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Schwarzes Brett

Dortmunder Journalistik-Studierende auf Recherchereise in Griechenland
(Quelle: Erich-Brost-Institut für Internationalen Journalismus (EBI) / Stand: 09.01.2019)

Mit Griechenland haben 13 Journalistik-Studierende Ende November bis Anfang Dezember ein Schlüsselland in der Bewältigung der aktuellen Flüchtlingssituation erkundet. Eine achttägige Exkursion führte sie nach Athen und auf die ägäische Insel Chios, um dort journalistische Beiträge zum Thema Migration zu produzieren. Während die Studierenden in Athen mit erfahrenen Auslandskorrespondenten der ARD oder des „Handelsblatt" sowie Vertretern von UNHCR, IOM und der Europäischen Kommission ins Gespräch kamen, machten sie auf Chios Begegnungen mit mehreren Hilfsorganisationen. In einer Schule der Organisation „Action for Education" erfuhren die Studierenden unter anderem, welche Herausforderung es ist, traumatisierte junge Menschen zu unterrichten. Detailinformationen über das Asylrecht erhielten die Teilnehmer bei den jungen Juristen von „Equal Rights Beyond Borders", die Asylbewerber über ihr Rechte aufklären.

Neben dem gemeinsamen Programm wurde den Studierenden Freiraum gegeben, um ihre eigenen Recherchen umzusetzen. Vorbereitet wurde die Recherche-Reise in einem zweitägigen Blockseminar als Teil des 2017 reformierten Journalistik-Masters, der seitdem durch ein internationales Modul ergänzt wurde. Gefördert wurde die Exkursion vom PROMOS-Programm zur Steigerung von Mobilität von Studierenden. An der Organisation beteiligt waren EBI-Mitarbeiter Monika Lengauer, Marcus Kreutler und Gordon Wüllner, die ebenfalls zum Schwerpunkt Migrationsberichterstattung am EBI forschen.

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Mariella Bastian für Dissertationspreis ausgewählt
(Quelle: Erich-Brost-Institut für Internationalen Journalismus / Stand: 09.01.2019)

Dr. Mariella Bastian, ehemalige Mitarbeiterin am Erich-Brost-Institut für Internationalen Journalismus (EBI) und Absolventin des Institut für Journalistik der TU Dortmund, wurde für den diesjährigen Dissertationspreis der TU Dortmund für die Fakultät 15 (Kulturwissenschaften) ausgewählt. Bastian blickt in ihrer Doktorarbeit auf eine Region, die selten im Blickfeld der medienethischen Forschung steht: Lateinamerika. Sie betrachtet die Beziehung zwischen Medien und Verantwortung (accountability) in Lateinamerika aus verschiedenen Blickwinkeln. Die Studie präsentiert einen theoretischen Rahmen für die Analyse von Media Accountability (MA) außerhalb des globalen Nordens, und empfiehlt, hierfür Aufmerksamkeit auf die Beschaffenheit der Demokratie zu legen, ebenso wie auf Charakteristika des Mediensystems. Darüber hinaus wird dieser theoretische Rahmen auf die Situation in Brasilien, Argentinien und Uruguay angewendet. Durch eine multimethodische Studie, die sowohl qualitative als auch quantitative Ansätze integriert, werden Kontextfaktoren für das Entstehen von MA in den Untersuchungsländern identifiziert und beschrieben.

Zudem zeigt die Studie, dass MA-Instrumente - ausgehend von Akteuren wie Journalisten bis NGOs und Bürgern - in der untersuchten Region Fuß gefasst haben. Allerdings in unterschiedlicher Ausprägung. Einen besonderen Stellenwert nimmt der Bereich Medienkritik ein, der beispielsweise in Brasilien durch die hervorgehobene Rolle von Observatorien repräsentiert und gestaltet wird. Insbesondere der politische und wirtschaftliche Sektor beeinflussen deutlich die Entstehung von MA. Schlussendlich werden die Ergebnisse vor dem Hintergrund von Forschungsergebnissen aus anderen Weltregionen interpretiert: Dabei treten Parallelen zu Südeuropa zutage, allerdings noch deutlichere Gemeinsamkeiten mit Ost- und Zentraleuropa.

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Bio-Haftklebstoff: Forscher von Fraunhofer UMSICHT  an der Entwicklung eines neuartigen Haftschmelzklebstoffs auf Pflanzenbasis beteiligt
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT)

Post-Its, Klebebänder und Etiketten: Auch nach mehrfachem Anheften und rückstandslosem Wiederabziehen verlieren sie nicht ihre Klebkraft. Das liegt an den dabei verwendeten Haftklebstoffen, die in der Regel auf fossilen Rohstoffen basieren. Forscher von Fraunhofer UMSICHT haben nun gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie einen neuartigen Haftschmelzklebstoff auf Pflanzenbasis entwickelt. Mögliches Einsatzgebiet des neuen Bio-Haftklebstoffs: Klebeband.

Die Nachfrage nach Produkten, die ohne fossile Rohstoffe auskommen, ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Das Verbundvorhaben »BioPSA« beschäftigte sich deshalb mit der Weiterentwicklung von Haftschmelzklebstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen, die z. B. bei Klebebändern zum Einsatz kommen können. Das Ergebnis des Projekts, an dem die Westfälische Hochschule Recklinghausen sowie die Industrie-Partner Jowat SE, Henkel AG & Co. KGaA und Logo tape Gesellschaft für Selbstklebebänder mbH & Co. KG beteiligt sind: Ein biobasierter Haftschmelzklebstoff, der sich auch in großem Maßstab produzieren lässt.

