Hintergrundbild

Schwarzes Brett

Projektstart: Weniger Müll durch digitalen Umweltschutz -  Vir2Pac® zur Konzeptentwicklung für virtuelle Verpackungen
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT / Stand: 12.06.2019)

Ob im Supermarkt oder im Online-Handel, beim Einkauf kommt man oft nicht um eine Verpackung herum. Anschließend landet diese aber meist direkt im Abfall. Wie können Verpackungen reduziert oder ganz eliminiert werden, um Produkte somit umweltfreundlicher zu gestalten? Beim Fraunhofer UMSICHT startet zusammen mit VIDERO AG nun das Projekt "Vir2pac® – Digitaler Umweltschutz". Dabei soll evaluiert werden, ob die vorhandene digitale Infrastruktur genutzt werden kann, um Produktinformationen in Form einer virtuellen Verpackung zu transportieren. Gleichzeitig sollen Verpackungen reduziert und auf Produktschutz, Transport und Recycling bzw. Kreislauffähigkeit hin optimiert werden.

Die wichtigste Funktion einer Verpackung ist der Schutz des Inhalts. Zusätzlich müssen gesetzlich vorgeschriebene Verbraucherinformationen vermittelt werden. Doch Verpackungen dienen immer mehr als Werbeträger, sind Teil des Markenbilds und als Verdienstmodell zum Teil Selbstzweck geworden. Die Gestaltung der Verpackungen hat sich verändert – sie sind groß, komplex und bunt geworden und bestehen oft aus Multimaterialsystemen, die eine Einwegnutzung vorsehen, anstatt eine moderne Kreislaufwirtschaft zu fördern. Besonders der zunehmende Versand- und Onlinehandel macht eine aufwändige Produktverpackung als Verkaufsargument vielfach überflüssig. Ausgediente Verpackungen werden heutzutage überwiegend verbrannt.

Zusammenarbeit über die ganze Wertschöpfungskette

Um Verpackungen zu reduzieren, die Logistik zu optimieren und das Recycling der eingesetzten Materialien zu erhöhen, wird in dem Projekt Vir2pac® – Digitaler Umweltschutz überprüft, inwieweit die Werbe- und Informationsfunktion von der Verpackung abgekoppelt und durch eine virtuelle Verpackung ersetzt werden kann. Um das Konzept Vir2pac® – digitaler Umweltschutz umsetzen zu können, müssen alle Akteure des Produktlebenszyklus zusammenarbeiten: Produkt und Verpackungshersteller/-designer, Logistikunternehmen, Einzelhandel, Entsorgungsunternehmen und vor allem die Kunden und Kundinnen. Letztlich hängt der Erfolg des Vorhabens von der Akzeptanz dieser Akteure ab.

>> mehr

Grünen Strom rentabel zwischenspeichern: Kostengünstige, langlebige Redox-Flow-Batterien
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT / Stand: 12.06.2019)

Regenerative Energiequellen liefern nicht immer gleich viel Strom – dieser muss daher in Batterien zwischengespeichert werden. Lithium-Ionen-Akkus haben eine kurze Lebensdauer, Redox-Flow-Batterien waren bislang zu teuer. Neuartige Redox-Flow-Systeme liegen nun im selben Preisbereich wie Lithium-Ionen-Batterien, halten jedoch mehr als doppelt so lange. Volterion, einem Spin-Off des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, ist es gelungen, die Herstellungskosten deutlich zu reduzieren.

>> mehr

Leiter des Fraunhofer-ISST vor Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages über Datensouveränität gesprochen
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST / Stand: 12.06.2019)

Prof. Dr.-Ing. Boris Otto hat am 3. Juni 2019 vor der Enquete-Kommission »Künstliche Intelligenz – Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche, soziale und ökologische Potenziale« des Deutschen Bundestages zu »Datenmanagement und Datensouveränität« gesprochen. Er stellte Grundzüge des Projekts "International Data Space" (IDS) vor. Ziel der Initiative sei es, eine Architektur für "Datensouveränität in der Plattform-Ökonomie" zu schaffen. So solle der Fluss der Daten über verschiedene Plattformen hinweg unter Wahrung der Datensouveränität ermöglicht werden. Datensouveränität bedeute dabei die Selbstbestimmung des Datengebers über die Verwendung der Daten. Dies sei Voraussetzung dafür, dass Unternehmen ihre Daten überhaupt teilten. Otto sah die Politik in der Pflicht, entsprechende Rahmenbedingungen etwa durch die gesetzliche Verankerung von Grundsätzen zur Datensouveränität im europäischen Wirtschaftsraum zu schaffen oder durch Pflichtanforderungen von Datensouveränität in öffentlichen Ausschreibungen.

