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Publikationen

 

 

Sozialforschungsstelle Dortmund: Betriebsklima: Neue Forschungsergebnisse aus der sfs
Was ist Betriebsklima? Wie lässt es sich verbessern? Diesen Fragen sind Klaus Kock und Edelgard Kutzner in den letzten Jahren in intensiven Betriebsfallstudien nachgegangen. Jetzt sind die Ergebnisse in einem Buch veröffentlicht worden. Titel: „Das ist ein Geben und Nehmen" – eine empirische Untersuchung über Betriebsklima, Reziprozität und gute Arbeit; edition sigma, Berlin 2014. Wenn im Arbeitsalltag von „Betriebsklima“ die Rede ist, geht es den Beteiligten um die Qualität der Zusammenarbeit, um das Miteinander im Betrieb. Im Begriff „Betriebsklima“ verdichtet sich die Vorstellung, dass Arbeit nicht auf einen ökonomischen Tauschakt Leistung gegen Lohn reduziert werden kann. Beschäftigte sehen ihre Zusammenarbeit immer auch als zwischenmenschlichen Austausch von Verständnis, Anerkennung und Unterstützung, bei dem es gerecht und solidarisch zugehen soll. Wie wird beurteilt, ob das der Fall ist? Wovon hängt ab, ob das Geben und Nehmen als ausgewogen empfunden wird? Klaus Kock und Edelgard Kutzner sind diesen Fragen in intensiven Betriebsfallstudien nachgegangen. Praxisberichte aus Unternehmen und dem öffentlichen Dienst illustrieren, wie vielfältig die Facetten von Betriebsklima sind. Anhand zentraler Begriffe – von „Autorität“ bis „Kompetenz“, von „Fairness“ bis „Wertschätzung“ – werden die Beobachtungen analytisch aufbereitet und theoretisch reflektiert. Im Fokus steht dabei nicht zuletzt die praktische Frage, ob und wie betriebliche Sozialbeziehungen im Sinne guter Arbeit gestaltet werden können.

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Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung Essen: RWI Materialien 82.

Auf Basis detaillierter Informationen zu den Spielen der 1. deutschen Fußball-Bundesliga aus sechs Spielzeiten, darunter die Spielzeiten 2011/2012 und 2012/2013 sowie jeweils zwei Spielzeiten unmittelbar vor und nach der Einführung der Drei-Punkteregel in der Saison 1995/1996, zeigt dieser Beitrag die intertemporale Entwicklung diverser Indikatoren für die Spielweise auf. Insbesondere die im Mittel gesunkene Anzahl an Torschüssen deutet auf eine defensivere Spielweise im Vergleich zu den 90er Jahren hin.

Diskussionspapier: Sieg der Defensive? Evidenz für die 1. Deutsche Fußball-Liga von Manuel Frondel und Stefanie Schubert. 08/2014, 25 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-573-7

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Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS): Neue Broschüre über die Verfolgung von Sinti und Roma in Duisburg

Die kostenlose Online-Broschüre "Spurensuche zur Verfolgungsgeschichte der Sinti und Roma in Duisburg. Eine Handreichung für die politische Bildung" von Martin Dietzsch, Bente Giesselmann und Iris Tonks ist erschienen. Anhand des exemplarischen Beispiels der Stadt Duisburg wird aufgezeigt, welche Spuren des Völkermords an Sinti und Roma auch heute noch auffindbar sind und Anregungen dazu gegeben, wie man das Geschehen im Rahmen der politischen Bildung mit Jugendlichen thematisieren kann.

Dietzsch, Martin; Giesselmann, Bente; Tonks, Iris: Spurensuche zur Verfolgungsgeschichte der Sinti und Roma in Duisburg. Eine Handreichung für die politische Bildung.Veröffentlicht als kostenlose Online-Publikation im Juni 2014.

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Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ):  Neue Publikation zur europäischen Krise. Spaltende Integration

Die chronische Krise in der Europäischen Union lässt sich nur überwinden, wenn es in einzelnen Ländern einen Kurswechsel gibt, der auf die Politik einwirkt. Das ist die Kernbotschaft des neuen Buches „Spaltende Integration“ aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE). Der Band verbindet Politikanalysen mit dem Blick auf die ganz unterschiedlichen wirtschaftlichen und sozialen Probleme.

Lehndorff, Steffen (Hrsg.), 2014: Spaltende Integration. Der Triumph gescheiterter Ideen in Europa – revisited. Zehn Länderstudien. Hamburg: VSA-Verl. ISBN 978-3-89965-574-2

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Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund IfADo: Kognitive Grundlagen des Burnout

Leibniz-Institut für Arbeitsforschung identifiziert grundlegenden Mechanismus der Informationsverarbeitung als Marker für eine emotionale Erschöpfung beim Burnout.

