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Schwarzes Brett

Schallschutz auf Pilzbasis aus dem 3D-Drucker: Kooperationspartner aus der Praxis für Forschungsprojekt gesucht
(Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT / Stand: 15.06.2020)

Um die Akustik in Räumen zu verbessern, kommen heute meist konventionelle Materialien wie Polyesterschäume oder Verbundstoffe auf Mineralfaserbasis zum Einsatz. Das Fraunhofer UMSICHT forscht im Projekt "FungiFacturing" an biobasierten Alternativen: Schallabsorbern, die auf Basis von Pilzmyzel hergestellt werden und sich aus pflanzlichen Reststoffen nähren.

Bis aus einem Pilz ein Schallabsorber wird, müssen einige Schritte getan werden. An dieser Entwicklung forscht Julia Krayer vom Fraunhofer UMSICHT bereits seit 2016 in einem interdisziplinären Team. Seit 2019 fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft BMEL (Projektträger FNR) das Projekt "FungiFacturing". Ziel des Projekts ist es, auf Basis dieses Pilzmaterials einen Schallabsorber mittels generativer Fertigung herzustellen. Dazu testeten die Forschenden verschiedene Pilzarten, untersuchten die bestmögliche Substratzusammensetzung – insbesondere auch den Einsatz verschiedener Additive für die generative Fertigung.

Der 3D-Druck ermöglicht eine individuelle Gestaltung des Absorbers, die zielgenau an die Bedürfnisse der Raumgestaltung angepasst werden kann. Zusätzlich kann dadurch für den Schallabsorber das Double Porosity Verfahren eingesetzt werden, welches die akustische Wirksamkeit verbessert. Das Projektteam möchte frühzeitig mit möglichen Anwenderinnen und Anwendern kooperieren und plant dazu Workshops, in denen das Material und seine Eigenschaften näher vorgestellt werden (Termine werden auf der Website www.fungifacturing.de in Kürze bekannt gegeben). Zielgruppen sind insbesondere Innenarchitekt*innen, Raumplaner*innen oder Händler von Akustikprodukten. Sie sollen in den Gestaltungsprozess mit einbezogen werden, um abschließend Anwendungsfälle genau definieren zu können.

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Fotowettbewerb "Grenzüberschreitungen" Einsendeschluss: 31. August 2020
(Deutsches Bergbau-Museum / Stand: 15.08.2020)

In der Global Young Faculty (GYF) treffen sich herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der Metropole Ruhr, um in interdisziplinären Arbeitsgruppen Themen von gemeinsamem Interesse zu bearbeiten. In der AG Grenzüberschreitungen, der auch eine Wissenschaftlerin aus dem montan.dok angehört, wurde nun ein Fotowettbewerb ausgeschrieben.

Grenzen trennen und verbinden gleichzeitig. Sie definieren Bereiche und stiften damit Identität. Sie liegen nicht nur zwischen Staaten. Es gibt sie überall dort, wo eines aufhört und ein anderes beginnt. Gerade in Zeiten von Krisen werden Grenzen neu etabliert. Es gibt außerdem moralische und persönliche Grenzen, die für viele Menschen nicht überschritten werden dürfen. In bestimmten Bereichen kann es aber auch reizvoll sein, Grenzen zu überschreiten. So können wir uns persönlich nur weiterentwickeln, wenn wir über unsere eigenen Grenzen hinausgehen. Auch jede Innovation und Entdeckung geht über einen Punkt hinaus, der bis dahin als Grenze gegolten hat. Kreativität ohne Grenzüberschreitung ist kaum vorstellbar. Wo genau Grenzen liegen, ist jedoch oft subjektiv oder sogar umstritten. Gerade weil Grenzen und die Akte ihres Überschreitens subjektiv sind, ist es umso wichtiger, diese in den Fokus des gesellschaftlichen Diskurses zu rücken. Ein wichtiger Bestandteil dessen muss es sein, das Unsichtbare sichtbar zu machen. Diesem Ziel widmet sich der Fotowettbewerb „Grenzüberschreitungen" der Global Young Faculty.

