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Schwarzes Brett

Ehrenamtliche Gesundheitsbegleiter*innen starten in die Erprobungsphase
(Quelle: Institut für Gerontologie an der TU Dortmund / Stand: 11.02.2018)

Im Rahmen des Projekts "Gesundheitszentrum Spork" haben Ende Januar zehn Bocholter Bürger*innen ihre Qualifizierung zu ehrenamtlichen Gesundheitsbegleiter*innen erfolgreich abgeschlossen. Die Projektmitarbeiterinnen der FfG haben den 60 Lernstunden umfassenden, partizipativ ausgerichteten Kurs konzipiert und durchgeführt. Die Ehrenamtlichen werden in den nächsten Monaten im Auftrag des Bocholter Vereins Leben im Alter e.V. (L-i-A) vor allem chronisch erkrankte Menschen im Alter „45plus" dabei unterstützen, eine gesundheitsförderliche Lebensweise aufrechtzuerhalten und/oder zu entwickeln.

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Call for Papers:
Neue Viertel neu denken: Chancen und Herausforderungen einer integrierten und nachhaltigen Quartiersentwicklung.
Schwerpunktheft der Zeitschrift "Raumforschung und Raumordnung"
(Quelle: ILS-Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung / Stand: 11.02.2019)

Das Wachstum der Städte in den Ballungszentren führt zu neuen Herausforderungenquantitativer und qualitativer Art bei der Quartiersentwicklung und Wohnungsversorgung. Wie und wo kann der erforderliche Wohnungsbedarf mit welchen Qualitätsansprüchen und unter Berücksichtigung von unterschiedlichen Nachhaltigkeitszielen realisiert werden? Gerade auch neu geplante Quartiere können Ausgangspunkte für Teilhabe und Engagementim Rahmen von formellen und informellen Beteiligungsverfahren sein. Doch nicht überall stoßen solche Neuplanungen auf Zuspruch. Dabei geraten auch Planungs-, Management- und Governanceverfahren zwischen gesamtstädtischen Planungsprozessen und örtlichen Beteiligungsverfahren scheinbar in Widerspruch zueinander. Die Beiträge des mit diesem Call for Papers beworbenen Schwerpunkthefts "Neue Viertel neu denken: Chancen und Herausforderungen einer integrierten Quartiersentwicklung" sollen ausdrücklich auf Erkenntnissen, Erfahrungen und Ergebnissen aus Praxis und Forschung beruhen. Autorinnen und Autoren für das Schwerpunktheft sind aufgefordert, ihren Projekt- bzw. Forschungsansatz zur Umsetzung einer integrierten und nachhaltigen Quartiersentwicklung vorzustellen (z.B. neue Formen der kommunalen Governance, Beteiligungsprozesse, Konfliktlösungen, Bewertungskonzepte). Die Beiträge durchlaufen das übliche Reviewverfahren, der Erscheinungstermin des Schwerpunktheftes ist für das erste Halbjahr 2020 vorgesehen.

Mögliche Themenfelder und Fragestellungen:

Planungs-, Management- und Governanceverfahren
• Wie können unterschiedliche Perspektiven von Zivilgesellschaft, Politik und Quartiersentwicklung einbezogen werden?
• Welche neuen Instrumente oder Formate der kommunalen Governance gibt es, um mit aktuellen und zukünftigen Zielkonflikten umzugehen?
• Welche Maßnahmen zur Förderung der Beteiligung von Anwohnerinnen und Anwohnern durch verschiedene Akteure sind möglich?

Wohnungsversorgung und Quartiersentwicklung zwischen Innen- und Außenentwicklung
• Welchen Einfluss haben unterschiedliche städtische Entwicklungspfade auf die Entwicklung von neuen Quartieren und Stadtteilen?
• Was sind die Erfolgsfaktoren für die Transformation zukunftsfähiger und nachhaltiger Quartiere?

Zielkonflikte: Messung, Formulierung und Berücksichtigung von unterschiedlichen Zieldimensionen
• Welche Rolle spielen übergeordnete (politische) Zielsetzungen bei der Entwicklung von Städten und Quartieren?
• Wie gehen städtische Akteure mit unterschiedlichen Zieldimensionen und Zielen bei der Stadt- und Quartiersentwicklung um?