Kleinsorge, T.; Diestel, S.; Scheil, J.; Niven, K.: Burnout and the fine-tuning of cognitive resources. Applied Cognitive Psychology 28: 274-278 (2014).


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Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e.V. (RISP): Verwaltung interkulturell erneuern. Sichtweisen, Erfahrungen und Vorschläge

Katrin Jansen / Ursula Kreft: Verwaltung interkulturell erneuern. Sichtweisen, Erfahrungen und Vorschläge von Vertreterinnen und Vertretern von Migrantenselbstorganisationen in den Städten des Kreises Recklinghausen - eine Studie im Rahmen des XENOS-Projektes „Option - Kultur“. In: Risp-Texte 1/2014. 2014. 61


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Zentrum für BrennstoffzellenTechnik ZBT: Methanol Splitting and Reforming for Hydrogen-Rich Gases 

Jürgen Roes, Michael Steffen, Hans Jürgen Wernicke: Methanol Splitting and Reforming for Hydrogen-Rich Gases  
Methanol: The Basic Chemical and Energy Feedstock of the Future, Bertau, Offermanns, Plass, Schmidt, Wernicke (Editors), Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2014, S. 500-513. ISBN: 978-3-642-39708-0
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KWI-Studie: „Potenziale für energieeffizientes Modernisieren in Essen. Ergebnisse einer Bevölkerungsumfrage"

Wie viele Gebäude in Essen sind bereits nach modernen Standards energetisch saniert? Welches sind die häufigsten Sanierungsmaßnahmen und warum? Welche Bedeutung haben staatliche Fördermaßnahmen? Diese Fragen klärt eine Studie zu den Potenzialen der energieeffizienten Gebäudemodernisierung in Essen im Rahmen des Projekts „Klima-Initiative Essen. Handeln in einer neuen Klimakultur", das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Basierend auf einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage von 1.000 Essener Bürgerinnen und Bürgern wird die aktuelle Wohnungssituation in Essen untersucht. Die Studie basiert auf einer milieuspezifischen Analyse der Wohnverhältnisse, wobei sich die befragten Personen sinnvoll in drei Teilgruppen aufteilen lassen: Hauseigentümer, Wohnungseigentümer und Mieter. 62 Prozent aller befragten Hauseigentümer und 49 Prozent aller befragten Wohnungseigentümer leben in einem energetisch modernisierten Gebäude, lautet eines von zehn zentralen Ergebnissen. Neben einer ausführlichen Bestandsaufnahme liefert die Studie auch praxisorientierte Empfehlungen für Beratungsangebote rund um das Thema energetische Gebäudemodernisierung. Dies kann in Zukunft dabei helfen, Beratungsangebote und Informationskampagnen zielgruppengerechter zu gestalten. So scheint es z.B. ratsam, Angebote dezentral(er) zu planen, gerade wenn es darum geht, mieterspezifische Themen zu platzieren.

Herunterladen können Sie die Studie hier.

 Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ): Akademisierung der Ausbildung für die Kindertageseinrichtung.

Zur Entwicklung kindheitspädagogischer StudiengängeIn den letzten Jahren sind zahlreiche Studiengänge entstanden, die für die Arbeit in Kindertageseinrichtungen qualifizieren. Die Entwicklung ist von Konflikten zwischen unterschiedlichen Interessengruppen geprägt – zwischen unterschiedlichen Bildungsinstitutionen (Hoch- und Fachschulen), zwischen den verschiedenen „alten" und „neuen" Qualifikationsgruppen und zwischen Hochschulen und Kita-Trägern.Die Anrechnung von Qualifikationen aus der Erzieher/innen/ausbildung auf ein Studium wirft Probleme auf. Vor diesem Hintergrund haben grundständige Studiengänge an Bedeutung gewonnen im Vergleich zu Angeboten, die auf der Erzieher/innen/ausbildung aufbauen. Das Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis spielt sowohl bei der Gestaltung der Studiengänge als auch bei der Akzeptanz der Absolvent/inn/en durch die Kita-Träger eine kritische Rolle.

