und europäischen Lösungen im umkämpften Markt für industrietaugliche cloudbasierte Lösungen werden derweil immer lauter. Die unter Federführung der Fraunhofer-Gesellschaft etablierte Initiative International Data Spaces (IDS) ermöglicht offene Datenmarktplätze für die Wirtschaft, auf denen Daten zwischen vertrauenswürdigen Partnern sicher getauscht werden. Am 22. Februar 2019 stellte die International Data Spaces Association mit Experten und Entscheidern aus Forschung, Industrie und Politik konkrete Ergebnisse vor, gab Ausblicke auf die weitere Entwicklung und diskutierte notwendige Investitionen in hiesige Datensouveränität und KI.

IDS ist zentraler Teil einer sicheren Dateninfrastruktur und damit Schlüsseltechnologie für innovative Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI) und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas im wichtigen Marktsegment der Plattformökonomie. Er setzt auf die Umsetzung europäischer Werte im digitalen Datentausch und ermöglicht faire digitale Ökosysteme. Der IDS beruht auf dem Forschungsprojekt "Industrial Data Space" der Fraunhofer-Gesellschaft. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt entwickeln Fraunhofer-Experten aus insgesamt zwölf Instituten seit 2015 eine Referenzarchitektur für den sicheren Datenraum und dessen Umsetzung. Mit 40 Use Cases unter anderem aus den Bereichen Produktion, Logistik, Energie, Medizin und Telekommunikation sowie 98 Mitgliedern aus 18 Ländern ist der IDS auf bestem Wege, sich als Standard zu etablieren. Der IDS kommt bereits in Cloud-Plattformen und Software-Services zum Einsatz.

Die Teilnehmer der IDS-Initiative schaffen einen gemeinsamen Standard, der bereits in ersten Cloud-Plattformen und Software-Services zur Anwendung kommt. Je schneller und breiter die Adaption durch Marktteilnehmer erfolgt, umso stärker verbreiten sich europäische Werte in internationalen Datenwertschöpfungsketten. Es bilden sich faire und nachhaltige digtiale Ökosysteme. Die IDS-Initiative hat somit internationalen Gestaltungsanspruch. Sie bietet eine Alternative zu monopolistisch wirkenden »Hyper-Scaling«-Plattformen einerseits und zentralstaatlich gesteuerten Digitaldiensten andererseits.

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"Das Ganze
ist mehr als die

Summe seiner Teile."

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