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Schwarzes Brett

Call for Papers and Participation: Airbnbing the City Effects of the Global Access to Local Housing
(Quelle: ILS-Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung / Stand: 14.10.2019)

Research workshop on the regulation of short-term-rentals organised by ILS Research Institute for Urban and Regional Development and the Department of Spatial Planning Law and Environmental Law, TU Dortmund University

Sharing companies are increasingly establishing themselves as serious competitors to Standard Economy companies. Mostly operating via platforms, they not only change the rules of communication, consumer behaviour or mobility, they also exert an influence on the way people find and use homes. In addition to the obvious competition with the lodging industry, the transformation of one's own home into a holiday home initiates and promotes various negative externalities, especially on the housing market. The actual extent of illegally repurposed housing units into holiday homes is unknown and could only be estimated with the support of the platform operators themselves. However, researchers, companies and activists are themselves scraping Airbnb data to quantify and analyse the spatial externalities of short-term rentals in cities.

Due to the diversity of cities and their framework conditions, various regulatory approaches for the sharing economy and its impact on the housing market have now been developed. While some cities tend to adopt a laissez-faire strategy, others take a more proactive approach. In some cases, the strategies are also dependent on the cooperation of the platforms themselves. In many cases, an agreement on an accepted number of rental days for the apartment as a holiday home, known as caps, serves as the basis for the policy. The control and enforcement of these approaches, however, remains difficult and often inadequate. This lack of information and other challenges, such as the volatility of supply and demand, still lead to unsatisfactory results in the regulation of short-term rentals.

The workshop is structured into a case-related discourse on short-term rentals and a general discourse on effective regulatory approaches. For this purpose, two research questions were developed:
•To what extent do short-term rentals conflict with housing in the city and in the neighbourhood?
•Which type of regulation and which measures lead to desirable results in the governance of short-term-rentals?

We are looking forward to contributions on the above-mentioned topics, which add to the debate in particular with theoretical or empirical approaches. Please apply for your participation by sending us an abstract with a maximum of 500 words on the topic of your presentation and its relation to the workshop until November 20 at Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. If possible, include or add 1-3 theses or questions that you think should be discussed in the workshop.The workshop will take place on 2020 January 20 (Mon), 24 (Fri) or 27(Mon) from 9:30 to 18:00 at the ILS in Dortmund. For your date preference, please put your vote into the doodle not later than October 20! We will inform you on the date fixed by 2019 October 22.

Participation is free of charge. Digital participation in the workshop may also be possible!

IMPORTANT DATES
•Doodle Deadline: 2019 October 20
•Call for Participation Deadline: 2019 November20
•Notice of Participation: 2019 November30
•Registration Deadline: 2019 January05
•Workshop: 2020 January 20 or 24 or 27 (please take part at our Doodle for a perfect date)

Please send your abstracts to Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! case of any questions, please do not hesitate to contact us under the same add

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Digitale Technik und Mitbestimmung in der Altenpflege: IAT startet Online-Befragung zur Arbeitsgestaltung
(Quelle: Institut Arbeit und Technik (IAT/ Westfälische Hochschule) / Stand: 14.10.2019)

Mit einer Online-Befragung will das Institut Arbeit und Technik (IAT/ Westfälische Hochschule) herausfinden, wie betriebliche Interessenvertretungen den Einsatz digitaler Technik in der Altenpflege mitgestalten. Betriebsräte, Mitarbeitervertretungen und Personalräte aus stationären Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten sind eingeladen, an der Untersuchung teilzunehmen.

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Beschäftigung im Dachdeckerhandwerk: Alternde Branche auf Nachwuchssuche
(Quelle: Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ)/ Stand: 14.10.2019)

Die Belegschaften im Dachdeckerhandwerk sind in den letzten dreißig Jahren massiv gealtert. Der Anteil der jüngeren Dachdecker unter 30 Jahren hat sich nahezu halbiert, der Anteil der über 50-Jährigen verdoppelt – beide Gruppen stellen heute je etwa ein Viertel der knapp 80 000 Beschäftigten dieser Zunft. Nach wie vor ist nur eine Minderheit der Dachdecker bis zur Rente im Beruf tätig. Das zeigt der aktuelle Altersübergangsreport des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Eine hohe Fluktuation kennzeichnet die Branche: Bereits in jungen Jahren wandern Fachkräfte ab, vielfach direkt nach der Ausbildung, stellen die Autoren der IAQ-Studie, Prof. Dr. Martin Brussig und Dr. Andreas Jansen, fest. Nur ein kleiner Teil der Dachdecker ist über Jahre hinweg kontinuierlich in diesem Beruf tätig. Von denen, die zwischen 1954 und 1958 geboren wurden und mit 30 Jahren in Westdeutschland in diesem Handwerk tätig waren, arbeitet nur etwa jeder Siebte bis zur Rente auf dem Dach.

