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Schwarzes Brett

Bundesverdienstkreuz an Ute Klammer: Engagement für wissenschaftliche Politikberatung
(Quelle: Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) / Stand: 11.02.2019)

Für ihr vielfaches Engagement in der wissenschaftlichen Politikberatung, besonders für die Gleichstellung von Frauen und Männern, ist Prof. Dr. Ute Klammer, Geschäftsführende Direktorin des Instituts Arbeit und Qualifikation jetzt hochrangig ausgezeichnet worden. Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier hat ihr den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland 1. Klasse zuerkannt.

Prof. Klammer (geb. 1963) hat die wissenschaftliche Kommission für den Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung geleitet und am zweiten Bericht als Mitglied maßgeblich mitgearbeitet. Die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlerin ist seit 2007 Professorin an der UDE und leitet seit 2016 das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ). Von 2008 bis 2015 war sie an der Uni Prorektorin für Diversity Management und Internationales. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die europäische Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (insbesondere Familienpolitik und Alterssicherung), die Gender-Forschung sowie Armut und Einkommensverteilung.

Ute Klammer sieht Wissenschaft in gesellschaftlicher Verantwortung und widmet sich in ihrer Forschung gezielt Themen von aktueller gesellschaftlicher Relevanz. So leitete sie Forschungsprojekte zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, zu Flexibilität und Sicherheit auf dem Arbeitsmarkt, zur Altersarmut und zu hochqualifizierten Migranten, untersuchte die Rahmenbedingungen für Familien mit weiblicher Familienernährerin oder die Entwicklungen der europäischen Sozialpolitik. Als Prorektorin der UDE setzte sie sich vor allem für die Verbesserung von Bildungsgerechtigkeit ein und initiierte Programme wie „Chance hoch 2" für Studierende aus Nichtakademikerfamilien oder „ProSalamander" für hochqualifizierte Migranten, ausgezeichnet mit dem Deutschen Diversity-Preis.

Klammer ist u.a. Mitglied des Sozialbeirats der Bundesregierung und gehörte von 2008 bis 2010 dem Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung an. Sie engagiert sich in diversen Gremien, wie den wissenschaftlichen Beiräten des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) sowie der Hans-Böckler-Stiftung, und gehört dem Hochschulrat der Hochschule Ruhr-West an. Frühere Engagements auf der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik umfassen u.a. die Mitwirkung in den Kuratorien des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZFTI) und des Forschungsinstituts ISS in Frankfurt a.M. Klammer war viele Jahre Mitherausgeberin der Zeitschrift „Sozialer Fortschritt" und ist Mitglied in renommierten internationalen Forschungsnetzwerken der Sozialwissenschaften. Beratend war sie unter anderen für den Europarat, das Forschungsnetzwerk Alterssicherung (FNA) der Deutschen Rentenversicherung Bund sowie für diverse deutsche Ministerien und Gewerkschaften und den AWO-Bundesvorstand tätig.

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Zwischennutzungsprojekt WatCraft mit Workshops und Veranstaltungen startet - Forschungsprojekt UrbaneProduktion
(Quelle: Institut Arbeit und Technik / Stand: 11.02.2019)

Am 16. Februar ist es soweit. In der Hochstraße 72 in Bochum-Wattenscheid beginnt in einem leerstehenden Ladenlokal das Zwischennutzungsprojekt WatCraft. Im Rahmen des Forschungsprojekts UrbaneProduktion.ruhr finden bis Ende Mai Veranstaltungen und Workshops rund um die Themen Selbermachen und Urbane Produktion statt. Urbane Produktion, egal ob in Stadtfabriken und Manufakturen oder im eigenen Garten und Zuhause, kann die Zukunftsfähigkeit verbessern, die Lebensqualität in Quartieren steigern und die positiven Seiten des Strukturwandels fördern. An dem Verbundprojekt sind das Institut Arbeit und Technik (IAT/Westfälische Hochschule) aus Gelsenkirchen, die Stadt Bochum, die Hochschule Bochum und der Verein die Urbanisten aus Dortmund beteiligt. Gemeinsam erforscht das junge Team seit gut zwei Jahren die Chancen und Potentiale Urbaner Produktion in vom Strukturwandel betroffenen Quartieren.

