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Schwarzes Brett

Neuauflage von „nrwkommunal": Befragung der Kommunen in NRW hat begonnen
(Quelle: Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW  (LAG 21 NRW) / Stand: 11.12.2019)

Die LAG 21 NRW arbeitet an der Neuauflage des Nachhaltigkeitsberichtes „nrwkommunal". Der Bericht ist eine wichtige wissenschaftliche Grundlage zur Einschätzung der kommunalen Nachhaltigen Entwicklung in NRW. Dazu ist nun eine Befragung aller Kommunen in Nordrhein-Westfalen gestartet. Nur durch kontinuierliches Monitoring der Nachhaltigkeitsaktivitäten wird deutlich, ob der richtige Weg eingeschlagen ist – das gilt für den Bund ebenso wie für Land und Kommunen. Der Nachhaltigkeitsbericht nrwkommunal leistet eine wichtige wissenschaftliche Grundlage zur Orientierung der kommunalen Nachhaltigen Entwicklung in NRW.

Seit Jahrzehnten beschäftigen sich die Kommunen und das Land NRW mit Nachhaltiger Entwicklung. Was hat sich in den letzten Jahren getan und wo stehen wir aktuell? Diesen Fragen widmet sich der Nachhaltigkeitsbericht nrwkommunal, dessen Neuauflage derzeit erarbeitet wird. Unter anderem werden dazu mithilfe einer Befragung aller nordrhein-westfälischen Kommunen derzeit Daten zu Nachhaltigkeitsprozessen und -aktivitäten erhoben. Sie sollen Aufschluss über den Status Quo, die Entwicklungen sowie Herausforderungen und Chancen einer Nachhaltigen Entwicklung auf kommunaler Ebene geben. Einige der erhobenen Daten dienen der Landesregierung NRW zudem als Datengrundlage für die Nachhaltigkeitsindikatoren „Kommunen mit Agenda-Beschluss oder Beschlüssen zu einer Nachhaltigkeitsstrategie" sowie „Kommunen mit Nachhaltigkeitsgremien oder eigenen Programmen" des landesweiten Indikatorensets.

Die LAG 21 NRW hat 2016 erstmalig den Nachhaltigkeitsbericht „nrwkommunal" erstellt, der nun regelmäßig alle zwei Jahre aktualisiert wird. Gefördert wird der Bericht durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

>> Nachhaltigkeitsbericht „nrwkommunal 2018"

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Kommunen gesucht: „Kommunale Klimapartnerschaften" starten 2020 in die 8. Phase
(Quelle: Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW / Stand: 11.12.2019)

Teilnehmende Kommunen können in einer Partnerschaft mit einer Kommune aus dem Globalen Süden nicht nur vor Ort den Klimaschutz voranbringen, sondern auch gemeinsam mit der Partnerkommune die Folgen des Klimawandels abmildern. Das Projekt „Kommunale Klimapartnerschaften" wird von der LAG 21 NRW gemeinsam mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt. Teilnehmen können Kommunen aus Deutschland, die bereits mit einer Kommune aus einem afrikanischen, süd- oder südostasiatischen Land partnerschaftlich verbunden sind oder eine neue Partnerschaft begründen wollen. In einer Kommunalen Klimapartnerschaft arbeiten die beteiligten Kommunen regelmäßig und strukturiert auf den Gebieten Klimaschutz und Klimafolgenanpassung zusammen.

Mit dem Projekt wird ein umfassendes Leistungsangebot aus Beratung, Finanzierung von Expertenaustausch sowie nationalen und internationalen Netzwerktreffen geboten, um eine solide Grundlage für die Zusammenarbeit mit der Partnerkommune aus Afrika, Süd- oder Südostasien zu legen. Unverbindliche Interessenbekundungen können bis zum 15. März 2020 bei der SKEW eingereicht werden.

