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Schwarzes Brett

Stadtchronik von 1945 online: Institut für Stadtgeschichte veröffentlicht Daten zum 75. Jahrestag des Kriegsendes
(Quelle: Institut für Stadtgeschichte (ISG) / Stand: 11.05.2020)

Die Chronik von 1945 ist eines der wichtigsten Zeitdokumente zur Gelsenkirchener Geschichte. Erstellt wurde sie – im Gegensatz zu vielen anderen Jahreschroniken Gelsenkirchen – zwar nicht unmittelbar nach den geschilderten Ereignissen, sondern erst mit einigem Abstand im Jahr 1959. Dafür standen dem Chronisten aber Quellen zur Verfügung, die 1945 noch nicht hätten benutzt werden können.

Der Band dokumentiert die letzten Kriegsmonate ebenso wie die Befreiung Gelsenkirchens wenige Wochen vor der bedingungslosen Kapitulation am 8. Mai. Sie ermöglicht es auch, den Ereignissen im weiteren Verlauf dieses historischen Jahres zu folgen. Dabei folgt der Chronist auch den besonders eindrücklichen Aufzeichnungen eines Bismarckers, der die letzten Tage des Krieges auf persönliche Weise beschreibt: „9. April: Ich habe das Zimmer voll USA-Soldaten. Es dauerte nicht lange, da kamen sie mit einem großen Faß Bier angerollt, aus einer Wirtschaft hier. (...) Bei Bochum wird noch geschossen. Alle sind froh, daß der Kampf hier ein Ende hat. Wir haben viel mitgemacht und die Stadt sieht furchtbar aus."

Das Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen (ISG) hat diese besondere Chronik nun digitalisiert und macht sie aus Anlass des 75. Jahrestags des 8. Mai 1945 auf seiner Webseite der Öffentlichkeit zugänglich. Das Original der Chronik ist im Lesesaal des Stadtarchivs einsehbar, der am 11. Mai 2020 wieder unter coronabedingten Einschränkungen geöffnet wird.

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Zeitreise durch die Stadt-Historie: Wichtiger Hinweis für Besucherinnen und Besucher des Instituts für Stadtgeschichte
(Quelle: Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen (ISG) / Stand: 11.05.2020)

Der Lesesaal des Stadtarchivs Gelsenkirchen wird ab dem 11. Mai 2020 mit Einschränkungen wieder öffnen. Eine Nutzung ist nur nach vorheriger Anmeldung (telefonisch oder per Email) möglich. Um die Wahrung der Hygiene- und Abstandsregeln zu gewährleisten, ist der Platz im Lesesaal stark begrenzt. Wir bitten um Verständnis, dass nur im Vorfeld bestellte Archivalien bei den Terminen eingesehen werden können. Nutzerinnen und Nutzer wird dringend empfohlen, im Archiv einen Mund- und Nasenschutz (Alltagsmaske) zu tragen.

Das Institut für Stadtgeschichte (ISG) ist die zentrale Einrichtung der Stadt Gelsenkirchen zur Erforschung und Präsentation der Stadtgeschichte. Es besteht seit dem 1. September 1989. Ihm obliegt die wissenschaftliche Erforschung, Aufbereitung und Präsentation von Stadtgeschichte, insbesondere am Beispiel der Ruhrgebietsstadt Gelsenkirchen. Zum Institut für Stadtgeschichte zählen die Bereiche Stadtarchiv, historische Forschung und Beratung sowie die Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus".

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Nachruf: Ehemalige Leiterin des Wissenschaftlichen Dienstes des LWL-Industriemuseums Dr. Dagmar Kift verstorben
(Quelle: Fritz-Hüser-Institut / Stand: 11.05.2020)


Der Austausch mit Dagmar Kift, ehemals Leiterin des Wissenschaftlichen Dienstes des LWL-Industriemuseums, prägte die Tätigkeiten des Fritz-Hüser-Instituts in den letzten zehn Jahren. Sie war, ist und bleibt einer der wichtigsten Menschen, die Kraft ihres ungeheuren Wissens, ihrer Charakterfestigkeit und Sachlichkeit zum wissenschaftlichen Leben des Fritz-Hüser-Instituts beigetragen haben, nicht zuletzt als wissenschaftliche Beirätin des Instituts und dessen Schriftenreihe, aber auch als Vorstandsmitglied der Fritz Hüser-Gesellschaft.

Sie wird uns als geschätzte, kritische Denkerin, als Mensch, als starke Frau sehr fehlen. Frauen im Bergbau, die Kulturgeschichte des Ruhrgebiets – das wären ohne Dagmar Kifts beachtenswerte Studien immer noch unerforschte Themengebiete, die sie mit so viel Herzblut, Klugheit, Umsichtigkeit und Erkenntnisgewinn verfolgt hat. Mit ihr geht einer der bedeutendsten Menschen von uns, die jemals zum Ruhrgebiet geforscht haben. Aber sie bleibt uns mit ihren Schriften, ihrer Geradlinigkeit, ihrem unerbittlichen Einsatz für Frauen und mit ihrem verschmitzt-ironischen Lächeln in Erinnerung. In unserer Trauer fühlen wir uns Dagmar Kifts Familie verbunden.

