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Schwarzes Brett

Erster IMPRS-RECHARGE Absolvent: Lukas John verteidigt als erster Absolvent seine Dissertation
(Quelle: Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion / Stand: 11.02.2019)

Lukas John verteidigte kürzlich seine Dissertation zum Thema "Computational insights and catalyst syntheses for the electrochemical CO2 reduction". Er hat seine Doktorarbeit in der Arbeitsgruppe von Prof. Stephan Schulz am Institut für Anorganische Chemie, Fakultät für Chemie, Universität Duisburg-Essen angefertigt und hielt Ende Januar noch einen öffentlichen Abschlussvortrag mit dem Titel "Electrocatalytic CO2 Reduction". Damit ist Lukas John der erste Absolvent der IMPRS-RECHARGE. Die IMPRS-RECHARGE - International Max Planck Research School on Reactive Structure Analysis for Chemical Reactions - wurde im Herbst 2015 gegründet. In Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum, der Universität Duisburg-Essen, der Universität Bonn und dem benachbarten Max-Planck-Institut für Kohlenforschung bietet die IMPRS-RECHARGE begabten Nachwuchswissenschaftlern die Chance, unter exzellenten Bedingungen zu promovieren.

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Debatte: Städtemaut oder Fahrverbote – wie können wir die Innenstädte sauberer machen? / Energiesysteme der Zukunft
(Quelle: RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung / Stand: 11.02.2019)

Zwölf Fahrverbote für Dieselfahrzeuge hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) bisher vor Gericht durchgesetzt, mit dem Ziel, die Luft in Städten sauberer zu machen. Doch wie wirksam sind Fahrverbote? Retten sie wirklich Leben? Und sind sie überhaupt ein sinnvolles Mittel, um die Umweltbelastungen und Folgeschäden durch den stetig zunehmenden Verkehr einzudämmen? Fest steht: Stickoxide, Feinstaub und Lärm, oft verursacht durch Stau in den Innenstädten, belasten Einwohnerinnen und Einwohner. Christoph Schmidt, Vorsitzender des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und Präsident des RWI Essen spricht sich für eine Städtemaut aus: Sie erfasst mehr als nur Diesel-Fahrzeuge und mit den Einnahmen ließe sich eine Verbesserung der Mobilitätsalternativen finanzieren. DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch dagegen hält Diesel-Fahrverbote für die einzig geeignete Maßnahme, um schnellstmöglich dafür zu sorgen, dass die Grenzwerte für NO2 eingehalten werden.

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Mit der Initiative „Energiesysteme der Zukunft" (ESYS) geben acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften Impulse für die Debatte über Herausforderungen und Chancen der Energiewende in Deutschland. Im Akademienprojekt erarbeiten mehr als 100 Fachleute aus Wissenschaft und Forschung Handlungsoptionen zur Umsetzung einer sicheren, bezahlbaren und nachhaltigen Energieversorgung. ESYS wurde im April 2013 gestartet und wird bis Februar 2020 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Die Federführung des Projekts liegt bei acatech.

EU-Projekt HYDRAITE stellt Wasserstoffqualität in den Fokus
(Quelle: Zentrum für BrennstoffzellenTechnik ZBT / Stand: 11.02.2019)

Das Projekt HYDRAITE (Hydrogen Delivery Risk Assessment and Impurity Tolerance Evaluation), welches am 01. Januar 2018 gestartet ist, zielt darauf ab, Lösungen für die Herausforderungen der Wasserstoffqualität für die Mobilität mit gemeinsamen Einsatz führender europäischer Forschungsinstitute sowie engen Kontakt und Zusammenarbeit mit europäischen OEM und der europäischen Wasserstoff- und Brennstoffzellenindustrie zu erarbeiten. Hierzu werden die Auswirkungen von Schadstoffen aus der Wasserstofflieferkette auf Brennstoffzellensysteme in Automobilanwendungen untersucht. Die Wasserstofflieferkette und insbesondere die Tankstellentechnologien werden als Quellen möglicher (neuer) Verunreinigungen analysiert.

Die Methodik zur Bestimmung der Wirkung von Schadstoffen beim Betrieb von PEMFC-Systemen in Kraftfahrzeugen wird von sechs führenden europäischen Forschungsinstituten in Zusammenarbeit mit der JRC und internationalen Partnern entwickelt. Basis der Untersuchungen stellen Shortstacks mit Anodengasrezirkulation dar. Weiterhin werden mit dem ZBT, dem ZSW und dem NPL (UK) drei europäische Laboratorien etabliert, die in der Lage sind, alle Schadstoffe gemäß der ISO 14687 zu analysieren. Die Validierung der Eignung erfolgt über verschiedene Ringversuche. In verschiedenen Messkampagnen an Wasserstofftankstellen wird die Qualität des Wasserstoffs auch hinsichtlich möglicher weiterer nicht in der ISO 14687 enthaltener Schadkomponenten analysiert.

