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Schwarzes Brett

BAuA erforscht in Corona­zeiten Führung in Unternehmen - Gestaltungsempfehlungen für teilnehmende Betriebe
(Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin BAuA / Stand: 03.08.2020)

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sucht für das Forschungsprojekt "Führung und Organisation im Wandel (FOWa)" noch interessierte Unternehmen. Teilnehmende Betriebe erhalten wertvolle Rückmeldungen zu den Themen Führung, Gesundheit und Betriebsklima. Als Ergebnis bekommt jedes Unternehmen einen betriebsspezifischen Ergebnisreport oder auf das Unternehmen zugeschnittene Informationsmaterialien und Handlungsempfehlungen. Die Mustervorlage für einen solchen Ergebnisbericht gibt es nun im Internetangebot der BAuA unter www.baua.de/dok/8837364.

Die Projektverantwortlichen befragen pro Betrieb oder Verwaltung die Leitung, fünf Führungskräfte der operativen Ebene und jeweils fünf ihrer Mitarbeiter, also mindestens insgesamt 31 Personen. Auf Wunsch des Betriebes kann die Teilnehmerzahl erhöht werden, um die Befragung auf eine breitere betriebliche Basis zu stellen. Die Teilnahme an dieser Befragung bietet einen guten Einstieg in die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung, da die Befragung einen Großteil der empfohlenen Themen aufgreift.

Diese Befragung findet als Online-Befragung statt, das Ausfüllen dauert rund 30 Minuten. Dabei geht der Fragebogen auch auf die spezifischen Bedingungen in der Corona-Epidemie ein. Insgesamt soll die Befragung Erkenntnisse dazu liefern, wie sich betriebliche Rahmenbedingungen wie Unternehmensgröße und Branchenspezifika, aber auch kulturelle Aspekte wie eine Fehler- und Kommunikationskultur auf die Arbeitsbedingungen von Führungskräften und Mitarbeitern auswirken. Darüber hinaus können bis zu fünf Führungskräfte der teilnehmenden Betriebe an einem Seminar teilnehmen, in dem es um die Herausforderung für Führungskräfte in betrieblichen Change-Prozessen geht. In Kombination mit der Befragung erhalten die Betriebe umfängliche Hinweise zum Thema "Führung im Wandel der Arbeit".

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Memorandum of Understanding: Wissenschaftliche Ergebnisse und Methoden für das Handwerk verfügbar machen
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT / Stand: 09.07.2020)

HANDWERK.NRW und das Fraunhofer UMSICHT gehen eine neue Kooperation ein, um wissenschaftliche Ergebnisse und Methoden besser für Dienstleistungen und Produkte des Handwerks verfügbar zu machen. Mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding am 6. Juli 2020 beim Fraunhofer UMSICHT in Oberhausen startet diese nun offiziell.

Eine hohe technologische Entwicklungsdynamik oder Megatrends wie z. B. die Digitalisierung erfordern, dass Prozesse ständig angepasst und neues Wissen zielgerichtet transferiert werden. Wichtige Anwender von Forschungsergebnissen und Ideengeber für das Umgestalten von Prozessen oder Produkten sind Handwerksbetriebe. Um Expertenwissen weiterzugeben und Handwerkstechniken auf diesem Wege nachhaltig zu verbessern, intensivieren das Fraunhofer UMSICHT und HANDWERK.NRW daher ihre Zusammenarbeit.

Die Kooperation adressiert insbesondere Technologien und Methoden für mehr Energieeffizienz, den Klimaschutz, den Umwelt- und Arbeitsschutz und die Materialentwicklung und -prüfung. Es sollen beispielsweise Materialien charakterisiert und ihr Verhalten in der Umwelt analysiert werden. Die Partner möchten neue Methoden der Aufklärung von Funktions- und Schadmechanismen und auch komplett neue Materialien und Techniken für das Handwerk entwickeln.

Gemeinsame Forschungsprojekte und neue Bildungskonzepte
Innerhalb der Kooperation sind bedarfsorientierte gemeinsame Forschungsprojekte auf nationaler und internationaler Ebene geplant. Aber auch die Entwicklung neuer Bildungskonzepte steht im Mittelpunkt. Im Rahmen von Workshops, Veranstaltungen – als Aus-, Fort- oder Weiterbildung – und Beratungen soll Expertenwissen transferiert werden, um so Technologien nachhaltig weiterzuentwickeln.

