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Schwarzes Brett

Yoko Ono unterstützt die internationale Journalisten-Ausbildung an der TU Dortmund mit einem Kunstwerk - Partizipative Ausstellung: Add Color (Refugee Boat)
(Quelle: Erich-Brost-Institut für Internationalen Journalismus / Stand: 12.11.2019)

Einen großen Erfolg feiert das partizipative Kunstwerk Yoko Ono: Add Color (Refugee Boat) im Container unter dem Dortmunder U: Über 1.000 Menschen haben in nur sechs Tagen die Ausstellung besucht und ihre Gedanken und Gefühle zum Thema Flucht und Migration hinterlassen. „Es ist beeindruckend", so Prof. Dr. Susanne Fengler, Wissenschaftliche Leiterin des Erich-Brost-Instituts für Internationalen Journalismus (EBI) an der TU Dortmund, das die Ausstellung ausrichtet, „wie die Menschen aus dem gesamten Ruhrgebiet diese Ausstellung sofort in ihr Herz geschlossen und sich zu eigen gemacht haben." Besonders wichtig sei auch, dass die Ausstellung „bereits in Lehrpläne übernommen wird, und Lehrende ihre Seminare in den Container verlegen, damit die Menschen durch Yoko Onos künstlerische Interpretation einen neuen Zugang zum Verständnis eines der herausragenden Themen unserer Zeit finden - Migration und Flucht."

Yoko Ono hat ihr partizipatives Kunstwerk Add Color (Refugee Boat) ausdrücklich zur Unterstützung der akademischen Lehre im Bereich internationalem Journalismus an der Technischen Universität Dortmund (TU) geschenkt. „Events sind die besten Lehrer", so Yoko Ono. In dem Ausstellungsraum steht ein Boot – „Flüchtlingsboot" – in einem weißen Raum. Besucher sind eingeladen, mit Pinseln und blauer Farbe ihre Gedanken und Gefühle zum Thema zu hinterlassen, auf dem Boot, dem Boden, den Wänden, den Fenstern. So wird der ursprüngliche weisse Raum zusehends blau und ist auf dem Platz vor dem U schon von weitem sichtbar.

Die tägliche Veränderung des Bootes ist mit Einbruch der Dämmerung, an jedem Tag, in weiten Teilen Dortmunds mitvollziehbar durch die Arbeit des Dortmunder Künstlers Adolf Winkelmann: Er überträgt die Veränderung des Bootes in seinen Fliegenden Bildern in der Dachkrone des Dortmunder U. Yoko Ono ist eine der einflussreichsten und zugleich umstrittensten Künstlerinnen der Gegenwart. Sie gilt als Wegbereiterin von künstlerischer Performance und Konzeptkunst. Das partizipative Kunstwerk wurde anlässlich der Jahrestagung der European Journalism Training Assocation (EJTA), die das EBI veranstaltet hat, am 17. Oktober eröffnet.

Das partizipative Kunstwerk Yoko Ono: Add Color (Refugee Boat) steht Besuchern - bei freiem Eintritt – bis Sonntag, 17. November 2019, offen im Container unter dem U (Container auf dem Vorplatz des Dortmunder U).Öffnungszeiten: dienstags und mittwochs: 11 bis 18 Uhr, donnerstags und freitags: 11 bis 20 Uhr, samstags und sonntags: 11 bis 18 Uhr, montags geschlossen.

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Vernetzungstreffen der Leibniz-Gleichstellungsbeauftragten im DBM
(Quelle: Deutsches Bergbau-Museum Bochum/Stand: 12.11.2019)

Das 8. Vernetzungstreffen der Gleichstellungsbeauftragten der Sektion A der Leibniz-Gemeinschaft fand in diesem Herbst im Deutschen Bergbau-Museum Bochum statt. Im Mittelpunkt der Tagung stand unter anderem ein Workshop zu „Organisationsentwicklung und Gleichstellung".

Auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten des Deutschen Bergbau-Museums Bochum Dr. Diana Modarressi-Tehrani und ihrer Stellvertreterin Dr. Elena Gómez Sánchez fand am 28. und 29. Oktober 2019 das achte Vernetzungstreffen der Gleichstellungsbeauftragten der Sektion A der Leibniz-Gemeinschaft in Bochum statt. Das Treffen ist Teil der Aktivitäten des Arbeitskreises Chancengleichheit und Diversität der Leibniz-Gemeinschaft (AKCD).