Gesundheitliche Einschränkungen spielen dabei eine wesentliche Rolle, wie der vergleichsweise hohe Krankenstand von über sechs Prozent zeigt. Ältere Beschäftigte fallen nicht nur häufiger, sondern auch länger aus – jeder zweite Krankheitsfall bei Dachdeckern über 60 umfasst sechs Monate und mehr. Eine langfristige Fachkräftestrategie sollte deshalb zunächst darauf zielen, Beschäftigte durch Prävention und Arbeits- und Gesundheitsschutz länger zu halten. Wer aus gesundheitlichen Gründen den Beruf nicht mehr voll ausüben kann, sollte mit anderen Aufgaben betraut werden, bei denen die Erfahrungen und Kompetenzen eingebracht werden können, um einen Altersübergang in Würde zu ermöglichen. Mit dem Altersübergangs-Kurzarbeitergeld liegen erste Vorschläge vor, um Einkommensrückgänge wegen verminderter Erwerbsfähigkeit abzufedern; auch andere Vorschläge wurden von den Gewerkschaften in die rentenpolitische Diskussion eingebracht.

Brussig, Martin / Jansen, Andreas 2019: Beschäftigungskontinuität und -diskontinuität bei älteren Dachdeckern. Internet-Dokument. Duisburg: Inst. Arbeit und Qualifikation. Altersübergangs-Report, Nr. 2019-01

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Erfolgsfaktoren und Grenzen der Arbeitsgestaltung: Was erhält gesund in der digitalen Produktion?
(Quelle: Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ)/ Stand: 14.10.2019)

Roboter, maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz halten Einzug in Produktion und Büro. Ob die digitale Technik hilft oder krankmacht, wird kontrovers diskutiert. Doch nicht allein sie stresst oder erleichtert das Arbeiten, auch die Abläufe und die Beteiligten im Betrieb entscheiden mit über die Gesundheit der Beschäftigten. Das zeigt ein aktueller Report aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Die Arbeitspsychologin Dr. Anja Gerlmaier untersucht darin, welche technischen, organisatorischen und personellen Gestaltungspotenziale und -hemmnisse es in der digitalisierten Produktion von heute gibt. Dass Prävention die psychische Gesundheit wirksam stärken kann, ist bekannt, ebenso wie die Schutzfaktoren, die digitale Arbeit gesünder machen. Ob und wie diese Ideen umgesetzt werden und welche Rolle dabei die Gestaltungskompetenz von Vorgesetzten und Arbeitnehmern spielt, ist bislang aber offen.

Im BMBF-geförderten Projekt InGeMo (Initiative betriebliche Gestaltungskompetenz stärken - ein neues Präventionsmodell für Unternehmen und Beschäftigte) wurde deshalb ein Workshop-Konzept entwickelt, mit dem Führungskräfte und ihre Teams Wissen über Prävention aufbauen und daraus selbst Lösungen entwickeln, aushandeln und gemeinsam umsetzen können. Acht Teams aus den Bereichen Einfacharbeit (z.B. angelernte Maschinenbediener*innen), Facharbeit und produktionsnahe Wissensarbeit (z.B. Projektmanagement, Controlling) machten mit und unterzogen sich den Vorher-Nachher-Tests. Sie realisierten eine Reihe von Präventionsmaßnahmen. Dabei ging es vor allem darum, sich die Zeit selbstständiger einteilen zu können, die Arbeitsabläufe transparenter zu machen, besser zu kommunizieren und auf Erholungsphasen zu achten. Ein Erfolgskonzept, denn In den meisten Fällen fühlten sich die Beteiligten deutlich seltener erschöpft, von ihren Vorgesetzten besser unterstützt und konnten sich leichter erholen.