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Smarter Ratgeber: EU-Forschungsprojekt zur nachhaltigen Arbeit
(Quelle: Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund IfADo / Stand: 11.02.2019)

Arbeiten bis 67 oder mit über 70? Die Menschen in den Industrieländern werden immer älter und in den Unternehmen steigt das Durchschnittsalter der Belegschaft. Gleichzeitig wandeln sich die beruflichen Anforderungen: Flexibilität, Arbeiten unter Zeitdruck und lebenslanges Lernen werden im digitalen Zeitalter verlangt. Diese Anforderungen können gerade für ältere Beschäftigte zur Herausforderung werden. Ziel des jetzt gestarteten EU-Forschungsprojekts „sustAGE" ist daher die Entwicklung eines personenzentrierten, digitalen Empfehlungssystems, das die kognitive, emotionale und körperliche Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer steigern soll. Das IfADo bringt seine Expertise im Bereich der Arbeitspsychologie als einer von zehn Projektpartnern ein.

IfADo-Schwerpunkt im Projekt: Arbeitspsychologie

Ein Schwerpunkt der am Projekt beteiligten Psychologen am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) ist es, ein möglichst umfassendes Bild der aktuellen Arbeitssituation in den zwei beteiligten Unternehmen zu ermitteln: Mithilfe verschiedener Fragebögen, Experimenten am PC und weiterer kognitiver Tests möchten die IfADo-Forschenden in den kommenden Monaten unter anderem ermitteln, welche individuellen Belastungs- und Stressquellen in den Unternehmen existieren. Dies könnten zum Beispiel ungünstige Arbeitsabläufe, Überbeanspruchung durch lang andauernde Konzentration, Multitasking oder Überforderung durch Arbeitsverdichtung sowie klimatische Gegebenheiten des Arbeitsplatzes sein. Auf Basis dieser Daten soll ein Konzept erstellt werden, welches von den im Projekt beteiligten Ingenieuren und Softwareentwicklern für die Entwicklung eines personenzentrierten, intelligenten Systems genutzt werden kann. Dieses System wird die individuellen Bedürfnisse und Belastungen des Beschäftigten berücksichtigen und dazu beitragen, die Risiken für arbeitsbezogene Erkrankungen zu reduzieren und Gesundheit und Produktivität zu verbessern. Anschließend soll das fertige Produkt an denselben Standorten evaluiert werden.

Laut dem internationalen Hilfswerk HelpAge soll 2050 jeder fünfte Mensch über 60 Jahre sein. In Westeuropa geht man Mitte des Jahrhunderts sogar von einem Anteil von 35 Prozent aus. Der demografische Wandel stellt Gesellschaft und Wirtschaft vor enorme Herausforderungen. Konzepte zum nachhaltigen Erhalt der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in Zeiten einer sich rasant verändernden Arbeitswelt unerlässlich. Einen technischen Lösungsansatz will das von der Europäischen Union mit rund vier Millionen Euro geförderte Pilotprojekt „sustAGE" liefern, das im Januar gestartet ist und vom griechischen Forschungszentrum „Foundation for Research and Technology Hellas" koordiniert wird. Wer jahrelang monotoner Arbeit nachgeht, kann seine geistige Fitness schädigen. Ein Ansatz zur nachhaltigen Verbesserungen von Gedächtnisleistungen sind kognitive Trainings, wie Experten des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung in einer Studie mit Industriearbeitern zeigen konnten.

Ziel des internationalen Konsortiums aus Ingenieuren, Softwareentwicklern und Psychologen ist es, in den kommenden drei Jahren ein intelligentes System zu entwickeln, das auf Basis von beispielsweise Herzfrequenzmessungen oder Sprachanalysen personenzentrierte Rückmeldungen zur aktuellen Arbeitsbelastung gibt und gesundheitsförderliche Empfehlungen ausspricht. Auf diese Weise sollen alter(n)sgerechte Arbeitsumgebungen etabliert, die Gesundheit von Beschäftigten erhalten und somit einem frühen Ausscheiden aus dem Arbeitsleben entgegengewirkt werden. Dabei liegt der Fokus auf den Branchen Logistik und Transport sowie Fertigungsindustrie, für die das neue sustAGE-System entwickelt und erprobt wird. Es sind Erhebungen und Testphasen mit Beschäftigten eines griechischen Hafens sowie mit Fließbandarbeitern in italienischen Produktionswerken im Bereich der Automobilindustrie geplant.

