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Schwarzes Brett

Erste LWL-Industriemuseen wieder geöffnet - mit Auflagen
(Quelle: LWL-Industriemuseum: Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur / Stand: 11.05.2020)

Die Standorte des LWL-Industriemuseums haben nach der Schließung wegen der Corona-Pandemie ab 5. Mai 2020 wieder geöffnet.  Besucher müssen Folgendes beachten:

• In den Eingangsbereichen und in allen geschlossenen Räumen ist das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes Pflicht.

• Um die Abstandsregeln einhalten zu können, ist die Besucherzahl begrenzt. Deshalb kann es zu Wartezeiten beim Einlass in unsere Museen oder in einzelne Gebäude kommen.

• Leider können nicht alle Anlagen öffnen. So bleiben das Besucherbergwerk auf Zeche Nachtigall und das "Montanium" auf der Zeche Zollern vorerst geschlossen.

• Auch die Museumsrestaurants bleiben vorerst geschlossen. An einigen Standorten werden Getränke und Snacks zum Mitnehmen angeboten.

• Bis einschließlich den 30. Juni 2020 finden in den LWL-Museen keine Veranstaltungen oder Führungen statt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind vor Ort und geben gerne Auskunft.

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Schrittweise Öffnung der Museen - strenge Schutz- und Hygienevorschriften
(Quelle: LVR-Industriemuseum - Rheinisches Landesmuseum für Industrie- und Sozialgeschichte / Stand: 11.05.2020)

Die Gesenkschmiede Hendrichs, die St. Antony-Hütte und die Papiermühle Alte Dombach sind seit dem 5. Mai unter Einhaltung der geltenden Schutz- und Hygienevorschriften wieder geöffnet. Interessierte informieren sich bitte vorher zu den aktuellen Rahmenbedingungen Ihres Besuchs und den geänderten Öffnungszeiten auf der Website. Bitte beachten Sie auch, dass in den Museen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss. Die Textilfabrik Cromford, der Peter-Behrens-Bau, das Kraftwerk Ermen & Engels sowie die Tuchfabrik Müller bleiben vorerst noch geschlossen. Das LVR-Industriemuseum bittet um Verständnis!

• Die Gesenkschmiede Hendrichs, die St. Antony-Hütte und die Papiermühle Alte Dombach sind ab dem 5. Mai unter Einhaltung der geltenden Schutz- und Hygienevorschriften wieder geöffnet.

• Bitte beachten Sie die geänderten Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag von 11 – 17 Uhr, montags geschlossen.

• Einzelgäste, Lebenspartnerschaften und Familien haben Zutritt, Gruppen sind nicht erlaubt

• In den Museen muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Ausgenommen sind Kinder bis zum Schuleintritt sowie Personen, die aus medizinischen Gründen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können.

• Ein Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten.

• Für den Besuch der Dauer- und Sonderausstellungen gelten zahlenmäßige Zugangsbeschränkungen.

• Der Eintritt ist bis auf Weiteres frei. Die Museen freuen sich über eine Spende für ihre Fördervereine.

• Shop und Gastronomie sind geschlossen.

• Spielplätze sind geschlossen.

• Mitmachangebote, Touchstationen und Audiogeräte sind außer Betrieb.

• Führungen werden nicht angeboten.

• Offene Maschinenvorführungen sind mit Beschränkung der Personenzahl möglich.

• Der Peter-Behrens-Bau, die Textilfabrik Cromford, das Kraftwerk Ermen & Engels und die Tuchfabrik Müller bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

• Veranstaltungen sind bis auf Weiteres abgesagt.

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Schutzausrüstung in der Corona-Krise:  Gesichtsschutzschilde aus dem 3D-Drucker
(Quelle: Fraunhofer UMSICHT / Stand: 11.05.2020)

Neben den Mund-Nasen-Bedeckungen bieten Gesichtsschutzschilde einen zusätzlichen Schutz vor einer Tröpfcheninfektion mit dem COVID-19-Virus. Das Fraunhofer UMSICHT produziert diese auf Basis eines Open Source-Konstruktionsplans mittels 3D-Druck in seiner offenen Werkstatt DEZENTRALE und unterstützt so Krankenhäuser in der Region. Täglich können 30 bis 50 Stück produziert werden. Die gedruckten Gesichtsschilde werden verschiedenen Krankenhäusern sowie Pflege- und Therapieeinrichtungen zur Verfügung gestellt.

