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Schwarzes Brett

Wege zu einer nachhaltigen lokalen Wirtschaftsstruktur: IAT begleitet Projekt "Bottrop 2018+" beim Transfer
(Quelle: Institut Arbeit und TechnikPresse2020/ Stand: 13.01.2020)

Das Forschungsprojekt "Bottrop 2018+ auf dem Weg zu einer nachhaltigen und resilienten Wirtschaftsstruktur" wird in den nächsten zwei Jahren von der Stadt Bottrop und dem Institut Arbeit und Technik (IAT) weitergeführt. Das IAT wird sich im Anschlussvorhaben darauf fokussieren, ein modulares Transferkonzept in Zusammenarbeit mit mehreren Partnerkommunen zu erarbeiten, für das Bottrop als „Blaupause" fungiert.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Verbundprojekt »Bottrop 2018plus« hat die Transition städtischer Wirtschaftsstrukturen in den Blick genommen, die eine langfristige Transformation begünstigt. Innerhalb von drei Jahren haben die Stadt Bottrop mit dem Amt für Wirtschaftsförderung und Standortmanagement, das Faktor 10–Institut für nachhaltiges Wirtschaften und das Institut Arbeit und Technik am Standort Bottrop innovative Governance-Modelle ausprobiert, bei denen die lokalen Akteure aktiv in kooperative Gestaltungsprozesse eingebunden wurden. Unter anderem wurde in dem Projekt die Wirtschaftsallianz Bottrop gegründet als langfristige Struktur zur Beteiligung von Unternehmen an der Standortentwicklung. Wirtschaftsförderung und Unternehmen haben gemeinsam einen Zukunftsplan entworfen und drei Reallabore wurden mit Wirtschaftsakteuren am Standort durchgeführt.

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IAQ untersuchte Kooperationsstrukturen vor Ort: Integration durch Bildung
(Quelle: Institut Arbeit und Qualifikation – IAQ / Stand: 13.01.2020)

Vor drei Jahren sorgten die großen Zahlen junger Flüchtlinge in den Kommunen für hohen Handlungsdruck. Quasi im „Krisenmodus" mussten die lokalen Akteure – wie Kommunale Integrationszentren, Bildungsbüros, Schulen, Jugendhilfe, Arbeitsagenturen und Jobcenter – Angebote für die „Integration durch Bildung" auf den Weg bringen. Die dabei vor Ort entstandenen Kooperationen stehen jetzt auf dem Prüfstand: Sie müssen ergänzt und nachhaltig verankert werden, damit Integration gelingt.

Wie aktuelle Forschungen aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) zeigen, verbessern lokale Kooperationen die Teilhabechancen von Menschen mit Einwanderungsgeschichte – ein Ziel, welches das Land NRW jüngst im Rahmen der „Teilhabe- und Integrationsstrategie 2030" bekräftigt hat. Die Autor*innen der jetzt veröffentlichten Studie, Prof. Dr. Sybille Stöbe-Blossey, Dr. Karola Köhling, Philipp Hackstein und Marina Ruth, untersuchten mit Förderung des Forschungsinstituts für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW), welche unterschiedlichen Strukturen und Prozesse in den Kommunen entwickelt wurden, um junge Flüchtlinge auf den Übergang in Ausbildung und Beruf vorzubereiten.

Stöbe-Blossey, Sybille / Köhling, Karola / Hackstein, Philipp / Ruth, Marina, 2019: Integration durch Bildung als Kooperationsaufgabe. Potenziale vorbeugender Sozialpolitik. Wiesbaden: Springer VS. ISBN 978-3-658-24223-7

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Mikroplastik in Flüssen und Seen: Europaweites Projekt "LimnoPlast" zu Kunststoffen in Gewässern startet
(Quelle:Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT / Stand: 13.01.2019)

Mikroplastik und Kunststoffe sind in der Umwelt weitverbreitet. Doch woher kommen die kleinen Partikel und Fasern? Und welche Auswirkungen haben sie auf Süßwassersysteme? Antworten will das Projekt "LimnoPlast" liefern, in dem sich 13 europäische Projektpartner ganzheitlich mit dem Thema befassen. Das Vorhaben wird von der EU aus dem Programm "Horizon 2020" für vier Jahre mit knapp 4,1 Millionen Euro gefördert und bietet besonders Doktoranden ein interessantes Arbeitsumfeld.

Die meisten Kunststoffe werden im Inland produziert und verwendet. Deswegen entsteht dort auch ein Großteil der Emissionen und gelangt in Flüsse und Seen. Im Gegensatz zu Mikroplastik im Meer sind die Mengen, Verbreitungen und Auswirklungen der Kunststoffpartikel und –fasern in Süßwasserökosystemen noch nicht gut erforscht. Um dem zu begegnen werden in dem Projekt "LimnoPlast" Forschungsansätze aus den Natur- und Sozialwissenschaften mit umwelttechnischen Lösungen vereint, um die offenen Fragen ganzheitlich zu beantworten.

