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Schwarzes Brett

Migration und Arbeit: Aktuelle Publikation aus dem Institut Arbeit und Technik
(Quelle: Institut Arbeit und Technik (IAT) / Stand: 04.04.2019)

Obwohl Deutschlands wirtschaftliche Lage stabil ist, die Beschäftigungszahlen seit Jahren steigen und einige Branchen händeringend nach qualifiziertem Personal suchen, schreitet die Arbeitsmarktintegration von FluchtmigrantInnen immer noch langsamer voran, als gewünscht. Bei den EU-BinnenmigrantInnen scheint das besser zu funktionieren; insgesamt gehen aber auch diese Migrationsströme mit einem brain waste einher, der sich u. a. in prekären Beschäftigungsverhältnissen und einer Entwertung beruflich erworbener Qualifikationen und Kompetenzen zeigt. Den Zusammenhang von Migration und Arbeit thematisiert ein aktuelles Buch aus dem Institut Arbeit und Technik (IAT / Westfälische Hochschule). Mit Blick auf die Entwicklung in Deutschland stellt der Sammelband die wichtige Bedeutung von Arbeit für die gesellschaftliche Teilhabe und Integration von MigrantInnen heraus. Zudem werden die Barrieren aufgezeigt, mit denen sich Zugewanderte in Deutschland konfrontiert sehen und mit denen der früheren Migrationsgenerationen verglichen. Das Buch richtet sich an Interessierte aus der sozialwissenschaftlichen Forschung und der mit Migration befassten Praxis.

Publikation:
David, Alexandra / Evans, Michaela / Hamburg, Ileana / Terstriep, Judith (Hrsg.) (2019): Migration und Arbeit: Herausforderungen, Problemlagen und Gestaltungsinstrumente. Leverkusen: Budrich. ISBN: 978-3-8474-2161-0

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„Urbane Produktion" - Schritt in eine klimafreundliche Zukunft
(Quelle: Institut Arbeit und Technik / Stand: 04.04.2019)

Das Projekt „Urbane Produktion – Zurück in die Stadt" ist jetzt in die Leistungsschau der KlimaExpo.NRW aufgenommen worden. In dem Forschungsprojekt untersucht das Institut Arbeit und Technik (IAT/Westfälische Hochschule) mit den Urbanisten, der Hochschule Bochum und der Stadt Bochum die Möglichkeiten einer Rückführung produzierenden Gewerbes in die Städte. Ziel ist es, neue Mischformen von Leben und Arbeiten zu schaffen, um so einer nachhaltigen Stadtentwicklung gerecht zu werden. „Für dieses beispielgebende Engagement im Klimaschutz würdigen die KlimaExpo.NRW und die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen dieses Projekt als einen Schritt in eine klimafreundliche Zukunft" heißt es in der Würdigung. Die KlimaExpo stellt ein Portfolio von Projekten zusammen, welche die positiven Effekte von Klimaschutzmaßnahmen für Wirtschaft und Gesellschaft besonders gut illustrieren und damit von der regionalen bis zur internationalen Ebene als Musterbeispiele des Klimaschutzes dienen können.

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Neuer Biokunststoff: Neues Material aus biobasierten Kunststoffen für den Einsatz in Hohlkammerstegplatten
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT / Stand: 04.04.2019)

Exotische Früchte, Blumen, Fisch – die Auswahl im Supermarkt ist riesig. Für diese Vielfalt müssen frische Lebensmittel über weite Strecken sicher transportiert werden. Besonders gut geeignet dafür sind Transportboxen aus Hohlkammerstegplatten, die Wellpappkartons ähneln, aber wasserfest sind. Sie ließen sich bisher nicht aus Biokunststoffen herstellen. Das Fraunhofer Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT hat nun zusammen mit internationalen Partnern ein biobasiertes, kompostierbares Material entwickelt, das den komplexen Anforderungen standhält und zukünftig fossile Kunststoffe ersetzen kann.

Herstellung der Hohlkammerstegplatten
Derzeit werden Hohlkammerstegplatten aus fossil basiertem Kunststoff, meist Polypropylen (PP), gefertigt. Eine Alternative auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen kommt vom Fraunhofer UMSICHT. Die Forschenden haben eine maßgeschneiderte Mischung (»Blend«) aus Biokunststoffen mit ähnlichen Eigenschaften wie das zu ersetzende PP-Blend entwickelt. Die Stegplatten aus dem neuen Material haben ein geringes Gewicht und sind dennoch stark belastbar. Im Gegensatz zu Kartons aus Wellpappe sind sie wasserdicht, wasserfest und leicht zu reinigen. Marktverfügbare Biokunststoff-Blends waren bislang für die anspruchsvolle Profilplattenextrusion nicht geeignet. Erst die Verbesserung der Werkstoffeigenschaften und eine Anpassung des Verarbeitungsverhaltens durch die Entwicklung einer spezifischen Rezeptur brachten den Durchbruch.

