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Schwarzes Brett

Der neue konstituierte Beirat des KWI tagte
(Quelle: Kulturwissenschaftliches Institut, Essen / Stand: 14.10.2019)

Am 16. September 2019 tagte erstmals der von den Rektoraten der Universität Duisburg-Essen, der Ruhr-Universität Bochum und der TU Dortmund bestellte Beirat des KWI. Der neu konstituierte Beirat wird die Leitung des Instituts bei Themensetzung und Profilbildung beraten und unter anderem in die Auswahl neuer Fellows aktiv eingebunden sein.

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Goldene Kanaldeckel 2019 gehen nach Solingen, Jena und Koblenz
(Quelle: IKT - Institut für Unterirdische Infrastruktur / Stand: 14. Oktober 2019)

Glücklicher Ausgang: Drei kleine, heimatlose Goldene Kanaldeckel haben ein neues Zuhause gefunden. Einer reiste mit Tycho Kopperschmidt nach Solingen, einen nahm Frank Große mit nach Jena und einer wohnt jetzt bei Hans-Jörg Schulz in Koblenz. Dort werden sie nun artgerecht auf Schreibtischen, in Regalen oder Vitrinen gehalten. Mit dem Goldenen Kanaldeckel 2019 hat das IKT bereits zum 15. Mal drei Mitarbeiter von Stadtentwässerungen für ihre herausragenden Leistungen gewürdigt.

Goldener Kanaldeckel 2019 – 1. Platz: Tycho Kopperschmidt, Technische Betriebe Solingen
Für seinen Beitrag an der Entwicklung und Umsetzung eines Konzepts zur integralen Entwässerungsplanung als Baustein kommunaler Klimafolgenanpassung – kurz durchatmen – wird Tycho Kopperschmidt von den Technischen Betrieben Solingen mit dem ersten Preis bei der Verleihung des Goldenen Kanaldeckels 2019 ausgezeichnet. Die „integrale Entwässerungsplanung" in Solingen hat die Jury als Konzept und in der mit wissenschaftlichen Forschungsprojekten untermauerten fachlichen Kompetenz überzeugt. Sie kann als Beispiel dienen, wie kommunale Betriebe die aktuellen Herausforderungen im gemeinsamen Verbund wirksam und wirtschaftlich angehen können.

2.Platz: Frank Große Zweckverband JenaWasser
Thema Starkregenvorsorge zum Zweiten: Der zweite Preis bei der Verleihung des Goldenen Kanaldeckels 2019 reist mit Frank Große vom Zweckverband JenaWasser nach Thüringen. Den Deckel gibt es für die Entwicklung der Klimaanpassungsstrategie „Starkregen- und Überflutungsvorsorge". Und Große hat ein Konzept zur Bürgerberatung in Starkregenfragen aufgestellt und umgesetzt. Und einen Ansatz zur Berechnung aktueller und zukünftiger Schwefelwasserstoffkonzentrationen im Kanalnetz hat er auch entwickelt. Große ist es gelungen, die Starkregenvorsorge in Jena als kommunale Gemeinschaftsaufgabe anzupacken und umzusetzen. Hierbei ermöglicht ein erweiterter Generalentwässerungsplan eine gemeinsame Betrachtung von Hydraulik, Schmutzfracht und Stoffumwandlungsprozessen. Große hat dazu das gesamte Abwassernetz in den Blick genommen und kritische Stellen für Wasseraustritt lokalisiert. Für verschiedene Regenintensitäten gibt es nun in Jena verlässliche Aussagen zu den Wasserspiegelhöhen und Fließwegen des austretenden Wassers – und damit auch Aussagen zu den Schadenspotenzialen durch Starkregen und Überflutung. Durch das Wissen um hydraulische Schwachstellen im Netz können frühzeitig Maßnahmen für notwendige Anpassungen der Kanalabschnitte geplant und umgesetzt werden.