Förderhinweis:
Das Projekt »BioPSA« wurde im Rahmen des Förderprogramms "Nachwachsende Rohstoffe" des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Förderschwerpunkt "Klebstoffe und Bindemittel", gefördert. Projektträger war die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR).

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Traditionsreiche Ehrenauszeichnung: Prof. Michael ten Hompel ist Bürger des Ruhrgebiets 2018
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML / Stand: 09.01.2019)

Pro Ruhrgebiet verleiht die traditionsreiche Ehrenauszeichnung "Bürger des Ruhrgebiets" für das Jahr 2018 an Dr. Stephan J. Holthoff-Pförtner, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen für dessen Verdienste als Vorsitzender des Politischen Forums Ruhr e.V. und an Prof. Dr. Dr. h. c. Michael ten Hompel, Inhaber des Lehrstuhls für Förder- und Lagerwesen an der Universität Dortmund und geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML.

Geehrt und gefeiert werden die neuen »Bürger des Ruhrgebiets« am 25. Februar 2019 in Dortmund. Mit Holthoff-Pförtner und ten Hompel ehrt pro Ruhrgebiet zwei Persönlichkeiten, die die Metropole Ruhr an ihren Stärken messen und sich gleichzeitig ihren großen Herausforderungen stellen, die durch ihr Wirken die Zukunftsfähigkeit der Region vorantreiben und ihr überregionale Strahlkraft verleihen. Dabei setzen sie konsequent auf den Vorteil durch regionale Synergien. Während Stephan Holthoff-Pförtner vom pro Ruhrgebiet Vorstand einstimmig nominiert wurde, gelangte ten Hompel aufgrund einer öffentlichen Ausschreibung zum Thema: »Genial digital: Wer ist im Ruhrgebiet ganz vorn mit dabei im Prozess der digitalen Transformation?« zu der traditionsreichen Ehrenung. Die Jury unter Vorsitz von NRW Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart entschied sich für Prof. Dr. Dr. h. c. Michael ten Hompel, Dortmunder Spitzenforscher mit Weltruf, einer der Wegbereiter des Internet der Dinge, Erfinder der Shuttletechnologie in der Intralogistik, unternehmerischer Wissenschaftler mit Leib und Seele, seine Praxisprojekte hat er stets fest im Blick.

Ten Hompels digitale Innovationen bieten Lösungen für eine zukunftsweisende Logistik, die rund um den Globus in logistischen Prozessen zur Anwendung kommen, die Maßstäbe setzen für den Innovationsstandort Ruhr, die für die Verwirklichung einer Industrie 4.0 essentiell sind. Er hat die Digitalisierung des Logistikstandorts Ruhr wegbereitend vorangetrieben. Mit Leuchtturmprojekten, wie etwa das von ihm inhaltlich definierte EffizienzCluster LogistikRuhr, inzwischen Europas bedeutendstes Logistikforschungscluster, hat er die Metropole Ruhr überregional bekannt gemacht. Seine anwendungsorientierte Forschung stärkt eine Branche, die für das moderne Ruhrgebiet prägend ist.

Hintergrund
Der Verein pro Ruhrgebiet vergibt den Titel »Bürger des Ruhrgebiets« seit 1981 an Persönlichkeiten, die sich durch ihr Wirken in herausragender Weise um das Ruhrgebiet verdient gemacht haben. Damit würdigt pro Ruhrgebiet seit 1981 nachhaltiges Engagement für die Metropole Ruhr, will Anreize zur Nachahmung geben und die Vorbildfunktion stärken. Seit 2005 wird je ein Kandidat vom Vorstand des Vereins nominiert, der zweite Neubürger in öffentlicher Ausschreibung ermittelt. Dabei wechselt das Themenfeld jährlich, um Leistungen aus verschiedenen Bereichen würdigen zu können.

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Portal Sozialpolitik-aktuell soll noch besser werden IAQ startet Online-Umfrage
(Quelle: Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) / Stand: 09.01.2018)

Das Team des Informationsportals Sozialpolitik-aktuell.de hat eine Online-Umfrage gestartet, um die Internetseite zur Sozialpolitik und der soziale Lage in Deutschland noch besser zu machen und den Wünschen der Nutzer und Nutzerinnen nachzukommen. Das Portal wird inhaltlich bearbeitet vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) und gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung. Sozialpolitik-aktuell.de bietet eine umfassende Sammlung von Infografiken und Tabellen zur Sozialpolitik und sozialen Lage in Deutschland. Außerdem werden wissenschaftlich fundierte Berichte und Stellungnahmen, Gesetze und rechtliche Neuregelungen veröffentlicht. Auch die Sozialpolitik der EU und die Position der Bundesrepublik ist ein Thema. Besonderes Augenmerk liegt auf der Gegenüberstellung von kontroversen Forschungsergebnissen sowie politischen Stellungnahmen. Das Portal richtet sich an Studierende, Journalisten, Lehrende, Beschäftigte im Sozialwesen, Politik und Sozialverwaltung oder auch Betriebsräte.

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