Um Menschen aus Wattenscheid und Umgebung in die Zwischennutzung zu locken, hat das Team ein buntes Programm auf die Beine gestellt. So erzählen beispielsweise Unternehmerinnen und Unternehmer ihre Geschichte vom „Produzieren in der Stadt" und diskutieren mit Interessierten über Chancen von Urbaner Produktion. Verschiedene Initiativen berichten, wie sie ihren Stadtteil vor Ort und gemeinschaftlich entwickeln, unter dem Motto „Hochstraße gestalten" geht es dann auch konkret darum, wie die Wattenscheider ihre Hochstraße in Zukunft selber gestalten können. Außerdem werden zahlreiche Workshops angeboten. Dort können Interessierte zum Beispiel Jutebeutel und Shirts selbst bedrucken, Speisepilze züchten, natürliche Kosmetik herstellen, Möbel aus Sperrmüll oder auch einen Spielzeug-Roboter selberbauen. Während der gesamten Zeit läuft eine Ausstellung zum Thema Urbane Produktion. Geplant ist eine umfangreiche Rezeptbörse, über die Hobby-Produzenten einerseits ihre Rezepte für selbstgemachte Bonbons, Kosmetik oder auch Entwicklungsprozesse auf der Homepage teilen oder aber sich an den erprobten Rezepten anderer Selbermacher bedienen können.

Wer mitmachen möchte, vielleicht selbst schon produzieren, Produkte ausstellen oder sich mit anderen Interessierten austauschen möchte, ist an der Hochstraße 72 vom 16. Februar bis 30. Mai 2019 während der Öffnungszeiten herzlich willkommen. Das Forschungsprojekt wird im Rahmen des Förderprogramms FONA3 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

>> Programm, Informationen und Anmeldeformulare für die Workshops

>> Plakat "Pop-up-Lokal"

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Ehrenamtliche Gesundheitsbegleiter*innen starten in die Erprobungsphase
(Quelle: Institut für Gerontologie an der TU Dortmund / Stand: 11.02.2018)

Im Rahmen des Projekts "Gesundheitszentrum Spork" haben Ende Januar zehn Bocholter Bürger*innen ihre Qualifizierung zu ehrenamtlichen Gesundheitsbegleiter*innen erfolgreich abgeschlossen. Die Projektmitarbeiterinnen der FfG haben den 60 Lernstunden umfassenden, partizipativ ausgerichteten Kurs konzipiert und durchgeführt. Die Ehrenamtlichen werden in den nächsten Monaten im Auftrag des Bocholter Vereins Leben im Alter e.V. (L-i-A) vor allem chronisch erkrankte Menschen im Alter „45plus" dabei unterstützen, eine gesundheitsförderliche Lebensweise aufrechtzuerhalten und/oder zu entwickeln.

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Neue Publikation zum Thema „Alter und Flucht – Explorationen auf unsicherem Terrain" erschienen
(Quelle: Institut für Gerontologie an der TU Dortmund / Stand: 11.02.2019)

Ein Beitrag von Dr. Elke Olbermann zum Thema „Alter und Flucht – Explorationen auf unsicherem Terrain" ist in dem Sammelband „Unterstützung von geflüchteten Menschen über die Lebensspanne" erschienen. In dem Beitrag geht es darum, vorliegende Erkenntnisse und Erfahrungen zusammenzuführen und einen Überblick zum Thema „Alter und Flucht" zu geben. Hierzu wird die Situation älterer Menschen mit Fluchterfahrung aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Zunächst richtet sich der Fokus auf altersspezifische Aspekte und die Rolle älterer Menschen im weltweiten Fluchtgeschehen. Anschließend geht es um die Situation älterer Geflüchteter in Deutschland. Daran anknüpfend wird der Frage nachgegangen, inwieweit vorliegende Konzepte zu den Handlungs- und Gestaltungsspielräumen von Arbeitsmigranten im Alter anschlussfähig für die Gruppe der Geflüchteten sind. Auf dieser Grundlage werden Anforderungen an Politik, Praxis und Wissenschaft im Hinblick auf das Forschungs- und Handlungsfeld „Alter und Flucht" skizziert.