Das Projekt schloss mit einem erfolgreichen industriellen Pilotversuch zur Herstellung von Hohlkammerstegplatten bei einem kolumbianischen Industriepartner ab. Diese können beispielsweise zur Herstellung von Transportboxen für den Export von Blumen, verderblichen Früchten oder Fisch eingesetzt werden. Außerdem soll das neue Material für weitere Anwendungen im Blumenzucht- und Gartenbaubereich weiterentwickelt werden.

Erfolgreiche transnationale Zusammenarbeit
Die Materialentwicklung war Teil eines Forschungsprojekts im Rahmen des Bioökonomie-International-Programms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Unter der Leitung vom Fraunhofer UMSICHT haben vier Partner aus Deutschland und Kolumbien ihr Wissen und ihre Erfahrung geteilt, um gemeinsam die Hohlkammerstegplatten aus Biokunststoff zu entwickeln.

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Call for Abstracts zwei Workshops auf dem Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie 2019 
(Quelle: Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) / Stand: 04.04.2019)

Für den Workshop "Menschengerechte Arbeitsgestaltung unter Bedingungen der Digitalisierung: Neue Anforderungen an die Soziologie?" sowie für den Workshop "Zwischen Neukonfiguration und Entsicherung: Flexible Formen von Arbeit in der Wahrnehmung von Beschäftigten" auf dem Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie 2019 (10.-12. September 2019 in Neuchâtel) ruft das Institut Arbeit und Qualifikation auf, thematisch passende Abstracts einzureichen. Besonders willkommen sind Beiträge mit methodisch-methodologischem Schwerpunkt sowie Beiträge aus der interdisziplinären und/oder multidisziplinären Forschungs- und Entwicklungsprojekten, die über die Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen (z.B. Arbeitspsychologie oder Ingenieurswissenschaft) berichten und die Rolle bzw. den Beitrag der Soziologie reflektieren.

 

>> Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie

>> Call for Abstracts "Menschengerechte Arbeitsgestaltung unter Bedingungen der Digitalisierung: Neue Anforderungen an die Soziologie?"

>> Call for Abstracts "Zwischen Neukonfiguration und Entsicherung: Flexible Formen von Arbeit in der Wahrnehmung von Beschäftigten"

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Transferprojekte für den Mittelstand: Digital in NRW bietet 6-monatige Kooperationen an
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML / Stand: 04.04.2019)

Bei Digital in NRW – Kompetenz für den Mittelstand starten derzeit fünf neue Transferprojekte. In vier bis sechs Monaten erarbeiten hier mittelständische Unternehmen Lösungen für die Industrie 4.0. Betriebe können sich weiterhin für Projekte bewerben! Ziel der Transferprojekte ist es, in einem überschaubaren Zeitraum konkrete Umsetzungen für die Industrie 4.0 zu realisieren. Transferprojekte gehören zu einem bewährten Format das Kompetenzzentrums Digital in NRW: Seit 2016 haben so bereits über 20 Mittelständler Innovationen geschaffen. Dabei arbeitet das Unternehmen stets mit einem Forschungspartner zusammen. Zusammen strukturieren und bewerten sie das Thema Digitalisierung individuell für den Betrieb. Sie erkennen Chancen und Herausforderungen und finden erste Ansatzpunkte. Gemeinsam wird dann eine erstes Stück Industrie 4.0 in die Praxis umgesetzt.

Innovation aus Daten: Das sind die neuen Projekte mit IML-Beteiligung:

- Teutemacher Glas kooperiert in Warendorf mit dem Fraunhofer IML, um Tracking-Lösungen für die Nachverfolgung und Ortung seiner Spezialladungsträger zu konzipieren.

- Das Essener Unternehmen Ralf Teichmann wird mit dem Fraunhofer IML eine App zur Materialidentifikation und Datendurchgängigkeit von Auftragsbeginn bis zur Auslieferung seiner Kräne entwickeln.

Weitere Transferprojekte geplant: Bewerbungen möglich!

In 2019 und in 2020 werden rund 15 weitere Transferprojekte starten. Ab sofort können sich kleine und mittlere Unternehmen dafür bewerben. Beim Finden des passenden Forschungspartners und beim Projektantrag unterstützt das Kompetenzzentrum. Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen mit einer Projektdauer von bis zu 6 Monaten. Die Anträge müssen eingereicht werden bis 15. April oder bis 31. August 2019. Interessierte Unternehmen können sich an Kai Ellermann (Tel.: 5251 5465-123, Mail: kai.ellermann[at]iem.fraunhofer.de) wenden.

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ist mehr als die

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