Das Wissenschaftsforum Ruhr e.V. möchte sich diesen Worten gerne anschließen.

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Politik fördert digitale Zukunft: 7,7 Mio. Euro für Europäisches Blockchain-Institut am Fraunhofer IML
(Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML & Fraunhofer Institut für Software- und Systemtechnik ISST / Stand: 11.05.2020)

Am »Europäischen Blockchain-Institut in NRW« (EURO-CHAIN) wird das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML künftig gemeinsam mit Unternehmen und weiteren Forschungseinrichtungen die Blockchain-Technologie entscheidend vorantreiben. NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart überreichte in der vergangenen Woche den Förderbescheid über 7,7 Millionen Euro an die Institutsleiter des Fraunhofer IML. Das Blockchain-Institut am Fraunhofer IML ist ein europaweit einzigartiges Institut, das die Digitalisierung in Wissenschaft und Praxis vorantreiben wird. Die Blockchain als Schlüsseltechnologie besitzt das Potenzial, Datenaustausch manipulationssicher zu gestalten und eine Vielzahl von Prozessen in der Wertschöpfungskette zu automatisieren und zukünftig zu autonomisieren.

Als transparente und dezentrale Register für Transaktionen kommt Blockchains eine Schlüsselrolle in der Digitalisierung der Wirtschaft zu. Sie machen den sinnvollen Einsatz zahlreicher weiterer Technologien erst möglich. Damit ergänzt die Forschung im Europäischen Blockchain-Institut die Arbeit der Dortmunder Wissenschaftler und knüpft direkt an die bereits bestehende Forschungsinfrastruktur des Wissenschaftsstandorts an. In den kommenden Jahren werden die Wissenschaftler an Open-Source-Lösungen in Form von Software, Hardware und Geschäftsmodellen rund um Blockchains arbeiten. Diese entwickeln sie für und mit Unternehmen jeder Größe. Im Fokus der Forschung stehen daher offene und ganzheitliche Lösungen, die von allen Akteuren am Markt genutzt werden können. So sollen komplette Logistikketten durchgängig digital verbunden werden.

Das Projektkonsortium von EURO-CHAIN besteht aus den Dortmunder Fraunhofer-Instituten IML und ISST sowie dem Lehrstuhl für Unternehmenslogistik und dem Lehrstuhl für Förder- und Lagerwesen der Technischen Universität Dortmund. 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen zukünftig an dem Institut beschäftigt werden. Im Anschluss an die Projektlaufzeit soll es als nachhaltige und dauerhafte Einrichtung etabliert werden.

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Online-Coaching: Ziele erreichen trotz Corona – Wege zu effektiverem Arbeiten im Homeoffice
(Quelle: IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur / Stand: 11.05.2020)

Start-Webinar am 13. Mai 2020, 14 Uhr, 60-90 Minuten
danach auf Wunsch Einzel-Coachings nach individueller Terminabsprache

• Gemeinsames kostenfreies Start-Webinar
• Methoden zu Motivation und Führung in Krisenzeiten
• Optionale virtuelle Einzelsitzungen

Corona hat uns alle kalt erwischt. Kommunen, Betriebe und Dienstleister in unserer Branche müssen die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Homeoffice schicken. Plötzlich sitzt man also zu Hause allein vor dem Computer – keine Kollegen nebenan, kein Plausch in der Kaffeeküche.Und nun? Wie motiviert man sich jetzt? Wie schafft man es, im stillen Kämmerlein klare Gedanken zu fassen und Entscheidungen zu treffen? Wie funktioniert Führung auf Distanz? Das IKT will Weg aufzeigen, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schnell wieder in Hochform sind – und das im Homeoffice.

Das IKT unterstützt Interessierte jetzt durch virtuelles Coaching. Anstatt sich in der Krise hängen zu lassen nutzen Sie die Chance, Ihre Motivation und die Ihrer Mitarbeitenden wieder zu steigern und nachhaltig hoch zu halten! Unser virtuelles Coaching bringt Sie zurück ans „Steuer" und hilft Ihnen und Ihren wertvollen Mitarbeitern, das Ziel im Auge zu behalten und gemeinsam engagiert daran mitzuarbeiten. Der Seminarraum ist eine Viertelstunde vor Veranstaltungsbeginn für einen Technik-Check geöffnet.

Hinweis:
Das Institut für Unterirdische Infrastruktur wird solange es für die Eindämmung des Coronavirus erforderlich ist, keine Präsenzveranstaltungen durchführen. Wegen der aktuellen Lage wurden die Lehrgänge im Mai abgesagt.

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"Das Ganze
ist mehr als die

Summe seiner Teile."

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