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Schwarzes Brett

 

Fraunhofer: 65 Jahre im Auftrag der Zukunft - digitale Chronik jetzt online
Vor 65 Jahren begann die Geschichte der Fraunhofer-Gesellschaft in München. Eine Handvoll Angestellte und einige Ehrenamtliche waren damals die Pioniere der angewandten Forschung. Nun lädt eine digitale Chronik auf eine Zeitreise ein.

>> Zeitreise starten - digitale Chronik

Forschungsinstitut Technologie und Behinderung: Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden - Dritte Auflage erschienen

Die Broschüre Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden - Lösungsbeispiele für Planer und Berater unter Berücksichtigung der DIN 18040-1 ist in dritter Auflage erschienen. Die von der Agentur Barrierefrei NRW am FTB herausgegebene Broschüre wurde inhaltlich aktualisiert und durch neue Beispiele für unterfahrbare Tresen, taktile Beschilderung, visuelle Kontraste und Hebebühnen sowie Hinweise zur Verbesserung der Raumakustik ergänzt. Die angebotenen Lösungsvorschläge geben Planern, Bauherren und Beratern eine hilfreiche und praxisnahe Orientierung für Realisierungsvorhaben vor Ort.

Die dritte Auflage ist als Internetseite im html-Format ab sofort auch online verfügbar und richtet sich an interessierte Nutzer, denen das Lesen der gedruckten Broschüre zu unkomfortabel, oder aufgrund einer Seheinschränkung schwer oder gar nicht möglich ist. In der Online-Version werden die Bilder und Texte der Broschüre auch in vergrößerten Ansichten angeboten. Außerdem lassen sich externe und interne Verweise direkt ansteuern, sofern sie sich auf internetbasierte Quellen beziehen.

ONLINE-VERSION hier ansehen

Eine gedruckte Version der Broschüre kann bei der Agentur Barrierefrei NRW in kleinen Mengen per E-Mail bestellt werden.  Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Postadresse für die Zusendung anzugeben.

Mail an: http://www.ab-nrw.de/index.php?option=com_contact&view=contact&id=435&Itemid=214

 

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin BAuA: Empfehlungen für heiße Sommertage in Arbeitsstätten

An heißen Sommertagen kann es schnell vorkommen, dass in Arbeitsräumen wie Büros, Ladengeschäften oder auch in Werkstätten die Lufttemperaturen auf "unzuträgliche" Werte ansteigen und die Mitarbeiter unter der Hitze zu leiden haben - sinkende Leistungsfähigkeit und Arbeitslust, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche bis hin zu einer vermehrten Schweißabgabe und Herz-Kreislaufbelastungen sind die Folge. Studien belegen ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko.  Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin BAuA hat eine Reihe von Empfehlungen für heiße Somertage in Arbeitsstätten zusammengestellt. Die Themen:

- Empfehlungen für Arbeitsstätten in Gebäuden

- Rechtslage und allgemeine Hinweise

- Abkühlung und Schutz vor Überwärmung

- Arbeit entsprechend der Witterung organisieren

- Personenbezogene Maßnahmen und Verhalten anpassen

- Gesundheitsstörungen durch Hitze erkennen und vermeiden

- Arbeitsplätze im Freien

- Schutz vor der UV-Strahlung der Sonne

- Ergänzende Hinweise für im Freien liegende Arbeitsstätten

Arbeitgeber und Beschäftigte müssen im gegenseitigen Einvernehmen durch geeignete Maßnahmen  die Situation meistern. Verschiedene technische, organisatorische und personenbezogene Maßnahmen aber auch das persönliche Verhalten jedes Einzelnen können dazu beitragen.
>> hier gehts zum Bericht der BAuA

 

Deutsches Bergbau-Museum: Kletternd und kriechend dem mittelalterlichen Bergbau auf der Spur. Forschungsteam entdeckt im Siegerland eine echte Rarität

