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Schwarzes Brett

KTW-Bewertungsgrundlage: bestimmte Prüfzeugnisse bald ungültig
(Quelle: Hygiene-Institut des Ruhrgebiets - Umwelthygiene / Stand: 07.08.2019)

Wie das Hygiene-Institut des Ruhrgebiets mitteilt, verlieren Prüfzeugnisse, die nach der KTW-Leitlinie (Bewertungsgrundlage für Kunststoffe und andere organische Materialien im Kontakt mit Trinkwasser), der Beschichtungsleitlinie und der Schmierstoffleitlinie ausgestellt wurden, am 21. März 2021 ihre Gültigkeit. Wichtige Informationen zur Bewertungsgrundlage für Kunststoffe und andere organische Materialien im Kontakt mit Trinkwasser (KTW-BWGL) sowie bezüglich des Übergangs von den Leitlinien des Bundesumweltamts zur KTW-BWGL stellt das Institut auf seiner Website zur Verfügung. Das Bundesumweltamt hat die Aufgabe, für die verschiedenen Werkstoffe/Materialien, die mit Trinkwasser in Kontakt kommen, Bewertungsgrundlagen zu erstellen. In diesen Bewertungsgrundlagen sind die trinkwasserhygienischen Anforderungen festgelegt. Das Hygiene-Institut des Ruhrgebiets erläutert die Hintergründe und auch, was nun zu tun ist.

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Projektstart: Scale-up und Formgebung von Katalysatoren für Brennstoffzellen
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT / Stand: 07.05.2019)

Katalysatoren sind unverzichtbare Bestandteile für Brennstoffzellensysteme. Das Fraunhofer UMSICHT und der Brennstoffzellenproduzent GenCell haben ein Projekt gestartet, um größere Mengen eines neuartigen Katalysators für Praxistests in Brennstoffzellen herzustellen. In einem gemeinsamen Projekt mit GenCell wurde zunächst an der Universität Duisburg-Essen ein neuartiger, effizienter Katalysator zur Ammoniakzersetzung im Labormaßstab erfolgreich synthetisiert und getestet. Nun folgt der nächste Schritt: ein Praxistest des Katalysators unter technischen Bedingungen.

Für den Praxistest führt das Fraunhofer UMSICHT ein Scale-up der Katalysatorsynthese durch, um anschließend Katalysatorformkörper herzustellen. Die Abmessungen des Formkörpers werden an die Dimensionen des technischen Reaktors, in dem die Ammoniakzersetzung stattfindet, angepasst. Die produzierte Katalysatormenge wird mittels eines Extruders zu den gewünschten Formkörpern verarbeitet, wobei eine speziell angefertigte Matrize zum Einsatz kommt. Mit dem Extruder können pro Stunde bis zu 2 kg Katalysatorformkörper hergestellt werden.

Das Fraunhofer UMSICHT versteht sich als Bindeglied zwischen akademischer Forschung und Industrie, um aussichtsreiche katalytische Materialien und Prozesse in die technische Anwendung zu überführen. Hierfür steht eine umfangreiche technische Ausstattung zur Verfügung, mit der Katalysatoren synthetisiert, charakterisiert und getestet werden können.

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Urban Farming: Fraunhofer UMSICHT und Chiba University kooperieren
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT / Stand: 07.05.2019)

Der Anteil der städtischen Bevölkerung wächst stetig. Damit einher geht die Herausforderung der nachhaltigen Versorgung mit Nahrungsmitteln. Deutsche und japanische Forschende wollen zukünftig stärker bei der Entwicklung neuer Technologien für die urbane Landwirtschaft zusammenarbeiten.

Pflanzenfabrik (Versuchsanlage) auf dem Gelände der Chiba University.

