Hintergrundbild

Schwarzes Brett

EPR-on-a-Chip: MPI CEC und Partner entwickeln Mini-Spektrometer
(Quelle: Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion / Stand: 04.07.2019)

Elektronenspinresonanz (Engl. „electron paramagnetic resonance" (EPR)) ist eine physikalische Methode mit der Materialien und chemische Reaktionen im Detail  bis hin zur atomaren Ebene  analysiert werden können. Eingesetzt wird die EPR z.B. für die Erforschung von Solarzellen oder Katalysatoren für die Konversion und Speicherung von Energie. Während einer chemischen Reaktion oder in elektronischen Bauteilen sind entsprechende Messungen unter realen Bedingungen allerdings häufig nicht möglich. Zudem sind EPR-Spektrometer meist sehr große und sehr teure Geräte. Daher entwickelte das MPI CEC gemeinsam mit weiteren Forschungseinrichtungen und einem Industriepartner nun ein „Miniatur-Spektrometer", um Halbleitermaterialien, Solarzellen, Katalysatoren und Elektroden für Brennstoffzellen und Batterien zu untersuchen.

Das Projekt „EPR-on-a-Chip" wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für drei Jahre mit einer Summe von insgesamt 6,7 Mio. Euro gefördert, und vom Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) koordiniert. Projektpartner sind, neben dem HZB und dem MPI CEC, die Universität Stuttgart, das Institut für Mikrostrukturtechnologie am Karlsruher Institut für Technologie und die Bruker Biospin GmbH.

 >> mehr

"Lernen in der digitalen Transformation der Arbeit" - BAuA Mitorganisatorin einer neuen Ringvorlesung
(Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)/Stand: 04.07.2019)

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und das Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaften und Berufspädagogik, richten ab dem Herbst 2019 eine Vortragsreihe zum Thema "Lernen in der digitalen Transformation der Arbeit" aus. Zentraler Gegenstand ist die Frage nach einer Kompetenzentwicklung für junge Menschen, die sie befähigt, an einer zukünftigen Arbeitswelt zu partizipieren − auch wenn deren technologische und arbeitsorganisatorische Ausprägungen heute kaum zu prognostizieren sind. Denn die digitale Transformation rückt zunehmend ins Zentrum unserer Arbeits- und Lebenswelt. Sie verändert unsere Art des Arbeitens, des Kommunizierens und des Lernens grundlegend. Sie enthält Chancen und Risiken zugleich.

Ziel:
Aus interdisziplinärer Sicht die schwer überschaubare öffentliche und wissenschaftliche Diskussion unter der Perspektive des Lernens zu analysieren. Das Lernen als individuelle Kompetenzentwicklung stellt die Kernstrategie für eine menschengerechte Gestaltung der digitalen Transformation dar. Die Referentinnen und Referenten leuchten die Bedingungen, Chancen und Herausforderungen in unterschiedlichen Gestaltungsfeldern aus. Es geht dabei sowohl um die wissenschaftliche Reflexion als auch um praktisch-konzeptionelle Gestaltungsmöglichkeiten in der beruflichen Bildung. Die digitale Transformation der Arbeit verändert viele Bereiche des Arbeitens und Lernens. Die Vorträge betrachten arbeits- und gesellschaftspolitsche Herausforderungen, mögliche Folgen für Arbeitsmarkt, Berufs- und Berufsbildungssystem,  Anforderungen und Chancen für die betriebliche Nutzung und die Kompetenz der Beschäftigten sowie Veränderungen der beruflichen und schulischen Bildung.

Zielgruppe:
Die Vorträge richten sich an einen breiten Teilnehmerkreis aus Unternehmen, Berufskollegs und Forschungseinrichtungen, die an der aktuellen Diskussion um die Gestaltung und die Umsetzung der digitalen Transformation unmittelbar beteiligt sind oder die sich für den Hintergrund und die Ambivalenzen sowie für die Auswirkungen der digitalen Transformation interessieren. Besonders angesprochen sind IT-Verantwortliche sowie das Bildungspersonal in Betrieben und berufsbildenden Schulen sowie Studierende und Lehrende der TU Dortmund.  Zudem sind Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, die Sozialpartner und die örtliche Wirtschaftsförderung eingeladen

Die Veranstaltung basiert auf dem Kooperationsvertrag zwischen der Technischen Universität Dortmund und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Beide Institutionen verfolgen damit das gemeinsame Ziel der Förderung von Forschung und Lehre mit einem besonderen Bezug zur Arbeitswelt.