3. Platz: Hans-Jörg Schulz, Koblenz, Eigenbetrieb Stadtentwässerung Koblenz
Der dritte Goldene Kanaldeckel 2019 geht an Hans-Jörg Schulz vom Eigenbetrieb Stadtentwässerung Koblenz. Denn Schulz zeichnet für die erfolgreiche Umsetzung der hoch komplexen „Inspektion des Mosel-Abwasserdükers nach 44 Betriebsjahren" verantwortlich. Die Inspektion wurde nötig, weil in Rheinland-Pfalz für solch einen Düker ein Dichtheitsnachweis gefordert wird. Mit der Inspektion des Dükers sollte dieser Nachweis erbracht und wenn notwendig der weitere Betrieb mit einer Sanierung sichergestellt werden. Allerdings war der Moseldüker seit 44 Jahren ohne jegliche Inspektion und Wartung in Betrieb. Und nicht ohne Grund hatte sich bisher niemand an dieses Unterfangen gewagt. Die Ergebnisse überraschten alle: kein Sanierungsbedarf – auch nach 44 Jahren Dauerbetrieb unter teils schwierigen Bedingungen mit starken Strömungen und Hochwassern. Hans-Jörg Schulz hat auf innovative Art und Weise eine vorhandene Technologie für seinen Spezialfall adaptiert und damit etwas Neues gewagt. Schulz hat das Projekt souverän und mit großem Geschick geleitet, mit enormem Fachwissen, hohem persönlichem Einsatz und viel Disziplin begleitet und zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht. Und er und alle Beteiligten haben damit vielen Kommunen einen praktikablen Weg aufgezeigt, den Zustand ihrer bisher als uninspizierbar geltenden Düker zu ermitteln.

Begehrte Trophäe: Goldener Kanaldeckel des IKT
Seit dem Jahr 2002 zeichnet das IKT besondere Leistungen einzelner Mitarbeiter von Kanalnetzbetreibern wie Stadtentwässerungen, Tiefbauämtern und Stadtwerken mit dem Goldenen Kanaldeckel aus. Mit dem Branchenpreis wird beispielhaft verdeutlicht, welche Technologien, welche wirtschaftliche Dimension und welche Leistungen für den Gewässerschutz hinter einer als selbstverständlich wahrgenommenen Abwasserableitung stehen.

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Digitale Technik und Mitbestimmung in der Altenpflege: IAT startet Online-Befragung zur Arbeitsgestaltung
(Quelle: Institut Arbeit und Technik (IAT/ Westfälische Hochschule) / Stand: 14.10.2019)

Mit einer Online-Befragung will das Institut Arbeit und Technik (IAT/ Westfälische Hochschule) herausfinden, wie betriebliche Interessenvertretungen den Einsatz digitaler Technik in der Altenpflege mitgestalten. Betriebsräte, Mitarbeitervertretungen und Personalräte aus stationären Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten sind eingeladen, an der Untersuchung teilzunehmen.

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Call for Papers and Participation: Airbnbing the City Effects of the Global Access to Local Housing
(Quelle: ILS-Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung / Stand: 14.10.2019)

Research workshop on the regulation of short-term-rentals organised by ILS Research Institute for Urban and Regional Development and the Department of Spatial Planning Law and Environmental Law, TU Dortmund University

Sharing companies are increasingly establishing themselves as serious competitors to Standard Economy companies. Mostly operating via platforms, they not only change the rules of communication, consumer behaviour or mobility, they also exert an influence on the way people find and use homes. In addition to the obvious competition with the lodging industry, the transformation of one's own home into a holiday home initiates and promotes various negative externalities, especially on the housing market. The actual extent of illegally repurposed housing units into holiday homes is unknown and could only be estimated with the support of the platform operators themselves. However, researchers, companies and activists are themselves scraping Airbnb data to quantify and analyse the spatial externalities of short-term rentals in cities.

Due to the diversity of cities and their framework conditions, various regulatory approaches for the sharing economy and its impact on the housing market have now been developed. While some cities tend to adopt a laissez-faire strategy, others take a more proactive approach. In some cases, the strategies are also dependent on the cooperation of the platforms themselves. In many cases, an agreement on an accepted number of rental days for the apartment as a holiday home, known as caps, serves as the basis for the policy. The control and enforcement of these approaches, however, remains difficult and often inadequate. This lack of information and other challenges, such as the volatility of supply and demand, still lead to unsatisfactory results in the regulation of short-term rentals.

The workshop is structured into a case-related discourse on short-term rentals and a general discourse on effective regulatory approaches. For this purpose, two research questions were developed:
•To what extent do short-term rentals conflict with housing in the city and in the neighbourhood?
•Which type of regulation and which measures lead to desirable results in the governance of short-term-rentals?