Klaudy, E. Katharina; Schütz, Annika; Stöbe-Blossey, Sybille: Akademisierung der Ausbildung für die Kindertageseinrichtung. Zur Entwicklung kindheitspädagogischer Studiengänge. Internet-Dokument. Duisburg: Inst. Arbeit und Qualifikation. IAQ-Report, Nr. 2014-04, ISSN 1864-0486

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Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT: Bedarf, Potenzial und optimierter Einsatz von Energiespeichern Werkzeuge und Ergebnisse zum Bewerten eines wichtigen Bausteins der Energiewende

Rechenmodelle können den Einsatz von Speichern verbessern: Sie helfen nicht nur bei der Einsatz­optimierung und Bedarfsrechnung zur techno-ökonomischen Bewertung von Speichertechnologien, sondern auch bei der Einsatzplanung dezentraler Energieausgleichs- und Speicheroptionen sowie bei der Ermittlung des künftigen, lokalen Speicherbedarfs.

Winkel, Michael; Kanngießer, Annedore; Metz, Michael; Wrobel,Patrick: Bedarf, Potenzial und optimierter Einsatz von Energiespeichern Werkzeuge und Ergebnisse zum Bewerten eines wichtigen Bausteins der Energiewende. In: Energy 2.0 Zukunft Energie. Das Kompendium 2014: Die wichtigsten Technologietrends, die wichtigsten Anbieter, München: Publish-Industry Verlag, 2014 S.136

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Fraunhofer IML veröffentlicht "Studie zu alternativen Antriebsformen im Straßengüterverkehr" Echte Alternativen zum Diesel

Im Rahmen des Forschungsprojekts "Green Logistics" untersuchten Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML den Status quo und das Entwicklungspotenzial zur Emissionsreduktion im Straßentransport mithilfe alternativer Antriebsformen. Im Fokus standen dabei Elektro-Antriebe mit Batterie- und Brennstoffzellen-Technologie, Hybrid-, Gas- und Dual-Fuel Antriebe sowie Bio-Kraftstoffe. Von Oktober bis November 2013 wurden dazu verschiedene Logistikdienstleister befragt und die Ergebnisse in einer Studie ausgewertet. Diese ist nun im Fraunhofer-Bookshop erhältlich.

Erhältlich ist die Kurzstudie im Fachhandel (ISBN: 978-3-8396-0712-1) und im Fraunhofer Bookshop unter http://www.verlag.fraunhofer.de/bookshop/buch/Studie-zu-alternativen-Antriebsformen-im-Straßengüterverkehr/241395
Format: 74 Seiten (DIN A4, zahlreiche farbige Abbildungen) - Preis: 89,00 €

Fachlicher Ansprechpartner zur Studie: David Rüdiger, Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Abteilung Umwelt und Ressourcenlogistik,
Telefon +49 231 9743-359, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Institut für Zeitungsforschung: Festschrift zu Ehren von Gabriele Toepser-Ziegert
Zu Ehren der langjährigen Direktorin des Intituts für Zeitungsforschung, Gabriele Toepser-Ziegert, erschien nun im Rahmen einer Festschrift ein umfassendes Handbuch über das Tätigkeitsfeld des rennomierten Dortmunder Instituts.

Peter, Karen; Bartelt-Kircher, Gabriele; Schröder, Anita (Hrsg.): Zeitungen und andere Drucksachen. Die Bestände des Dortmunder Instituts für Zeitungsforschung als Quelle und Gegenstand der Forschung lieferbar, erschienen am 09.05.2014, 528 Seiten, Abb., Hardcover, 34,95 €, ISBN: 978-3-8375-1015-7

RWI: Elterngeldmütter arbeiten häufiger und haben bessere Jobs
Das Elterngeld hat den Anteil der arbeitenden Mütter signifikant erhöht. Gleichzeitig kehren die Mütter in höherem Maße zum gleichen Arbeitgeber zurück, bei dem sie vor der Geburt des Kindes tätig waren - was wiederum vom Arbeitgeber durch eine höhere Anzahl unbefristeter Verträge belohnt wird. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie des RWI, die erstmals die Beschäftigungssituation der Mütter bis zu 5 Jahre nach der Geburt des Kindes untersucht.

Kluve, Jochen; Schmitz, Sebastian: RWI, 05/2014, 39 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-545-4 DOI: 10.4419/86788545Ruhr Economic Papers #481. Social Norms and Mothers' Labor Market Attachment. The Medium-run Effects of Parental Benefits.

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Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE) Standort Witten: Neue Publikation

Dichter MN, Schwab CG, Meyer G, Bartholomeyczik S, Dortmann O, Halek M. Int Psychogeriatr. 2014 Feb 10:1-12.: Measuring the quality of life in mild to very severe dementia: Testing the inter-rater and intra-rater reliability of the German version of the QUALIDEM.