Aber auch Grenzen wurden offenkundig: Im Gegensatz zu den Teams aus der Fach- und Wissensarbeit konnten beispielsweise bei der Einfacharbeit deutlich weniger Maßnahmen umgesetzt werden. Auffällig war, dass die Abteilungsleitungen dort wenig Engagement zeigten, die Vorschläge der Beschäftigten umzusetzen, obwohl die technischen und organisatorischen Voraussetzungen durchaus gegeben waren. Darüber hinaus gelang es nur in Einzelfällen, Arbeitsintensität und die Belastung der Beschäftigten zu reduzieren. Nach Einschätzung von Gerlmaier kann der teambezogene Ansatz gelingen, wenn im Unternehmen das Thema Mitarbeitergesundheit strategisch verankert ist. „Gibt es im höheren Management oder den Arbeits- und Gesundheitsschutzgremien niemanden, der offiziell befugt ist, Maßnahmen durchzusetzen, werden die von den Betroffenen geäußerten Wünsche und Anregungen mit hoher Wahrscheinlichkeit ins Leere laufen."

Anja Gerlmaier: Was erhält gesund in der digitalen Produktion? Erfolgsfaktoren und Grenzen kompetenzorientierter Arbeitsgestaltung
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Urbane Lebensmittelproduktion: Experimentierfeld für urbane Landwirtschaft - ALTMAKRTgarten Oberhausen eingeweiht
(Quelle: Fraunhofer UMSICHT/Stand: 14.10.2019)

Mit der Einweihung des ALTMARKTgarten auf dem Dach des neuen Oberhausener Jobcenters am 26. September 2019 fällt gleichzeitig der Startschuss für das Vorzeigeprojekt des inFARMING®-Konzepts. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Fraunhofer UMSICHT erforschen vor Ort die innerstädtische Lebensmittelproduktion. Produktionssysteme und Gebäudeinfrastrukturen sind hierfür miteinander verknüpft, sodass Stoff- und Energieströme nachhaltig für den Anbau von Obst, Gemüse oder Kräutern genutzt werden können.

Mit dem ALTMARKTgarten auf dem Dach des neuen Jobcenters in Oberhausen ist nun ein Zentrum zur nachhaltigen regionalen Lebensmittelversorgung entstanden, das auf dem inFARMING®-Konzept basiert und in dieser Form einzigartig in Deutschland ist. In drei verschiedenen Klimazonen werden künftig Obst, Gemüse und Co. angebaut, in einer vierten Klimazone wird geforscht. Die einzelnen Zonen des Dachgewächshauses können je nach Bedarf an Temperatur und Feuchtigkeit der Pflanzen unterschiedlich gesteuert werden. Eine weitere Besonderheit ist, dass die produktionsorientierten Bereiche unterschiedliche Kultivierungssysteme nutzen. Alle verwendeten Kultivierungssysteme sind hydroponisch, d. h. die Pflanzen werden durch eine wässrige Lösung ernährt. Ein Düngerautomat steuert die Nährstoffversorgung individuell angepasst an Pflanzen und Kultivierungssystem.

Die Nutzfläche des Dachgewächshauses beträgt mehr als 1 000 m², wovon das Fraunhofer UMSICHT auf 160 m² Forschung und Entwicklung (FuE) betreiben wird. Auch die Belichtung steht im Fokus der Forschenden, denn mit bestimmten Lichtszenarien lassen sich das Pflanzenwachstum und die Pflanzenqualität positiv beeinflussen.

Das inFARMING®-Konzept minimiert die Transportwege zwischen Anbau und Verbrauch, indem das auf dem Dach angebaute Gemüse lokal im urbanen Raum vermarktet werden kann. Dadurch, dass Ressourcen optimal zum Einsatz kommen und Stoffkreisläufe geschlossen werden, können Energieverbrauch, Kohlenstoffemissionen und Abfälle reduziert werden. Beim ALTMARKTgarten steht aktuell besonders die Optimierung des Wasserverbrauchs im Fokus. Das Grauwasser – Wasser aus Duschen und Handwaschbecken – wird im Keller aufbereitet. Zum einen, damit es innerhalb des Gebäudes genutzt werden kann, zum anderen, um im FuE-Bereich die Verwendung für die Bewässerung zu testen. Weitere Vorteile: Das städtische Bild wird positiv bereichert, und die Flächenversiegelung wird verringert, indem bereits bebaute Räume – wie das Gebäudedach des neuen Jobcenters – als Anbaufläche dienen.

Förderhinweis
Gefördert wird das Projekt »ALTMARKTgarten – Systemlösungen für Grün in der Stadt, Gestaltung und Bau eines gebäudeintegrierten Dachgewächshauses zur nachhaltigen Pflanzenproduktion und als Nukleus für städtebauliche Kultur- und Innovationsprozesse« durch das damalige Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen des Bundesprogrammes "Nationale Projekte des Städtebaus".

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"Das Ganze
ist mehr als die

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