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Schwarzes Brett

Projektstart: Hospizliche Begleitung und palliative Versorgung im Pflegeheim
(Quelle: Institut für Gerontologie / Stand: 12.06.2019)

In stationären Pflegeeinrichtungen erfahren Bewohner*innen nicht verlässlich die hospizliche Begleitung und palliative Versorgung, die sie benötigen. Obwohl sich die meisten Einrichtungen damit auseinander setzen, haben viele noch keinen Weg für eine praktische Umsetzung der Überlegungen und Handlungsempfehlungen gefunden. Den stationären Einrichtungen kommt in der Versorgung von Menschen am Lebensende insgesamt eine zunehmende Bedeutung zu, jedoch ist die hospizliche Begleitung und palliative Versorgung in Pflegeheimen in Deutschland auf unterschiedlichem Niveau.

Ziel ist, dass Menschen in stationären Pflegeeinrichtungen verlässlich die hospizliche Begleitung und palliative Versorgung erfahren, wie sie den Handlungsempfehlungen der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen entsprechen. Bei der Begleitung der Bewohner*innen am Lebensende soll das Personal möglichst passgenau unterstützt werden und möglichst gute Rahmenbedingungen erhalten. Als Teilziel sind hierzu die Hindernisse, aufgrund derer vorhandene Strukturen und Potentiale des Systems und der Einrichtungen nicht genutzt werden, obwohl sie formal angelegt sind, identifiziert und Lösungsmöglichkeiten zur Überwindung erprobt und evaluiert.

Im Projekt werden Praxis und Wissenschaft zusammengebracht, Stärken und Schwächen des bestehenden Systems analysiert und mit den Handlungsempfehlungen der Charta abgeglichen. Für eine spätere Wirkungsüberprüfung werden zu Beginn auch Aspekte wie die Arbeitsbelastung der Mitarbeitenden und die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner*innen sowie ihrer An- und Zugehörigen erfasst. Aus den Ergebnissen werden Modulbausteine entwickelt, die in zwei Einrichtungen getestet werden sollen. Nach einer Praxisphase werden die Erkenntnisse ausgewertet, modifiziert und publiziert. Nach Möglichkeit sind zu Projektende bereits ca. 200 stationäre Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen (=10%) über die Projektergebnisse informiert und können die Module bei sich zum Einsatz bringen.

Fördergeber: Stiftung Wohlfahrtspflege NRW

Kooperationspartner: Contilia Pflege und Betreuung GmbH Essen und EsFoMed – Essener Forschungsinstitut für Medizinmanagement GmbH

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Projektstart: Weniger Müll durch digitalen Umweltschutz -  Vir2Pac® zur Konzeptentwicklung für virtuelle Verpackungen
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT / Stand: 12.06.2019)

Ob im Supermarkt oder im Online-Handel, beim Einkauf kommt man oft nicht um eine Verpackung herum. Anschließend landet diese aber meist direkt im Abfall. Wie können Verpackungen reduziert oder ganz eliminiert werden, um Produkte somit umweltfreundlicher zu gestalten? Beim Fraunhofer UMSICHT startet zusammen mit VIDERO AG nun das Projekt "Vir2pac® – Digitaler Umweltschutz". Dabei soll evaluiert werden, ob die vorhandene digitale Infrastruktur genutzt werden kann, um Produktinformationen in Form einer virtuellen Verpackung zu transportieren. Gleichzeitig sollen Verpackungen reduziert und auf Produktschutz, Transport und Recycling bzw. Kreislauffähigkeit hin optimiert werden.

Die wichtigste Funktion einer Verpackung ist der Schutz des Inhalts. Zusätzlich müssen gesetzlich vorgeschriebene Verbraucherinformationen vermittelt werden. Doch Verpackungen dienen immer mehr als Werbeträger, sind Teil des Markenbilds und als Verdienstmodell zum Teil Selbstzweck geworden. Die Gestaltung der Verpackungen hat sich verändert – sie sind groß, komplex und bunt geworden und bestehen oft aus Multimaterialsystemen, die eine Einwegnutzung vorsehen, anstatt eine moderne Kreislaufwirtschaft zu fördern. Besonders der zunehmende Versand- und Onlinehandel macht eine aufwändige Produktverpackung als Verkaufsargument vielfach überflüssig. Ausgediente Verpackungen werden heutzutage überwiegend verbrannt.