We are looking forward to contributions on the above-mentioned topics, which add to the debate in particular with theoretical or empirical approaches. Please apply for your participation by sending us an abstract with a maximum of 500 words on the topic of your presentation and its relation to the workshop until November 20 at Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. If possible, include or add 1-3 theses or questions that you think should be discussed in the workshop.The workshop will take place on 2020 January 20 (Mon), 24 (Fri) or 27(Mon) from 9:30 to 18:00 at the ILS in Dortmund. For your date preference, please put your vote into the doodle not later than October 20! We will inform you on the date fixed by 2019 October 22.

Participation is free of charge. Digital participation in the workshop may also be possible!

IMPORTANT DATES
•Doodle Deadline: 2019 October 20
•Call for Participation Deadline: 2019 November20
•Notice of Participation: 2019 November30
•Registration Deadline: 2019 January05
•Workshop: 2020 January 20 or 24 or 27 (please take part at our Doodle for a perfect date)

Please send your abstracts to Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! case of any questions, please do not hesitate to contact us under the same add

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Erfolgsfaktoren und Grenzen der Arbeitsgestaltung: Was erhält gesund in der digitalen Produktion?
(Quelle: Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ)/ Stand: 14.10.2019)

Roboter, maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz halten Einzug in Produktion und Büro. Ob die digitale Technik hilft oder krankmacht, wird kontrovers diskutiert. Doch nicht allein sie stresst oder erleichtert das Arbeiten, auch die Abläufe und die Beteiligten im Betrieb entscheiden mit über die Gesundheit der Beschäftigten. Das zeigt ein aktueller Report aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Die Arbeitspsychologin Dr. Anja Gerlmaier untersucht darin, welche technischen, organisatorischen und personellen Gestaltungspotenziale und -hemmnisse es in der digitalisierten Produktion von heute gibt. Dass Prävention die psychische Gesundheit wirksam stärken kann, ist bekannt, ebenso wie die Schutzfaktoren, die digitale Arbeit gesünder machen. Ob und wie diese Ideen umgesetzt werden und welche Rolle dabei die Gestaltungskompetenz von Vorgesetzten und Arbeitnehmern spielt, ist bislang aber offen.

Im BMBF-geförderten Projekt InGeMo (Initiative betriebliche Gestaltungskompetenz stärken - ein neues Präventionsmodell für Unternehmen und Beschäftigte) wurde deshalb ein Workshop-Konzept entwickelt, mit dem Führungskräfte und ihre Teams Wissen über Prävention aufbauen und daraus selbst Lösungen entwickeln, aushandeln und gemeinsam umsetzen können. Acht Teams aus den Bereichen Einfacharbeit (z.B. angelernte Maschinenbediener*innen), Facharbeit und produktionsnahe Wissensarbeit (z.B. Projektmanagement, Controlling) machten mit und unterzogen sich den Vorher-Nachher-Tests. Sie realisierten eine Reihe von Präventionsmaßnahmen. Dabei ging es vor allem darum, sich die Zeit selbstständiger einteilen zu können, die Arbeitsabläufe transparenter zu machen, besser zu kommunizieren und auf Erholungsphasen zu achten. Ein Erfolgskonzept, denn In den meisten Fällen fühlten sich die Beteiligten deutlich seltener erschöpft, von ihren Vorgesetzten besser unterstützt und konnten sich leichter erholen.

Aber auch Grenzen wurden offenkundig: Im Gegensatz zu den Teams aus der Fach- und Wissensarbeit konnten beispielsweise bei der Einfacharbeit deutlich weniger Maßnahmen umgesetzt werden. Auffällig war, dass die Abteilungsleitungen dort wenig Engagement zeigten, die Vorschläge der Beschäftigten umzusetzen, obwohl die technischen und organisatorischen Voraussetzungen durchaus gegeben waren. Darüber hinaus gelang es nur in Einzelfällen, Arbeitsintensität und die Belastung der Beschäftigten zu reduzieren. Nach Einschätzung von Gerlmaier kann der teambezogene Ansatz gelingen, wenn im Unternehmen das Thema Mitarbeitergesundheit strategisch verankert ist. „Gibt es im höheren Management oder den Arbeits- und Gesundheitsschutzgremien niemanden, der offiziell befugt ist, Maßnahmen durchzusetzen, werden die von den Betroffenen geäußerten Wünsche und Anregungen mit hoher Wahrscheinlichkeit ins Leere laufen."

Anja Gerlmaier: Was erhält gesund in der digitalen Produktion? Erfolgsfaktoren und Grenzen kompetenzorientierter Arbeitsgestaltung
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ist mehr als die

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