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Neue Veröffentlichung aus dem FKE

Mesch CM, Stimming M, Foterek K, Hilbig A, Alexy U, Kersting M, Libuda L: Food variety in commercial and homemade complementary meals for infants in Germany: market survey and dietary pratice. Appetite (2014), 76C: 113-119

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ILS: Dokumentation des Workshops Single Family Housing Estates of the Post War Era – a European comparison of Opportunities and Risks

On 5 September 2013 the International Workshop "Single Family Housing Estates of the Post War Era – a European comparison of Opportunities and Risks" was held in Aachen. Organised by the ILS (Research Institute for Regional and Urban Development), the event was a venue for European researchers working in the wider context of the future development of ageing post-war housing estates faced by such challenges as demographic change and current economic developments. The e-book covers most of the contributions presented at the workshop, highlighting the diversity of developments in different European countries.

Documentation "Single Family Housing Estates of the Post - War Era – a European Comparison of Opportunities and Risks". Workshop 5th September 2013 AGIT mbh Aachen. Hrsg.: ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung. Dortmund 2014, 85 Seiten mit zahlr. Abb u. Fotos

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Institut für Stadtgeschichte: Zwischen Pütt und Beatmusik
Der Bildband mit dem Titel „Zwischen Pütt und Beat-Musik: Menschen aus Gelsenkirchen in den Wilden Sechzigern", erarbeitet von Claire Maunoury, Archivarin des Instituts für Stadtgeschichte (ISG), ist ab sofort im Buchhandel erhältlich.Die 1960er Jahre waren ein Jahrzehnt des Aufbruchs und der Veränderung. Der Krieg verschwand immer mehr aus dem Bewusstsein der Menschen, der Wohlstand wuchs und die Jugend begann, aufzubegehren.Mit größtenteils unveröffentlichten Aufnahmen des Instituts für Stadtgeschichte Gelsenkirchen soll das Lebensgefühl der damaligen Zeit vermittelt werden.


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Institut Arbeit und Technik: Krankenhäuser bei Facebook - Landschaft, Nutzung, Aktivitäten
Bislang nutzt nur ein Teil der Krankenhäuser in Deutschland Facebook. Darüber hinaus besitzen mehr Häuser einen Account, als ihn auch tatsächlich verwenden.
Es bestehen große Unterschiede in der Art der Nutzung, d.h. in der Regelmäßigkeit, mit der neue Inhalte durch die Kliniken veröffentlicht werden. Die Größe des Krankenhauses scheint nur eine untergeordnete Rolle zu spielen und sagt nichts über Nutzungsintensität des sozialen Netzwerks aus. Es bestehen Unterschiede hinsichtlich des Nutzungsverhaltens im Hinblick auf die Trägerschaft.

Merkel, Sebastian: Krankenhäuser bei Facebook - Landschaft, Nutzung, Aktivitäten. In: Forschung Aktuell 06 / 2014

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 Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung: Dramatische Schrumpfungsprozesse der Parteien? Mitgliederverluste und die Konsequenzen
Kontinuierlich verlieren die großen Volksparteien Parteimitglieder. Mit Ausnahme von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sieht die Entwicklung bei den kleineren Parteien nicht anders aus. Nimmt man den dramatischen Verlust an Mitgliedern hinzu, den insbesondere die traditionsreichen Parteien in den nächsten Jahrzehnten allein aufgrund ihrer Überalterung erleiden werden, ist von einem substantiellen Druck auf die Parteien auszugehen.

Nicolai Dose / Anne-Kathrin Fischer: Dramatische Schrumpfungsprozesse der Parteien? Mitgliederverluste und die Konsequenzen, in: Eckhard Jesse/Roland Sturm (Hrsg.), Bilanz der Bundestagswahl 2013. Voraussetzungen, Ergebnisse, Folgen.. Baden-Baden: 2014. 315-334

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Institut Arbeit und Qualifikation: Die Widersprüche erfolgsabhängiger Entgelte – am Beispiel der Me-tall- und Elektroindustrie
Erfolgsabhängige Entgelte gewinnen immer mehr an Bedeutung. Inzwischen werden in vielen Großun-ternehmen nicht nur bei Führungskräften und außertariflich Beschäftigten, sondern auch bei den Tarif-mitarbeitern Lohnbestandteile an die Gewinnentwicklung der Unternehmen geknüpft und „finanziali-siert". Dadurch werden drängende Fragen aufgeworfen: Wie verbreitet sind Erfolgsentgelte? Wie wer-den sie im Einzelnen reguliert? Welche Rolle spielen Erfolgsentgelte für die Beschäftigten und für die Entgeltpolitik der Interessenvertretungen in den Betrieben? Und wie sind sie eigentlich verteilungspoli-tisch einzuschätzen? Diesen Fragen, den Widersprüchen und Problemen sowie den verschiedenen be-trieblichen Praxen geht der Autor in diesem Buch nach.

