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Schwarzes Brett

 Institut für Stadtgeschichte: Wegen Umzugs zwischen dem 15.09. und 03.10.2014 geschlossen

Das Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen (ISG) mit seinem Stadtarchiv zieht mit seinen Massenaktenbeständen aus dem Obergeschoss des Bildungszentrums in einen neuen Magazinkeller des Wissenschaftsparks und ist daher zwischen dem 15.09. und dem 03.10.2014 komplett geschlossen.

Damit werden nun alle Bestände des Stadtarchivs in den Kellern 3, 6 und 8 des Wissenschaftsparks vereint und können in der Zukunft innerhalb kürzester Zeit den Benutzern und der Verwaltung zur Verfügung gestellt werden. Für diesen Umzug, bei dem allein mehr als 1.000 laufende Meter Archivgut aus dem Bildungszentrum bewegt werden müssen, sind umfangreiche Vor- und Nacharbeiten durch die Mitarbeiter in den bereits vorhandenen Magazinen zu bewältigen. Vom 15.09. - 03.10. ist das ISG deshalb nur sehr eingeschränkt über die Telefonnummer des Sekretariats 8551 erreichbar. In dieser Zeit können nur dringende Angelegenheiten bearbeitet werden, da vor allem die sehr häufig nachgefragten Bestände umstrukturiert werden müssen. Nicht benutzbar sind vor allem die Personalakten, Hausakten abgerissener Gebäude, Werksakten sowie die Ausländerakten.

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Fritz Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt: Literarische Nachlässe: Schriftstellerin Elfriede Brüning verstorben

Am 5.August 2014 verstarb die Schriftstellerin Elfriede Brüning im Alter von 103 Jahren im Kreise ihrer Familie.

Seit den 20-er Jahren publizierte sie Feuilletons, Reportagen, Novellen und Romane, in denen es vor allem um Emanzipation, Selbstbestimmung und Widerstand von Frauen ging. Besondere Popularität erlangte sie in der DDR, wo 1,5 Millionen Exemplare ihrer Bücher verkauft wurden. Am 10.Juli 2014 nahm sie noch an der Ehrung der Antifaschistin Ilse Stöbe im Auswärtigen Amt teil. Ihr Nachlass befindet sich schon seit einigen Jahren im Fritz-Hüser-Institut. Schon als junge Frau war sie Mitglied im Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller und sah das FHI aus diesem Grund als angemessenen Aufbewahrungsort der Dokumente an. In der Schriftenreihe des FHI erschien 2008 Eleonore Sent (Hg.): Ich mußte schreiben unbedingt. Briefwechsel mit Zeitgenossen 1930-2007.

Forschungsinstitut Technologie und Behinderung: Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden - Dritte Auflage erschienen

Die Broschüre Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden - Lösungsbeispiele für Planer und Berater unter Berücksichtigung der DIN 18040-1 ist in dritter Auflage erschienen. Die von der Agentur Barrierefrei NRW am FTB herausgegebene Broschüre wurde inhaltlich aktualisiert und durch neue Beispiele für unterfahrbare Tresen, taktile Beschilderung, visuelle Kontraste und Hebebühnen sowie Hinweise zur Verbesserung der Raumakustik ergänzt. Die angebotenen Lösungsvorschläge geben Planern, Bauherren und Beratern eine hilfreiche und praxisnahe Orientierung für Realisierungsvorhaben vor Ort.

Die dritte Auflage ist als Internetseite im html-Format ab sofort auch online verfügbar und richtet sich an interessierte Nutzer, denen das Lesen der gedruckten Broschüre zu unkomfortabel, oder aufgrund einer Seheinschränkung schwer oder gar nicht möglich ist. In der Online-Version werden die Bilder und Texte der Broschüre auch in vergrößerten Ansichten angeboten. Außerdem lassen sich externe und interne Verweise direkt ansteuern, sofern sie sich auf internetbasierte Quellen beziehen.

ONLINE-VERSION hier ansehen

Eine gedruckte Version der Broschüre kann bei der Agentur Barrierefrei NRW in kleinen Mengen per E-Mail bestellt werden.  Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Postadresse für die Zusendung anzugeben.

Mail an: http://www.ab-nrw.de/index.php?option=com_contact&view=contact&id=435&Itemid=214

 

 

Fraunhofer: 65 Jahre im Auftrag der Zukunft - digitale Chronik jetzt online
Vor 65 Jahren begann die Geschichte der Fraunhofer-Gesellschaft in München. Eine Handvoll Angestellte und einige Ehrenamtliche waren damals die Pioniere der angewandten Forschung. Nun lädt eine digitale Chronik auf eine Zeitreise ein.

>> Zeitreise starten - digitale Chronik

Deutsches Bergbau-Museum: Kletternd und kriechend dem mittelalterlichen Bergbau auf der Spur. Forschungsteam entdeckt im Siegerland eine echte Rarität

ForscherInnen des Deutschen Bergbau-Museums (Forschungsbereich Montanarchäologie), der LWL-Archäologie für Westfalen und des Altenberg & Stahlberg e.V. Müsen stießen in den Tiefen der Siegen-Wittgensteiner Erde auf ein seltenes Stück Siegerländer Bergbaugeschichte. Bei frischen 7 Grad arbeiteten sich die ForscherInnen in bis zu 60 m unter Tage durch enge Schächte, Strecken, jüngere Abbaukammern, Erzrollen und Verbindungsstrecken in unbekannte Gefilde vor. Wo man zunächst noch in voller Schutzausrüstung aufrecht gehen konnte, waren schon bald Kriechen, Robben, Abseilen und Klettern an einbeinigen Leitern gefragt. Eine Anstrengung, die sich mehr als lohnte, denn der Fund ist eine echte Rarität. In einem sogenannten „Alten Mann", so wird im Bergbau ein aufgegebener Altbergbau bezeichnet, entdeckte die Forschergemeinschaft zwei Abbaukammern einschließlich Verbindungsstrecke und einem horizontalen Zugangsstollen, die mit Schlägel und Eisen in Handarbeit aus dem Felsen geschlagen wurden.

Die Fachleute haben die Neuentdeckung nicht nur akribisch vermessen und dokumentiert. Sie haben auch Reste von Holz und Holzkohle für weitere Altersbestimmungen sichergestellt. Eine Analyse des Materials in einem C14-Labor in den USA bestätigte die Vermutung hinsichtlich des Alters: „Wir haben es hier mit dem bislang ältesten Abbau in dieser Form im Siegerland zu tun. Denn die naturwissenschaftliche Datierung der Holzkohle datiert ihn in das 13. Jahrhundert", fassen Dr. Manuel Zeiler (LWL) und Dr. Jennifer Garner (DBM) die Forschungsergebnisse zusammen. Den WissenschaftlerInnen ist es damit erstmals gelungen, im Siegerland mit montanarchäologischen Untersuchungen einen mittelalterlichen Abbau unter Tage nachzuweisen.

Um der interessierten Öffentlichkeit einen Eindruck von den abenteuerlichen Arbeiten unter Tage zu vermitteln, beschreitet das DBM neue Wege in der Wissenschaftsvermittlung und hat zu den Forschungsarbeiten einen Kurzfilm veröffentlicht:
www.youtube.com/user/dbmbochum
Das Projekt wurde von Dr. Manuel Zeiler (LWL-Archäologie für Westfalen, Außenstelle Olpe) geleitet und von der Forstverwaltung Woeste Burgholdinghausen GbR sowie der Barbara Rohstoffbetriebe GmbH unterstützt.

 

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