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Schwarzes Brett

Evaluierung: Leibniz-Gemeinschaft stellt RWI hervorragendes Zeugnis aus
(Quelle: RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung / Stand: 11.12.2019)

Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft empfiehlt Bund und Ländern, das RWI auch in den nächsten sieben Jahren weiter finanziell zu fördern. Grundlage für diese Empfehlung ist der Bewertungsbericht einer Kommission unabhängiger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das RWI zeige „sehr überzeugende Forschungsergebnisse" und „hochwertige Leistungen in der Politikberatung". Den geplanten Aufbau eines Economic Policy Lab „Klimawandel, Entwicklung und Migration" am RWI unterstützt der Senat der Leibniz-Gemeinschaft nachdrücklich. Die Mitgliedsinstitute der Leibniz-Gemeinschaft werden alle sieben Jahre evaluiert. Besteht ein Institut diese Evaluation endgültig nicht, wird es aus der Leibniz-Gemeinschaft ausgeschlossen und erhält keine öffentliche Förderung mehr. Ein positives Evaluationsergebnis ist somit existenziell für den Fortbestand einer Einrichtung.

Die wichtigsten Ergebnisse:

- Die öffentliche Förderung des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung durch Bund und Länder soll in den nächsten sieben Jahren weitergeführt werden. Das empfiehlt der Senat der Leibniz-Gemeinschaft auf Basis einer externen Evaluation des RWI.

- Auf Grundlage des Berichts, den die Kommission nach einer im März 2019 erfolgten Begehung verfasst hatte, verabschiedete der Senat der Leibniz-Gemeinschaft am 26. November 2019 eine Empfehlung an den Bund und die Länder, das RWI als Einrichtung der Forschung und wissenschaftlichen Infrastruktur auf der Grundlage der Ausführungsvereinbarung zum GWK-Abkommen über die gemeinsame Förderung der Mitgliedseinrichtungen der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. weiter zu fördern.

- Die sechs Bereiche des RWI („Arbeitsmärkte, Bildung, Bevölkerung", „Gesundheit", „Wachstum, Konjunktur, Öffentliche Finanzen" sowie „Umwelt und Ressourcen", das „Forschungsdatenzentrum Ruhr" und die Forschungsgruppe „Nachhaltigkeit und Governance") werden in einem Fall als „exzellent", in jeweils zwei Fällen als „sehr gut bis exzellent" sowie als „sehr gut" und in einem Fall als „gut bis sehr gut" bewertet. Damit hat sich die Bewertung der wissenschaftlichen Leistungen des RWI seit der letzten Evaluierung im Jahr 2012 nochmals deutlich verbessert.

- Der Bewertungsbericht hebt hervor: „Die sehr überzeugenden Forschungsergebnisse des RWI schlagen sich in entsprechenden Publikationsleistungen nieder. Auf Basis seiner Forschungstätigkeiten erbringt das Institut hochwertige Leistungen in der Politikberatung."

- Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft befürwortet nachdrücklich den geplanten Ausbau des Instituts in Form eines Economic Policy Lab mit dem Thema „Klimawandel, Entwicklung und Migration". Es stellt seiner Einschätzung nach „eine deutliche und sehr überzeugende Ergänzung zum Arbeitsprogramm des RWI dar [...]."

- Positiv bewertet wurde zudem die weitere Internationalisierung des RWI mit Hilfe des im Jahr 2016 gegründeten „RWI Research Network", in das mehr als 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland eingebunden sind. Gleiches gilt für die „Ruhr Graduate School in Economics" (RGS Econ), ein strukturiertes Doktorandenprogramm, das das RWI in enger Kooperation mit den Universitäten Bochum, Duisburg-Essen und Dortmund betreibt.

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Projektabschluss am ZBT: Latentwärmespeicher für BHKW​
(Quelle: Zentrum für BrennstoffzellenTechnik ZBT / Stand:11.12.2019)

Das Institut für Produkt Engineering der Universität Duisburg-Essen und das ZBT haben gemeinsam ein neuartiges Herstellungsverfahren für PCM-Module entwickelt und diese Module in einem Latentwärmespeicher erfolgreich getestet. Im Zusammenspiel zwischen Phasenwechselmaterial und innovativem Speicherlayout konnten eine gegenüber Standardsystemen um ca. 25 % erhöhte Speicherkapazität und eine verbesserte Be- und Entladedynamik erreicht werden, wie experimentelle Untersuchungen am ZBT nachgewiesen haben. Das ZBT entwickelte hiebei einen Teststand zur Demonstration des Speichersystems. Dieser im Wesentlichen aus einer Wärmequelle, einem Wärmeauskopplungsmodul, dem Speicher sowie einer Wärmesenke. Die Systemsteuerung ermöglicht die Einstellung BHKW-ähnlicher Betriebsparameter sowie das Monitoring zahlreicher Temperaturmessstellen, Volumenströme und weiterer relevanter Parameter. Durch experimentelle Untersuchungen konnten die Leistungsfähigkeit des neuartigen Latentwärmespeichers ermittelt und die Vorteile gegenüber herkömmlichen sensiblen Wärmespeichern aufgezeigt werden. 