Neue Stellen für Doktoranden
Fünfzehn interdisziplinär denkende Doktorandinnen und Doktoranden aus den Bereichen Polymer- und Ingenieurwissenschaften, Toxikologie und Ökologie, Umwelt-, Sozial- und Rechtswissenschaften sowie Psychologie sollen in den nächsten Jahren in die Lage versetzt werden, mit ihren Forschungsarbeiten zentrale Fragen zur Herkunft, zur Verbreitung und zu den Auswirkungen von Mikroplastik in Süßwassersystemen zu beantworten. Im Rahmen von beispielhaften Fallstudien sollen die Süßwasser-Ökosysteme rund um die drei Stadtgebiete von Aarhus, Amsterdam und Paris erforscht werden. Außerdem sollen innovative Technologien, alternative Materialien und bewusstseinsbildende Maßnahmen zur Reduzierung von Mikroplastik entwickelt und angewendet werden. »LimnoPlast« ist das erste europäische Projekt, das Natur-, Umwelt-, Technik- und Sozialwissenschaften im Bereich der Mikroplastikforschung systematisch vernetzt.

Auch Fraunhofer UMSICHT betreut in Kooperation mit der Universität Plymouth (Betreuerin: Prof. Sabine Pahl), einen Doktoranden zum Thema sozio-ökologische Bewertung von Mikroplastik. Ein wesentliches Ziel der Arbeit soll es sein Konsumentenverhalten in der ökologischen Risikobewertung von Mikroplastikemissionen zu berücksichtigen und zu analysieren. Junge, ausländische Forschende können sich ab jetzt bewerben.

Förderhinweis: Das Projekt wird im Rahmen des EU Programms "Horizon 2020" gefördert.

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Fraunhofer UMSICHT entwickelt Wärmeträgermedium für die Raumfahrt: Erfolgreiche Zusammenarbeit mit der European Space Agency (ESA) und Airbus
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT / Stand: 13.01.2020)

Am Fraunhofer UMSICHT entsteht im Rahmen des Projekts rojekt "Single-Loop Coolant" ein neuartiges Wärmeträgermedium für den Einsatz in der Raumfahrt. Auftraggeber: die European Space Agency (ESA). Ein vielversprechendes Fluid liegt bereits vor und wird aktuell von Airbus Defence and Space getestet und bewertet. Sollten diese Tests erfolgreich verlaufen, sind weitere Untersuchungen unter Bedingungen der Schwerelosigkeit angedacht. Eine besondere Herausforderung bei der Entwicklung des Wärmeträgermediums stellen die Betriebsbedingungen im Weltraum dar. Die Fluggeräte brauchen ein Wärmekontrollsystem, das sowohl das technische Equipment kühlt als auch für angemessene Temperaturen in den Bereichen sorgt, in denen sich die Besatzung aufhält.

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IML-Praxisleitfaden für den Einstieg in den Kombinierten Verkehr
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML / Stand: 13.01.2020)

Güterverkehre von der Straße auf die Schiene und Wasserstraße zu verlagern, ist ein ambitioniertes Ziel der Bundesregierung in der anhaltenden Klimadebatte. Besonders der Kombinierte Verkehr (KV) hat ökologische und wirtschaftliche Vorteile: Dabei werden hauptsächlich Züge und Schiffe für den Transport verwendet, der Weg auf der Straße so kurz wie möglich gehalten. Mit dem Projekt "ERFA KV" haben sich das Fraunhofer IML und die Studiengesellschaft für den Kombinierten Verkehr (SGKV) zum Ziel gesetzt, Unternehmen beim Einstieg in den KV zu unterstützen. Dafür haben die Projektpartner einen Praxisleitfaden erarbeitet, der jetzt kostenfrei zum Download unter erfa-kv.de zur Verfügung steht.

"ERFA KV", gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), entstand im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit der Idee, in drei Regionen Erfahrungsaustauschgruppen zum Kombinierten Verkehr zu bilden. Aus drei wurden letztlich sogar sechs regionale Gruppen (Dortmund, Frankfurt a. M., Regensburg/Nürnberg, Lausitz, Hamburg und Osnabrück). Grund war der hohe Bedarf, sich mit KV intensiver auseinanderzusetzen sowie Optionen für einen Einstieg zu diskutieren. Darum fanden seit 2017 mehrere Treffen zum Erfahrungsaustausch in den verschiedenen Gruppen mit verschiedenen Unternehmen statt. Aus dem Austausch ist ein Praxisleitfaden entstanden, der Unternehmen für die Vorteile des Kombinierten Verkehrs sensibilisiert, die häufigsten Fragen klärt und Tipps für die Verlagerung gibt.

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ist mehr als die

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