Freiwillige mit fundiertem technischen Wissen haben sich als Online-Bewegung weltweit zusammengeschlossen, um zusätzliche Schutzausrüstung gegen eine Ansteckung mit COVID-19-Erregern zu entwickeln und zu produzieren. Das Fraunhofer UMSICHT fertigt Gesichtsschutzschilde an und nutzt dazu die Produktionskapazitäten der 3D-Drucker in der offenen Werkstatt (»FabLab«) der DEZENTRALE in Dortmund. Basis ist der Open Source-Konstruktionsplan des so genannten »Prusa Shields« der Firma Prusa Printers. Dieses Gesichtsschutzschild besteht aus einer 3D-gedruckten Kopfhalterung mit einem dünnen, transparenten Kunststoffschild. Das Design der Halterungen wird laufend aktualisiert, und auch den Nutzerinnen und Nutzern ist es freigestellt, eigene Veränderungen vorzunehmen, um Ergonomie und Sicherheit zu optimieren.

Kooperationspartner gesucht: Schutzausrüstung weiterentwickeln
Das Fraunhofer UMSICHT ist im neu gegründeten Produzentennetzwerk in der Corona-Krise der Ruhr-Universität Bochum vertreten. Organisiert wird das Kooperationsnetzwerk durch den Lehrstuhl für Produktionssysteme und dient dazu, Produzenten und Abnehmer für Gesichtsschilde schnell und unkompliziert zusammenzubringen. Die Gesichtsschilde druckt das Fraunhofer UMSICHT derzeit kostenlos und aus eigenem Engagement, auch wenn die Kapazitäten eines Forschungsinstituts nur einen kleinen Teil des Bedarfs decken können. Die Praxis zeigt gleichzeitig, dass die heutigen Atem-Schutz-Masken, Gesichtsschilde oder weiteren Komponenten der persönlichen Schutzausrüstung nicht für jede Anwendung und jede Person optimal sind. Daher ist es notwendig, diese Systeme weiterzuentwickeln. Dafür sucht das Fraunhofer UMSICHT derzeit Kooperationen mit Unternehmen und Organisationen.

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Lokale Produktion in der Corona-Krise: Fraunhofer IML-Forscher optimieren 3D-Druck-Schutzausrüstung
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML / Stand: 11.05.2020)

Gerade in der aktuellen Krise zeigt sich das Potential des 3D-Drucks: Jeder, der einen 3D-Drucker besitzt, kann vor Ort seinen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen helfen. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML haben den 3D-Druck von Bauteilen für Gesichtsvisiere so optimiert, dass diese in großen Mengen und mit ungewöhnlichen Materialien produziert werden können. Die Wissenschaftler veröffentlichen nun eine 3D-Druck-Datei, damit möglichst viele Institutionen und Personen zu einem besseren Schutz vor dem Corona-Virus beitragen können. Die ersten Visiere sind bereits beim medizinischen Personal einer Essener Klinik im Einsatz.

In der Corona-Krise wird Schutzausrüstung, die das gesamte Gesicht bedeckt (sogenannte »Medical Shields« oder Gesichtsvisiere) immer knapper. Vor allem Ärzte und Pflegepersonal benötigen diese dringend, um sich vor dem Virus zu schützen. Forscher des Fraunhofer IML haben nun eine Möglichkeit erarbeitet, schnell und effizient Teile für Gesichtsvisiere im 3D-Drucker zu fertigen. Um Stirnbänder herzustellen, die neben Gummiband und Scheibe zu den Bestandteilen eines Visiers zählen, optimierten sie das populäre Open-Source-Design für die Stirnbänder des Druckerherstellers Prusa.

Die ursprüngliche Datei war auf kleinere 3D-Drucker ausgelegt und nutzte den deutlich größeren Bauraum des IML-Druckers nicht komplett aus. Durch die Flexibilität des Kunststoffs war es möglich, die Stirnbänder nicht wie bisher bereits gekrümmt zu drucken, sondern erst nach dem Druck in Form zu bringen. Dadurch konnte die  Produktion von 60 auf bis zu 500 Teile pro Druckvorgang gesteigert werden. Zudem sind die gedruckten Teile mit 24 Gramm sehr leicht. Die Fraunhofer-Wissenschaftler stellen diese optimierte Datei nun zur Verfügung, damit alle Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die über 3D-Drucker mit Lasersinter-Verfahren verfügen und helfen möchten, ihren Bauraum optimal nutzen können.

Zusammengebaut werden die Teile von den Anwendern vor Ort. Das erste Feedback ist sehr gut: Aufgrund des geringen Gewichts, der relativ weichen Oberfläche und der hohen Flexibilität des Kunststoffs sind die Visiere sind sehr angenehm zu tragen. Da auch Materialien, wie Plexiglas, aktuell knapp sind, prüfen die Wissenschaftler auch für die Scheiben der Visiere ungewöhnliche Lösungen: So lässt sich unter anderem Laminierfolie in zwei Schichten aufeinander laminiert verwenden. Dies macht die Scheibe sehr leicht und sie kann dennoch mit dem Laser geschnitten werden.