Preise
Die drei besten Werke erhalten jeweils ein Preisgeld in folgender Höhe:
1. Preis: 3000 Euro
2. Preis: 1500 Euro
3. Preis: 750 Euro

Zwanzig Beiträge werden außerdem in einer öffentlichen Ausstellung in der Universitätsbibliothek der Ruhr-Universität Bochum gezeigt. Zudem wird ein Fotoband mit ausgewählten Arbeiten veröffentlicht.

Einsendeschluss ist der 31. August 2020.

Teilnahme
>> detaillierte Teilnahmebedingungen und das Teilnahmeportal zum Hochladen der Fotos

Einreichung:
>> Online-Portal: www.global-young-faculty.de/grenzueberschreitungen/

Das Netzwerk Global Young Faculty ist eine Initiative der Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit der Universitätsallianz Ruhr und wird von der Mercator Research Center Ruhr in Essen koordiniert. Diese Kooperation wird zusätzlich vom Initiativkreis Ruhr unterstützt. 

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Deutsches Bergbau-Museum wieder geöffnet
(Quelle: Deutsches Bergbau-Museum Bochum / Stand: 15.06.2020)

Unter Berücksichtigung von aktuellen gesetzlichen Auflagen und geltenden Hygienestandards hat das Deutsche Bergbau-Museum Bochum den Besucherbetrieb wiederaufgenommen. Um einen verantwortungsvollen Umgang mit den vom Coronavirus SARS-CoV-2 ausgehenden Infektionsrisiken gewährleisten zu können, wurden umfängliche Änderungen im Alltagsbetrieb umgesetzt:

...Klare Besucherführung auf dem Weg zur Kasse | Info sowie für die Wahrung der Abstandsregelung in allen Bereichen
...Begrenzung der Besucherzahlen
...„Pay what you want"-Ansatz (PWYW) für Tagestickets auch im Monat Juni
...Vornehmlich bargeldloses Zahlen mit EC-Karte
...Schutz des Personals an Kasse und Info
...Schrittweise Öffnung der Ausstellungsangebote – Besuch des Anschauungsbergwerks mit Führungen möglich
...Die Turmfahrt ist aufgrund der Zuwegung über Aufzüge nicht möglich
...Führungen finden unter Wahrung von Hygieneplänen statt
...Besuchende werden gebeten, Masken zu tragen (analog zu der Maskenpflicht in vielen öffentlichen Einrichtungen)
...Erhöhte Reinigungsintervalle und gezielte Maßnahmen in Ausstellungsbereichen
...Hinweise zu Abstandsregelungen und Hygienemaßnahmen
...Schulung von Mitarbeitenden im Besucherservice
...Gastronomie bleibt vorerst weiterhin geschlossen

 

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Institut für Zeitungsforschung hat mit eingeschränktem Service geöffnet
(Quelle: Institut für Zeitungsforschung/Stand: 15.06.2020)

Das Institut bietet wieder eingeschränkte Leistungen an: Dienstag bis Freitag 10-13 Uhr sind nur nach vorheriger Terminvereinbarung Tel. 0231-5023221 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! die Ausleihe bestellter Bücher, die Buchrückgabe und das Abholen von Geschenkkopien möglich. Die Mikrofilm- und Zeitungslesesäle bleiben weiterhin geschlossen. Erforderlich sind das Einhalten der Abstandsregeln und das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes. Bitte beschränken Sie Ihren Aufenthalt auf notwendige Besuche. Viele unserer Serviceleistungen können wir auch telefonisch oder per Mail anbieten.

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Aktuelle Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 am Arbeitsplatz
(Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) / Stand: 15.06.2020)

Nach wochenlangem Stillstand kehren immer mehr Beschäftigte an ihren Arbeitsplatz zurück. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat in einem FAQ-Bereich wichtige Informationen zu diesem Thema zusammengestellt - z.B.:

>> Antworten zur Verwendung von Schutzmasken und weiterer Schutzausrüstung

>> FAQs zu Gesundheitsfürsorge, Laboratorien, Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln

>> Antoworten zu Tätigkeiten in der Gesundheitsfürsorge und in Laboratorien

>> Antoworten auf häufig gestellte Fragen zu Arbeitszeit und Pausengestaltung

 uvm.

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ist mehr als die

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