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Schwarzes Brett

Personalia: Änderungen im Verwaltungsrat und Forschungsbeirat des RWI
(Quelle: RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung / Stand: 04.07.2019)

Die Personalia im Einzelnen:

Verwaltungsrat

Von der Mitgliederversammlung des RWI neu in den Verwaltungsrat des Instituts gewählt wurden Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke, Hauptgeschäftsführer HANDWERK.NRW und Helmut Schiffer, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Essen. Von der Mitgliederversammlung erneut in den Verwaltungsrat gewählt wurden Reinhold Schulte, Vorsitzender der Aufsichtsräte der SIGNAL IDUNA Gruppe, Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve zu Duisburg, Dr. Thomas Lange, Vorsitzender des Vorstandes der National-Bank AG und Prof. Dr. Axel Schölmerich, Rektor der Ruhr-Universität Bochum.

Aus dem Verwaltungsrat scheiden aus Volker Behr, Vorsitzender des Vorstandes Haus & Grund Essen e.V. und Josef Zipfel, ehemaliger Hauptgeschäftsführer Handwerk.NRW.

Forschungsbeirat

Auf Vorschlag des Vorstandes und des Forschungsbeirates des RWI wurden satzungsgemäß durch den Verwaltungsrat neu in den Forschungsbeirat berufen:

Prof. Dr. Gabriel Ahlfeldt, Associate Professor of Urban Economics and Land Development an der London School of Economics and Political Science (LSE),
Prof. Dr. Thiess Büttner, Professor für Finanzwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg,
Prof. Dr. Philip Jung, Inhaber des Lehrstuhls für Makroökonomie an der TU Dortmund,
Prof. Dr. Krisztina Kis-Katos, Inhaberin des Lehrstuhls für Internationale Wirtschaftspolitik an der Universität Göttingen,
Prof. Dr. Martin Quaas, Professor für Biodiversitätsökonomik an der Universität Leipzig und Leiter der Forschungsgruppe „Biodiversitätsökonomik" am Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig,
Prof. Dr. Nicolas Ziebarth, Associate Professor auf Lebenszeit am Department for Policy Analysis and Management an der Cornell University.

Nach einer Amtszeit von insgesamt acht Jahren scheiden turnusgemäß aus dem Forschungsbeirat aus:

Prof. Dr. Lars P. Feld, Universität Freiburg, Prof. Dr. Stefan Felder, Universität Basel, Prof. Timo Goeschl, Ph.D., Universität Heidelberg, Prof. Dr. Kai Konrad, Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen, Prof. Dr. Wolfgang Leininger, Technische Universität Dortmund, Prof. Regina T. Riphahn, Ph.D., Universität Erlangen-Nürnberg.

Der Vorstand des RWI und der Vorsitzende des Verwaltungsrates danken allen ausscheidenden Gremienmitgliedern für ihr Engagement für das Institut.

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Aktuelle Unstatisktik:: Mehr Unfälle durch vereinfachten Motorradführerschein?
(Quelle: RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung / Stand: 04.07.2019)

Die aktuelle Unstatistik ist eine von namhaften Medien zitierte Interpretation der österreichischen Unfallstatistik durch die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Demnach habe sich die Verkehrssicherheit in Österreich erkennbar verschlechtert, seit im Jahr 1997 eine Regelung zum vereinfachten Erwerb der Fahrerlaubnis für Leichtkrafträder eingeführt wurde. Diese berechtigte eine Person mit einer Fahrerlaubnis der Klasse B das Fahren eines Motorrads der Klasse A1 ohne zusätzliche Fahrprüfung. Für Deutschland plant Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer nun eine ähnliche Reglung einzuführen. Medienbereichten zufolge zeigen sich Verkehrsfachleute entsetzt.

Es lohnt jedoch die Mühe, die Studien und Statistiken selbst zu lesen: Es gab zwar in Österreich 1997 ein gutes Viertel mehr zugelassene Motorräder und ein knappes Drittel mehr Motorradunfälle als im Vorjahr. Und im Verhältnis stieg die Zahl der Toten je 100.000 Motorräder sprunghaft um rund 20 Prozent an. Aber eine Trendwende der Verkehrssicherheit lässt sich aus diesen Daten nicht ableiten. Erstens ist die Zahl zugelassener Motorräder Jahr für Jahr kontinuierlich gestiegen. Zweitens hat sich die Rate der durch Motorräder zu Tode gekommenen Verkehrsteilnehmer, also die absolute Zahl der Getöteten geteilt durch die zugelassenen Motorräder, seit 1990 um ganze 80 Prozent verringert. Schon 1998 lag diese Rate wieder deutlich unter dem Niveau von 1996. Drittens schließlich ist selbst die absolute Anzahl der Motorrad-Toten zurückgegangen; sie lag 2015 immerhin fast ein Fünftel unter der Zahl von 1990.

Das bedeutet keinesfalls, dass Fahrsicherheit und damit Verkehrssicherheit keine Übung erfordern. Wer mit der besonderen Fahrphysik eines Zweirads und dem durch einen Helm eingeschränkten Sichtfeld nicht vertraut ist, der gefährdet sich und andere. Das spräche aber eher dafür, jeden Motorradfahrer zum regelmäßigen Nachweis seiner Fahrsicherheit zu verpflichten, als eine Regelung zu verhindern, die in vielen europäischen Ländern längst gängige Praxis ist.

