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Schwarzes Brett

Neuerscheinung zu Erinnerungsorten des Ruhrgebiets
(Quelle: Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets / Institut für Soziale Bewegungen / Stand: 04.07.2019)

Diese Neuerscheinung lädt ein zur Spurensuche in den Erinnerungen des Ruhrgebiets und bildet die unterschiedlichen Schichten des historischen Wandels der Region ab. In den Kapiteln Land-schaft und Stadt, Kultur und Freizeit, Menschen und Typen, Industrie und Arbeit sowie Krisen und Konflikte werden die Konturen einer Erinnerungslandschaft Ruhrgebiet deutlich. Mehr als 45 Beiträge renommierter Autorinnen und Autoren reflektieren die wechselseitigen Einflüsse und Bezüge der Faktoren und Momente, die den Wandel der Region prägen und das Ruhrgebiet mit einer neuen Identität versehen. Neben montan-industriellen Klassikern wie Zechen, Hütten und Stahl bietet der Band auch eine Fülle einschlägiger immaterieller Erinnerungsorte wie etwa Streik, Migration oder Ruhrdeutsch. Selbstverständlich sind auch fest in die Erinnerungen der Metropole Ruhr eingeschriebene kulturelle Phänomene wie der Fußball, die Bude, die Currywurst oder der Döner mit dabei. Damit macht der Band ein Angebot zur Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Region. Die Erinnerungsgeschichte des Ruhrgebiets lebt von der Vielfalt und vom Streit über den Wert von Erinnerungen. Eine solche Auseinandersetzung belebt die Erinnerungslandschaft und verhindert, dass sie verblasst oder im Konsens verstaubt. Der Band soll daher nicht zuletzt auch die Diskussion um die Region Ruhrgebiet anregen.

Stefan Berger/Ulrich Borsdorf/Ludger Claßen/Heinrich Theodor Grütter/Dieter Nellen (Hg.): Zeit-Räume Ruhr  Erinnerungsorte des Ruhrgebiets, Essen 2019, Klartext-Verlag, 200S., ISBN: 978-3-8375-1928-0, 39.95 €

 

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Huren in Bewegung: Neuerscheinung zu den Kämpfen von Sexarbeiterinnen in Deutschland und Italien, 1980 bis 2001
(Quelle: Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets / Institut für Soziale Bewegungen / Stand: 04.07.2019)

In den 1980er-Jahren begannen Sexarbeiterinnen in Deutschland und in Italien sich zusammenzuschließen, um für ihre gesellschaftliche und rechtliche Anerkennung zu kämpfen. Die sich formierenden sozialen Bewegungen stritten für eine rechtliche Absicherung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Sexarbeit, für das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper und für eine Gesellschaft ohne Machtgefälle zwischen den Geschlechtern. Mareen Heying geht der Entwicklung der Bewegungen bis zum Ende der 1990er-Jahre nach. Im Zentrum der Untersuchung steht die vergleichende Analyse der Inhalte und Formen des Protests.

Mareen Heying: Huren in Bewegung. Kämpfe von Sexarbeiterinnen in Deutschland und Italien, 1980 bis 2001.
Schriftenreihe A am Institut für Soziale Bewegungen, Band 64, Essen 2019, Klartext-Verlag, 304 Seiten, ISBN 978-3-8375-2071-2, 34,95 €

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Einzigartiges Wasserstoff-Testfeld vorgestellt
(Quelle: Zentrum für BrennstoffzellenTechnik ZBT / Stand: 04.07.2019)

Die Zukunft fährt elektrisch und tankt Wasserstoff: Schon seit Jahren erforscht das Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT), An-Institut der Universität Duisburg-Essen (UDE), wie Energie gespeichert und für elektrische Antriebe bereitgestellt werden kann. Eine wichtige Anwendung ist die Mobilität: Denn Fahrzeuge, die über eine Brennstoffzelle Strom aus Wasserstoff erzeugen, lassen sich schnell auftanken und verfügen über hohe Reichweiten. Autobauer und Energieunternehmen investieren daher nicht nur in die Technologie, sondern auch in ein entsprechendes Tankstellennetz. Um den Aufbau der Infrastruktur zu erforschen, entsteht am Uni-Campus Duisburg, von Bund und Land gefördert, ein einmaliges Wasserstoff-Testfeld mit Laboren und Tankstelle. Dies stellten das ZBT und das Konsortium H2 Mobility während der NRW-weiten ‚Woche des Wasserstoffs' im Beisein von Ministerpräsident Armin Laschet vor.