Das Projekt "Entwicklung eines Latentwärmespeichersystems mit innovativen PCM-Modulen für den Einsatz in kleinen und mittleren Blockheizkraftwerken" wurde durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

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IOCF Lectureship für Prof. Leitner Vorträge an japanischen Universitäten
(Quelle: Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion / Stand: 12.11.2019)

Prof. Walter Leitner, Leiter der Abteilung 'Molekulare Katalyse' am MPI CEC erhielt in diesem Jahr die IOCF Lectureship und wurde als Gastdozent an die japanischen Universitäten in Kyoto und Osaka eingeladen. Die IOCF Lectureship wird von der International Organic Chemistry Foundation vergeben, die 2012 in Kyoto mit dem Ziel die akademische Entwicklung auf dem Gebiet der organischen Chemie zu fördern, gegründet wurde.

Im Rahmen der Lectureship lädt die Stiftung renommierte Wissenschaftler aus dem Bereich der organischen Chemie nach Japan zu Vorträgen an der Univeristät Kyoto, der Universität Osaka und anderen Universitäten im Kansai-Gebiet (Kinki Region) ein. So bekommen Forscher und Studierende an der Universitäten die Möglichkeit, internationale Kontakte aufzubauen, Spitzentechnologien kennen zu lernen und mit Hilfe der Gastdozenten die eigenen Forschungsaktivitäten voranzutreiben.

Für Prof. Leitner ist es eine große Ehre Vorträge an den japanischen Universitäten zu halten und er freut sich sehr über die geknüpften Kontakte.

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Binationales Gemeinschaftsprojekt "Super-Surf" gewinnt Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis 2019
(Quelle: Zentrum für BrennstoffzellenTechnik ZBT / Stand: 12.11.2019)

Das ZBT entwickelt mit seinen deutschen und niederländischen Partnern im Projekt "SuperSurf" (High Precision Surface Measurement Systems For Fuel Cells) ein kombiniertes 2D- und 3D-Messsystems zur zuverlässigen optischen Qualitätskontrolle von Brennstoffzellenkomponenten (Bipolarplatte und Membran-Elektroden-Einheit). Das binationale Gemeinschaftsprojekt hat sich gegen 35 Kandidaten durchgesetzt und den Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis 2019 gewonnen.  Die Auszeichnung wurde in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal von der Deutsch-Niederländischen Handelskammer vergeben.

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Call for Papers: Wohin im Datenmeer? Perspektiven der Kommunikations-, Medien- und Geschichtswissenschaft auf Big Data, Datafizierung und digitale Massenquellen
(Quelle: Institut für Zeitungsforschung / Stand: 12.11.2019)

Kurze Abstracts (2.000-3.000 Zeichen) von Vortragsvorschlägen (20 Minuten) können bis zum 30. November 2019 mit einem kurzen CV als pdf an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gesendet werden. Peer Review und Rückmeldung erfolgen bis Anfang 2020. Fahrt- und Übernachtungskosten für ReferentInnen können erstattet werden.

Zur Tagung:

In „datengetriebenen Zeiten" (Hepp 2016) haben sich der kommunikations- und medienwissenschaftlichen Forschung neue Perspektiven eröffnet. Schwer zugängliche, lückenhafte und uneinheitlich überlieferte Quellenkorpora sind inzwischen immer leichter und in größerem Umfang, teils sogar vollständig zugänglich. Dies gilt für aktuelle Informationsmedien, insbesondere aber auch für Zeitungen und Zeitschriften. Die Vielzahl digitaler Informations-, Nachrichten-, Presse- und auch historischer Zeitungssammlungen ermöglicht die intensivere Nutzung auch analoger Massenquellen und erleichtert deren umfassende Analyse zum Beispiel mit quantitativen Methoden.

Die digitale Transformation verändert die Analyse jedoch erheblich, indem beispielsweise statt komplexer medialer Zusammenhänge die reine Textinformation fokussiert wird. Damit wurden die Medien- und Kommunikationswissenschaften vor neue Herausforderungen gestellt und zu einer Überprüfung sowie zu Erweiterungen ihres Methodenrepertoires gezwungen. Sie profitierenvon dieser Entwicklung ebenso wie beispielsweise moderne geschichtswissenschaftliche Zugänge.

Die skizzierten Entwicklungen stehen im Mittelpunkt der Tagung und sollen aus verschiedenen Blickwinkeln diskutiert werden. Insbesondere neue Ansätze und mögliche Perspektiven sind von Interesse, aber auch die kritische Evaluation neuer im Vergleich zu bereits etablierten Methoden.

Ort: Institut für Zeitungsforschung / Stadt- und Landesbibliothek Dortmund, Studio B

Veranstalter: Institut für Zeitungsforschung in Kooperation mit dem Institut für Journalistik der TU Dortmund und dem Verein zur Förderung der Zeitungsforschung in Dortmund e.V.

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