Mit der „Unstatistik des Monats" hinterfragen der Berliner Psychologe Gerd Gigerenzer, der Dortmunder Statistiker Walter Krämer und RWI-Vizepräsident Thomas K. Bauer jeden Monat sowohl jüngst publizierte Zahlen als auch deren Interpretationen. In diesem Monat hat Gastautorin Katharina Schüller, Geschäftsleiterin und Gründerin von STAT-UP, die „Unstatistik" verfasst. Alle „Unstatistiken" finden Sie im Internet unter www.unstatistik.de.

Zum Weiterlesen: Statistik zu Ursachen von Motorradunfällen in Deutschland

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Huren in Bewegung: Neuerscheinung zu den Kämpfen von Sexarbeiterinnen in Deutschland und Italien, 1980 bis 2001
(Quelle: Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets / Institut für Soziale Bewegungen / Stand: 04.07.2019)

In den 1980er-Jahren begannen Sexarbeiterinnen in Deutschland und in Italien sich zusammenzuschließen, um für ihre gesellschaftliche und rechtliche Anerkennung zu kämpfen. Die sich formierenden sozialen Bewegungen stritten für eine rechtliche Absicherung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Sexarbeit, für das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper und für eine Gesellschaft ohne Machtgefälle zwischen den Geschlechtern. Mareen Heying geht der Entwicklung der Bewegungen bis zum Ende der 1990er-Jahre nach. Im Zentrum der Untersuchung steht die vergleichende Analyse der Inhalte und Formen des Protests.

Mareen Heying: Huren in Bewegung. Kämpfe von Sexarbeiterinnen in Deutschland und Italien, 1980 bis 2001.
Schriftenreihe A am Institut für Soziale Bewegungen, Band 64, Essen 2019, Klartext-Verlag, 304 Seiten, ISBN 978-3-8375-2071-2, 34,95 €

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Neuerscheinung zu Erinnerungsorten des Ruhrgebiets
(Quelle: Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets / Institut für Soziale Bewegungen / Stand: 04.07.2019)

Diese Neuerscheinung lädt ein zur Spurensuche in den Erinnerungen des Ruhrgebiets und bildet die unterschiedlichen Schichten des historischen Wandels der Region ab. In den Kapiteln Land-schaft und Stadt, Kultur und Freizeit, Menschen und Typen, Industrie und Arbeit sowie Krisen und Konflikte werden die Konturen einer Erinnerungslandschaft Ruhrgebiet deutlich. Mehr als 45 Beiträge renommierter Autorinnen und Autoren reflektieren die wechselseitigen Einflüsse und Bezüge der Faktoren und Momente, die den Wandel der Region prägen und das Ruhrgebiet mit einer neuen Identität versehen. Neben montan-industriellen Klassikern wie Zechen, Hütten und Stahl bietet der Band auch eine Fülle einschlägiger immaterieller Erinnerungsorte wie etwa Streik, Migration oder Ruhrdeutsch. Selbstverständlich sind auch fest in die Erinnerungen der Metropole Ruhr eingeschriebene kulturelle Phänomene wie der Fußball, die Bude, die Currywurst oder der Döner mit dabei. Damit macht der Band ein Angebot zur Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Region. Die Erinnerungsgeschichte des Ruhrgebiets lebt von der Vielfalt und vom Streit über den Wert von Erinnerungen. Eine solche Auseinandersetzung belebt die Erinnerungslandschaft und verhindert, dass sie verblasst oder im Konsens verstaubt. Der Band soll daher nicht zuletzt auch die Diskussion um die Region Ruhrgebiet anregen.

Stefan Berger/Ulrich Borsdorf/Ludger Claßen/Heinrich Theodor Grütter/Dieter Nellen (Hg.): Zeit-Räume Ruhr  Erinnerungsorte des Ruhrgebiets, Essen 2019, Klartext-Verlag, 200S., ISBN: 978-3-8375-1928-0, 39.95 €

 

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Projektabschluss Seedt: Steigerung der Energieeffizienz der Drucklufttechnik
(Quelle: Zentrum für BrennstoffzellenTechnik ZBT / Stand: 04.07.2019)

Am Zentrum für BrennstoffzellenTechnik(ZBT) ist im Rahmen des IGF-Projektes 19109 N ein Teststand zur Untersuchung der lokalen Anströmgeschwindigkeit von Filtrationsmedien geplant, konstruiert und aufgebaut worden. Ein scannendes Lichtschnittverfahren, Particle Image Velocimetry (PIV)-Messtechnik, wurde eingesetzt, um über die optischen Zugänge des Versuchsstands die Anströmung verschiedener Filter zu vermessen. Die experimentellen Untersuchungen dienten insbesondere zur Absicherung geeigneter Eingangs- und Randbedingungen für die Modellierung relevanten Kenngrößen und der Validierung der numerischen Vorhersagen. Durch die durchgeführten Untersuchungen konnte das Verständnis der Mehrphasenströmung in Koaleszensfiltern unterschiedlicher Oberflächengüte vertieft werden. Außerdem wurden theoretische Modelle zur Vorhersage des Abscheidegrads von Einzelfasern weiterentwickelt. Hiermit können Vorhersagen zu der Nettoabscheidung von Ölpartikeln gemacht werden.

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"Das Ganze
ist mehr als die

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