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Wie sich Brustkrebszellen mit Fett füttern und dadurch vor dem Zelltod schützen
(Quelle: Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund IfADo / Stand: 11.02.2019)

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen in Deutschland. Warum Krebszellen so überlebensfähig sind, ist eine wesentliche Frage in der Forschung. IfADo-Forscherin Dr. Cristina Cadenas hat mit ihrem Team einen Mechanismus entdeckt, wie sich Brustkrebszellen selbst mit Nährstoffen versorgen und sich gleichzeitig einen Überlebensvorteil sichern. Je stärker dieser Überlebensmechanismus ausgeprägt ist, desto höher ist das Risiko für einen negativen Krankheitsverlauf. Die Ergebnisse wurden aktuell im „International Journal of Cancer" veröffentlicht.

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Kunststoff-Forschungsprojekt: LVR-Industriemuseum untersucht den modernen Werkstoff im kulturhistorischen Kontext
(Quelle: LVR-Industriemuseum - Rheinisches Landesmuseum für Industrie- und Sozialgeschichte / Stand: 11.02.2019)

Preiswerte Massenprodukte prägten und prägen die Konsumgesellschaft des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts. Taster und Schalter aus Kunststoff elektrifizierten die Welt, Telefone oder Radios aus Bakelit ermöglichten eine flächendeckende Kommunikation, die vorher so nicht denkbar war. Seit Juni 2017 befindet sich die 20.000 Objekte umfassende Sammlung des Deutschen Kunststoff-Museums als Dauerleihgabe im Peter-Behrens-Bau, dem zentralen Sammlungsdepot des LVR-Industriemuseums. Jetzt untersucht das LVR-Industriemuseum mit Partnern im Rahmen des vierjährigen interdisziplinären Förderprojektes „Kunststoff – Ein moderner Werkstoff im kulturhistorischen Kontext" den Siegeszug der Kunststoffe vom preiswerten Ersatzstoff zu einem der wichtigsten Rohstoffe der Gegenwart anhand prägnanter Kunststofferzeugnisse aus der Sammlung.

Zu diesem Zweck kooperieren das LVR-Industriemuseum, das Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft (CICS) der Technischen Hochschule Köln und das Institut für Kunststofftechnik der Universität Stuttgart (IKT), um den Einfluss der Kunststoffe auf unsere kulturelle Entwicklung zu beleuchten. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziell gefördert.

Durch den interdisziplinären Ansatz von Geistes- und Naturwissenschaften werden an ausgewählten Objekten der Sammlung des Deutschen Kunststoff-Museums die werkstoffliche Zusammensetzung, die Produktionstechnologie sowie der Innovationsgrad der Kunststoffobjekte im historischen Kontext bewertet und Erhaltungsmöglichkeiten diskutiert. Damit soll das Projekt nicht nur den kulturhistorischen Kontext einzelner Kunststoffobjekte erforschen, sondern zugleich auch die begrenzten Möglichkeiten bei dem Versuch der Bewahrung historischer Kunststoffkulturgüter aufzeigen. Für Objekte im musealen Umfeld, dessen Ziel nicht der schnelle Konsum sondern die möglichst dauerhafte Erhaltung ist, fehlen oft Erfahrungen zum Alterungsverhalten. So zeigen einige Materialien, wie insbesondere z.B. das Celluloid, schon starke Verfallserscheinungen. Die durch das Projekt gewonnenen Erkenntnisse sollen nicht nur der Kunststoffsammlung im LVR-Industriemuseum zugutekommen, sondern auch anderen Museen und Institutionen bei ihrem Umgang mit Exponaten aus Kunststoff.

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"Das Ganze
ist mehr als die

Summe seiner Teile."

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