Zusammenarbeit über die ganze Wertschöpfungskette

Um Verpackungen zu reduzieren, die Logistik zu optimieren und das Recycling der eingesetzten Materialien zu erhöhen, wird in dem Projekt Vir2pac® – Digitaler Umweltschutz überprüft, inwieweit die Werbe- und Informationsfunktion von der Verpackung abgekoppelt und durch eine virtuelle Verpackung ersetzt werden kann. Um das Konzept Vir2pac® – digitaler Umweltschutz umsetzen zu können, müssen alle Akteure des Produktlebenszyklus zusammenarbeiten: Produkt und Verpackungshersteller/-designer, Logistikunternehmen, Einzelhandel, Entsorgungsunternehmen und vor allem die Kunden und Kundinnen. Letztlich hängt der Erfolg des Vorhabens von der Akzeptanz dieser Akteure ab.

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Best Paper Award bei der eTELEMED 2019 für ISST-Team
(Quelle: Fraunhofer ISST/ Stand: 12.06.2019)

Weil Sie mit ihrem Paper "Machine Learning Methods for Detection of Epileptic Seizures with Long-Term Wearable Devices" eines der fünf besten Paper verfasst haben, wurden Salima Houta, Pinar Bisgin und Pascal Dulich vom Fraunhofer Institut für Software- und Systemtechnik ISST im Rahmen der Konferenz eTELEMED 2019 im griechischen Athen mit dem Best Paper Award ausgezeichnet. Die Abkürzung eTELEMED steht für (Eleventh International Conference on eHealth, Telemedicine, and Social Medicine).

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Grünen Strom rentabel zwischenspeichern: Kostengünstige, langlebige Redox-Flow-Batterien
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT / Stand: 12.06.2019)

Regenerative Energiequellen liefern nicht immer gleich viel Strom – dieser muss daher in Batterien zwischengespeichert werden. Lithium-Ionen-Akkus haben eine kurze Lebensdauer, Redox-Flow-Batterien waren bislang zu teuer. Neuartige Redox-Flow-Systeme liegen nun im selben Preisbereich wie Lithium-Ionen-Batterien, halten jedoch mehr als doppelt so lange. Volterion, einem Spin-Off des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, ist es gelungen, die Herstellungskosten deutlich zu reduzieren.

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Leiter des Fraunhofer-ISST vor Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages über Datensouveränität gesprochen
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST / Stand: 12.06.2019)

Prof. Dr.-Ing. Boris Otto hat am 3. Juni 2019 vor der Enquete-Kommission »Künstliche Intelligenz – Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche, soziale und ökologische Potenziale« des Deutschen Bundestages zu »Datenmanagement und Datensouveränität« gesprochen. Er stellte Grundzüge des Projekts "International Data Space" (IDS) vor. Ziel der Initiative sei es, eine Architektur für "Datensouveränität in der Plattform-Ökonomie" zu schaffen. So solle der Fluss der Daten über verschiedene Plattformen hinweg unter Wahrung der Datensouveränität ermöglicht werden. Datensouveränität bedeute dabei die Selbstbestimmung des Datengebers über die Verwendung der Daten. Dies sei Voraussetzung dafür, dass Unternehmen ihre Daten überhaupt teilten. Otto sah die Politik in der Pflicht, entsprechende Rahmenbedingungen etwa durch die gesetzliche Verankerung von Grundsätzen zur Datensouveränität im europäischen Wirtschaftsraum zu schaffen oder durch Pflichtanforderungen von Datensouveränität in öffentlichen Ausschreibungen.

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