Im März war Volkmar Keuter, Leiter der Abteilung "Photonik und Umwelt" am Fraunhofer UMSICHT und Projektleiter inFarming®, zu Besuch am Center for Environment, Health and Field Sciences der Chiba University in Japan. Keuter informierte sich vor Ort über die Aktivitäten des Teams um Prof. T. Kozai, Japan Plant Factory Association (JPFA), und Prof. M. Takagaki, Direktor Center for Environment, Health and Field Sciences, Chiba University. Neben dem technisch-wissenschaftlichen Austausch und dem Besuch der Produktions- und Forschungsanlagen stand vor allem die zukünftige Kooperation zwischen den japanischen Experten und deutschen Forschern im Fokus.

Die Chiba Universität gehört gemeinsam mit der JPFA zu den technologischen Vorreitern sogenannter Plant Factories (Pflanzenfabriken). Hierbei handelt es sich um geschlossene Kultivierungssysteme, in denen Licht, Feuchtigkeit, Kohlendioxid und Temperatur kontrolliert werden. Durch die Unabhängigkeit von äußeren Bedingungen können ganzjährig pflanzliche Produkte mit gleichbleibender Qualität erzeugt werden. Die Zahl der Pflanzenfabriken steigt stetig – und das weltweit. Ziel des Centers ist es, Grundlagenforschung und angewandte Forschung zu den Bereichen Umwelt, Gesundheit, städtischer Gartenbau und Feldwissenschaften zu fördern. Interdisziplinäre und internationale Kooperationen in Forschung, Bildung und verwandten Bereichen spielen dabei eine wichtige Rolle.

Japan Plant Factory Association (JPFA)
Die JPFA ist eine gemeinnützige Organisation, die 2010 von Fakultäten der Chiba University gegründet wurde und am Projekt PlantFactory beteiligt ist, das vom japanischen Ministerium für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei finanziert wird. Das Ziel der JPFA ist es, durch die Entwicklung und Verbreitung nachhaltiger Anlagen praktikable Lösungen für aktuelle Probleme im Zusammenhang mit Lebensmitteln, Umwelt, Energie und Ressourcennutzung zu bieten.

Fraunhofer UMSICHT
Das Fraunhofer UMSICHT ist in Deutschland einer der Pioniere für die gebäudeintegrierte Lebensmittelproduktion. Schon früh hat das Forschungsinstitut die Grundlagen zur Entwicklung von Systemen gelegt, die Stoff- und Energieströme in Metropolregionen flexibel nutzbar machen. Unter der Dachmarke inFARMING® treibt das Fraunhofer UMSICHT die Integration der Agrikultur in Städte und Metropolen voran. Hierfür entwickeln Forschende u. a. Materialien, vertikale Kultivierungsmethoden, spezielle Belichtungsstrategien und Kreislaufverfahren für Nährstoffe, Wasser und Energie. Hinzu kommen Machbarkeits- und Umsetzungsstudien sowie Akzeptanz- und Partizipationsstudien.

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BioSorb: Fraunhofer-Forschende wollen Aktivkohle durch proteinhaltige, nachwachsende Rohstoffe ersetzen
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT / Stand: 07.05.2019)

Nicht alle Substanzen werden in Kläranlagen abgebaut. Rückstände von Medikamenten, Bioziden und Industriechemikalien etwa gelangen daher in die Umwelt. Zwar verfügen Kläranlagen häufig über eine nachgeschaltete Aktivkohleadsorption, aber auch hier können diese Spurenstoffe nur zum Teil zurückgehalten werden. Hinzu kommt, dass Aktivkohle ein fossiler Rohstoff ist, der in erster Linie unpolare oder we­nig polare Substanzen binden kann. Polare und ionisierte Stoffe hingegen bleiben meist im Wasser zurück. Hier setzt das Projekt BioSorb an.

Das Fraunhofer UMSICHT entwickelt gemeinsam mit dem Fraunhofer ITWM neue Adsorptionsmittel für die Eliminierung von Spurenstoffen in kommunalen Abwässern. Die Adsorptionsmittel sollen auf nachwachsenden Rohstoffen basieren und dabei deutlich ressourcenschonender und auch selektiver als herkömmliche Aktivkohle vorgehen. Besonders proteinbasierte Materialien sind vielversprechende Biosorbenzien, da diese weltweit in großem Umfang und endlos vorhanden sind; oft sogar als Abfallstoffe.

