Hintergrundbild

Schwarzes Brett

Deutscher Kongress für Geographie 2019: Beteiligung des ILS
(Quelle: Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung ILS / Stand: 09.01.2019)

Das ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung beteiligt sich am Deutschen Kongress für Geographie, der vom 25. bis 30. September 2019 in Kiel stattfinden wird. Einige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des ILS bieten thematische Fachsitzungen in unterschiedlichen Leitthemen an. Für die Einreichung von Beiträgen zu den Fachsitzungen sind nun Call for Papers erschienen. Die ILS-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bieten folgende Fachsitzungen an:

Fachsitzung L1-FS-020: Postwachstumsökonomien: Herausforderung für raumwissenschaftliche Konzepte [Christian Schulz (Universität Luxemburg) und Sabine Weck (ILS)]

Fachsitzung L1-FS-022: Reallabore in der Geographie: alter Wein in neuen Schläuchen? [Charlotte Räuchle (Universität Osnabrück) und Mona Wallraff (ILS)] 

Fachsitzung L2-FS-054: Kooperative Freiraumentwicklung–zwischen Right to the City Movementund städtischer Planungsrealität [Runrid Fox-Kämper (ILS) und Martin Sondermann (ARL)]

Fachsitzung L7-FS-151: Die Reurbanisierung des Arbeitens und Wohnens [Anna Growe (Universität Heidelberg) und Angelika Münter (ILS)]

Fachsitzung L7-FS-154: Sozialer Zusammenhalt in Ankunftsquartieren: Zur Rolle multilokaler Netzwerke, steigender Diversität und sich verändernder Governancestrukturen [Yvonne Franz (Universität Wien) und Heike Hanhörster (ILS)]

Fachsitzung L7-FS-155: Arbeitsmigration: Aktuelle Entwicklungen, Akteure und räumliche Implikationen [Jörg Plöger (ILS) und Susann Schäfer (Universität Jena)]

Fachsitzung L8-FS-187: Vom Tauschen und Teilen–Stadtregionales Landmanagement in Wachstumsregionen [Angelika Münter (ILS) und Thomas Terfrüchte (TU Dortmund)]

Fachsitzung L8-FS-188: Wer profitiert vom wem – Klein- und Mittelstädte als Profiteure stadtregionalen Wachstums? [Angelika Krehl (IÖR) und Kati Volgmann (ILS)]  >> mehr

>> mehr

Urban Water Lab: IKT beteiligt sich an Aufbau einer Forschungseinrichtung in China
(Quelle: IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur/ Stand: 09.01.2019)

IKT-Geschäftsführer Roland W. Waniek hat in der ostchinesischen Stadt Nanjing eine Vereinbarung mit dem Jiangsu Delta Water Institute über die gemeinsame Errichtung des gemeinnützigen „Sino-German Urban Water Lab 4.0" unterzeichnet. Dort soll in einigen Jahren in internationaler Zusammenarbeit zu Fragestellungen rund um Wasser im urbanen Raum geforscht und getestet werden.

„China flankiert sein atemberaubendes Wirtschaftswachstum mehr und mehr durch Umweltschutz", berichtet Waniek von seinen Erfahrungen, die er auf seiner China-Reise gemacht hat. „Vor allem beim urbanen Gewässerschutz will man erheblich mehr tun als bisher. Erfahrungen und Technologien aus Deutschland sind sehr gefragt." Das IKT wird bei der Entwicklung des Sino-German Urban Water Lab 4.0 unterstützen, etwa bei der Gestaltung der Laboreinrichtungen und der Ausbildung des Personals, und technischen Support bereitstellen. Das Jiangsu Delta Water Institute übernimmt Finanzierung, Planung und Betrieb. Gewünscht ist auch ein gegenseitiger Austausch von Wissenschaftlern und Technikern sowohl für kurze als auch für längere Zeiträume.

Einer der Initiatoren, Dr. Min Liu, kam nach Deutschland, um an der Universität Stuttgart zu promovieren. Zurück in seiner Heimatstadt Nanjing gründete er zusammen mit Prof. Ronghe Wang das Delta Water Institute. Sein Ziel: den urbanen Gewässer- und Überflutungsschutz in Chinas schnell wachsenden Metropolen nach vorne bringen. Dazu aktivierte er seine Kontakte nach Deutschland, um deutsches Know-how nach China zu bringen.

