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Schwarzes Brett

IAT-Projekt untersucht chinesische Investitionen im Ruhrgebiet
(Quelle: Institut Arbeit und Technik / Stand: 15.06.2020)

Können chinesische Investitionen im Ruhrgebiet den Strukturwandel von der hochspezialisierten Montanregion hin zu neuen Wirtschaftsentwicklungen vorantreiben? Dieser Frage geht das Institut Arbeit und Technik (IAT/Westfälische Hochschule) mit dem Projekt »CHN_RUHR« nach, das jetzt gestartet ist. Unterstützt wird das Vorhaben von der Forschungsförderung der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen – Bocholt – Recklinghausen.

Seit 2006 sind chinesische Investitionen in Europa, aber vor allem in Deutschland, deutlich angestiegen. In Nordrhein-Westfalen gehören chinesische Firmen bereits zu den wichtigsten Investoren. Das Ruhrgebiet nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Um die Auswirkungen chinesischer Investitionen im Ruhrgebiet zu analysieren werden zunächst die bisherigen Investitionen und deren Implikationen für den Standort erfasst. Ergänzt wird die Studie durch Unternehmensfallstudien und Interviews mit Management, Betriebsräten und Wirtschaftsförderungen, um Aufschluss über die konkreten Auswirkungen der chinesischen Beteiligung und Übernahmen deutscher Firmen zu erhalten. Abschließend wird eine empirisch-gestützte Darstellung der Entwicklungen rund um das chinesische Großprojekt der "Belt & Road" Initiative (BRI) erarbeitet.

In Deutschland wird zum Teil kritisch beobachtet und zuweilen als brisant erachtet, dass China langfristig weltweit die Technologieführerschaft anstrebt. So wird in der aktuellen Industriestrategie der Bundesregierung auf die technologische Konkurrenz aus China und dem damit einhergehenden unfairen Wettbewerb hingewiesen. Andererseits könnten chinesische Übernahmen aber durchaus Impulse setzen, die wirtschaftliche Entwicklung (im Ruhrgebiet) unterstützen und einen verbesserten Zugang zum chinesischen Markt bieten.

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Podcast zur Ausstellung "Kunst trotz(t) Armut" - LWL-Industriemuseum Ziegeleimuseum Lage geht neue Wege
(Quelle: LWL-Industriemuseum - Ziegeleimuseum Lage, LWL-Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur / Stand: 15.06.2020)

Das LWL-Ziegeleimuseum Lage startet mit einer neuen Podcast-Reihe. Zur Sonderausstellung "Kunst trotz(t) Armut" hat das Industriemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die erste Folge auf der Homepage veröffentlicht, in der verschiedene Aspekte zum Thema Armut beleuchtet werden.

Die Zeit der Industrialisierung brachte nicht nur Wohlstand und Fortschritt mit sich, sondern zunächst einmal schwierige Arbeitsbedingungen, Armut und kritische Lebensumstände wie beispielsweise Wohnungsnot. Auch heute ist Armut keine Seltenheit. Wohnungslosigkeit, Diskriminierung und mangelnde Teilhabe können Folgen davon sein. All diese Themen werden in der neuen Podcast-Reihe behandelt.

Im ersten Teil sind Sabine Graf von der Arbeiterwohlfahrt und Janine Blattner-Kindsgrab vom Paritaetischen zu Gast. Beide sind seit vielen Jahren in der Schuldner- und Insolvenzberatung tätig und verbunden in der Arbeitsgemeinschaft Freier Wohlfahrtsverbände Lippe, die die Organisation der Ausstellung unterstützt hat. Sie benennen häufige Armutsfallen und informieren über die Situation der von Armut Betroffenen. Nicht wenige der Eindrücke aus dem Leben ihrer Klienten decken sich mit den Lebensgeschichten, die in der Ausstellung erzählt werden. "Wir wollen mit unseren Ausstellungsthemen vor Ort und nah an den Menschen dran sein", so LWL-Museumsleiter Willi Kulke. Die neue Form des Podcasts könne dazu beitragen, denn er erreiche die Menschen zuhause.

Die Ausstellung "Kunst trotz(t) Armut" ist bis zum 18. Oktober von dienstags bis sonntags sowie feiertags von 10 bis 18 Uhr im Ziegeleimuseum Lage zu sehen. Weitere Folgen des Podcasts erscheinen im Abstand von ein bis zwei Wochen unter:
http://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/ziegeleimuseum-lage/sonderausstellung/kunst-trotzt-armut

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Memorandum des Fachforums Nachhaltigkeit NRW: „Zukunftsfähig nach Corona – Zeit für Nachhaltigkeit"
(Quelle: Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. / Stand: 15.06.2020)

Die Corona-Pandemie bietet neben zahlreichen Herausforderungen auch eine große Chance, nämlich die, Veränderungsprozesse zu nutzen und unsere Zukunft nachhaltig zu gestalten. Das Fachforum Nachhaltigkeit NRW hat dazu sieben Empfehlungen veröffentlicht. Damit fordert es die Politik zum Handeln auf. Regierungen sollten die historische Chance im Rahmen der Krisenbewältigung für eine sozial-ökologische Transformation nutzen, heißt es in den Empfehlungen des Fachforums. Mit der Stellungnahme wolle man „auf eine nachhaltige Krisenbewältigung in NRW und den Ebenen des Bundes und der EU hinwirken".

