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Schwarzes Brett

Jetzt Bewerben: UMSICHT-Wissenschaftspreis 2020 von UMSICHT-Förderverein und Wissenschaftsforum Ruhr e.V.
(Quelle: Fraunhofer UMSICHT / Wissenschaftsforum Ruhr e.V. / Stand: 11.02.2020)

Gemeinsam mit dem Verein zur Förderung der Umwelt-, Sicherheits- und Energietchnik e. V. veranstaltet das Wissenschaftsforum Ruhr e.V. den UMSICHT-Wissenschaftspreis 2020. Der UMSICHT-Förderverein zeichnet Menschen mit dem UMSICHT-Wissenschaftspreis aus, die mit ihrer Arbeit den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördern. Bewerbungsschluss ist der 29. Februar 2020.

Darum geht´s:
Neue Prozesse und Technologien, die Auswirkungen auf unser Leben haben, wollen verstanden werden. Gerade in Zeiten rasanter Entwicklungszyklen ist das jedoch nicht immer ganz einfach. Umso wichtiger sind Menschen, die den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft fördern und komplizierte Sachverhalte verständlich kommunizieren. Menschen, die auch potenzielle Preisträger des UMSICHT-Wissenschaftspreis 2020 sind, der in diesem Jahr zum 11. Mal vom UMSICHT-Förderverein verliehen wird. Bewerbungen in den Kategorien Wissenschaft und Journalismus sind ab sofort möglich!

Kategorie Wissenschaft (dotiert mit 8000 Euro)
Besonderes Augenmerk bei der Beurteilung liegt auf dem fachwissenschaftlichen Niveau und dem nachhaltigen Nutzen der Arbeit für Umwelt und Gesellschaft. Neben Dissertationen sind Abschlussberichte, Studien, aber auch Whitepaper etc. gern gesehen.

Kategorie Journalismus (dotiert mit 2000 Euro)
Im journalistischen Bereich ist die mediale Form offen. Print, Online, Audio, Video: Alles geht. Die anschauliche und verständliche Wiedergabe eines gesellschaftlich und wissenschaftlich relevanten Themas sowie die Eigenständigkeit der Stellungnahmen sind wichtige Bewertungskriterien.

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RWI-Handwerksbericht: Gute Lage, aber große Herausforderungen
(Quelle: RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung / Stand: 11.02.2020)

Dem deutschen Handwerk geht es derzeit wirtschaftlich gut. Im gerade zu Ende gegangenen Jahr hat es seine Umsätze um etwa 4 bis 5 Prozent gesteigert, im Jahr 2020 wird es sie voraussichtlich um weitere 3 Prozent steigern können. Zu dieser Einschätzung kommt der aktuelle „Handwerksbericht" des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung. Trotz der positiven Entwicklung steht das Handwerk in den kommenden Jahren jedoch vor großen Herausforderungen. Um weiter wachsen zu können, braucht es genügend Fachkräfte und eine höhere Innovationsfähigkeit. Zudem gilt es, sich auf dem Markt gegen Konkurrenten zu behaupten, die nicht aus dem Handwerk kommen.

Die wichtigsten Ergebnisse:
• Die wirtschaftliche Lage im deutschen Handwerk bleibt ausgesprochen positiv. Für das Jahr 2019 ist erneut mit einer deutlichen Umsatzsteigerung von 4 bis 5 Prozent zu rechnen. Es gibt aber große Unterschiede zwischen den Gewerbegruppen. So hat insbesondere das Baugewerbe wieder kräftige Umsatzsteigerungen erzielt. Auch die Handwerke für den privaten Bedarf erholten sich gegenüber dem schwachen Jahr 2018. Dagegen ist das Umsatzwachstum der Handwerke für den gewerblichen Bedarf aufgrund der Schwäche der Industrie deutlich zurückgegangen.

• Der Beschäftigungsaufbau kam 2019 ungeachtet der anhaltenden Umsatzsteigerungen annähernd zum Erliegen; in einigen Bereichen des Handwerks gibt es zunehmend Probleme gibt, Ausbildungs- und Fachkräfte zu finden.

• Zwar ist die wirtschaftliche Gesamtsituation des deutschen Handwerks weiter gut, in den kommenden Jahren sind jedoch erhebliche Herausforderungen zu bewältigen. Hierzu gehört unter anderem, trotz abnehmender Ausbildungsbereitschaft und eines rückläufigen Arbeitskräfteangebots genügend Fachkräfte zu gewinnen und zu binden. Zudem gilt es, die Produktivität durch eine höhere Innovationsfähigkeit weiter zu steigern und Marktanteile gegenüber Wettbewerbern aus dem Nicht-Handwerk zu sichern.

