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Schwarzes Brett

Eine Karte der Ungleichheit: ILS erstellt wissenschaftliches Gutachten für Studie Ungleiches Deutschland 2019
(Quelle: ILS-Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung / Stand: 07.05.2019)

Eine Karte der Ungleichheit. Wo man wie in Deutschland lebt – die Disparitätenkarte gibt einen ersten Überblick: Ein Land, in dem die Lebensbedingungen zunehmend auseinanderdriften und die Politik mit Nachdruck aufgefordert wird, dem im Grundgesetz verankerten Auftrag zur Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse mit wirksamen Mitteln nachzukommen – so lassen sich die Ergebnisse der Studie „Ungleiches-Deutschland 2019" zusammenfassen, die Ende April von der Friedrich-Ebert-Stiftung veröffentlicht wurde. Das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) erstellte das wissenschaftliche Gutachten zur Studie. Neben der Studie hat das ILS eine webbasierte, interaktive Karte entwickelt, in der Nutzerinnen und Nutzer in ihren Kreis oder ihre kreisfreie Stadt zoomen können und so die jeweiligen Ergebnisse sehen.

Anhand einer Reihe von Kennziffern bündelte das Forscherteam die Ergebnisse der Studie in einer Landkarte der Ungleichheit, die die regionalen Lebensbedingungen in fünf Raumtypen unterteilt. Die Studie bestätigt die seit Langem bekannten strukturellen Vorteile vor allem im Süden und teilweise im Westen und Norden des Landes. Gleichzeitig wird deutlich, wo Strukturpolitik erfolgreich ist: Vor allem ostdeutsche Städte in Sachsen und Thüringen erweisen sich zunehmend als regionale Stabilitätsanker. Zudem lassen sich viele Beispiele für zukunftsfähige ländliche Gebiete in allen Teilen Deutschlands finden. In anderen Region verfestigen sich dagegen strukturelle Probleme.

>> Interaktive Karte

>> Wissenschaftliches Gutachten: Ungleiches Deutschland - Sozioökonomischer Disparitätenbericht 2019 - Hintergründe zu Trends, Indikatoren, Analyse



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Projektstart: Scale-up und Formgebung von Katalysatoren für Brennstoffzellen
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT / Stand: 07.05.2019)

Katalysatoren sind unverzichtbare Bestandteile für Brennstoffzellensysteme. Das Fraunhofer UMSICHT und der Brennstoffzellenproduzent GenCell haben ein Projekt gestartet, um größere Mengen eines neuartigen Katalysators für Praxistests in Brennstoffzellen herzustellen. In einem gemeinsamen Projekt mit GenCell wurde zunächst an der Universität Duisburg-Essen ein neuartiger, effizienter Katalysator zur Ammoniakzersetzung im Labormaßstab erfolgreich synthetisiert und getestet. Nun folgt der nächste Schritt: ein Praxistest des Katalysators unter technischen Bedingungen.

Für den Praxistest führt das Fraunhofer UMSICHT ein Scale-up der Katalysatorsynthese durch, um anschließend Katalysatorformkörper herzustellen. Die Abmessungen des Formkörpers werden an die Dimensionen des technischen Reaktors, in dem die Ammoniakzersetzung stattfindet, angepasst. Die produzierte Katalysatormenge wird mittels eines Extruders zu den gewünschten Formkörpern verarbeitet, wobei eine speziell angefertigte Matrize zum Einsatz kommt. Mit dem Extruder können pro Stunde bis zu 2 kg Katalysatorformkörper hergestellt werden.

Das Fraunhofer UMSICHT versteht sich als Bindeglied zwischen akademischer Forschung und Industrie, um aussichtsreiche katalytische Materialien und Prozesse in die technische Anwendung zu überführen. Hierfür steht eine umfangreiche technische Ausstattung zur Verfügung, mit der Katalysatoren synthetisiert, charakterisiert und getestet werden können.

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KTW-Bewertungsgrundlage: bestimmte Prüfzeugnisse bald ungültig
(Quelle: Hygiene-Institut des Ruhrgebiets - Umwelthygiene / Stand: 07.08.2019)

Wie das Hygiene-Institut des Ruhrgebiets mitteilt, verlieren Prüfzeugnisse, die nach der KTW-Leitlinie (Bewertungsgrundlage für Kunststoffe und andere organische Materialien im Kontakt mit Trinkwasser), der Beschichtungsleitlinie und der Schmierstoffleitlinie ausgestellt wurden, am 21. März 2021 ihre Gültigkeit. Wichtige Informationen zur Bewertungsgrundlage für Kunststoffe und andere organische Materialien im Kontakt mit Trinkwasser (KTW-BWGL) sowie bezüglich des Übergangs von den Leitlinien des Bundesumweltamts zur KTW-BWGL stellt das Institut auf seiner Website zur Verfügung. Das Bundesumweltamt hat die Aufgabe, für die verschiedenen Werkstoffe/Materialien, die mit Trinkwasser in Kontakt kommen, Bewertungsgrundlagen zu erstellen. In diesen Bewertungsgrundlagen sind die trinkwasserhygienischen Anforderungen festgelegt. Das Hygiene-Institut des Ruhrgebiets erläutert die Hintergründe und auch, was nun zu tun ist.

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BioSorb: Fraunhofer-Forschende wollen Aktivkohle durch proteinhaltige, nachwachsende Rohstoffe ersetzen
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT / Stand: 07.05.2019)

Nicht alle Substanzen werden in Kläranlagen abgebaut. Rückstände von Medikamenten, Bioziden und Industriechemikalien etwa gelangen daher in die Umwelt. Zwar verfügen Kläranlagen häufig über eine nachgeschaltete Aktivkohleadsorption, aber auch hier können diese Spurenstoffe nur zum Teil zurückgehalten werden. Hinzu kommt, dass Aktivkohle ein fossiler Rohstoff ist, der in erster Linie unpolare oder we­nig polare Substanzen binden kann. Polare und ionisierte Stoffe hingegen bleiben meist im Wasser zurück. Hier setzt das Projekt BioSorb an.

Das Fraunhofer UMSICHT entwickelt gemeinsam mit dem Fraunhofer ITWM neue Adsorptionsmittel für die Eliminierung von Spurenstoffen in kommunalen Abwässern. Die Adsorptionsmittel sollen auf nachwachsenden Rohstoffen basieren und dabei deutlich ressourcenschonender und auch selektiver als herkömmliche Aktivkohle vorgehen. Besonders proteinbasierte Materialien sind vielversprechende Biosorbenzien, da diese weltweit in großem Umfang und endlos vorhanden sind; oft sogar als Abfallstoffe.

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"Das Ganze
ist mehr als die

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