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Schwarzes Brett

Beschäftigte fühlen sich durch die Arbeit stärker belastet: Hohe Arbeitsintensität stellt Gesundheitsrisiko dar
(Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin BAuA / Stand: 05.März 2019)

Die Arbeitswelt ist komplexer geworden und befindet sich im stetigen Wandel. Wird die Arbeit für Beschäftigte dadurch immer intensiver und belastender? Dies ist eine aktuelle Frage zur Situation der Erwerbstätigen. Um erste Antworten zu geben, wurden von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin BAuA Daten der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragungen aus den Jahren 2006, 2012 und 2018 ausgewertet. An jeder Befragung nahmen über 17.000 abhängig Beschäftigte teil. Die Ergebnisse zeigen, dass die Arbeitsintensität über die Zeit relativ konstant auf einem hohen Niveau geblieben ist und nur teilweise rückläufig ist. Zudem empfinden immer mehr Beschäftigte eine hohe Arbeitsintensität als belastend. Die Ergebnisse zeigen, dass eine hohe Arbeitsintensität mit Erschöpfung der Beschäftigten einhergeht und damit ein gesundheitliches Risiko darstellen kann.

Das BAuA-Faktenblatt empfiehlt, aktiv das Stresspotenzial zu senken. Beispielsweise sollten Führungskräfte ihren Beschäftigten einen angemessenen Handlungsspielraum über Geschwindigkeit, Inhalt und Anordnung ihrer Aufgaben geben. Dies könne den negativen Effekten einer hohen Arbeitsintensität entgegenwirken.

Publikation:
Zeitdruck und Co - Wird Arbeiten immer intensiver und belastender?. BIBB/BAuA-Faktenblatt 26. 1. Auflage. Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2019. Seiten 2, PDF-Datei, DOI: 10.21934/baua:fakten20190204

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Projektabschluss: Schnellstart Direkt-Methanol-Brennstoffzelle (DMFC) mit minimalem Energieaufwand
(Quelle: Zentrum für BrennstoffzellenTechnik ZBT /Stand: 06.März 2019)

Ziel dieses Projekts war die Entwicklung einer energieeffizienten, elektrischen Vorheizung für Mikro Direkt-Methanol-Brennstoffzellen (µDMFCs), um eine Startzeit unter 5 Minuten zu er­reichen. Dazu war es notwendig, eine nicht-invasive Temperatur- und Geschwindigkeitsmess­technik zu entwickeln, um Erkenntnisse über die Mechanismen der Mikrowärme­übertragung in den kleinen Kanälen einer µDMFC zu gewinnen.

Das Schnellstartkonzept wurde auf Basis einer optisch zugänglichen Mikro Direkt-Methanol-Brennstoffzelle mit metallischen Bipolarplatten und halbleitender Indiumzinnoxid (ITO)-Heizschicht aufgebaut und demonstriert. Die elektrische Vorheizung ermöglicht die Aufheizung von µDMFCs auf Starttemperatur in wenigen Sekunden. 92 % der Maximalleistung der Zelle sind innerhalb von 19s Sekunden verfügbar. Dadurch erschließen sich für die Brennstoffzellentechnologie neue Anwendungsbereiche. Kürzere Startphasen machen Mikro-DMFCs attraktiver für die Anwendung als portable Energieversorgung.

Der Abschlussbericht ist in Kürze verfügbar über die TIB.eu und die Forschungsvereinigung Umwelttechnik (iuta.de), gerne können Interessierte die Abteilung Mikrosysteme und Strömungsmechanik des ZBT jederzeit zu den Projektergebnissen kontaktieren.

Das Forschungsvorhaben der Forschungsvereinigung Umwelttechnik wird über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

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Graduiertenkolleg vom Erich-Brost-Institut erhält MERCUR-Preis
(Quelle: Erich-Brost-Institut für Internationalen Journalismus / Stand: 12.02.2019)

Eine hohe Auszeichnung für die Journalistik an der TU Dortmund: Der MERCUR-Förderpreis 2019 geht an die "School of International and Intercultural Communication".Mit einem Preisgeld von 20.000 Euro erhält das Projekt SIIC des Erich-Brost-Institut für Internationalen Journalismus den diesjährigen MERCUR-Preis der Funke-Mediengruppe.