>> Inhaltsverzeichnis

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Call for Papers:
Neue Viertel neu denken: Chancen und Herausforderungen einer integrierten und nachhaltigen Quartiersentwicklung.
Schwerpunktheft der Zeitschrift "Raumforschung und Raumordnung"
(Quelle: ILS-Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung / Stand: 11.02.2019)

Das Wachstum der Städte in den Ballungszentren führt zu neuen Herausforderungenquantitativer und qualitativer Art bei der Quartiersentwicklung und Wohnungsversorgung. Wie und wo kann der erforderliche Wohnungsbedarf mit welchen Qualitätsansprüchen und unter Berücksichtigung von unterschiedlichen Nachhaltigkeitszielen realisiert werden? Gerade auch neu geplante Quartiere können Ausgangspunkte für Teilhabe und Engagementim Rahmen von formellen und informellen Beteiligungsverfahren sein. Doch nicht überall stoßen solche Neuplanungen auf Zuspruch. Dabei geraten auch Planungs-, Management- und Governanceverfahren zwischen gesamtstädtischen Planungsprozessen und örtlichen Beteiligungsverfahren scheinbar in Widerspruch zueinander. Die Beiträge des mit diesem Call for Papers beworbenen Schwerpunkthefts "Neue Viertel neu denken: Chancen und Herausforderungen einer integrierten Quartiersentwicklung" sollen ausdrücklich auf Erkenntnissen, Erfahrungen und Ergebnissen aus Praxis und Forschung beruhen. Autorinnen und Autoren für das Schwerpunktheft sind aufgefordert, ihren Projekt- bzw. Forschungsansatz zur Umsetzung einer integrierten und nachhaltigen Quartiersentwicklung vorzustellen (z.B. neue Formen der kommunalen Governance, Beteiligungsprozesse, Konfliktlösungen, Bewertungskonzepte). Die Beiträge durchlaufen das übliche Reviewverfahren, der Erscheinungstermin des Schwerpunktheftes ist für das erste Halbjahr 2020 vorgesehen.

Mögliche Themenfelder und Fragestellungen:

Planungs-, Management- und Governanceverfahren
• Wie können unterschiedliche Perspektiven von Zivilgesellschaft, Politik und Quartiersentwicklung einbezogen werden?
• Welche neuen Instrumente oder Formate der kommunalen Governance gibt es, um mit aktuellen und zukünftigen Zielkonflikten umzugehen?
• Welche Maßnahmen zur Förderung der Beteiligung von Anwohnerinnen und Anwohnern durch verschiedene Akteure sind möglich?

Wohnungsversorgung und Quartiersentwicklung zwischen Innen- und Außenentwicklung
• Welchen Einfluss haben unterschiedliche städtische Entwicklungspfade auf die Entwicklung von neuen Quartieren und Stadtteilen?
• Was sind die Erfolgsfaktoren für die Transformation zukunftsfähiger und nachhaltiger Quartiere?

Zielkonflikte: Messung, Formulierung und Berücksichtigung von unterschiedlichen Zieldimensionen
• Welche Rolle spielen übergeordnete (politische) Zielsetzungen bei der Entwicklung von Städten und Quartieren?
• Wie gehen städtische Akteure mit unterschiedlichen Zieldimensionen und Zielen bei der Stadt- und Quartiersentwicklung um?

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ist mehr als die

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