Haipeter, Thomas, 2014: Das ungewisse Extra. Die Widersprüche erfolgsabhängiger Entgelte – am Bei-spiel der Metall- und Elektroindustrie. Berlin: edition sigma. ISBN 978-3-8360-8761-2

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Sozialforschungsstelle Dortmund: Handbuch "Gleichstellung steuern - Promising Practices für die Hochschulsteuerung"
In dem Praxishandbuch „Gleichstellung steuern – Promixing Practices für die Hochschulsteuerung" wird eine breite Auswahl vielversprechender Ansätze gleichstellungsorientierter Steuerungskonzepte, -strategien und -instrumente vorgestellt. Das Handbuch ist ein Produkt des EQUISTU Projektes (2012-2014), gefördert vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union (Förderlinie „Frauen an die Spitze").

Feldmann, Maresa; Erbe, Birgit; Goldmann, Monika; Kuhl, Mara; Roski, Melanie; Schacherl, Ingrid: Gleichstellung steuern - Promising Practices für die Hochschulsteuerung. Dortmund, München 2014, 112 S.; ISBN: 978-3-921823-62-0

Das Handbuch als PDF finden Sie zum Download hier.

Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets: Schriftenreihe der Bibliothek des Ruhrgebiets. Industriepioniere im Ruhrgebiet
Das Heft dokumentiert eine Veranstaltung aus der Reihe „Erlesenes aus der Stiftung Bibliothek des Ruhr-gebiets", die im Frühjahr 2013 unter dem Titel „Industriepioniere im Ruhrgebiet" stattfand. Unter der Diskussionsleitung von Dietmar Petzina porträtierten dort Marco Rudzinski und Olaf Schmidt - Rutsch mit Jacob Mayer und William Thomas Mulvany zwei Männer, die man aus ganz unterschiedlichen Gründen zu den Pionierunternehmern im Ruhrgebiet zählen kann. Mayer ein Erfinder und technischer Tüftler, und Mulvany mit seinen unternehmerischen Fähigkeiten.

Schriftenreihe der Bibliothek des Ruhrgebiets Heft 35: Dietmar Petzina (Hrsg.): Industriepioniere im Ruhr-gebiet. Essen 2014, Klartext-Verlag, 56 S., ISBN: 978-3-8375-1180-2, 3,90 €

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Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung: Wahlrecht für Türken im Ausland
Zum ersten Mal in der Geschichte der modernen Türkei wird im August 2014 der Staatspräsident vom Volk direkt gewählt. Aber ein weiterer Aspekt macht diese Wahlen bedeutsam: Bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen und bei den späteren Parlamentswahlen (spätestens im Juni 2015) dürfen 2.7 Mio. türkische Staatsbürger im Ausland ihre Stimmen abgeben. Die Zahl der wahlberechtigten türkischen Staatsbürger außerhalb des Landes entspricht ca. 5 Prozent der Wähler und Wählerinnen – mehr als die Hälfte davon in Deutschland.

Den Bericht zum Download finden Sie hier.

Grönemeyer Institut für Mikrotherapie: Neuerscheinung zu minimalinvasiven schmerztherapeutischen Verfahren an der Wirbelsäule:

D. Grönemeyer, H.-J. Thiel, C. Moser: Tomographische periradikuläre Mikrotherapie, Berlin 2013, ABW Wissenschaftsverlag, gebunden, 17 cm x 24 cm, ca. 300 Seiten. ISBN 978-3-940615-39-8  EUR 78,90

Die Autoren widmen sich einem kleinen, aber sehr wichtigen Teilbereich der Mikrotherapie, der Behandlung der durch Bandscheiben bedingten Schmerzen. In Fällen, in denen die Bandscheibe in größerem Maße herausgetreten ist, aber weder bedeutsame neurologische Störungen noch dramatische Schmerzzustände vorliegen, ist eine gezielte lokale Therapiemaßnahme – wie mit der hier vorgestellten tomographischen periradikulären Mikrotherapie – sinnvoll. Sie ist eine hervorragende Therapiemethode, die eine Operation ersetzen kann. Dabei ist sie schonend für den Patienten, da sie ambulant ohne Narkose und ohne operative Entfernung von Gewebe durchführbar ist. Sie ist sicher und präzise, da der Therapeut die zu behandelnde Struktur im Computer- oder Kernspintomographen auf den Millimeter genau sieht und dokumentierbar unter Sicht behandeln kann. Überdies ist sie sicher aufgrund neuer innovativer Navigationshilfen.
Fritz-Hüser-Institut:12 Erzählungen über die Arbeit

