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Call for Papers: Wohin im Datenmeer? Perspektiven der Kommunikations-, Medien- und Geschichtswissenschaft auf Big Data, Datafizierung und digitale Massenquellen
(Quelle: Institut für Zeitungsforschung / Stand: 12.11.2019)

Kurze Abstracts (2.000-3.000 Zeichen) von Vortragsvorschlägen (20 Minuten) können bis zum 30. November 2019 mit einem kurzen CV als pdf an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gesendet werden. Peer Review und Rückmeldung erfolgen bis Anfang 2020. Fahrt- und Übernachtungskosten für ReferentInnen können erstattet werden.

Zur Tagung:

In „datengetriebenen Zeiten" (Hepp 2016) haben sich der kommunikations- und medienwissenschaftlichen Forschung neue Perspektiven eröffnet. Schwer zugängliche, lückenhafte und uneinheitlich überlieferte Quellenkorpora sind inzwischen immer leichter und in größerem Umfang, teils sogar vollständig zugänglich. Dies gilt für aktuelle Informationsmedien, insbesondere aber auch für Zeitungen und Zeitschriften. Die Vielzahl digitaler Informations-, Nachrichten-, Presse- und auch historischer Zeitungssammlungen ermöglicht die intensivere Nutzung auch analoger Massenquellen und erleichtert deren umfassende Analyse zum Beispiel mit quantitativen Methoden.

Die digitale Transformation verändert die Analyse jedoch erheblich, indem beispielsweise statt komplexer medialer Zusammenhänge die reine Textinformation fokussiert wird. Damit wurden die Medien- und Kommunikationswissenschaften vor neue Herausforderungen gestellt und zu einer Überprüfung sowie zu Erweiterungen ihres Methodenrepertoires gezwungen. Sie profitierenvon dieser Entwicklung ebenso wie beispielsweise moderne geschichtswissenschaftliche Zugänge.

Die skizzierten Entwicklungen stehen im Mittelpunkt der Tagung und sollen aus verschiedenen Blickwinkeln diskutiert werden. Insbesondere neue Ansätze und mögliche Perspektiven sind von Interesse, aber auch die kritische Evaluation neuer im Vergleich zu bereits etablierten Methoden.

Ort: Institut für Zeitungsforschung / Stadt- und Landesbibliothek Dortmund, Studio B

Veranstalter: Institut für Zeitungsforschung in Kooperation mit dem Institut für Journalistik der TU Dortmund und dem Verein zur Förderung der Zeitungsforschung in Dortmund e.V.

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ist mehr als die

Summe seiner Teile."

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