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Schwarzes Brett

Broschüre über die 300 Duisburger Stolpersteine. Eine Bestandsaufnahme
(Quelle: Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) / Stand:13.01.2019)

Bis November 2019 wurden in Duisburg 300 Stolpersteine verlegt. Die Leserinnen und Leser finden in der DISS-Broschüre erstmals eine ausführliche und vollständige Liste dieser Steine mit Verlegungsort, Fotos des jeweiligen Steines und dessen Umgebung, das Verlegungsdatum, sowie Kurztexte zu den Biografien, die der Literatur und Zeitungsartikeln entnommen sind und Verweise auf weitere Quellen.

Dietzsch, Martin: Dreihundert Stolpersteine in Duisburg. Eine Bestandsaufnahme. November 2019, Kostenlose Online-Broschüre, 338 Seiten, DIN-A4 >> Online-Broschüre zum Download

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Blackbox Archäologie! Kulturstiftung des Bundes fördert Digitalprojekt
(Stand: 13.01.2020 /Quelle: Deutsches Bergbau-Museum Bochum)

Im Rahmen des „Fonds Digital" erhält das Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Herne gemeinsam mit dem LWL-Römermuseum in Haltern am See und dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum eine Förderung der Kulturstiftung des Bundes. Mit dem Verbundprojekt „Museum als CoLabor. Öffne die Blackbox Archäologie!" wollen die Museen digitale Medien verstärkt nutzen, um ihr Publikum in die archäologische Praxis einzubeziehen und am Ausstellungsbetrieb teilhaben zu lassen. Für die digitalen Erlebniswelten sollen spezielle Anwendungen entwickelt werden, welche die Archäologie mit ihren Methoden des Ausgrabens, Dokumentierens, Restaurierens und Archivierens für alle erfahrbar macht. „Virtual" und „Augmented Reality" kommen zum Einsatz sowie eine digitale Plattform, die als „Serious Game" – also „ernsthaftes Spiel" im Gegensatz zum rein unterhaltenden – analoge und digitale Museumserlebnisse miteinander verbinden soll. Die Förderdauer beträgt vier Jahre.

Die Ergebnisse von „Blackbox Archäologie" werden nach Abschluss des Projektes auch anderen Kultureinrichtungen zur Verfügung stehen und sollen diese bei der Umsetzung einer „Kultur der Digitalität" unterstützen.

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UMSICHT-Förderverein: Anschubfinanzierung für nachhaltige Projekte in den Bereichen Indoor-Farming, Elektromobilität und Wasserstoffwirtschaft
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT / Stand: 11.12.2019)

Der Weg von der ersten Idee bis zur marktfähigen Lösung ist ein langer und nicht selten steiniger. Der Förderverein des Fraunhofer UMSICHT unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts bei der Realisierung ihrer Forschungsvorhaben. In diesem Jahr erhalten die beiden Doktoranden Kimberly Matschuk (Projekt »Chemisch lösbare Elektrodenverbindungen für die Elektromobilität und Wasserstoffwirtschaft«) und Felix Thoma (Projekt »Reduzierte relative Luftfeuchtigkeit in Indoor-Farmen durch angepasste LED Belichtung«) eine finanzielle Zuwendung in Höhe von jeweils 10 000 Euro für ihre Forschungsvorhaben. Prof. Görge Deerberg, stellv. Institutsleiter des Fraunhofer UMSICHT und Geschäftsführer des UMSICHT-Fördervereins: »Durch die Anschubfinanzierung konnten wir in der Vergangenheit bereits zahlreiche Entwicklungen erfolgreich auf den Weg bringen und unseren Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften leisten. Auch aktuell sehe ich wieder großes Potenzial in den Projekten und freue mich auf die ersten Ergebnisse.«

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German Design Award für Rundgänge der neuen Bergbau-Museum-Dauerausstellung
(Quelle: Deutsches Bergbau-Museum / Stand: 11.12.2019)

Seit Mitte 2019 zeigt das Deutsche Bergbau-Museum Bochum mit den vier Rundgängen Steinkohle, Bergbau, Bodenschätze und Kunst seine neue Dauerausstellung. Die ersten beiden Rundgänge der Dauerausstellung – Steinkohle und Bergbau – sind nun mit einem Preis für ihr Ausstellungsdesign ausgezeichnet worden. Sie erhalten das Winner-Label des German Design Awards 2020 in der Kategorie „Fair and Exhibition". Die Rundgänge wurden finanziert durch die RAG-Stiftung im Rahmen der Initiative „Glückauf Zukunft!" zum Ende des deutschen Steinkohlenbergbaus.

