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Forschungsplattformen

 

 

 

 

Forschungsplattform "Wissenschaftsgeschichte des Ruhrgebiets"

Die Forschungsplattform „Wissenschaftsgeschichte des Ruhrgebiets" hat sich innerhalb des Wissenschaftsforums Ruhr e.V. im Herbst 2014 aus sieben interdisziplinären Mitgliedsinstituten gebildet. Die Organisation liegt beim Haus der Geschichte des Ruhrgebietes Bochum (Prof. Berger) und dem Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen (Prof. Goch). Neben diesen beiden Institutionen sind aus dem Wissenschaftsforum Ruhr das Deutsche Bergbau-Museum, das LVR-Industriemuseum, das LWL-Industriemuseum, das Fritz-Hüser-Institut und die Sozialforschungsstelle Dortmund involviert. Über die Universitätsallianz Ruhr kooperiert die Forschungsplattform auch mit der Ruhr-Universität Bochum, der Universität Duisburg-Essen sowie mit der TU Dortmund.

Ausschlaggebend für den Zusammenschluss in der Forschungsplattform „Wissenschaftsgeschichte des Ruhrgebiets" war der Befund, dass das Ruhrgebiet heute zwar eine der dichtesten Forschungslandschaften der Welt darstellt, die historischen Bedingungen allerdings, unter denen sich diese Entwicklung seit der Hochindustrialisierung vollzogen hat, bislang noch nicht ansatzweise als erforscht gelten dürfen. Ziel der Forschungsplattform ist es daher, Strukturen und Akteure von Wissenschaft und Wissenschaftspolitik vor dem Hintergrund aktueller wissenschaftshistorischer Fragestellungen in den Blick zu nehmen, neue Perspektiven zu entwickeln und letztlich auch der Frage nach einer spezifischen regionalen Signatur von Wissenschaft im Ruhrgebiet nachzugehen.


Wintersemester 2016/2017
Die Vorträge sowie die abschließende Podiumsdiskussion im Wintersemester 2016/2017 bilden die dritte und letzte Staffel der im Wintersemester 2015/16 begonnenen Veranstaltungsreihe zum Thema "Wissenschaftsgeschichte". Ein Schwerpunkt liegt in diesem Semester auf der Geschichte der Sozial-, Wirtschafts- und Arbeitswissenschaften sowie auf der Geschichte der Museen als Stätten der Wissensgenerierung und -vermittlung. Die Vorträge richten sich ausdrücklich an ein breites Publikum.
>> alle Termine und Orte im Überblick


Sommersemester 2016
Ein Schwerpunkt lag im Semester 2016 auf der Geschichte der Geisteswissenschaften und der Technik.
>> Flyer mit Einzelterminen und Veranstaltungsorten im Überblick


Wintersemester 2015/2016

Im Wintersemester 2015/2016 soll mit einer Vortragsreihe soll, universitäts- und semesterübergreifend, eine erste Bestandsaufnahme erfolgen und die Dimensionen einer regionalen Wissenschaftsgeschichte vermessen werden. Mittelfristig ist die Durchführung einer größeren Tagung und die Initiierung von Forschungsprojekten geplant.
>> zum Veranstaltungsprogramm

Forschungsplattform "Gesundheit"

Die Forschungsplattform "Gesundheit" des Wissenschaftsforums Ruhr e.V. fördert den inhaltlichen Austausch von Wissenschaftltern und Wissenschaftlerinnen des Forschungsinstituts für Kinderernährung Dortmund (FKE), des Grönemeyer Instituts für Mikrotherapie Bochum (GIMT), des Instituts Arbeit und Technik Gelsenkirchen (IAT), des Leibniz Instituts für Arbeitsforschung Dortmund (IfADo), der PROSOZ Herten Softwareentwicklungs- und Beratungsgesellschaft für Gemeinden, Städte und Kreise mbH sowie des Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e.V. Duisburg (RISP). Aus dieser Kooperation heraus entstand im Februar 2014 der Workshop des Wissenschaftsforums "Lebenswirklichkeit und Gesundheit in strukturschwachen Regionen. Multiple Problemlagen - tatkräftige Antworten.

Hintergrund der Veranstaltung war die Beobachtung, dass große und strukturschwache Städe vor großen Herausforderungen stehen, wenn es um die Gesundheit und Lebensqualität ihrer Bewohner geht. So kämpfen Kinder mit mangelnder Fitness und Lernproblemen, Beschäftigte leiden überdurchschnittlich stark an Belastungen an ihrem Arbeitsplatz und ältere Menschen sind häufiger auf Pflegeunterstützung angewiesen.

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Pressestimmen:
"Gesundheitsprobleme in armen Städten" in Lokalzeit Ruhr; WDR vom 20.02.2014.
Den Beitrag (Dauer: 5:22) finden Sie hier.

"Gelsenkirchen - viele Kranke im Ruhrgebiet". WDR2 Hörfunk-Nachrichten.
Den Nachrichtentext finden Sie hier.

"Wer arm ist, stirbt eher - Tagung in Gelsenkirchen". WAZ vom 11.02.2014.
Den Artikel finden Sie hier.

"Das Ruhrgebiet macht gesund" als Zielsetzung. WAZ vom 25.02.2014.
Den Artikel finden Sie hier.
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Hier finden Interessierte mit freundlicher Genehmigung der Referentinnen und Referenten ausgewählte Vorträge der Veranstaltung zum Download:

 Kultursensible Arzt-Patienten-Kommunikation- Vortragsfolien
    Kultursensible Arzt-Patienten-Kommunikation- Vortragstext
    Heike Timmen, Sprach- und Integrationsmittlung der Diakonie Wuppertal

~ Soziale und gesundheitliche Ungleichheit im Ruhrgebiet - Teil I

    Soziale und gesundheitliche Ungleichheit im Ruhrgebiet - Teil II
    Dr. Claudia Terschüren, Landeszentrum für Gesundheit NRW
    Elke Dahlbeck, Institut Arbeit und Technik

~ Der Einfluss von Lebensstil und Arbeit auf Gehirn und Denken
   Prof. Dr. Michael Falkenstein, Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund

~ Kinderernährung und Lebenswirklichkeit und ein Blick ins Ruhrgebiet
   Prof. Dr. Mathilde Kersting, Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund

~ Strategien zur Förderung der mentalen Gesundheit bei älteren Beschäftigten:
    Das
Projekt PFIFF
   Dipl.-Ing. Dieter Welwei, Opel Bochum

~ Bewertung von Unterstützungsangeboten aus Kindersicht
   Dr. Kathrin Müthing, PROSOZ Institut für Sozialforschung- PROKIDS

~ Engagementförderung als Gesundheitsprävention -
   Ermöglichungsstrukturen für Ältere in Gelsenkirchen
   Dr. Wilfried Reckert, Stadt Gelsenkirchen

~ Regionale Depressionsstrategien
   Prof. Dr. Georg Juckel,LWL-Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum
   Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin

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Eine umfangreiche Dokumentation zur Veranstaltung finden Sie hier.

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Weitere Informationen
finden Sie hier.

Das Programm finden Sie hier.
Eine Pressemitteilung des IAT finden Sie hier.