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Schwarzes Brett

LWL-Industriemuseum:  zwei Neuerscheinungen vorgestellt - "Industriekultur 2020" und "Licht über Hamborn"
(Stand: 08.04.2015)

Der erste Band dokumentiert die Tagungsbeiträge der Tagung „Industriekultur 2020. Positionen und Visionen für Nordrhein-Westfalen" und stellt die Industriekultur Nordrhein-Westfalen in einer umfassenden Bilderstrecke vor.

Industriekultur 2020. Positionen und Visionen für Nordrhein-Westfalen, hg. v. Land Nordrhein-Westfalen, Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), Landschaftsverband Rheinland (LVR), Stadt Dortmund und Stadt Essen, Dagmar Kift, Beatrix Commandeur, Jochem Putsch und Norbert Tempel, Essen 2014. – zahlr. Abb. -, ISBN 978-3-8375-0772-0, 24,95 €

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Die zweite Neuerscheinung befasst sich mit den Werken Herbert Lists (Fotoagentur Magnum). Er besuchte zwischen 1954 und 1959 insgesamt vier Mal Duisburg-Hamborn, um im Auftrag der August Thyssen-Hütte verschiedene Fotostrecken zu erstellen. Seine eindrucksvollen Aufnahmen, mit dem für seine Fotografien charakteristischen Spiel der Lichtverhältnisse, zeigen die Arbeitswelt eines modernen Hüttenwerks – nach Kriegszerstörung und Demontage – im Wiederaufbau. Der Band „Licht über Hamborn" präsentiert erstmals zusammenhängend über achtzig Aufnahmen von Lists „Hütten-Werk". Zusätzlich befassen sich sieben wissenschaftliche Beiträge mit dem Fotografen und seiner Zeit, mit dem Hamborner Auftrag, dem technischen Wandel auf der Thyssen-Hütte sowie der Verwendungsgeschichte der Bilder. 

Rasch, Manfred und Robert Laube (Hg.): Licht über Hamborn. Der Magnum-Fotograf Herbert List und die August Thyssen-Hütte im Wiederaufbau. Ausstellungskatalog / LWL-Industriemuseum, Essen 2014. – zahlr. Abb. -, ISBN 978-3-8375-1148-2, 19,95 €

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Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung: RWI-Konsumindikator: Privater Konsum wächst langsamer
(Stand: 08.04.2015)

Der auf Internetdaten basierende RWI-Konsumindikator des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung Essen (RWI) ist im vierten Quartal 2014 von 63,7 auf 54,8 und auf 54,1 im ersten Quartal dieses Jahres gesunken. Das dürfte vor allem darauf zurückzuführen sein, dass der niedrige Ölpreis den privaten Konsum zum Ende des vergangenen Jahres regelrecht befeuerte. Angesichts der insgesamt günstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dürfte die Abschwächung des privaten Konsums jedoch nicht sehr ausgeprägt sein. Vielmehr lassen die aktuellen Konjunkturdaten erwarten, dass die privaten Konsumausgaben aufgrund der günstigen Einkommenssituation und der sich weiter verbessernden Lage am Arbeitsmarkt weiter deutlich steigen werden.

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Institut Arbeit und Technik (IAT): Baugemeinschaften und gemeinschaftliche Wohnprojekte in Stadterneuerungsprozessen: Projekt gestartet
(Stand: 08.04.2015)

Ein auf zweieinhalb Jahre angelegtes Forschungsprojekt am Institut Arbeit und Technik (IAT / Westfälische Hochschule), startet jetzt im Forschungsschwerpunkt Raumkapital. In dem Forschungsprojekt soll der Frage nachgegangen werden, ob Baugemeinschaften und gemeinschaftliche Wohnprojekte ein sinnvolles Instrument in Stadterneuerungsprozessen darstellen können und wie diese durch kommunale Handlungsstrategien gezielt initiiert werden können. Dabei soll insbesondere auf die Nutzung von Bestandsgebäuden fokussiert werden. Weiterhin werden Fragen zu Finanzierungsmöglichkeiten und neuen Formen der Finanzierung, insbesondere Stadtentwicklungsfonds, behandelt. Hintergrund des Projekts:
Baugemeinschaften und gemeinschaftliche Wohnprojekte erfahren seit Beginn der 1990er Jahre vermehrt Aufmerksamkeit in der Stadtplanung.

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Sozialforschungsstelle Dortmund: SI-DRIVE: Theoretische Ansätze zu sozialer Innovation
(Stand: 08.04.2015)

Die Studie aus dem großen internationalen Forschungsprojekt gibt einen umfassenden Überblick über relevante Ansätze zur theoretischen Fundierung sozialer Innovation (verfügbar in englischer Sprache).

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Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung Essen (RWI): Unstatistik des Monats: Googeln mit Smartphone macht denkfaul!
(Stand: 08.04.2015)

Die aktuelle Unstatistik des Monats ist die Berichterstattung über eine kanadische Studie zu den Auswirkungen der Smartphone-Nutzung. Demnach scheint jetzt wissenschaftlich bewiesen, was mancher schon vermutete: Smartphone-Nutzung macht denkfaul. Wer häufig googelt, riskiert seine Intelligenz. Das, so versicherten Medien hätten Forscher der Universität im kanadischen Waterloo herausgefunden. Allerdings: die kanadische Studie zeigt das nicht. Bei der Interpretation der Medienvertreter lag ein klassischer Denkfehler vor: aus einer Korrelation kann nicht auf Kausalität geschlossen werden. Im Gegensatz zur Presse sind die Autoren der Studie vorsichtiger mit kausalen Behauptungen; sie wissen nicht, wie der Zusammenhang zu deuten ist.

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Hintergrund
Der Berliner Psychologe Gerd Gigerenzer, der Bochumer Ökonom Thomas Bauer und der Dortmunder Statistiker Walter Krämer haben im Jahr 2012 die Aktion „Unstatistik des Monats" ins Leben gerufen. Sie hinterfragen jeden Monat sowohl jüngst publizierte Zahlen als auch deren Interpretationen. Die Aktion will so dazu beitragen, mit Daten und Fakten vernünftig umzugehen, in Zahlen gefasste Abbilder der Wirklichkeit korrekt zu interpretieren und eine immer komplexere Welt und Umwelt sinnvoller zu beschreiben.

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