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Schwarzes Brett

CO2-Detektiv nimmt Standorte unter die Lupe
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML / Stand: 12.06.2019)

Klimawandel, Abgasskandal und womöglich bald eine CO2-Steuer? Seine Treibhausgasemissionen im Blick zu behalten, ist heute wichtiger denn je – besonders in der Logistik. Ein einheitlicher Standard für die Berechnung des CO2-Fußabdrucks von Logistikstandorten fehlt bislang. Nun schafft das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML mit einem neuen Online-Tool Abhilfe. Auf der transport logistic 2019 feiert es seine Premiere. Während zahlreiche Studien zu Transportemissionen veröffentlicht werden, liegen derzeit kaum Daten zu Treibhausgasemissionen von Logistikstandorten vor. Der Grund: Bislang gibt es keinen einheitlichen Standard für deren Berechnung. Experten gehen davon aus, dass Logistikstandorte in Deutschland einen Anteil von etwa 15 Prozent an den gesamten Logistikemissionen haben.

Das Fraunhofer IML will nun Licht ins Dunkel bringen – mit dem neuen Online-Tool »REff« (Ressourceneffizienz an Logistikstandorten). Mit der Applikation können Unternehmen kostenlos standortspezifisch ihren jährlichen CO2-Fußabdruck sowie Kennzahlen zu durchschnittlichen Emissionen je Sendung berechnen. Dazu müssen sie lediglich ihre Verbrauchsdaten eingeben, z. B. von Strom, Diesel oder Kältemittel. Welche Daten relevant sind, haben die Wissenschaftler zunächst an ganz unterschiedlichen Lager- und Umschlagstandorten verschiedener Unternehmen untersucht. Die gewonnenen Daten wollen die Forscher des Fraunhofer IML in einem weiteren Schritt anonymisiert nutzen, um dann Durchschnittswerte für die Branche zu ermitteln. Sobald ausreichend Daten vorliegen, können sich teilnehmende Unternehmen künftig mit diesen Durchschnittswerten messen.

In Kooperation mit dem »Global Logistics Emissions Council«, einer Initiative, die sich für weltweit einheitliche Standards für die Berechnung von Emissionen einsetzt, bildet das »REff-Tool« künftig den weltweiten Standard für Logistikstandorte. Der französische Logistikdienstleister »FM Logistic« testet die Anwendung derzeit als erstes in Lagern in zwölf verschiedenen Ländern Europas. Interessierte Unternehmen können sich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für die Nutzung des Tools registrieren.

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Fraunhofer-IML-Wissenschaftler ins Schwitzen geraten
(Quelle: Fraunhofer IML /Stand: 12.06.2019)

Runter vom Bürostuhl, rein in die Sportschuhe – unter diesem Motto startete das Fraunhofer IML Läuferteam dieses Jahr bei der deutschen Firmenlaufmeisterschaft B2Run in Dortmund. Und die Ambitionen der forschenden Freizeitjogger waren hoch: In der Vorbereitungsphase ging es für das hochmotivierte Team wöchentlich zum Training durch den Rhombergpark. Aber natürlich kam bei all dem sportlichen Ehrgeiz der Spaß nicht zu kurz. »Mit jedem Training stieg die Vorfreude und Motivation auf unf für den B2Run, gleichzeitig wuchs der Zusammenhalt unter den Kollegen und Kolleginnen«, freut sich Teamkapitänin Veronika Kretschmer. »Das gemeinsame, wöchentliche Schwitzen verband und vernetzte mehr als vorher erwartet.« Am 28.05.2019 ging es dann mit gut geschnürten Laufschuhen und einer großen Portion Motivation für die 50 Läuferinnen und Läufer an den Start der 6,2 Kilometer langen Strecke, um zu zeigen, dass es in einem der größten Forschungsinstitute nicht nur helle, sondern auch schnelle Köpfchen unterwegs sind.

Nicht nur auf der Laufstrecke, sondern auch im beruflichen Alltag zählt im Frauhofer IML der Teamspirit. In den Werkstätten, Laboren, Forschungshallen und Büros ziehen die nach Projekt- und Kundenbedarf zusammengestellten Teams gemeinsam an einem Strang und schaffen somit branchenübergreifende und kundenspezifische Lösungen. Unter anderem in den Bereichen der Materialflusstechnik, des Warehouse Managements, der Geschäftsprozessmodellierung, der simulationsgestützten Unternehmens- und Systemplanung sowie in den Bereichen Verkehrssysteme, Ressourcenlogistik und E-Business.

Als der Startschuss fiel, war nicht nur Kondition, sondern auch Teamgeist gefragt. Der B2Run ist ein einzigartiges Laufevent, mit dessen Hilfe das betriebliche Gesundheitsmanagement und vor allem der Zusammenhalt innerhalb der Fraunhofer IMLs weiter verstärkt werden soll. Dabei geht es primär nicht um Schnelligkeit und Leistung, sondern vor allem der Spaß und das gemeinsame Erlebnis stehen im Vordergrund. Am Fraunhofer IML gilt es also nicht nur gemeinsam Seite an Seite zu arbeiten, sondern auch gemeinsam zum Vergnügen mit den Arbeitskollegen und -kolleginnen um die Wette zu laufen!