>> Video und mehr

Best Paper Award bei der eTELEMED 2019 für ISST-Team
(Quelle: Fraunhofer ISST/ Stand: 12.06.2019)

Weil Sie mit ihrem Paper "Machine Learning Methods for Detection of Epileptic Seizures with Long-Term Wearable Devices" eines der fünf besten Paper verfasst haben, wurden Salima Houta, Pinar Bisgin und Pascal Dulich vom Fraunhofer Institut für Software- und Systemtechnik ISST im Rahmen der Konferenz eTELEMED 2019 im griechischen Athen mit dem Best Paper Award ausgezeichnet. Die Abkürzung eTELEMED steht für (Eleventh International Conference on eHealth, Telemedicine, and Social Medicine).

>> mehr

CO2-Detektiv nimmt Standorte unter die Lupe
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML / Stand: 12.06.2019)

Klimawandel, Abgasskandal und womöglich bald eine CO2-Steuer? Seine Treibhausgasemissionen im Blick zu behalten, ist heute wichtiger denn je – besonders in der Logistik. Ein einheitlicher Standard für die Berechnung des CO2-Fußabdrucks von Logistikstandorten fehlt bislang. Nun schafft das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML mit einem neuen Online-Tool Abhilfe. Auf der transport logistic 2019 feiert es seine Premiere. Während zahlreiche Studien zu Transportemissionen veröffentlicht werden, liegen derzeit kaum Daten zu Treibhausgasemissionen von Logistikstandorten vor. Der Grund: Bislang gibt es keinen einheitlichen Standard für deren Berechnung. Experten gehen davon aus, dass Logistikstandorte in Deutschland einen Anteil von etwa 15 Prozent an den gesamten Logistikemissionen haben.

Das Fraunhofer IML will nun Licht ins Dunkel bringen – mit dem neuen Online-Tool »REff« (Ressourceneffizienz an Logistikstandorten). Mit der Applikation können Unternehmen kostenlos standortspezifisch ihren jährlichen CO2-Fußabdruck sowie Kennzahlen zu durchschnittlichen Emissionen je Sendung berechnen. Dazu müssen sie lediglich ihre Verbrauchsdaten eingeben, z. B. von Strom, Diesel oder Kältemittel. Welche Daten relevant sind, haben die Wissenschaftler zunächst an ganz unterschiedlichen Lager- und Umschlagstandorten verschiedener Unternehmen untersucht. Die gewonnenen Daten wollen die Forscher des Fraunhofer IML in einem weiteren Schritt anonymisiert nutzen, um dann Durchschnittswerte für die Branche zu ermitteln. Sobald ausreichend Daten vorliegen, können sich teilnehmende Unternehmen künftig mit diesen Durchschnittswerten messen.

In Kooperation mit dem »Global Logistics Emissions Council«, einer Initiative, die sich für weltweit einheitliche Standards für die Berechnung von Emissionen einsetzt, bildet das »REff-Tool« künftig den weltweiten Standard für Logistikstandorte. Der französische Logistikdienstleister »FM Logistic« testet die Anwendung derzeit als erstes in Lagern in zwölf verschiedenen Ländern Europas. Interessierte Unternehmen können sich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für die Nutzung des Tools registrieren.

>> mehr

Wissenschaftsforum


"Das Ganze
ist mehr als die

Summe seiner Teile."

________________________

A neu Baua Logo Schutzzone RGB    

 

  

   

 

         

     

 

 

ISAS Logo Standard 100k 

       logo

  

  

 

 Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets Logo RGB 002

 

Private Fördermitglieder:
Prof. Rolf Kinne
Peter Busse