Der AKCD widmet sich der Umsetzung der in der Satzung der Leibniz-Gemeinschaft verankerten Ziele. Die Gleichstellungsbeauftragten der Leibniz-Einrichtungen sowie Personen, die mit Diversitätsthemen befasst sind, tauschen sich im Arbeitskreis regelmäßig zu unterschiedlichen Themen aus.

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Der neue konstituierte Beirat des KWI tagte
(Quelle: Kulturwissenschaftliches Institut, Essen / Stand: 14.10.2019)

Am 16. September 2019 tagte erstmals der von den Rektoraten der Universität Duisburg-Essen, der Ruhr-Universität Bochum und der TU Dortmund bestellte Beirat des KWI. Der neu konstituierte Beirat wird die Leitung des Instituts bei Themensetzung und Profilbildung beraten und unter anderem in die Auswahl neuer Fellows aktiv eingebunden sein.

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ERC Synergy Grant für Serena DeBeer und ein internationales und interdisziplinäres Team für das neue CUBE-Projekt
(Quelle: Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion /Stand: 14.10.2019)

Der European Research Council (ERC) fördert Prof. Serena DeBeer, Direktorin der Abteilung ‚Anorganische Spektroskopie', und ihre Kollegen Prof. Unni Olsbye (University of Oslo, Norway), Prof. Vincent Eijsink (Norwegian University of Life Sciences, Norway) und Prof. Silvia Bordiga (University of Turin, Italy) mit dem ERC Synergy Grant für ihr neues Projekt CUBE.

Der European Research Council (ERC) ist die führende europäische Förderorganisation für exzellente Pionierforschung und wählt jedes Jahr die besten, kreativsten Forscher aller Nationalitäten und Altersgruppen aus und finanziert sie und ihre Projekte in Europa. Der Synergy Grant richtet sich an kleine Gruppen, die die traditionellen Grenzen der Disziplinen überwinden und exzellente Forscher zusammenbringen.

Mit der Förderung unterstützt der ERC das neue Forschungsprojekt CUBE (offizieller Titel "Unravelling the secrets of Cu-based catalysts for C-H activation"), das darauf abzielt, eine sauberere Art der Chemikalienherstellung zu entwickeln. Das interdisziplinäre Team will die grundlegenden mechanistischen Eigenschaften der kupferkatalysierten Kohlenstoff-Wasserstoff (C-H)-Aktivierungsreaktion durch einen ganzheitlichen Ansatz unter Nutzung der Expertise aller Teammitglieder verstehen.

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Goldene Kanaldeckel 2019 gehen nach Solingen, Jena und Koblenz
(Quelle: IKT - Institut für Unterirdische Infrastruktur / Stand: 14. Oktober 2019)

Glücklicher Ausgang: Drei kleine, heimatlose Goldene Kanaldeckel haben ein neues Zuhause gefunden. Einer reiste mit Tycho Kopperschmidt nach Solingen, einen nahm Frank Große mit nach Jena und einer wohnt jetzt bei Hans-Jörg Schulz in Koblenz. Dort werden sie nun artgerecht auf Schreibtischen, in Regalen oder Vitrinen gehalten. Mit dem Goldenen Kanaldeckel 2019 hat das IKT bereits zum 15. Mal drei Mitarbeiter von Stadtentwässerungen für ihre herausragenden Leistungen gewürdigt.

Goldener Kanaldeckel 2019 – 1. Platz: Tycho Kopperschmidt, Technische Betriebe Solingen
Für seinen Beitrag an der Entwicklung und Umsetzung eines Konzepts zur integralen Entwässerungsplanung als Baustein kommunaler Klimafolgenanpassung – kurz durchatmen – wird Tycho Kopperschmidt von den Technischen Betrieben Solingen mit dem ersten Preis bei der Verleihung des Goldenen Kanaldeckels 2019 ausgezeichnet. Die „integrale Entwässerungsplanung" in Solingen hat die Jury als Konzept und in der mit wissenschaftlichen Forschungsprojekten untermauerten fachlichen Kompetenz überzeugt. Sie kann als Beispiel dienen, wie kommunale Betriebe die aktuellen Herausforderungen im gemeinsamen Verbund wirksam und wirtschaftlich angehen können.

