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Schwarzes Brett

Kulturwissenschaftliches Institut (KWI): Buchvorstellung: „Politische Zeiten. Beobachtungen von der Seitenlinie" mit Autor Claus Leggewie
(Stand: 08.04.2015)

In Claus Leggewies Autobiografie „Politische Zeiten. Beobachtungen von der Seitenlinie" (C. Bertelsmann, München 2015) spiegelt sich der Lebenslauf vieler seiner Altersgenossen: kosmopolitisch, ökologisch engagiert, querdenkend haben sie Deutschland entscheidend mitgeprägt. Am 17. März stellte der Direktor des Kulturwissen-schaftlichen Instituts (KWI) sein Buch im KWI vor und diskutierte mit Oliver Scheytt, ehemaliger Kulturdezernent der Stadt Essen und Michael Kleeberg, freier Schriftsteller und Übersetzer. Der Autor las Passagen aus seinem Buch und stellte sich auch Fragen nach dem Älterwerden, beruflichen Perspektiven und der Zukunft der Industrieregion Ruhrgebiet.

Claus Leggewie, geboren 1950, lehrt Politikwissenschaft und leitet seit 2007 das KWI. Er beschäftigt sich wissenschaftlich und publizistisch mit dem Nachleben der Geschichte in der kollektiven Erinnerung, mit den Grundlagen kooperativen Verhaltens in multikulturellen Gesellschaften und mit den Chancen der Demokratie in aktuellen Herausforderungen wie dem Klimawandel.

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Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften ISAS: Albert Sickmann bleibt DGPF-Präsident
(Stand: 08.04.2015)

Professor Albert Sickmann, Leiter des ISAS, ist erneut zum Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Proteomforschung (DGPF) gewählt worden. Er hat das Amt bereits seit seiner ersten Ernennung im Juli 2013 inne und wurde nun im Rahmen des Proteomic Forum in Berlin Ende März 2015 für zwei Jahre wiedergewählt.
Die DGPF wurde im Jahr 2001 in Martinsried bei München gegründet, um wissenschaftliche Erkenntnisse auf dem Gebiet der Proteomforschung zu fördern und zu verbreiten. Die Gesellschaft koordiniert nationale Forschungsprojekte, macht Fördermöglichkeiten bekannt und dient als Anlaufstelle für Kooperationsvorhaben. Außerdem setzt sie sich für die Etablierung von Qualitätskriterien ein und berät das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Fragen der Forschungsförderung auf dem Gebiet der Proteomik. Albert Sickmann ist bereits seit dem Jahr 2002 DGPF-Mitglied und saß seit 2011 als 2. Vizepräsident im Vorstand der Gesellschaft.

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Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund IfADo zum 5. Mal ausgezeichnet: Joseph-Rutenfranz-Medaille 2015 an van Thriel verliehen
(Stand: 08.04.2015)

Für seine exzellente Arbeit auf dem Gebiet der Neurotoxikologie und Chemosensorik wurde Privatdozent Dr. Christoph van Thriel mit der Joseph-Rutenfranz-Medaille geehrt. Der habilitierte Psychologe nahm die Auszeichnung auf der Jahrestagung 2015 der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) am 18. März 2015 entgegen. Van Thriel erforscht seit 1996 am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund, welche Arbeitsstoffe toxisch auf das Gehirn wirken oder Reizungen der Sinnesorgane auslösen. Auf der Basis seiner Ergebnisse gibt er Empfehlungen für Grenzwertsetzungen gefährlicher Stoffe an Kommissionen auf Bundes- und EU-Ebene weiter. Darüber hinaus entwickelt er auf dem Gebiet der Grundlagenforschung innovative, methodische Wege, um toxische Reaktionen zu untersuchen. Seine Forschungsergebnisse in der Neurotoxikologie und Chemosensorik haben einen wesentlichen Beitrag zur Arbeitsphysiologie geleistet. Dafür hat die DGAUM van Thriel mit der Joseph-Rutenfranz-Medaille 2015 ausgezeichnet.

Für das IfADo ist diese Auszeichnung eine besondere Ehrung, da Professor Dr. med. Dr. phil. Joseph Rutenfranz seinerzeit an der Gründung des Instituts wesentlich beteiligt war und bis zu seinem Tod im Jahre 1989 Direktor der Abteilung Arbeitspsychologie war. Die erste Phase des Aufbaus des IfADo war bis in die 80-er Jahre entscheidend durch die Persönlichkeit von Rutenfranz geprägt. Mit der Ehrung von van Thriel wurde nun zum fünften Mal ein Wissenschaftler des IfADo mit der Joseph-Rutenfranz-Medaille von der DGAUM ausgezeichnet.

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Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW: Luftqualität 2014 - Erstmalig Feinstaubgrenzwerte landesweit eingehalten – weiter Handlungsbedarf bei Minderung von Stickstoffdioxid
(Stand: 08.04.2015)

Die Luft in Nordrhein-Westfalen wird besser. Das zeigen die Ergebnisse der Messungen zur Luftqualität 2014, die vom NRW-Umweltministerium und dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) Anfang April vorgestellt wurden. Erstmals seit Beginn der Feinstaubmessungen im Jahr 2000 wurden die Grenzwerte für Feinstaub im Jahr 2014 landesweit eingehalten. Die Belastung der Luft mit Stickstoffdioxid hingegen ist weiterhin zu hoch. An 58 von 127 Messpunkten lagen die Stickstoffdioxid-Werte teilweise deutlich über dem europäischen Grenzwert. Permanente und hohe Belastungen durch Feinstaub und Stickstoffdioxid haben deutliche gesundheitliche Folgen und erhöhen das Risiko für Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bereits 2011 hat das LANUV in einer Langzeitstudie beispielsweise einen deutlichen Zusammenhang zwischen den Belastungen durch Feinstaub/Stickstoffdioxid, der Wohnortnähe zu einer vielbefahrenen Straße und der allgemeinen Sterblichkeit sowie der Todesursache durch Herz-Kreislauferkrankungen gezeigt. Zur Vermeidung von gesundheitsschädlichen Auswirkungen durch Feinstaub legt die Weltgesundheitsorganisation WHO sogar noch einen weitaus strengeren Maßstab an als die EU.

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Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (MPI CEC): Große Auszeichnung für die Karriere
(Stand: 08.04.2015)

The winner of the 2015 SBIC Early Career Award is Professor Serena DeBeer, research group leader at the MPI CEC in the department 'Molecular Theory and Spectroscopy'. Professor DeBeer will receive the award plaque at a special ceremony in Beijing, China at the 17th International Conference on Biological Inorganic Chemistry (ICBIC17) that will take place on July 20th-24th, 2015. The SBIC Early Career Award will be awarded annually and the two most recent Awardees will present award lectures at the next ICBIC. The award will be presented to an early career scientist (no more than 15 years post-Ph.D. at the nomination deadline) who has already accomplished distinguished research in biological inorganic chemistry.

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