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Call for Papers „Materielle Kulturen des Bergbaus"
(Quelle: Deutsches Bergbau-Museum Bochum / Stand: 07.05.2019)

Vom 05. bis 07. Dezember 2019 veranstaltet das Montanhistorische Dokumentationszentrum (montan.dok) die internationale Fachtagung „Materielle Kulturen des Bergbaus / Material Cultures of Mining" im Deutschen Bergbau-Museum Bochum. Vortragsangebote für die Tagung werden bis zum 15. Juni 2019 erbeten. Das Ziel der Tagung ist es, neuere Ansätze der Material Culture Studies methodisch zu reflektieren und auf die jüngere Geschichte des Bergbaus anzuwenden. Angesprochen sind hier neben Bergbauhistorikerinnen und Bergbauhistorikern insbesondere Vertreterinnen und Vertreter aus der Technik- und Wissenschaftsgeschichte, der Zeitgeschichte, der Museologie und der Archäologie. Die Beiträge sollten sich nach Möglichkeit in einem der folgenden Themenbereiche verorten lassen:

Wissensobjekte
Bergbauobjekte sind z. B. Teil der bergmännischen Ausbildung, bei der sie etwa in Lehre und Forschung in Form von Modellen zum Einsatz kamen. Zu fragen ist nach der Überlieferung dieser und ähnlicher Objekte und ihrer Rolle innerhalb einer wissensbezogenen Geschichte des Bergbaus. Hierzu gehört ebenso die Wissensvermittlung in musealen Kontexten, die etwa in der Aufstellung von Dioramen und der Errichtung von Anschauungsbergwerken ablesbar ist.

Gedächtnisobjekte
Objekte wie Bergbaufahnen oder figürliche bzw. bildliche Darstellungen der Heiligen Barbara stehen oft im Spannungsverhältnis persönlicher Erinnerungen und einer branchenbezogenen Gedächtniskultur. Zu fragen wäre hier nach den institutionellen Rahmenbedingungen, in denen sich das Sammeln, die Präsentation und die Umdeutung dieser Objekte vollziehen. Zugleich geht es um die mit ihnen verbundenen bergbauspezifischen Erzählungen und Geschichtskonstruktionen.

Alltagsobjekte
Gemeint sind hier im Kern Gebrauchsgegenstände und Massenprodukte. Als serielle und normierte Objekte stehen sie etwa als Kunststoff-Schutzhelm für einen bestimmten Sicherheitsstandard im Bergbau. Welche Rolle spielen diese Objekte in der Geschichte des Bergbaus und wie lassen sie sich etwa im Spannungsverhältnis von Standardisierung und Normierung einerseits und alltäglichem Gebrauch andererseits beschreiben?

Technische Objekte
Die Bergbautechnik gehört zum Kernbestand vieler historisch ausgerichteter Sammlungen. Das Spektrum reicht hier von Werkzeugen und Maschinen bis hin zu erhaltenen Bauwerken über und unter Tage. Eine Frage könnte hier beispielsweise lauten, welche Rolle bestimmte Materialien wie Kunststoff oder Aluminium bei ihrer Entwicklung und Herstellung spielten.

Abstracts im Umfang von max. 500 Wörtern und ein CV werden bis zum 15. Juni 2019 erbeten an Dr. Stefan Siemer (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Die Entscheidung über Annahme oder Ablehnung des Vorschlags erfahren die Einsenderinnen und Einsender bis zum 15. Juli 2019.

Die Reise- und Übernachtungskosten der Vortragenden können vom Veranstalter übernommen werden. Eine Veröffentlichung der Tagungsbeiträge ist geplant.

Kontakt: Dr. Stefan Siemer, Deutsches Bergbau-Museum Bochum, Montanhistorisches Dokumentationszentrum (montan.dok), Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: +49 (0) 234 5877 158

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