Derzeit arbeiten die Wissenschaftler daran, wie sich die Oberfläche der 3D-Druck-Teile so optimieren lässt, dass sie noch besser desinfiziert werden kann. Auch die Verwendung von sogenanntem Altpulver wird getestet. Dieses Pulver fällt bei allen 3D-Drucken ohnehin an, wird meist nicht vollständig wiederverwendet und ist daher bei den meisten Inhabern von 3D-Druckern mit Lasersinter-Verfahren verfügbar.

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Die Jury hat entschieden: UMSICHT-WISSENSCHAFTSPREIS 2020 Shortlist - Beiträge sind nominiert
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT / Stand: 11.05.2020)

Der Förderverein des Fraunhofer UMSICHT verleiht den mit insgesamt 10 000 Euro dotierten UMSICHT-Wissenschaftspreis in diesem Jahr zum 11. Mal. Die Jury hat entschieden: Die Shortlist für den UMSICHT-Wissenschaftspreis 2020 steht. Aus allen Bewerbungen in den Kategorien Wissenschaft und Journalismus sind folgende Beiträge für den Preis nominiert.

UMSICHT-Wissenschaftspreis 2020: Shortlist Kategorie Wissenschaft
Dr. rer. nat. Pattarachai Srimuk
INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien
Dissertation: »Nachhaltige Wasseraufbereitung und Ionentrennung mit Batteriematerialien: grüne Energie trifft blaues Wasser«

Dr.-Ing. Joao Bonifacio
Technische Universität München
Dissertation: »Sensorlose und energieeffiziente Regelung von Synchronmaschinen für Automobilanwendungen«

Dr. Gunther Glenk
Universtät Mannheim
Artikel/nature energy: »Wirtschaftlichkeit der Umwandlung erneuerbarer Energie in Wasserstoff«

Dr. Sören Dresp
Technische Universität Berlin
Disseration: »Edelmetallfreie bifunktionelle Katalysatoren für reversible Meerwasserelektrolyseure«

Dr.-Ing. Joost van Duuren
Roche Diagnostics Mannheim
WILEY/Biotechnology Bioengineering: »Biokonversion von Lignin-abgeleiteten Aromaten in Adipinsäure«

UMSICHT-Wissenschaftspreis 2020: Shortlist Kategorie Journalismus
Adrian Lobe
Spektrum der Wissenschaft; Süddeutsche Zeitung/Artikel: »Cyberfossiler Kapitalismus«
CO2-Belastung durchs Internet

Karin Krichmayr
Der STANDARD Magazin Forschung; Artikel: »Die Rechnung für das toxische Erbe der Menschheit«
Die irreparablen Schäden, die durch Giftdeponien und Industrieleichen entstehen, gehören zu den am meisten ignorierten Umweltproblemen.

Günther Wessel
ARD-Audiothek/Deutschlandfunk; Hörfunkfeature: »Mit Technik gegen die Erderwärmung – Können Innovationen das Klima retten?«

Patrick Zeilhofer
3sat Wissenschaft; Film: »Die Blockchain-Revolution«

Judith Langasch
ORF2/konkret Spezial; Film: »Akkus - Der Blick hinter die Kulissen«

Wolfgang Richter
Technology Review, Artikel: »Stoffe mit Helfersyndrom«
Katalysator-Forschung

Christian Schwalb
ARD-Audiothek; Hörbeitrag: »Polarfieber – Die Jagd nach Ressourcen in der Arktis«

Philip Bethge
Der Spiegel; Artikel: »Strahlend grün«
Ist der Atomausstieg ein deutscher Irrweg?

Elena Erdmann und Maria Mast
Die Zeit; Online-Artikel: »Hier sehen Sie das Eis der Erde schmelzen«
Satellitenbilder zeigen den Klimawandel

Marianne Falck
Riff-Reporter; Multimedia-Reportage: »BPs giftiges Golfküsten-Erbe«
Folgen der Explosion der Bohrinsel »Deepwater Horizon«

Christoph Koch
Brand eins; Artikelserie:
»Was wäre wenn...
... sich die Erdtemperatur um 2 Grad erhöhte?
... auf dt. Autobahnen ein generelles Tempolimit von 120 km/h gälte?
... in Deutschland für 1 Monat der Strom ausfiele?«

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ist mehr als die

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