• Im zulassungsfreien Handwerk sind nur noch ein Viertel der Betriebsinhaber bzw. -leiter Meister. Anfang 2020 wurde daher für zwölf Gewerke die sogenannte „Meisterpflicht" wieder eingeführt. Die Wirkungen dieser neuerlichen Regulierung dürften zunächst aber begrenzt sein, da der Anteil der rückvermeisterten Gewerke an den gesamten Handwerksumsätzen mit gut 3 Prozent relativ gering ist und die seit der im Jahr 2004 erfolgten Aufhebung der Meisterpflicht gegründeten Betriebe Bestandsschutz genießen.

Publikation:
Dehio, J. (2019), Handwerksbericht: Lage weiter gut – Herausforderungen bleiben groß. RWI Konjunkturberichte 70 (Heft 4/2019): 35-58 >> download

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DISS-Neuerscheinung: Nichts gelernt?! – Antiziganismus
(Quelle: Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung – DISS /07.02.2020)

Der Sammelband mit Aufsätzen zum Thema Antiziganismus vereint Beiträge aus der Wissenschaft und der Praxis zur in Deutschland leider immer noch am meisten verbreiteten Form des Rassismus. Er wurde vom Arbeitskreis Antiziganismus im Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) erstellt – in Kooperation mit dem Verband für interkulturelle Arbeit (VIA).

Antiziganismus hat Tradition. Er ist trauriges Zeugnis einer Kontinuität von ausgrenzenden und menschenverachtenden Verhältnissen. Die spezifische Form von Rassismus wirkt seit Jahrhunderten in Deutschland und Europa in zahlreichen Variationen der immergleichen Stereotype sowie den damit verbundenen Gedankenmustern und Diskriminierungspraktiken. Dabei zeichnet sich Antiziganismus durch eine enorme Anpassungsfähigkeit und eine hohe Widerständigkeit gegen seine Bekämpfung aus. Die aktuelle DISS-Neuerscheinung geht auf die Frage ein, welche Wirkmechanismen und Strukturen sich identifizieren lassen s und sucht nach Strategien und Lösungsansätzen, die diesem Ressentiment entgegengesetzt werden.

Erhältlich über den Verband für interkulturelle Arbeit (VIA) und über den Buchhandel (Verlag Situationspresse, Duisburg)

Publikation: 
Peters, Katharina; Vennmann, Stefan (Hrsg.): NICHTS GELERNT?! Konstruktion und Kontinuität des Antiziganismus. Verlag Situationspresse (Duisburg) 2019
ISBN 978-3-935673-46-4, 211 Seiten, 18 Euro

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Neues Corporate Design für das Deutsche Bergbau-Museum Bochum
(Quelle: Deutsche Bergbau-Museum Bochum / Stand: 11.02.2020)

Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum, Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen, hat ein neues Corporate Design. Die Realisierung wurde durch das Team der Stabsstelle Presse & Öffentlichkeitsarbeit inhäusig umgesetzt. Die Entwicklung basiert auf einem zweijährigen Prozess inkl. Marken- und Umfeldanalyse: Neben einer intensiven Analyse der eigenen Institution und des Umfeldes stand vor allem die Herausforderung im Mittelpunkt, das Deutsche Bergbau-Museum Bochum als Haus zwischen Tradition und Moderne zu präsentieren. Das neue Corporate Design des Deutschen Bergbau-Museums soll gleichermaßen auf die Wurzeln verweisen und ebenso in die Zukunft blicken.

Mit Einführung des Corporate Designs erhält das Deutsche Bergbau-Museum Bochum auch eine neue Website: Angelehnt an die Struktur des Hauses und die vielfältigen Angebote geht www.bergbaumuseum.de mit einem neuen Webdesign online: Über 160 Forschungsprojekte und sechs forschende Bereiche, ein vielfältiges und zugleich komplexes Veranstaltungs- und Vermittlungsangebot, mehr als 120 Webprofile von Mitarbeitenden, Newsmeldungen, Infrastrukturangebote einen Pressebereich sowie diverse Download-Angebote – all das bietet die Website des Deutschen Bergbau-Museums Bochum, Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen.

