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Schwarzes Brett

Digital-Gipfel 2019: Große Bühne für wichtige Forschung: Prof. Michael ten Hompel gibt Bundeskanzlerin Merkel Einblick in die Silicon Economy
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML / Stand: 12.11.2019)

Ende Oktober hat der Digital-Gipfel die große Politik nach Dortmund geführt: Bei einem Rundgang zu ausgewählten Exponaten in den Dortmunder Westfalenhallen präsentierte Prof. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel das Landesexponat NRW "Offene und föderale Plattformen in der Logistik – digitale B2B-Geschäftsmodelle aus NRW" und gab ihr so einen Einblick in die digitale Plattformökonomie der Zukunft: die Silicon Economy.

Das Landesexponat NRW zählte zu den ausgewählten Exponaten, die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel beim Digital-Gipfel besucht hat. Anhand verschiedener Innovationen des Fraunhofer IML verdeutlichte ten Hompel, wie Deutschland mittels digitaler Plattformen und künstlicher Intelligenz seine Marktführerschaft in der Logistik erhalten kann. Dabei präsentierte er eine gemeinsam mit der Deutschen Telekom und EPAL entwickelte intelligente Palette, einen gemeinsam mit Rhenus entwickelten intelligenten Wertstoff-Container sowie ein Hochgeschwindigkeits-Transportfahrzeug (LoadRunner), das beispielsweise mit einer intelligenten Palette verhandeln und Transporte übernehmen kann.

Der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) koordinierte Digital-Gipfel greift die zentralen Handlungsfelder der digitalen Transformation in zehn thematischen Plattformen auf. In diesen Plattformen und ihren Fokusgruppen erarbeiten Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft unterjährig Projekte, Veranstaltungen und Initiativen, die die Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft voranbringen sollen. Beim Gipfel werden die Ergebnisse der Arbeiten präsentiert, Trends vorgestellt und digitalpolitische Herausforderungen sowie Lösungsansätze diskutiert.

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Yoko Ono unterstützt die internationale Journalisten-Ausbildung an der TU Dortmund mit einem Kunstwerk - Partizipative Ausstellung: Add Color (Refugee Boat)
(Quelle: Erich-Brost-Institut für Internationalen Journalismus / Stand: 12.11.2019)

Einen großen Erfolg feiert das partizipative Kunstwerk Yoko Ono: Add Color (Refugee Boat) im Container unter dem Dortmunder U: Über 1.000 Menschen haben in nur sechs Tagen die Ausstellung besucht und ihre Gedanken und Gefühle zum Thema Flucht und Migration hinterlassen. „Es ist beeindruckend", so Prof. Dr. Susanne Fengler, Wissenschaftliche Leiterin des Erich-Brost-Instituts für Internationalen Journalismus (EBI) an der TU Dortmund, das die Ausstellung ausrichtet, „wie die Menschen aus dem gesamten Ruhrgebiet diese Ausstellung sofort in ihr Herz geschlossen und sich zu eigen gemacht haben." Besonders wichtig sei auch, dass die Ausstellung „bereits in Lehrpläne übernommen wird, und Lehrende ihre Seminare in den Container verlegen, damit die Menschen durch Yoko Onos künstlerische Interpretation einen neuen Zugang zum Verständnis eines der herausragenden Themen unserer Zeit finden - Migration und Flucht."

Yoko Ono hat ihr partizipatives Kunstwerk Add Color (Refugee Boat) ausdrücklich zur Unterstützung der akademischen Lehre im Bereich internationalem Journalismus an der Technischen Universität Dortmund (TU) geschenkt. „Events sind die besten Lehrer", so Yoko Ono. In dem Ausstellungsraum steht ein Boot – „Flüchtlingsboot" – in einem weißen Raum. Besucher sind eingeladen, mit Pinseln und blauer Farbe ihre Gedanken und Gefühle zum Thema zu hinterlassen, auf dem Boot, dem Boden, den Wänden, den Fenstern. So wird der ursprüngliche weisse Raum zusehends blau und ist auf dem Platz vor dem U schon von weitem sichtbar.

Die tägliche Veränderung des Bootes ist mit Einbruch der Dämmerung, an jedem Tag, in weiten Teilen Dortmunds mitvollziehbar durch die Arbeit des Dortmunder Künstlers Adolf Winkelmann: Er überträgt die Veränderung des Bootes in seinen Fliegenden Bildern in der Dachkrone des Dortmunder U. Yoko Ono ist eine der einflussreichsten und zugleich umstrittensten Künstlerinnen der Gegenwart. Sie gilt als Wegbereiterin von künstlerischer Performance und Konzeptkunst. Das partizipative Kunstwerk wurde anlässlich der Jahrestagung der European Journalism Training Assocation (EJTA), die das EBI veranstaltet hat, am 17. Oktober eröffnet.