>> mehr

Jubiläum: Roland W. Waniek seit 20 Jahren IKT-Geschäftsführer
(Quelle: IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur / Stand: 09.01.2019)

Im IKT wurde zu Jahresbeginn auf das 20jährige Betriebsjubiläum von IKT-Geschäftsführer Roland W. Waniek angestoßen. Waniek: „Es waren 20 spannende und intensive Jahre. Ich danke allen Mitarbeitern und dem Aufsichtsrat für ein gutes und erfolgreiches Miteinander! Und nun geht's weiter mit viel Zuversicht für die Zukunft..." Dann schnitt er die Torte an. Prof. Dr.-Ing. habil. Bert Bosseler, Wissenschaftlicher Leiter des IKT, der Waniek bereits seit 18 Jahren im IKT begleitet, dankte dem Geschäftsführer und lobte seinen Einsatz und seine Weitsicht. Für den IKT-Förderverein der Netzbetreiber und den Aufsichtsrat überbrachte Ltd. Baudirektor Hans-Joachim Bihs, Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH), Grüße und einen Blumenstrauß.

>> mehr

IKT belohnt Ideen: InfraTech-Innovationspreis geht 2020 in neue Runde
(Quelle: IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur / Stand: 09.01.2019)

„Ideen muss man haben! Dann klappt's auch mit dem Preis", sagt Dr.-Ing. Sissis Kamarianakis vom IKT, der als Leiter einer prominent besetzten Fachjury Ideen sucht, die so gut sind, dass sie bei der Fachmesse InfraTech 2020 den InfraTech-Innovationspreis sowie den Nachwuchspreis für Studierende gewinnen können. Die Ideen sollen in den Schwerpunktthemen der InfraTech angesiedelt sein, die vom 14. bis 16. Januar 2020 in Essen stattfindet, und durch Innovationsgrad, Nachhaltigkeit, Praxisrelevanz, Umsetzbarkeit und Mehrwert überzeugen können. Der InfraTech-Innovationspreis wird vom IKT ausgelobt.

InfraTech-Innovationspreis für innovative Infrastruktur-Ideen

Mit dem Innovationspreis der InfraTech wollen das IKT und der Messeveranstalter innovative Ideen für die Infrastruktur fördern und auszeichnen. Der Begriff der Infrastruktur wird dabei sehr weit gefasst, bezieht sich also sowohl auf alle möglichen Verkehrswege wie Straßen, Brücken, Schienenwege und Wasserstraßen als auch auf Leitungsinfrastrukturen wie Wasser- und Abwasserkanäle, Kabel und Leitungen, Nah- und Fernwärmeleitungen und sogar auf IT-Infrastruktur und Industriekomplexe und vieles mehr. Anmeldeschluss ist der 18. Oktober 2019. Der Sieger erhält ein Werbepaket im Wert von 2.500 Euro oder ersatzweise 1.000 Euro in bar. Bewerben können sich Unternehmen und Privatpersonen, auch wenn sie nicht an der Messe teilnehmen. Alle Beiträge werden während der InfraTech 2020 präsentiert.

Nachwuchspreis für Studierende öffnet Türen

Auch der zur InfraTech 2018 erstmals vergebene Nachwuchspreis für Studierende wird fortgeführt. Sieger der ersten Ausgabe des mit 1.000 Euro dotierten Preises war Philipp Hensel. Der Student von der Hochschule Ruhr West (Mülheim/Ruhr) hatte das Thema seiner Bachelorarbeit „Nachbehandlung im Anschluss an die Spurenstoffelimination durch Oxidation mit Ozon" eingereicht. Inzwischen hat er das Thema in einem Mastermodul als Geschäftsidee weiterentwickelt und einen Businessplan verfasst. Auch hat eine Universität Interesse bekundete, ein Forschungsprojekt dazu aufzulegen. Momentan ruhen die Aktivitäten allerdings, da Hensel kurz vor dem Abschluss seines Masterstudiums steht. Die Teilnahme habe ihm neben dem für einen Studierenden nicht unbeträchtlichen Preisgeld auch zu neuen Kontakten verholfen, die sich im kommenden Jahr beim Einstieg ins Berufsleben als hilfreich erweisen könnten. Daher ermuntert Hensel Studierende, es ihm gleich zu tun und sich ebenfalls für den InfraTech-Nachwuchspreis zu bewerben.