Zwölf Autoren aus Deutschland und Frankreich schreiben über Arbeit , Arbeitslosigkeit und ökono-mische Veränderungen in einer globalisierten Welt. Ihr Blick auf die Ereignisse ist so individuell wie das Schicksal der Menschen, von denen sie erzählen. Das Thema Arbeit spielt auch für die gegenwär-tige Literatur eine wichtige Rolle. So wie unsere Arbeitswelt immer komplexer und spezialisierter ge-worden ist, nähert sich auch die Literatur dem Thema aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln und mit ganz unterschiedlichen Motivationen. Beispiele dafür kann man in dem vorliegenden Band in 12 verschiedenen Versionen und in zwei Sprachen nachlesen. Sie erzählen von den Folgen wirtschaftli-cher Entwicklungen auf das Leben des Einzelnen und spüren mit literarischen Mitteln den Schicksalen nach.

Jean-Paul Dekiss /Hanneliese Palm (Hrsg.): Loi de la chute des corps. Douze nouvelles du travail. / Gesetz vom Fall der Körper. 12 Erzählungen über die Arbeit. Aschendorff – Verlag Münster; ISBN 978-3-402-13030-8; 16,80 Euro

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RWI: Studie zur Analyse der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse

Geringfügige Beschäftigungsverhältnisse machen inzwischen einen großen Anteil an der Gesamtbeschäftigung aus. Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW hat daher das Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) mit einer Untersuchung dieser Beschäftigungsverhältnisse beauftragt. Aus dem Bericht geht beispielsweise hervor, dass überproportional viele Frauen in Minijobs beschäftigt sind, dass geringfügig Beschäftigte generell über ein hohes Bildungsniveau verfügen und dass sie meist in kleineren Betrieben angestellt sind. Zu den Beweggründen von Minijobbern stellt die Studie fest, dass es der Mehrzahl der geringfügig Beschäftigten auf die damit verbundenen Hinzuverdienstmöglichkeiten ankomme, eine geringere, aber dennoch wichtige Rolle würde das Sammeln von Berufserfahrung spielen. Weitere Beweggründe seien die Tatsache, nichts anderes gefunden, flexible Arbeitszeiten und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

IAT: Forschung Aktuell 04/2013: Clusterpolitik, intelligente Spezialisierung, soziale Innovationen – neue Impulse der Innovationspolitik

Das Institut Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen hat nun die aktuelle Ausgabe von IAT Forschung Aktuell 04/2013 herausgegeben, in der es regelmäßig um Themen, Projekte und Veröffentlichungen am IAT geht. Autor dieser Ausgabe ist Dieter Rehfeld, Leiter des Forschungsschwerpunktes Innovation, Raum und Kultur am Institut Arbeit und Technik. Sein Thema: „Clusterpolitik, intelligente Spezialisierung, soziale Innovationen - neue Impulse in der Innovationspolitik“. Er beschreibt Clusterpolitik als zentrale strukturpolitische Innovation der letzten 20 Jahre, die mittlerweile tief im Mehrebenensystem verankert ist. Die vollständige Ausgabe von Forschung Aktuell 04/2013 zum Download finden Sie hier.

ILS: Einstellungsorientierte Akzeptanzanalyse zur Elektromobilität im Fahrradverkehr

Im Sommer 2012 führte das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung eine Online-Befragung zu Meinungen und Einstellungen über Elektrofahrräder im Auftrag des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen durch. Über 2.500 Personen aus ganz Deutschland haben an der Studie teilgenommen. Die Daten aus dem Fragebogen wurden zusätzlich um die Meinungen einiger Expertinnen und Experten aus dem Bereich des Rad-verkehrs ergänzt. Im Rahmen dieses Projektes wurden die Potenziale ermittelt, die sich aus einer zu-nehmenden Einführung und Verbreitung der Elektromobilität im Fahrradverkehr insbesondere für eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung ergeben. Von Claudia L. Preißner, Herbert Kemming, Dirk Wittowsky unter Mitarbeit von Simon Bülow u. Alexander Stark. Hrsg.: ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH Dortmund 2013, 85S. mit zahlr. Abb. und Tab.Die digitale Ausgabe finden Sie hier.

KWI: WBGU-Gutachten als Comic: Die Große Transformation - Klima: Kriegen wir die Kurve?