Das partizipative Kunstwerk Yoko Ono: Add Color (Refugee Boat) steht Besuchern - bei freiem Eintritt – bis Sonntag, 17. November 2019, offen im Container unter dem U (Container auf dem Vorplatz des Dortmunder U).Öffnungszeiten: dienstags und mittwochs: 11 bis 18 Uhr, donnerstags und freitags: 11 bis 20 Uhr, samstags und sonntags: 11 bis 18 Uhr, montags geschlossen.

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ERC Synergy Grant für Serena DeBeer und ein internationales und interdisziplinäres Team für das neue CUBE-Projekt
(Quelle: Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion /Stand: 14.10.2019)

Der European Research Council (ERC) fördert Prof. Serena DeBeer, Direktorin der Abteilung ‚Anorganische Spektroskopie', und ihre Kollegen Prof. Unni Olsbye (University of Oslo, Norway), Prof. Vincent Eijsink (Norwegian University of Life Sciences, Norway) und Prof. Silvia Bordiga (University of Turin, Italy) mit dem ERC Synergy Grant für ihr neues Projekt CUBE.

Der European Research Council (ERC) ist die führende europäische Förderorganisation für exzellente Pionierforschung und wählt jedes Jahr die besten, kreativsten Forscher aller Nationalitäten und Altersgruppen aus und finanziert sie und ihre Projekte in Europa. Der Synergy Grant richtet sich an kleine Gruppen, die die traditionellen Grenzen der Disziplinen überwinden und exzellente Forscher zusammenbringen.

Mit der Förderung unterstützt der ERC das neue Forschungsprojekt CUBE (offizieller Titel "Unravelling the secrets of Cu-based catalysts for C-H activation"), das darauf abzielt, eine sauberere Art der Chemikalienherstellung zu entwickeln. Das interdisziplinäre Team will die grundlegenden mechanistischen Eigenschaften der kupferkatalysierten Kohlenstoff-Wasserstoff (C-H)-Aktivierungsreaktion durch einen ganzheitlichen Ansatz unter Nutzung der Expertise aller Teammitglieder verstehen.

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Vernetzungstreffen der Leibniz-Gleichstellungsbeauftragten im DBM
(Quelle: Deutsches Bergbau-Museum Bochum/Stand: 12.11.2019)

Das 8. Vernetzungstreffen der Gleichstellungsbeauftragten der Sektion A der Leibniz-Gemeinschaft fand in diesem Herbst im Deutschen Bergbau-Museum Bochum statt. Im Mittelpunkt der Tagung stand unter anderem ein Workshop zu „Organisationsentwicklung und Gleichstellung".

Auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten des Deutschen Bergbau-Museums Bochum Dr. Diana Modarressi-Tehrani und ihrer Stellvertreterin Dr. Elena Gómez Sánchez fand am 28. und 29. Oktober 2019 das achte Vernetzungstreffen der Gleichstellungsbeauftragten der Sektion A der Leibniz-Gemeinschaft in Bochum statt. Das Treffen ist Teil der Aktivitäten des Arbeitskreises Chancengleichheit und Diversität der Leibniz-Gemeinschaft (AKCD).

Der AKCD widmet sich der Umsetzung der in der Satzung der Leibniz-Gemeinschaft verankerten Ziele. Die Gleichstellungsbeauftragten der Leibniz-Einrichtungen sowie Personen, die mit Diversitätsthemen befasst sind, tauschen sich im Arbeitskreis regelmäßig zu unterschiedlichen Themen aus.

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Der neue konstituierte Beirat des KWI tagte
(Quelle: Kulturwissenschaftliches Institut, Essen / Stand: 14.10.2019)

Am 16. September 2019 tagte erstmals der von den Rektoraten der Universität Duisburg-Essen, der Ruhr-Universität Bochum und der TU Dortmund bestellte Beirat des KWI. Der neu konstituierte Beirat wird die Leitung des Instituts bei Themensetzung und Profilbildung beraten und unter anderem in die Auswahl neuer Fellows aktiv eingebunden sein.

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Wissenschaftsforum


"Das Ganze
ist mehr als die

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