>> mehr

Starker Impuls für die Systembiologie am IfADo
(Quelle: Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund IfADo / Stand: 09.01.2019)

Das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) erhält für die Schärfung seines Forschungsprofils rund 12,8 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren im Rahmen eines Sondertatbestandes. Mit den Geldern wird das IfADo die neue zentrale Einheit "Systemmodellierung" aufbauen. Neben der Anschaffung moderner Analysegeräte wie einem Magnetresonanztomographen (MRT) werden insgesamt in der Endausbaustufe sechzehn neue Stellen geschaffen. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) ist der Empfehlung des Senats der Leibniz-Gemeinschaft gefolgt und hat den Sondertatbestand "Zentrale Einheit Systemmodellierung" bewilligt. Dafür stehen dem IfADo für das Jahr 2019 rund 5,4 Millionen Euro und ab 2022 jährlich Gesamtmittel von rund 2,3 Millionen Euro einschließlich eines Eigenanteils von rund 325.000 Euro zur Verfügung. Die zusätzlichen Mittel werden je zur Hälfte durch Bund und Länder bereit gestellt.

Aufgabe der zentralen Einheit "Systemmodellierung" wird die Generierung, Modellierung und Auswertung komplexer biologischer Daten sein. Um die Funktionsweise eines Organs wie des Gehirns oder auch der Leber zu verstehen, müssen sowohl einzelne Zellen als auch die Arbeit der Organe miteinander sowie der gesamte Organismus betrachtet werden. Dazu sind zum einen hochmoderne Analysegeräte notwendig, die hochaufgelöste und multidimensionale Daten von Einzelzellen, Organen oder gesamten Systemen generieren. Und zum anderen muss auch die Expertise für den Umgang mit äußerst komplexen Daten erweitert werden, sodass insgesamt 16 neue Stellen in den nächsten drei Jahren geschaffen werden.

Von besonderer Bedeutung wird ein MRT sein, das es ermöglicht, Struktur und physiologische Funktionen wie aufgabenabhängige Aktivierungen von Hirnarealen und Botenstoffen des gesamten Gehirns zu untersuchen. Das MRT ist eine Bereicherung für den Wissenschaftsstandort Dortmund, an dem bisher kein humanexperimentelles Forschungs-MRT vorhanden ist, und lädt zur Intensivierung von regionalen Kooperationsmöglichkeiten ein. Mit der zentralen Einheit "Systemmodellierung" wird auch das interdisziplinäre Feld der Arbeitsforschung weiter ausgebaut, da sie arbeitsplatzrelevante Modellierungen bis hin zur Simulation von realen Arbeitsplätzen zulassen wird. Unter anderem wird ein umfangreicher Ergonomiesimulator aufgebaut, der aus einem speziellen Laufband und einem Bildschirm mit 180°-Krümmung besteht. Damit lassen sich Bewegungsaufgaben in einer virtuellen Umgebung testen, die Aufschluss über Gleichgewichtsstörungen, altersbedingte Beeinträchtigungen oder allgemeine kognitive Leistungen bei Arbeitsaufgaben beispielsweise in der Logistikbranche geben.

Da sich die mathematischen Grundlagen und Techniken zur Modellierung von toxikologischen, immunologischen, neurowissenschaftlichen als auch ergonomischen Daten und Zusammenhänge ähneln, wird die neue zentrale Einheit "Systemmodellierung" ein wichtiges Bindeglied zwischen den bestehenden Schwerpunkten des IfADo darstellen. Sie wird die vier Forschungsabteilungen des IfADo unterstützen, ergänzen und noch stärker miteinander verzahnen.

>> mehr

Wissenschaftsforum


"Das Ganze
ist mehr als die

Summe seiner Teile."

________________________

A neu Baua Logo Schutzzone RGB    

 

  

   

 

        

      

 

 

ISAS Logo Standard 100k 

 

  

   

 

  Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets Logo RGB 002