Bei der Umsetzung und der Produktion der verschiedenen Medien wurde nach Möglichkeit versucht, in verschiedenen Bereichen Aspekte der Nachhaltigkeit zu berücksichtigen: So wird bei Drucksachen auf CO2-neutrale Produktion und -Lieferung geachtet, wenn möglich wird Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft gewählt, die Aufkleber werden vegan produziert und sind damit frei von tierischen Zusatzstoffen und kompostierbar. Bei Merchandising-Produkten wurde etwa auf einen Kugelschreiber aus 100 % kompostierbaren Materialien und auf bleifreie Minen zurückgegriffen, die Bleistifte stammen aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Bei Geschäftsdokumenten und Vorlagen des Deutschen Bergbau-Museums wird mit der Wahl der Farbe auf geringeren Farbverbrauch geachtet, ohne dabei Aspekte der Lesbarkeit zu vernachlässigen.

Ziel des Relaunchs ist, das Deutsche Bergbau-Museum Bochum als lebendiges Forschungsmuseum der Leibniz-Gemeinschaft mit technikhistorischem Schwerpunkt und gleichzeitig als außeruniversitäre Forschungseinrichtung zur präsentieren. Zugleich soll über den Klick auf die Website der Museumsbesuch mit den entsprechenden Informationen vorbereitet und auf die Vielfalt der musealen Angebote hingewiesen werden.

Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum, gegründet 1930, ist als Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen dem Auftrag verpflichtet, das materielle Erbe des Bergbaus zu sammeln, zu bewahren, zu erforschen, auszustellen und zu vermitteln.

>> mehr zum Relaunch der Website

>> mehr zum veränderten Corperate Design des Deutschen Bergbau-Museums

Call for Paper: „Resources and Transformation in pre-modern Societies"
(Quelle: Deutsches Bergbau-Museum Bochum /Stand: 11.02.2020)

Vom 14. bis 16. Mai 2020 veranstaltet die Abteilung Forschung des Deutschen Bergbau-Museums Bochum gemeinsam mit dem Institut für Archäologische Wissenschaften und dem Lehrstuhl für Makroökonomik der Ruhr-Universität Bochum eine englischsprachige Konferenz. Sie ist Teil des Forschungsprojekts „Resources in Societies". Abstracts werden bis zum 29. Februar 2020 angenommen.

Ziel der Konferenz ist es, ein Forum für einen transdisziplinären Diskurs über die Transformation von Wissen, Kultur und Landschaften im Zusammenhang mit Ressourcen zu schaffen. In drei Sitzungen mit jeweils zwei renommierten Hauptrednern werden Aspekte mit einer Vielzahl unterschiedlicher methodischer und theoretischer Perspektiven behandelt:

• Session A: Skill, Embodiment and the Growth of Knowledge
• Session B: Life Worlds in Resource Landscapes
• Session C: Resources and Complex Systems

Abstracts für Vorträge oder Poster sind bitte bis zum 29. Februar 2020 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! einreichen. Geben Sie dabei die Session an, für die Sie sich bewerben. Die Benachrichtigung über die Annahme erfolgt bis spätestens am 15. März 2020.
Weitere Informationen finden Sie hier im englischsprachigen Call for Paper.
Weitere Informationen

• Was: Vorträge und Poster

• Wann: 14. – 16. Mai 2020

• Wo:
am 14. Mai 2020: Haus der Archäologien, Am Bergbaumuseum 31, 44791 Bochum
am 15. und 16. Mai 2020: Deutsches Bergbau-Museum Bochum, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum

• Einsendeschluss: 29. Februar 2020
• Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder www.resoc.de

• Kosten: Keine Konferenzgebühren. Für Docs und Postdocs, die eine Vortrag halten oder ein Poster präsentieren werden Reisekostenbeihilfen gewährt.

• Sonstiges: Teilnehmende, die einen Vortrag halten oder ein Poster präsentieren werden bei der Kinderbetreuung unterstützt, indem für eine Begleitperson Reisekosten übernommen werden. Bitte im Vorfeld Veranstalter kontaktieren.

• Veranstalter: Deutsches Bergbau-Museum Bochum in Kooperation mit dem Institut für Archäologische Wissenschaften und dem Lehrstuhl für Makroökonomik der Ruhr-Universität Bochum

Die ReSoc-Konferenz „Resources and Transformation in pre-modern Societies" wird von der Leibniz Postdoc-Schule „Resources in Societies" (ReSoc) organisiert – einem Kooperationsprojekt des Deutschen Bergbau-Museums Bochum und der Ruhr-Universität Bochum.

>> Call for Paper

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ist mehr als die

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