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) hat das Experiment gewagt und sein Gutachten „Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“ als Comic unter dem Titel „Die Große Transformation – Klima: Kriegen wir die Kurve?“(Jacoby & Stuart, Berlin 2013, 140 Seiten) aufbereitet. In neun Episoden thematisieren die unabhängigen Wissenschaftler als Comic-Helden, unter ihnen Politikwissenschaftler und KWI-Direktor Claus Leggewie, die Große Transformation zur klimaverträglichen, nachhaltigen Gesell-schaft und erklären die Grundlagen des Klimawandels, seine Folgen sowie mögliche Gegenmaßnah-men.Das Buch ist Teil eines vom Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF) geförder-ten Kommunikationsprojektes zur Bewertung alternativer Wissenstransferansätze für komplexe Zukunftsthemen. Weitere Informationen finden Sie hier

sfs: Challenge Social Innovation. Potentials for Business, Social Entrepreneurship, Welfare and Civil Society.

“Challenge Social Innovation” basiert auf Ergebnissen und Beiträgen, der weltweit ersten wissen-schaftlichen Konferenz zu sozialen Innovationen vom September 2011 in Wien. Unter dem gleich-namigen Tagungs-Titel „Challenge Social Innovation“ setzten sich mehr als 3oo Wissenschaftler aus der ganzen Welt mit Konzepten, Trends und Forschungsfragen zum Thema auseinander. Die Neu-veröffentlichung bietet einen guten Überblick über den internationalen Stand dieses recht neuen For-schungsfeldes und enthält Vorworte von Agnès Hubert (Mitglied des Bureau of European Policy Advisers (BEPA) der Europäischen Kommission) und Antonella Noya (Senior Policy Analyst bei der OECD, Leiterin des OECD LEED Forum on Social Innovations).

Herausgeber: Franz, Hans-Werner; Hochgerner, Josef; Howaldt, Jürgen. Erschienen im Springer Verlag, 2012, XVII, 384 p. 37 illus. Weitere Informationen finden Sie hier

ISST: Whitepaper “Cloud-orientierte Service Marktplätze”

Auf virtuellen Marktplätzen in Form von zentralen Service-Plattformen können sich Kunden über mehrere Dienste-Anbieter hinweg modular, bedarfsgerecht und skalierbar die Leistungen zusammenstellen, die ihren individuellen Wünschen entsprechen. Das Fraunhofer ISST hat in einem Whitepaper die geschäftlichen und technischen Konzepte Cloud-orientierter Service-Marktplätze zusammengefasst und zeigt anhand von konkreten Praxisbeispielen und Szenarien aus den Bereichen E-Logistics, E-Health und E-Government Potenziale auf, weist aber auch gleichzeitig auf datenschutzbezogene, sicherheitstechnische und rechtliche Probleme hin, welche es noch zu lösen gilt. Die Studie finden Sie hier als Download.

RWI: Ruhr Economic Papers – Who does the shopping? Gang zum Supermarkt bleibt Frauensa-che

Obwohl immer mehr Frauen berufstätig sind, erledigen sie nach wie vor häufiger als Männer die Einkäufe für den Haushalt, in dem sie leben. Allerdings haben die Männer sich in den vergangenen Jahren zunehmend an den wöchentlichen Einkäufen beteiligt. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und der Bergischen Universität Wuppertal. Während sich in den Industrieländern die Erwerbsquoten von Frauen und Männern immer mehr angleichen, besteht eine geschlechterspezifische Disparität bei unbezahlter Arbeit auch weiterhin. Insbesondere Einkäufe und typische Haushaltsbesorgungen bleiben zeitintensive Aktivitäten, die noch immer weitestgehend von Frauen unternommen werden, und dies ungeachtet ihrer jeweiligen Erwerbssituation. In der vorliegenden Studie werden ökonometrische Methoden zur Paneldaten-Analyse verwandt, um die geschlechterspezifische Ungleichheit im Einkaufsverhalten zwischen Paaren genauer zu untersuchen. Die Analyse umfasst 4,175 Paare, die zwischen 1996 und 2009 an einer Befragung des Deutschen Mobilitätspanels teilgenommen haben. Während Frauen immer noch mehr Zeit für Haushaltsbesorgungen aufwenden, kann gezeigt werden, dass die Differenz zwischen Mann und Frau im Untersuchungszeitraum abgenommen hat, und dies gilt insbesondere bei Familien mit Kindern. Zu den wichtigsten Determinanten des Einkaufsverhaltens in Deutschland zählen der jeweilige Erwerbstatus von Mann und Frau, sowie die Anzahl der Kinder im Haushalt. Zudem wird das intrafamiliäre Einkaufsverhalten maßgeblich durch Führerscheinbesitz und freien Zugriff auf einen Pkw beeinflusst. Die Studienergebnisse können Sie hier als PDF herunterladen.