Die Veranstaltungen finden jeweils statt in der Zeit von 16:00–18:00 Uhr in der Emil-Figge-Straße 50, Hörsaal 3.
Start der Ringvorlesung: 24.Oktober 2019

>> Termine und mehr

Personalia: Änderungen im Verwaltungsrat und Forschungsbeirat des RWI
(Quelle: RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung / Stand: 04.07.2019)

Die Personalia im Einzelnen:

Verwaltungsrat

Von der Mitgliederversammlung des RWI neu in den Verwaltungsrat des Instituts gewählt wurden Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke, Hauptgeschäftsführer HANDWERK.NRW und Helmut Schiffer, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Essen. Von der Mitgliederversammlung erneut in den Verwaltungsrat gewählt wurden Reinhold Schulte, Vorsitzender der Aufsichtsräte der SIGNAL IDUNA Gruppe, Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve zu Duisburg, Dr. Thomas Lange, Vorsitzender des Vorstandes der National-Bank AG und Prof. Dr. Axel Schölmerich, Rektor der Ruhr-Universität Bochum.

Aus dem Verwaltungsrat scheiden aus Volker Behr, Vorsitzender des Vorstandes Haus & Grund Essen e.V. und Josef Zipfel, ehemaliger Hauptgeschäftsführer Handwerk.NRW.

Forschungsbeirat

Auf Vorschlag des Vorstandes und des Forschungsbeirates des RWI wurden satzungsgemäß durch den Verwaltungsrat neu in den Forschungsbeirat berufen:

Prof. Dr. Gabriel Ahlfeldt, Associate Professor of Urban Economics and Land Development an der London School of Economics and Political Science (LSE),
Prof. Dr. Thiess Büttner, Professor für Finanzwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg,
Prof. Dr. Philip Jung, Inhaber des Lehrstuhls für Makroökonomie an der TU Dortmund,
Prof. Dr. Krisztina Kis-Katos, Inhaberin des Lehrstuhls für Internationale Wirtschaftspolitik an der Universität Göttingen,
Prof. Dr. Martin Quaas, Professor für Biodiversitätsökonomik an der Universität Leipzig und Leiter der Forschungsgruppe „Biodiversitätsökonomik" am Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig,
Prof. Dr. Nicolas Ziebarth, Associate Professor auf Lebenszeit am Department for Policy Analysis and Management an der Cornell University.

Nach einer Amtszeit von insgesamt acht Jahren scheiden turnusgemäß aus dem Forschungsbeirat aus:

Prof. Dr. Lars P. Feld, Universität Freiburg, Prof. Dr. Stefan Felder, Universität Basel, Prof. Timo Goeschl, Ph.D., Universität Heidelberg, Prof. Dr. Kai Konrad, Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen, Prof. Dr. Wolfgang Leininger, Technische Universität Dortmund, Prof. Regina T. Riphahn, Ph.D., Universität Erlangen-Nürnberg.

Der Vorstand des RWI und der Vorsitzende des Verwaltungsrates danken allen ausscheidenden Gremienmitgliedern für ihr Engagement für das Institut.

>> mehr

Jetzt Talente nominieren: Ernst Haage-Preis für Chemie
(Quelle: Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion / Stand: 04.07.2019)

Der Ernst Haage-Preis zeichnet seit 2006 junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Chemie aus und fördert insbesondere den wissenschaftlichen Nachwuchs. Die Auszeichnung wird zu Ehren des Mülheimer Unternehmers Ernst Haage (1901-1968) verliehen und ist mit einem Preisgeld von 7.500 € dotiert. Nominiert werden können promovierte WissenschaftlerInnen einer deutschen Forschungseinrichtung/Universität. Sie sollten ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben, in der Regel nicht älter als 40 Jahre alt sein und noch nicht in einem unbefristeten Anstellungsverhältnis stehen.

In der zweiten Kategorie, "Ernst Haage-Preis für Doktoranden" geht der Preis an ausgezeichnete Wissenschaftler, die im vergangenen Jahr am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion, dem Max-Planck-Institut für Kohlenforschung oder dem Fritz-Haber-Institut mit herausragenden Leistungen promoviert haben.