Darüber hinaus werden die Wasserstofflieferketten und insbesondere die Tankstellentechnologien als mögliche Quellen (neuer) Verunreinigungen untersucht. Hierzu werden mittels Fragenkatalog, Interviews und Literaturrecherchen Informationen über Tankstellenkomponenten, Materialien, Werkstoffe, Wartungs- und Servicearbeiten sowie verwendete Hilfsstoffe zusammengetragen und ausgewertet. Als Ergebnis werden Empfehlungen für die ISO 14687 auf der Grundlage der technischen Daten der Verunreinigungskonzentrationen an Wasserstofftankstellen, den Brennstoffzellen-Verunreinigungsuntersuchungen unter relevanten Fahrzeugbetriebsbedingungen und validierter Wasserstoffanalysen formuliert.

Project Budget : 3.499.867 €

Project partners: Teknologian tutkimuskeskus VTT Oy (Coordinator), CEA - Commissariat à l'énergie atomique et aux énergies alternatives, NPL - National Physical Laboratory, Powercell AB Sweden, Stiftelsen SINTEF, ZBT - The Hydrogen and Fuel Cell Center, ZSW - Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg

Mitglieder des Stakeholder Advisory Board:Areva H2Gen, Daimler, Toyota, Hydrogenics, SAES, Shell, ITM Power, Air Liquide, BMW, Linde

ZBT coordination: Dr. Christian Spitta, Tel +49 203 7598 4277, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Studie „Arbeit und Logistik 2025" veröffentlicht: Ergebnisse des BMBF geförderten Projektes Pro-DigiLog
(Quelle: Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) / Stand: 11.02.2019)

Die Studie „Arbeit und Logistik 2025" im Rahmen des BMBF-geförderten Verbundprojektes „Gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung für digitalisierte Dispositions- und Dokumentationsaufgaben in der Logistik" der Forschungsgruppe Prolog ist nun fertig gestellt und veröffentlicht. Die Studie besteht aus den Ergebnissen einer Literaturanalyse, Experteninterviews mit 40 Expertinnen und Experten und einer Onlinefragebogenerhebung und dient damit als empirische Grundlage für das weitere Vorgehen im Projekt.

Das Projekt stellt sich die Frage, wie durch digitalisierten Technikeinsatz die Wettbewerbsfähigkeit erhöht, gleichzeitig die Arbeit der Beschäftigten durch Einsatz dieser Technik gesundheitsförderlich gestaltet werden kann. In der Studie wird der Status quo der Situation digitaler Arbeit in der Logistik erhoben: Wie schätzen Expertinnen und Experten sowie Unternehmen die technischen Entwicklungen ein? Wie weit sind die Beschäftigten in der Logistik? Wie weit ist die Logistikbranche und was kann, sollte oder muss sich sogar ändern? Wird die Digitalisierung überhaupt wahrgenommen und wenn ja, als Chance oder als Herausforderung? Mit Beantwortung dieser Fragen werden mögliche Zukunftsszenarien für das Jahr 2025 aufgezeigt. Der Fokus liegt dabei auf die gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung in der Logistik.

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Fortführung Virtuelles Institut Strom zu Gas und Wärme
(Quelle: Zentrum für BrennstoffzellenTechnik ZBT / Stand: 11.02.2019)

Im Kompetenzzentrum "Virtuelles Institut Strom zu Gas und Wärme" werden die Aktivitäten zur Untersuchung des Energiesystems der Zukunft fortgeführt. Das Nordrhein-Westfälische Konsortium besteht aus sieben Partnern und beleuchtet durch Systemanalysen und experimentelle Forschungsarbeiten die Herausforderungen, Optionen und Auswirkungen beim Einsatz unterschiedlicher Strategien, Technologien und Technologiepfade für Energieanwendungen und Sektorenkopplung in Industrie, Verkehr sowie Gewerbe, Handel und Dienstleistung.

Durch ZBT wird in den kommenden drei Jahren das Thema chemische Methanisierung innerhalb des Teilprojektes "Demonstration der Flexibilitätsoptionen" weiterbearbeitet. Neben der Intensivierung experimenteller Untersuchungen an der bestehenden Methanisierungsanlage und dem Verbundbetrieb von Elektrolyse, Methanisierung und Gasendanwendungen am Standort des Gas- und Wärme-Institutes Essen erfolgt in enger Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich das Engineering für ein Upscale der Technologie auf 100 kW mit dem Ziel, Optimierungsansätze zur Steigerung der Flexibilität von Elektrolyse und Methanisierung zu identifizieren.

Das Projekt wird gefördert durch das "Operationelle Programm zur Förderung von Investitionen in Wachstum und Beschäftigung für Nordrhein-Westfalen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung" (OP EFRE NRW) sowie durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Partner:
*Gas-und Wärme-Institut Essen (GWI) (Koordinator)
*EWI Energy Research & Scenarios gGmbH
*Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT
*Forschungszentrum Jülich (FZJ)
*Ruhr-Universität Bochum (RUB), Technische Chemie (TC)
*Wuppertal Institut
*Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT)

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"Das Ganze
ist mehr als die

Summe seiner Teile."

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