ForscherInnen des Deutschen Bergbau-Museums (Forschungsbereich Montanarchäologie), der LWL-Archäologie für Westfalen und des Altenberg & Stahlberg e.V. Müsen stießen in den Tiefen der Siegen-Wittgensteiner Erde auf ein seltenes Stück Siegerländer Bergbaugeschichte. Bei frischen 7 Grad arbeiteten sich die ForscherInnen in bis zu 60 m unter Tage durch enge Schächte, Strecken, jüngere Abbaukammern, Erzrollen und Verbindungsstrecken in unbekannte Gefilde vor. Wo man zunächst noch in voller Schutzausrüstung aufrecht gehen konnte, waren schon bald Kriechen, Robben, Abseilen und Klettern an einbeinigen Leitern gefragt. Eine Anstrengung, die sich mehr als lohnte, denn der Fund ist eine echte Rarität. In einem sogenannten „Alten Mann", so wird im Bergbau ein aufgegebener Altbergbau bezeichnet, entdeckte die Forschergemeinschaft zwei Abbaukammern einschließlich Verbindungsstrecke und einem horizontalen Zugangsstollen, die mit Schlägel und Eisen in Handarbeit aus dem Felsen geschlagen wurden.

Die Fachleute haben die Neuentdeckung nicht nur akribisch vermessen und dokumentiert. Sie haben auch Reste von Holz und Holzkohle für weitere Altersbestimmungen sichergestellt. Eine Analyse des Materials in einem C14-Labor in den USA bestätigte die Vermutung hinsichtlich des Alters: „Wir haben es hier mit dem bislang ältesten Abbau in dieser Form im Siegerland zu tun. Denn die naturwissenschaftliche Datierung der Holzkohle datiert ihn in das 13. Jahrhundert", fassen Dr. Manuel Zeiler (LWL) und Dr. Jennifer Garner (DBM) die Forschungsergebnisse zusammen. Den WissenschaftlerInnen ist es damit erstmals gelungen, im Siegerland mit montanarchäologischen Untersuchungen einen mittelalterlichen Abbau unter Tage nachzuweisen.

Um der interessierten Öffentlichkeit einen Eindruck von den abenteuerlichen Arbeiten unter Tage zu vermitteln, beschreitet das DBM neue Wege in der Wissenschaftsvermittlung und hat zu den Forschungsarbeiten einen Kurzfilm veröffentlicht:
www.youtube.com/user/dbmbochum
Das Projekt wurde von Dr. Manuel Zeiler (LWL-Archäologie für Westfalen, Außenstelle Olpe) geleitet und von der Forstverwaltung Woeste Burgholdinghausen GbR sowie der Barbara Rohstoffbetriebe GmbH unterstützt.

 

Fraunhofer UMSICHT ist Preisträger des Wettbewerbs "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen" 2014

Mit einer Demonstrationsanlage zur Verbrennung und Vergärung von Trebern gehört Fraunhofer UMSICHT nun gemeinsam mit seinen Projektpartnern zu den Preisträgern des Wettbewerbs »Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen« 2014. Der Wettbewerb steht in diesem Jahr im Zeichen des Mottos »Innovationen querfeldein – Ländliche Räume neu gedacht«. Mit seinem Projekt liefert Fraunhofer UMSICHT einen Beitrag zur Wandlung von Energie aus Reststoffen an Brauereistandorten.

Der Preiskampf in der Bierbranche setzt gerade kleine und mittelständische Brauereien im ländlichen Raum unter Druck. Umso willkommener sind Ideen, um Energiekosten zu sparen. Ein neues Verfahren, das die Technische Universität München und der Institutsteil in Sulzbach-Rosenberg von Fraunhofer UMSICHT gemeinsam mit der Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH, der Weisses Bräuhaus G. Schneider & Sohn GmbH und der Voith Papier Fiber & Environmental Solutions GmbH & Co. KG aktuell entwickeln, könnte zukunftsweisend sein: Mit dem Verfahren wären Biertreber – ausgelaugte Malzrückstände aus dem Brauprozess – direkt vor Ort in eigenen Biomasseheizwerken für die Wärmegewinnung der Brauerei nutzbar. Ein Mehrwert nicht nur für die Unternehmen, sondern auch für Umwelt und Klima.

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