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Umfrage zum Museumsbesuch während der Corona-Pandemie
(Quelle: Deutsches Bergbau-Museum Bochum / Stand: 09.07.2020)

Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e. V. und die acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft möchten erfahren, wie die Wiederaufnahme des Museumsbetriebs und ein Museumsbesuch während der Corona-Pandemie wahrgenommen wird. Dazu startet nun eine Online-Umfrage. Unter Federführung des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e. V. (DIE) wurde eine Online-Umfrage erarbeitet. Die Ergebnisse der Umfrage fließen in eine wissenschaftliche Studie ein. Ziel der Studie ist es, mehr darüber zu erfahren, ob Museen derzeit genutzt werden und wie Museen ihren Besuchenden während der Corona-Pandemie einen angenehmen Aufenthalt bereiten können.

Zur Umfrage
Die Umfrage ist bis Montag, den 27. Juli 2020, online erreichbar, die Teilnahme dauert max. 10 Minuten. Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig, teilnehmen können Personen ab 16 Jahren. Die Auswertung der Umfrage erfolgt für rein wissenschaftliche Zwecke.

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Jeder zweite Koch fühlt sich erschöpft: Körperlich beansprucht bei häufig überlangen Arbeitszeiten
(Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin BAuA / Stand: 09.07.2020)

Der Beruf der Köchin beziehungsweise des Kochs geht mit überlangen Arbeitszeiten einher und ist körperlich wie psychisch belastend. Zu diesem Ergebnis kommt das neue Faktenblatt "Kochen als Beruf – Leidenschaft mit hohem körperlichen Einsatz" der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Während etwa rund 12 Prozent der Beschäftigten in Deutschland über 48 Stunden pro Woche arbeiten, sind es bei den Köchen 19 Prozent - bei Köchen im Gastgewerbe sogar 27 Prozent. Mehr als drei Viertel der Köche (82 Prozent) haben zudem Muskel-Skelett-Beschwerden. Damit sind Köche deutlich häufiger betroffen als andere Beschäftigte (51 Prozent). Und: Knapp jeder zweite Koch (47 Prozent) fühlt sich körperlich erschöpft.

Multitasking, Schnelligkeit und Zeitdruck sind unter Köchen die bestimmenden Belastungsfaktoren. 71 Prozent der Köche berichten davon, dass sie verschiedene Aufgaben gleichzeitig betreuen müssen. Fast doppelt so viele von ihnen (65 Prozent) müssen im Vergleich zu anderen Beschäftigten (33 Prozent) sehr schnell arbeiten. Zudem geben 55 Prozent, in der Gastronomie sogar 61 Prozent der Köche an, häufig unter starkem Termin- und Leistungsdruck zu arbeiten.

In Deutschland arbeiteten im Jahr 2018 504.900 sozialversicherungspflichtige Köchinnen und Köche. Das entspricht circa 1,5 Prozent der Beschäftigten. Sie sind in vielfältigen Bereichen tätig, beispielsweise in Restaurants, Hotels, Kantinen, Krankenhäusern oder Cateringfirmen. Die Zahlen im BAuA-Faktenblatt entstammen einer Auswertung der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018.

baua: Fakten "Kochen als Beruf – Leidenschaft mit hohem körperlichen Einsatz" gibt es als PDF im Internetangebot der BAuA unter www.baua.de/publikationen.

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Wertschöpfung neu denken, nachhaltig, regional, digital – Online-Umfrage zur regionalen Produktentwicklung startet
(Quelle: Institut Arbeit und Technik / Stand: 09.07.2020)

Sowohl das produzierende Handwerk als auch das Design haben in NRW eine lange Tradition. Eine Zusammenarbeit beider Branchen bietet sich an. Zum einen schafft die Digitalisierung viele neue Möglichkeiten, aber auch die vermehrte Nachfrage nach qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Produkten bringt neue Kooperationen und Geschäftsmodelle beider Branchen hervor. Mit einer Online-Umfrage möchten deshalb Heimatdesign, CREATIVE.NRW, Institut Arbeit und Technik (IAT/Westfälische Hochschule) und die Folkwang Universität der Künste Bedarfe und Potentiale der regionalen Produktentwicklung abfragen.

Die Produktion von lokalen Produkten durch alle Wertschöpfungsketten hindurch findet aktuell nur in Einzelfällen statt. Ziel der Umfrage (https://www.iat.eu/limesurvey/index.php/312221?newtest=Y) ist herauszufinden, wie groß das Interesse an der Optimierung von Wertschöpfungsprozessen durch nachhaltige und regionale Produktion ist. Die Vernetzung soll regionale Designer*innen, Handwerker*innen und Materialproduzent*innen aus NRW zusammenbringen, um ein regionales, nachhaltiges und transparentes Wertschöpfungsnetzwerk zu initiieren und Produkte/Dienstleistungen gebündelt zu vermarkten. Die Umfrage wird innerhalb des Kooperationsprojektes "Wertschöpfung neu denken, nachhaltig, regional, digital" durchgeführt.

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ist mehr als die

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