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Schwarzes Brett

German Design Award für Rundgänge der neuen Bergbau-Museum-Dauerausstellung
(Quelle: Deutsches Bergbau-Museum / Stand: 11.12.2019)

Seit Mitte 2019 zeigt das Deutsche Bergbau-Museum Bochum mit den vier Rundgängen Steinkohle, Bergbau, Bodenschätze und Kunst seine neue Dauerausstellung. Die ersten beiden Rundgänge der Dauerausstellung – Steinkohle und Bergbau – sind nun mit einem Preis für ihr Ausstellungsdesign ausgezeichnet worden. Sie erhalten das Winner-Label des German Design Awards 2020 in der Kategorie „Fair and Exhibition". Die Rundgänge wurden finanziert durch die RAG-Stiftung im Rahmen der Initiative „Glückauf Zukunft!" zum Ende des deutschen Steinkohlenbergbaus.

In der Begründung der Jury heißt es: „Die abwechslungsreich und mit viel gestalterischem Geschick umgesetzten zwei Ausstellungsrundgänge lassen die Geschichte des Bergbaus samt Innovationen, Entwicklungen und Auswirkung auf Technik, Wirtschaft, Soziales und Kultur auf vielfältige Weise erlebbar werden. Eine multimedial angenehm ausgewogene Präsentation der Inhalte und Exponate, die Alt und Jung gleichermaßen anspricht." Verantwortlich für die Gestaltung der Ausstellung sind die ARGE Krafthaus. Das Atelier von facts and fiction / res d Design und Architektur GmbH in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum, Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen. Die Sanierung des Nordflügels und die Neugestaltung der Rundgänge Steinkohle und Bergbau wurden von der RAG-Stiftung im Rahmen des Projektes „Glückauf Zukunft!" mit 15 Mio. Euro gefördert und bereits im Januar 2019 wiedereröffnet.

Vergeben wird der German Design Award vom Rat für Formgebung, der deutschen Marken- und Designinstanz. 1953 auf Initiative des Deutschen Bundestages als Stiftung gegründet, unterstützt er heute die Wirtschaft international dabei, konsequent Markenwert durch Design zu erzielen. Das macht den Rat für Formgebung zu einem der weltweit führenden Kompetenzzentren für Kommunikation und Markenführung im Bereich Design. Zum exklusiven Netzwerk der Stiftungsmitglieder gehören neben Wirtschaftsverbänden und Institutionen insbesondere die Inhaber und Markenlenker vieler namhafter Unternehmen.

Nachdem die internationale Jury des German Design Award 2020 ihr Urteil gefällt hat, kann auch in diesem Jahr das öffentliche Publikum für seine Favoriten unter den Preisträgern abstimmen. Wer die meisten Stimmen erhält, wird zusätzlich noch mit dem Public Choice Award geehrt. Die Abstimmung läuft bis zum 17.01.2020.

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UMSICHT-Förderverein: Anschubfinanzierung für nachhaltige Projekte in den Bereichen Indoor-Farming, Elektromobilität und Wasserstoffwirtschaft
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT / Stand: 11.12.2019)

Der Weg von der ersten Idee bis zur marktfähigen Lösung ist ein langer und nicht selten steiniger. Der Förderverein des Fraunhofer UMSICHT unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts bei der Realisierung ihrer Forschungsvorhaben. In diesem Jahr erhalten die beiden Doktoranden Kimberly Matschuk (Projekt »Chemisch lösbare Elektrodenverbindungen für die Elektromobilität und Wasserstoffwirtschaft«) und Felix Thoma (Projekt »Reduzierte relative Luftfeuchtigkeit in Indoor-Farmen durch angepasste LED Belichtung«) eine finanzielle Zuwendung in Höhe von jeweils 10 000 Euro für ihre Forschungsvorhaben. Prof. Görge Deerberg, stellv. Institutsleiter des Fraunhofer UMSICHT und Geschäftsführer des UMSICHT-Fördervereins: »Durch die Anschubfinanzierung konnten wir in der Vergangenheit bereits zahlreiche Entwicklungen erfolgreich auf den Weg bringen und unseren Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften leisten. Auch aktuell sehe ich wieder großes Potenzial in den Projekten und freue mich auf die ersten Ergebnisse.«