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Karl-Goldschmidt-Preis und DECHEMA-Studentenpreis für CEC-Nachwuchswissenschaftlerinnen
(Quelle: Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion /Stand: 11.12.2019)

Im November haben mit Tabea Mußfeldt und Katrin Köhnke gleich zwei junge Nachwuchswissenschaftlerinnen der Abteilung ‚Molekulare Kataylse' des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion unter der Leitung von Prof. Walter Leitner, Auszeichnungen für ihre Abschlussarbeiten erhalten: Tabea Mußfeldt, Ingenieurin in der Gruppe "Multiphasenkatalyse" unter der Leitung von PD Dr. Andreas Vorholt, wurde am 8. November für ihre herausragende Bachelorarbeit mit dem Karl-Goldschmidt-Preis ausgezeichnet. Katrin Köhnke, Doktorandin in der selben Gruppe, erhielt am 29. November den DECHEMA-Studentenpreis (Fachbereich Technische Chemie) für ihre Masterarbeit. Die beiden Nachwuchswissenschaftlerinnen haben während ihres Studiums herausragende Leistungen erbracht und die jeweilige Jury mit ihren Forschungsergebnissen überzeugt.

Der mit 5.000 € dotierte Karl-Goldschmidt-Preis wird von der Goldschmidt-Stiftung „in Erinnerung an das vor über 100 Jahren begonnene Wirken von Dr. Karl Goldschmidt als Vordenker der berufsbegleitenden Aus- und Weiterbildung" vergeben und soll junge Menschen fördern, "die sich über den Dritten Bildungsweg für ein Studium an einer deutschen Hochschule qualifiziert und dieses erfolgreich abgeschlossen haben". Dabei fokussiert sich die Stiftung auf hervorragende Abschlussarbeiten aus dem Bereich der Ingenieurwissenschaften.

Der DECHEMA-Studentenpreis der Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie umfasst eine zweijährige kostenlose DECHEMA-Mitgliedschaft und die Teilnahme an zwei von der DECHEMA ausgerichteten Tagungen (davon eine im europäischen Ausland möglich) innerhalb von zwei Jahren bei Reisekostenübernahme durch die DECHEMA sowie eine Urkunde. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der DECHEMA-Mitgliederversammlung in Frankfurt.

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Kulturpreis der Eduard-Rhein-Stiftung für Robert Schlögl
(Quelle: Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion - MPI CEC /Stand: 11.12.2019)

Am 16. November wurde Prof. Robert Schlögl, Direktor der Abteilung ‚Heterogene Reaktionen' am MPI CEC, mit dem Kulturpreis der Eduard-Rhein-Stiftung ausgezeichnet. Den mit 10.000 € dotierten Preis erhält Prof. Schlögl „[f]ür seine exzellenten Leistungen und seine außergewöhnliche Kompetenz, wissenschaftliche Erkenntnisse der Öffentlichkeit und Politik zu kommunizieren". In der Begründung für die Auszeichnung heißt es, „Robert Schlögl ist nicht nur ein über die Grenzen seiner Fachdisziplin hinaus anerkannter, herausragender Wissenschaftler mit einem weltweiten Renommee, sondern auch ein exzellenter Kommunikator wissenschaftlicher Themen, ein echter 'Botschafter der Wissenschaft'." (Quelle: Eduard-Rhein-Stiftung). Die Jury erhofft sich, dass durch die Auszeichnung herausgestellt wird, wie wichtig die öffentliche Wissenschaftskommunikation ist und glaubt, dass Robert Schlögl ein Vorbild für viele andere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Hinblick auf die gesellschaftliche Verantwortung sein kann, denn die Interaktion und Diskussion mit der breiten Öffentlichkeit ist von enormer Wichtigkeit.

Die Eduard-Rhein-Stiftung ist eine wissenschaftlich und politisch unabhängige Stiftung bürgerlichen Rechts, die 1976 gegründet wurde. Sie verleiht neben dem Kulturpreis auch den Technologiepreis.

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Ehrendoktorwürde für RWI-Präsident Professor Dr. Christoph M. Schmidt
(Quelle: RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung/ Stand: 11.12.2019)

Ehrenpromotion: Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Leibniz Universität Hannover ehrte Ende November 2019 Professor Dr. Christoph M. Schmidt, Vorsitzender des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Präsident des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen und Professor für Wirtschaftspolitik und angewandte Ökonometrie an der Ruhr-Universität Bochum als herausragende Forscherpersönlichkeit für seine Verdienste für die angewandte Wirtschaftsforschung.

>> Bericht & Interview

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"Das Ganze
ist mehr als die

Summe seiner Teile."

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