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Projektabschluss Seedt: Steigerung der Energieeffizienz der Drucklufttechnik
(Quelle: Zentrum für BrennstoffzellenTechnik ZBT / Stand: 04.07.2019)

Am Zentrum für BrennstoffzellenTechnik(ZBT) ist im Rahmen des IGF-Projektes 19109 N ein Teststand zur Untersuchung der lokalen Anströmgeschwindigkeit von Filtrationsmedien geplant, konstruiert und aufgebaut worden. Ein scannendes Lichtschnittverfahren, Particle Image Velocimetry (PIV)-Messtechnik, wurde eingesetzt, um über die optischen Zugänge des Versuchsstands die Anströmung verschiedener Filter zu vermessen. Die experimentellen Untersuchungen dienten insbesondere zur Absicherung geeigneter Eingangs- und Randbedingungen für die Modellierung relevanten Kenngrößen und der Validierung der numerischen Vorhersagen. Durch die durchgeführten Untersuchungen konnte das Verständnis der Mehrphasenströmung in Koaleszensfiltern unterschiedlicher Oberflächengüte vertieft werden. Außerdem wurden theoretische Modelle zur Vorhersage des Abscheidegrads von Einzelfasern weiterentwickelt. Hiermit können Vorhersagen zu der Nettoabscheidung von Ölpartikeln gemacht werden.

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Spitzenökonomen fordern Städte-Maut statt Fahrverbote
(Quelle: RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung/ Stand: 13.06.2019)

In einem gemeinsamen Plädoyer sprechen sich 30 Ökonominnen und Ökonomen aus ganz Deutschland für die Einführung einer Städte-Maut in Deutschland aus. Sie wäre eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Antwort auf die vielfältigen Probleme, die mit dem zunehmenden Autoverkehr in deutschen Städten einhergehen. Gleichzeitig könnte sie helfen, sozial ungerechte und ökologisch wenig zielführende Fahrverbote zu vermeiden. Initiiert wurde das Plädoyer vom RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und der Stiftung Mercator. Es wird u.a. unterstützt von den Mitgliedern des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR).

Die wichtigsten Ergebnisse:

Zusammen mit einer adäquaten Bepreisung öffentlicher Parkplätze böte eine Städte-Maut die aus ökonomischer Sicht beste Möglichkeit, um die Überlastung von Straßen und Parkflächen zu reduzieren.

Eine Städte-Maut wäre anderen Regulierungsinstrumenten wie etwa Fahrverboten deutlich überlegen. Sie verteuert die Fahrzeugnutzung und macht es auf diese Weise attraktiver, umweltfreundlichere Verkehrsmittel zu nutzen, etwa den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) oder das Fahrrad. Gleichzeitig erlaubt sie Haushalten mit niedrigeren Einkommen einen größeren Handlungsspielraum als die nun drohenden oder bereits erlassenen Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge.

Die Einnahmen aus der Städte-Maut sollten für eine Verbesserung des ÖPNV und der Fahrradinfrastruktur sowie zur Finanzierung von Sozialtickets genutzt werden, um wünschenswerte Alternativen zum Autoverkehr anzubieten.

>> RWI Position „Weniger Staus, Staub und Gestank per sozial ausgewogener Städte-Maut - Gemeinsames Plädoyer initiiert vom RWI und der Stiftung Mercator"

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"Das Ganze
ist mehr als die

Summe seiner Teile."

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