Das Memorandum richtet sich in erster Linie an die nordrhein-westfälische Landesregierung und wird auch an die Ministerien des Landes NRW verschickt. Das Fachforum positioniert darin unter anderem zu sozial-ökologisch gestalteten Konjunkturprogrammen, sozialer Gerechtigkeit und globaler Solidarität sowie zum Naturschutz als Lebensgrundlage und Gesundheitsvorsorge.

In Bezug auf Nordrhein-Westfalen empfiehlt das Bündnis, dass die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes im Rahmen ihrer aktuellen Überarbeitung die Corona-Krise adressieren und das Vorgehen zur nachhaltigen Krisenbewältigung darlegen müsse. Hier bieten die Expert*innen des Fachforums an, der Politik beratend zur Seite zu stehen. Im Fachforum Nachhaltigkeit NRW sind zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen vertreten, um die Nachhaltige Entwicklung in NRW konstruktiv zu begleiten, darunter z.B. Naturschutzverbände, Kirchen und Gewerkschaften. Koordiniert wird das Bündnis von der LAG 21 NRW. Hier erfahren Sie mehr über das Fachforum Nachhaltigkeit.

>> Memorandum des Fachforums Nachhaltigkeit NRW „Zukunftsfähig nach Corona – Zeit für Nachhaltigkeit"

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Forscher sind dem Coronavirus auf der Spur
(Quelle: Leibnitz-Institut für Analytische Wissenschaften ISAS e.V.)

Aus der seit 2010 bestehenden Kooperation des ISAS und der TU Dortmund könnte eine wirkungsvolle Methode zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus entstehen: Der PAMONO Virensensor ist ein Instrument, mit dem Analyseverfahren in Echtzeit und vor Ort durchgeführt werden können. PAMONO kann auch außerhalb von Speziallaboren genutzt werden, um den Infektionsstatus großer Gruppen, zum Beispiel Flughafenpassagiere oder Bewohner ganzer Wohnsiedlungen, zu erfassen. Von Probenentnahme – messbar sind Speichel, Blut oder auch Abwässer – bis zum Testergebnis vergehen nur wenige Minuten. Durch dieses Messverfahren können die Einschleppung, weitere Ausbreitung und das Wiederauftreten von Viren verhindert werden. Denkbar ist der Einsatz des PAMONO Sensors nun auch bei der Bekämpfung des neuartigen Coronavirus. Dazu arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des ISAS und der TU Dortmund derzeit mit Anti-SARS-CoV-2-Antikörpern, um den PAMONO Sensor entsprechend auf die Coronaviren vorzubereiten.

Denn: Der PAMONO Sensor funktioniert durch Ausnutzung eines physikalischen Effekts, der eine Brücke zwischen Mikrometer- und Nanometer-Bereich schlägt: Viren – so auch Coronaviren – sind Objekte des Nanometer-Bereichs und damit zu klein, um mit optischen Mikroskopen nachgewiesen zu werden, da diesen nur der Mikrometer-Bereich zugänglich ist. Mikroskopen fehlt zum direkten Nachweis von Viren die nötige Vergrößerungskraft. Der PAMONO Sensor weist Viren hingegen indirekt nach, indem er Veränderungen in der sogenannten Oberflächen-Plasmonen-Resonanz misst, welche die Viren auf dem Sensor verursachen.

Entwickelt wurden Sensor und Analyse-Verfahren in einer Kooperation aus Physikern, Informatikern und Mathematikern des ISAS und der Lehrstühle für Computergraphik und Eingebettete Systeme der TU Dortmund im Rahmen des Sonderforschungsbereiches 876, Teilprojekt B2 mit dem Namen „Ressourcen-optimierte Echtzeitanalyse stark Artefakt-behafteter Bildsequenzen zur Detektion von Nanoobjekten". Gefördert wird dieser Sonderforschungsbereich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit insgesamt 25 Millionen Euro. Prof. Dr. Katharina Morik, Gründerin und Leiterin des Lehrstuhls für Künstliche Intelligenz an der Fakultät für Informatik an der TU Dortmund, warb im Jahr 2011 den Sonderforschungsbereich 876 erfolgreich ein.

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Das Fritz-Hüser-Institut hat mit eingeschränktem Service geöffnet
(Quelle: Fritz-Hüser-Institut / Stand: 15.06.2020)

Das Institut kann zu den gewohnten Öffnungszeiten Montag - Donnerstag 10.00 - 16.00 Uhr nur nach vorheriger Terminvereinbarung Tel. 0231 50-23135 oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! genutzt werden. Erforderlich sind das Einhalten der Abstandsregeln und das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes. Bitte beschränken Sie Ihren Aufenthalt auf notwendige Besuche. Viele Serviceleistungen können auch telefonisch oder per Mail angeboten werden.

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"Das Ganze
ist mehr als die

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