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IAQ-Report zur sozialen Unterstützung für Geflüchtete: Wege mit Chancen und Hürden
(Quelle: Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) / Stand: 11.12.2019)

Die Asylantragszahlen gehen seit 2017 wieder zurück, trotzdem bleibt die Integration Geflüchteter eine wichtige Aufgabe der Sozialpolitik vor Ort. Bildung und Qualifizierung, Arbeitsmarktintegration und Gesundheitsversorgung müssen gut ineinandergreifen. Viele Neuankömmlinge sehen sich aber intransparenten und lokal sehr unterschiedlichen Angeboten gegenüber. Das zeigt ein aktueller Report aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Die Ergebnisse beruhen auf einer Befragung der Nutzer_innen sozialer Dienstleistungen und zeigen, wie Geflüchtete in für sie passende sozialstaatliche Angebote gelangen. Sandrine Bakoben, Andrea Rumpel und Thorsten Schlee von der IAQ-Forschungsgruppe „Migration und Sozialpolitik" haben dazu in verschiedenen Kommunen im Bundesgebiet Geflüchtete nach ihren Einschätzungen und Bewertungen gefragt. „Wie Fehlnutzungen, Maßnahmekarrieren, Frustration und damit sozialstaatliche Fehlinvestitionen vermieden werden können, lässt sich aber nicht einfach beantworten", stellt Thorsten Schlee fest. In allen Fällen haben stabile soziale Kontakte Geflüchteter zu professionellen oder zivilgesellschaftlichen Organisationen Wege in die sozialen Dienste geebnet. Diese Wegweiser in den Sozialstaat zeichnen sich nicht nur durch ein fundiertes Wissen über die Lebenswelt und Bedürfnisse der Geflüchteten aus, sondern sie können auch vermitteln, wie der bundesdeutsche Wohlfahrtsstaat funktioniert.

Nicht weitere ad-hoc Maßnahmen, sondern dauerhafte und verlässliche Beratung für Migrierte sei notwendig. Bestehende Angebote seien schlecht miteinander verzahnt. Mancherorts wird deshalb etwa über ein individuelles Fallmanagement nachgedacht, das wie ein Lotse in die lokale Angebotslandschaft funktioniert. Auch entsprechend qualifizierte Ehrenamtskreise und Migrantenorganisationen können diese Aufgabe übernehmen und ihr Wissen über passgenaue Angebote und Abläufe im Wohlfahrtsstaat weitergeben. Gute Wegweiser aber alleine genügen nicht. Alle Fallbeispiele zeigen auch, dass weiter an formalen Zugangshürden und passgenauen sozialen Dienstleistungen – etwa an psychosozialen Beratungs- aber auch Sprachlernangeboten – gearbeitet werden muss, um die soziale Teilhabe Geflüchteter nachhaltig zu fördern.

Bakoben, Sandrine / Rumpel, Andrea / Schlee, Thorsten: Koproduktion lokaler Sozialpolitik für und durch Geflüchtete. Wege in die sozialen Dienste. Duisburg: Inst. Arbeit und Qualifikation. IAQ-Report, Nr. 2019-08
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Kooperation: Neue Fraunhofer-Professur Umweltwissenschaften der FernUni Hagen ist ingenieurwissenschaftlich ausgerichtet
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT/ Stand: 11.12.2019)

Neue Wege in den Umweltwissenschaften geht die FernUniversität in Hagen zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik in Oberhausen: Die neue Fraunhofer-Professur ist ingenieurwissenschaftlich ausgerichtet – und dennoch in der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften (KSW) angesiedelt. Mit ihrer neuen Kooperation wollen die FernUniversität und das Fraunhofer UMSICHT ihre fast 20-jährige erfolgreiche Kooperation in der wissenschaftlichen Weiterbildung vertiefen und auf den Forschungsbereich ausweiten. Leiter des neuen Lehrgebiets Umweltwissenschaften ist Prof. Dr.-Ing. Görge Deerberg.