Prof. Susanne Fengler, wissenschaftliche Leiterin, gründete 2013 gemeinsam mit Prof. Barbara Thomaß (Ruhr-Universität Bochum) und Prof. Jens Loenhoff (Universität Duisburg-Essen) das Graduiertenkolleg "SIIC - School of international and Intercultural Communication". Forschung und Lehre an allen drei Uni-Standorten profitieren enorm von der Kooperation, denn die For­schungs­schwer­punkte ergänzen sich hervorragend. „Die zusätzlichen Mittel aus dem MERCUR-Förderpreis sind das i-Tüpfelchen für das Projekt und erlauben uns, bis Mitte 2019 noch einige weitere Ideen zu verfolgen und die Nachwuchsförderung noch nachhaltiger zu stärken", freut sich Prof. Fengler.

Im Rahmen des SIIC versammelten sich von 2014 bis 2017 zehn internationale Doktorandinnen und Doktoranden für innovative Forschungsprojekte über Medien und Journalismus. Zu den geförderten Projekten gehören Studien über die Beziehungen zwischen dem "Islamischen Staat" und arabischen Journalisten, über die japanische Berichterstattung über die Atom-Katastrophe Fukushima im Vergleich mit Deutschland und über den Einfluss europäischer, amerikanischer und neuerdings chinesischer Nachrichtenagenturen auf afrikanische Medien.

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Hinweis für Besucherinnen und Besucher des Deutschen Bergbau-Museum Bochum
(Quelle: Deutsches Bergbau-Museum Bochum  (DBM) / Stand: 07.03.2019)

Seit dem vergangenen Monat sind die ersten beiden Rundgänge der neuen Dauerausstellung im Nordflügel des Deutschen Bergbau-Museums Bochum für Besucherinnen und Besucher zugänglich. Im Südflügel wird hingegen noch bis Sommer 2019 umgebaut und an der Einrichtung der nächsten beiden Rundgänge gearbeitet. Aus diesem Grund wird das Deutsche Bergbau-Museum Bochum unter der Woche weiterhin ein „Museum im Umbau" bleiben. Das heißt für die Besucherinnen und Besucher: Die neuen Rundgänge sind aus Sicherheitsgründen jeweils an Wochenenden und an Feiertagen geöffnet. Das Anschauungsbergwerk mit dem Seilfahrtsimulator, die Barbara-Ausstellung im DBM+ und das Fördergerüst sind selbstverständlich sowohl unter der Woche als auch am Wochenende geöffnet.

Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum informiert Interessierte auf der DBM-Website, wie der Umbau sich auf Ihren Besuch auswirkt. 

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Studie: Arbeitnehmerinteressen in multinationalen Unternehmen  Über Grenzen hinweg verbunden?
(Quelle: Institut Arbeit und Qualifikation / Stand: 11.02.2019)

Wer in einem internationalen Unternehmen arbeitet, muss sich den Entscheidungen der obersten Ebene beugen. Kommt es zu Stellenabbau und Standortschließungen betrifft das jedoch alle. Wie gut dabei die Interessenvertretung funktioniert, hat das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) untersucht. Weltweit gibt es mehr als 100.000 multinationale Unternehmen, die rund ein Drittel des weltweiten Handelsvolumens auf sich vereinen und mehr als 77 Millionen Menschen beschäftigen. Nationale Betriebsräte und Gewerkschaften stehen damit vor Herausforderungen, denn sie beeinflussen Entscheidungen, die auf übergeordneten Managementebenen getroffen werden, nur begrenzt. Einzelne Standorte desselben Konzerns stehen oft in direktem Wettbewerb zueinander. Mit der Konsequenz, dass bei Verlagerungen die Betriebsräte der Gefahr ausgesetzt sind, sich gegenseitig auszuspielen. Zudem ist die Interessenvertretung äußerst komplex. Beteiligt sind Betriebsräte und Gewerkschaften in den einzelnen Standortländern als auch grenzüberschreitende Gremien wie den Europäischen Betriebsräte oder sogenannten Weltbetriebsräten.

Zentrales Ergebnis der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Studie ist, dass die Arbeitnehmerseite umso mehr Chancen hat, je stärker die Kommunikation zwischen den verschiedenen Interessenvertretungsebenen ausgeprägt ist.

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