In der Begründung der Jury heißt es: „Die abwechslungsreich und mit viel gestalterischem Geschick umgesetzten zwei Ausstellungsrundgänge lassen die Geschichte des Bergbaus samt Innovationen, Entwicklungen und Auswirkung auf Technik, Wirtschaft, Soziales und Kultur auf vielfältige Weise erlebbar werden. Eine multimedial angenehm ausgewogene Präsentation der Inhalte und Exponate, die Alt und Jung gleichermaßen anspricht." Verantwortlich für die Gestaltung der Ausstellung sind die ARGE Krafthaus. Das Atelier von facts and fiction / res d Design und Architektur GmbH in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum, Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen. Die Sanierung des Nordflügels und die Neugestaltung der Rundgänge Steinkohle und Bergbau wurden von der RAG-Stiftung im Rahmen des Projektes „Glückauf Zukunft!" mit 15 Mio. Euro gefördert und bereits im Januar 2019 wiedereröffnet.

Vergeben wird der German Design Award vom Rat für Formgebung, der deutschen Marken- und Designinstanz. 1953 auf Initiative des Deutschen Bundestages als Stiftung gegründet, unterstützt er heute die Wirtschaft international dabei, konsequent Markenwert durch Design zu erzielen. Das macht den Rat für Formgebung zu einem der weltweit führenden Kompetenzzentren für Kommunikation und Markenführung im Bereich Design. Zum exklusiven Netzwerk der Stiftungsmitglieder gehören neben Wirtschaftsverbänden und Institutionen insbesondere die Inhaber und Markenlenker vieler namhafter Unternehmen.

Nachdem die internationale Jury des German Design Award 2020 ihr Urteil gefällt hat, kann auch in diesem Jahr das öffentliche Publikum für seine Favoriten unter den Preisträgern abstimmen. Wer die meisten Stimmen erhält, wird zusätzlich noch mit dem Public Choice Award geehrt. Die Abstimmung läuft bis zum 17.01.2020.

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Kooperation: Neue Fraunhofer-Professur Umweltwissenschaften der FernUni Hagen ist ingenieurwissenschaftlich ausgerichtet
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT/ Stand: 11.12.2019)

Neue Wege in den Umweltwissenschaften geht die FernUniversität in Hagen zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik in Oberhausen: Die neue Fraunhofer-Professur ist ingenieurwissenschaftlich ausgerichtet – und dennoch in der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften (KSW) angesiedelt. Mit ihrer neuen Kooperation wollen die FernUniversität und das Fraunhofer UMSICHT ihre fast 20-jährige erfolgreiche Kooperation in der wissenschaftlichen Weiterbildung vertiefen und auf den Forschungsbereich ausweiten. Leiter des neuen Lehrgebiets Umweltwissenschaften ist Prof. Dr.-Ing. Görge Deerberg.

Ausgangspunkt für die Einrichtung der Fraunhofer-Professur war die Frage, wie umweltwissenschaftliche Forschungsfelder in zehn oder 15 Jahren organisiert sein müssen, um interdisziplinär Antworten auf umweltwissenschaftliche Fragen hervorbringen zu können. Ist eine Trennung zwischen Forschungen in technischen und gesellschaftlichen (sowie weiteren) Bereichen noch zielführend? Ein aktuelles Beispiel für die Komplexität der Problemstellungen ist der Kohleausstieg: Was technisch möglich ist, kann nicht nur rechtliche Fragen aufwerfen und wirtschaftliche und weitere ökologische Folgen haben. Sondern auch gesellschaftliche und kulturelle Auswirkungen. Ähnlich ist es bei der Energiewende und der Klimapolitik. Die Fakultät versteht die Umweltwissenschaften als interdisziplinäre Wissenschaftsrichtung, die sich mit den Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Umwelt ebenso befasst wie mit Strategien zur Reduzierung oder Vermeidung negativer Folgen dieses Handelns.

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ist mehr als die

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