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Deutsches Bergbau-Museum Bochum anfang Juli geschlossen
(Quelle: Deutsches Bergbau-Museum Bochum (DBM) / Stand: 12.06.2019)

Aufgrund der anstehenden Neueröffnung im Sommer hat das Deutsche Bergbau-Museum Bochum vom 5. bis zum 12. Juli 2019 nicht geöffnet.

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"Migration und Pflanze" Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) ist Teil eines Kunstprojekts auf der Bundesgartenschau
(Quelle: Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) / Stand: 12.06.2019)

Der Mensch, die Pflanze und das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) auf der Bundesgartenschau: In dem ungewöhnlichen Projekt ‚Migration und Pflanze' der Frankfurter Künstlerin Silke Wagner zur Heilbronner Bundesgartenschau 2019 nähern sich verschiedene Akteure dem Thema Migration in unerwarteter Weise: Die Verschränkung der Diskurse über Pflanzen und deren Migration mit dem aktuellen, eben Menschen betreffenden Migrationsdiskurs führt einerseits zu unerwarteten Reflexions- und Diskussionsanstößen. Zugleich schafft die Künstlerin durch die ästhetische Dimension ihres Projekts einen sinnlichen Raum, in dem Fremdheit, unterschiedliche Perspektiven, Standpunkte und Begrifflichkeiten unscharf werden oder sich ganz verflüchtigen.

Anstoß für die Projektidee Silke Wagners war die Besonderheit der Stadt Heilbronn: der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund lieggt hier bei 53 Prozent. Insgesamt sind hier Menschen aus 140 Nationen zuhause. Die Künstlerin übersetzte die Thematik zunächst in aussagekräftige Statistiken zum Thema Migration, etwa zum Verhältnis zwischen Arbeitsmigration und Flucht, zum Anteil der Einwanderer im Vergleich zu dem der Auswanderer, zur Armutsgefährdungsrate von Kindern mit Migrationshintergrund oder zum Anteil an Frauen mit Migrationshintergrund in Führungspositionen usw. Danach verwandelte sie diese Gegenüberstellungen in 13 grafische Kompositionen: Botanische Bezeichnungen, einerseits von Pflanzen, die als ‚einheimisch' gelten, und solchen, denen noch immer der Status der ‚Zuwanderer' gegeben wird, verschmelzen dabei zu einer Einheit. Die in hellen, duftigen Farben gehaltenen Grafiken sind für die Dauer der Gartenschau auf die Glasfassaden der Tram-Haltestellen zwischen dem Heilbronner Bahnhof, dem Gelände der BUGA und dem Kunstverein Heilbronn aufgebracht.

Zu einem Begleitband steuerte der Landschaftsforscher Thomas Breunig ausführliche botanische Steckbriefe bei. Die Berliner Ethnologin Regina Römhild untersuchte in einem Aufsatz den Zusammenhang zwischen Migration, Macht und Gesellschaft, während die Kunst- und Landschaftshistorikerin Annemarie Bucher einen kritischen Überblick zum Thema Pflanzen und Migration vorlegte. Für das DISS ist Jobst Paul im Band mit 13 begleitenden Denktexten vertreten, die einige Aspekte des Themas kritisch vertiefen.

Silke Wagner: Migration und Pflanze. Kat. Kunstverein Heilbronn zur Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn. Ausstellungshandbuch, hrsg. von Matthia Löbke und Gabriele Sand, Texte (dt./eng.) von Annemarie Bucher, Thomas Breunig, Matthia Löbke und Gabriele Sand, Jobst Paul, Regina Röhmhild 248 S. mit 80 farbigen Illustrationen, ISBN 978-3-86442-277-5

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BAuA-Lehrkonzept vermittelt Studierenden Fachwissen zur sicheren Maschinen­konstruktion
(Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin BAuA / Stand: 12.06.2019)

Für deutsche Verbraucher ist die Sicherheit von Produkten ein zentrales Qualitätsmerkmal. Dem hohen Stellenwert der Produktsicherheit steht jedoch nach wie vor eine jährlich dreistellige Zahl von tödlichen Unfällen mit gefährlichen Produkten und Maschinen gegenüber. Wenn jedoch frühzeitig die Sicherheitsaspekte berücksichtigt werden, können sowohl tödliche Unfallfolgen, als auch kostenintensive Nacharbeiten vermieden werden. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat nun in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden (TUD) ein Lehrkonzeptes für proaktive Produkt- und Maschinensicherheit für die universitäre Ausbildung (PROSUmEr) überarbeitet.

Mithilfe des modularen Lehrkonzeptes sollen angehende Konstrukteure und Produktgestalter lernen, Sicherheitsaspekte von Maschinen und Produkten durch ein systematisches und methodisches Vorgehen angemessen zu berücksichtigen. Das gesamte Lehrkonzept lässt sich sowohl auf stationären PCs wie auf mobilen Geräten wie beispielsweise Notebooks und Tablets nutzen. Das Lehrkonzept ist für den vorlesungsbegleitenden Einsatz an deutschen Hochschulen entwickelt. Es ist als Open Educational Ressource (OER) lizensiert und soll zukünftig sowohl von den Anbietern, als auch den Dozenten gemeinsam weiterentwickelt werden.

>> ausführliche Projektbeschreibung, Projekt-Flyer "Produkte sicher gestalten - Ein Lehrkonzept für proaktive Produktsicherheit (PROSUmEr)" sowie den Zugangslink zum Lehrkonzept

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