Aber nicht nur der wissenschaftliche Nachwuchs wird für seine Leistungen honoriert sondern auch überdurchschnittliche Ausbildungsleistungen unserer Auszubildenden werden entsprechend gewürdigt. Seit 2009 vergibt die Stiftung deshalb den Auszubildenden-Preis.

Nominierungen können ab sofort bis zum 03. August 2019 schriftlich per E-Mail eingereicht werden.

2019 ist die Preisverleihung in ein dreitägiges Symposium eingebettet und findet vom 11.-13. November 2019 im MPI für Kohlenforschung statt.

>> Ausschreibungsunterlagen

>> mehr

Aktuelle Unstatisktik:: Mehr Unfälle durch vereinfachten Motorradführerschein?
(Quelle: RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung / Stand: 04.07.2019)

Die aktuelle Unstatistik ist eine von namhaften Medien zitierte Interpretation der österreichischen Unfallstatistik durch die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Demnach habe sich die Verkehrssicherheit in Österreich erkennbar verschlechtert, seit im Jahr 1997 eine Regelung zum vereinfachten Erwerb der Fahrerlaubnis für Leichtkrafträder eingeführt wurde. Diese berechtigte eine Person mit einer Fahrerlaubnis der Klasse B das Fahren eines Motorrads der Klasse A1 ohne zusätzliche Fahrprüfung. Für Deutschland plant Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer nun eine ähnliche Reglung einzuführen. Medienbereichten zufolge zeigen sich Verkehrsfachleute entsetzt.

Es lohnt jedoch die Mühe, die Studien und Statistiken selbst zu lesen: Es gab zwar in Österreich 1997 ein gutes Viertel mehr zugelassene Motorräder und ein knappes Drittel mehr Motorradunfälle als im Vorjahr. Und im Verhältnis stieg die Zahl der Toten je 100.000 Motorräder sprunghaft um rund 20 Prozent an. Aber eine Trendwende der Verkehrssicherheit lässt sich aus diesen Daten nicht ableiten. Erstens ist die Zahl zugelassener Motorräder Jahr für Jahr kontinuierlich gestiegen. Zweitens hat sich die Rate der durch Motorräder zu Tode gekommenen Verkehrsteilnehmer, also die absolute Zahl der Getöteten geteilt durch die zugelassenen Motorräder, seit 1990 um ganze 80 Prozent verringert. Schon 1998 lag diese Rate wieder deutlich unter dem Niveau von 1996. Drittens schließlich ist selbst die absolute Anzahl der Motorrad-Toten zurückgegangen; sie lag 2015 immerhin fast ein Fünftel unter der Zahl von 1990.

Das bedeutet keinesfalls, dass Fahrsicherheit und damit Verkehrssicherheit keine Übung erfordern. Wer mit der besonderen Fahrphysik eines Zweirads und dem durch einen Helm eingeschränkten Sichtfeld nicht vertraut ist, der gefährdet sich und andere. Das spräche aber eher dafür, jeden Motorradfahrer zum regelmäßigen Nachweis seiner Fahrsicherheit zu verpflichten, als eine Regelung zu verhindern, die in vielen europäischen Ländern längst gängige Praxis ist.

Mit der „Unstatistik des Monats" hinterfragen der Berliner Psychologe Gerd Gigerenzer, der Dortmunder Statistiker Walter Krämer und RWI-Vizepräsident Thomas K. Bauer jeden Monat sowohl jüngst publizierte Zahlen als auch deren Interpretationen. In diesem Monat hat Gastautorin Katharina Schüller, Geschäftsleiterin und Gründerin von STAT-UP, die „Unstatistik" verfasst. Alle „Unstatistiken" finden Sie im Internet unter www.unstatistik.de.

Zum Weiterlesen: Statistik zu Ursachen von Motorradunfällen in Deutschland

>> mehr

Wissenschaftsforum


"Das Ganze
ist mehr als die

Summe seiner Teile."

________________________

A neu Baua Logo Schutzzone RGB    

 

  

   

 

         

     

 

 

ISAS Logo Standard 100k 

       logo

  

  

 

 Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets Logo RGB 002

 

Private Fördermitglieder:
Prof. Rolf Kinne
Peter Busse