2.Platz: Frank Große Zweckverband JenaWasser
Thema Starkregenvorsorge zum Zweiten: Der zweite Preis bei der Verleihung des Goldenen Kanaldeckels 2019 reist mit Frank Große vom Zweckverband JenaWasser nach Thüringen. Den Deckel gibt es für die Entwicklung der Klimaanpassungsstrategie „Starkregen- und Überflutungsvorsorge". Und Große hat ein Konzept zur Bürgerberatung in Starkregenfragen aufgestellt und umgesetzt. Und einen Ansatz zur Berechnung aktueller und zukünftiger Schwefelwasserstoffkonzentrationen im Kanalnetz hat er auch entwickelt. Große ist es gelungen, die Starkregenvorsorge in Jena als kommunale Gemeinschaftsaufgabe anzupacken und umzusetzen. Hierbei ermöglicht ein erweiterter Generalentwässerungsplan eine gemeinsame Betrachtung von Hydraulik, Schmutzfracht und Stoffumwandlungsprozessen. Große hat dazu das gesamte Abwassernetz in den Blick genommen und kritische Stellen für Wasseraustritt lokalisiert. Für verschiedene Regenintensitäten gibt es nun in Jena verlässliche Aussagen zu den Wasserspiegelhöhen und Fließwegen des austretenden Wassers – und damit auch Aussagen zu den Schadenspotenzialen durch Starkregen und Überflutung. Durch das Wissen um hydraulische Schwachstellen im Netz können frühzeitig Maßnahmen für notwendige Anpassungen der Kanalabschnitte geplant und umgesetzt werden.

3. Platz: Hans-Jörg Schulz, Koblenz, Eigenbetrieb Stadtentwässerung Koblenz
Der dritte Goldene Kanaldeckel 2019 geht an Hans-Jörg Schulz vom Eigenbetrieb Stadtentwässerung Koblenz. Denn Schulz zeichnet für die erfolgreiche Umsetzung der hoch komplexen „Inspektion des Mosel-Abwasserdükers nach 44 Betriebsjahren" verantwortlich. Die Inspektion wurde nötig, weil in Rheinland-Pfalz für solch einen Düker ein Dichtheitsnachweis gefordert wird. Mit der Inspektion des Dükers sollte dieser Nachweis erbracht und wenn notwendig der weitere Betrieb mit einer Sanierung sichergestellt werden. Allerdings war der Moseldüker seit 44 Jahren ohne jegliche Inspektion und Wartung in Betrieb. Und nicht ohne Grund hatte sich bisher niemand an dieses Unterfangen gewagt. Die Ergebnisse überraschten alle: kein Sanierungsbedarf – auch nach 44 Jahren Dauerbetrieb unter teils schwierigen Bedingungen mit starken Strömungen und Hochwassern. Hans-Jörg Schulz hat auf innovative Art und Weise eine vorhandene Technologie für seinen Spezialfall adaptiert und damit etwas Neues gewagt. Schulz hat das Projekt souverän und mit großem Geschick geleitet, mit enormem Fachwissen, hohem persönlichem Einsatz und viel Disziplin begleitet und zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht. Und er und alle Beteiligten haben damit vielen Kommunen einen praktikablen Weg aufgezeigt, den Zustand ihrer bisher als uninspizierbar geltenden Düker zu ermitteln.

Begehrte Trophäe: Goldener Kanaldeckel des IKT
Seit dem Jahr 2002 zeichnet das IKT besondere Leistungen einzelner Mitarbeiter von Kanalnetzbetreibern wie Stadtentwässerungen, Tiefbauämtern und Stadtwerken mit dem Goldenen Kanaldeckel aus. Mit dem Branchenpreis wird beispielhaft verdeutlicht, welche Technologien, welche wirtschaftliche Dimension und welche Leistungen für den Gewässerschutz hinter einer als selbstverständlich wahrgenommenen Abwasserableitung stehen.

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"Das Ganze
ist mehr als die

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