Ausgangspunkt für die Einrichtung der Fraunhofer-Professur war die Frage, wie umweltwissenschaftliche Forschungsfelder in zehn oder 15 Jahren organisiert sein müssen, um interdisziplinär Antworten auf umweltwissenschaftliche Fragen hervorbringen zu können. Ist eine Trennung zwischen Forschungen in technischen und gesellschaftlichen (sowie weiteren) Bereichen noch zielführend? Ein aktuelles Beispiel für die Komplexität der Problemstellungen ist der Kohleausstieg: Was technisch möglich ist, kann nicht nur rechtliche Fragen aufwerfen und wirtschaftliche und weitere ökologische Folgen haben. Sondern auch gesellschaftliche und kulturelle Auswirkungen. Ähnlich ist es bei der Energiewende und der Klimapolitik. Die Fakultät versteht die Umweltwissenschaften als interdisziplinäre Wissenschaftsrichtung, die sich mit den Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Umwelt ebenso befasst wie mit Strategien zur Reduzierung oder Vermeidung negativer Folgen dieses Handelns.

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Praxis-Handbuch zur psycho-sozialen Arbeitsgestaltung: Gesundheitsressourcen stärken
(Quelle: Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) / Stand: 11.12.2019)

Psychische Belastungen und Stress am Arbeitsplatz nehmen im Zuge der Digitalisierung weiter zu. Erweiterte Aktivitäten zur Arbeitsgestaltung und Prävention sind deshalb nötig. Oft fehlt es aber an Kenntnissen, praktikablen Vorgehensweisen und erprobten Instrumenten. Das von Dr. Anja Gerlmaier und Dr. Erich Latniak herausgegebene „Handbuch psycho-soziale Gestaltung digitaler Produktionsarbeit" bietet betrieblichen Praktikern hier innovative, praxiserprobte Konzepte und Maßnahmen. Mit ihnen kann digital-unterstützte Arbeit wertschöpfend und gleichzeitig schädigungsfrei, lernförderlich, sozialverträglich und existenzsichernd gestaltet werden.

Das Herausgeberteam hat dazu wissenschaftlichen Befunde und zahlreiche Praxisbeispiele aus dem von Bundesforschungsministerium (BMBF) geförderten Projekt „Initiative betriebliche Gestaltungskompetenz stärken - ein neues Präventionsmodell für Unternehmen und Beschäftigte (InGeMo)" aufbereitet. Mit dem Konzept der ‚Organisationalen Gestaltungskompetenz' wird dafür ein theoretisch fundiertes Handlungsmodell betrieblicher (Stress-)Prävention vorgestellt. Es eröffnet Ansatzpunkte für Qualifizierungs- und Gestaltungsmaßnahmen zur Stärkung der psychischen Gesundheit. Praxisbeispiele illustrieren dann, mit welchen Werkzeugen dies in der digitalen Produktion entwickelt werden kann, und wie damit die Gesundheitsressourcen der Beschäftigten gestärkt werden können. Führungskräfte, Arbeitsschutzakteure, Betriebsräte und Beschäftigte finden hier Anregungen und Instrumente zum Aufbau betrieblicher Gestaltungskompetenz: Mithilfe eines digital gestützten Selbstlerntools („Stress-Quiz") können Interessierte und Betroffene z.B. testen, welches Wissen sie über Entstehung und Folgen von Arbeitsstress haben. Ergänzt wird dies durch kurze Beschreibungen praxiserprobter Maßnahmen zur Förderung der psychischen Gesundheit – von „Alter(n)sgerechter Arbeitsgestaltung" bis hin zu „Gesundheitsgerechter Vertrauensarbeitszeit".

Gerlmaier, Anja / Latniak, Erich (Hrsg.), 2019: Handbuch psycho-soziale Gestaltung digitaler Produktionsarbeit. Gesundheitsressourcen stärken durch organisationale Gestaltungskompetenz. Wiesbaden: Springer Gabler Verl. ISBN 978-3-658-26153-5

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