BAuA-Tagungsband stellt Trends zum Einsatz digitaler Menschmodelle vor

Im Rahmen der Studie „Digitale Ergonomie 2025“ hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mit Hilfe einer Expertengruppe Trends für die kommenden Jahre herausgearbeitet. Die Ergebnisse standen im Mittelpunkt des Symposiums „Digitale Ergonomie Trends zum Einsatz digitaler Menschmodelle“, das Ende November 2012 in der BAuA Dortmund stattfand. Jetzt hat die BAuA den Tagungsband veröffentlicht. Computerprogramme unterstützen heute Ingenieure bei der Entwicklung von Produkte und Anlagen. Mit wenigen Mausklicks verändert der Konstrukteur Eigenschaften der Maschine wie verwendete Werkstoffe oder Abmessungen. Ähnlich können rechnergestützte Methoden der Ergonomie helfen: Geeignete Modelle des Menschen simulieren beispielsweise Bewegungsabläufe und Belastungen im Computermodell schon in der Entwicklungsphase. Solche virtuellen Abbildungen im Computer decken frühzeitig Mängel in der Gestaltung auf, die dann bei der realen Umsetzung vermieden werden. Sichere und gebrauchstaugliche Produkte sowie die Arbeitsgestaltung lassen sich so gezielt verbessern. Beim Symposium diskutierten mehr als 90 Teilnehmer über künftige Entwicklungen im Bereich der rechnergestützten Ergonomie. Neben der Vorstellung der wesentlichen Ergebnisse des BAuA-Forschungsprojektes „Digitale Ergonomie 2025“ präsentierten hochrangige Vertreter aus Wissenschaft und namhaften Industrieunternehmen aktuelle Schwerpunkte aus Sicht von Anbietern wie auch Anwendern. Der Tagungsband „Digitale Ergonomie – Trends zum Einsatz digitaler Menschmodelle“ enthält die Beiträge der Referenten und kann im PDF-Format hier herunter geladen werden oder auf der BAuA-Homepage unter der Adresse www.baua.de/publikationen

KWI: Schlüsselwerke der Kulturwissenschaften

Was ist eigentlich der Kern der „Kulturwissenschaften“? Das Nachschlagwerk „Schlüsselwerke der Kulturwissenschaften“ (2012) unternimmt zum ersten Mal den Versuch, Schlüsselwerke der Kulturwissenschaften in einem Band in verständlicher Sprache zu versammeln. Die Publikation versteht Kulturwissenschaften als „fächerübergreifende Orientierung“ (Bachmann-Medick 2007) und spiegelt in weiten Teilen die inter- und transdisziplinäre Forschungsarbeit und Diskussion am KWI wider. In dem Band stellen über 100 Aufsätze die jeweiligen Werke vor und zeigen ihre Relevanz für die Kulturwissenschaften auf. Claus Leggewie, Darius Zifonun, Anne Lang, Marcel Siepmann, Johanna Hoppen (Hg.) (2012): Schlüs-selwerke der Kulturwissenschaften, Reihe Edition Kulturwissenschaft transcript-Verlag, Bielefeld; 344 S., kart., 25,80 €, ISBN 978-3-8376-1327-8

IAQ: Innovationsprojekt stellt sich mit Internetvideo vor Wiedereinstieg mit System

Nach der Babypause zurück in den Job – dieser Weg kann steinig und mit vielen Hürden verbunden sein. Unterstützung finden Mütter bei Arbeitsagenturen und Jobcentern, Ju-gendämtern und Familienzentren. Im Innovationsprojekt „Neue Wege NRW – beruflicher Wie-dereinstieg mit System“ haben das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duis-burg-Essen (UDE) und das Frechener Institut für innovative Bildung bereits entsprechende Kon-zepte entwickelt und umgesetzt. Jetzt stellt sich das Projekt mit einem Film auch im Internet vor. Die Erfahrungen zeigen: die große Gruppe der Berufsrückkehrerinnen erreicht man am besten über die Familienzentren. In den beteiligten Kitas finden Mütter, die sich auf dem Arbeitsmarkt neu orientieren wollen und gleichzeitig die Kinderbetreuung organisieren müssen, Beratungsangebote von Jugendhilfe, Jobcenter und Arbeitsagentur. Denn wenn alle ihre Kräfte bündeln, gelingt der Einstieg umso besser. Informationen und Gespräche in lockerer Atmosphäre gibt es etwa im Elterncafé, bei Themenveranstaltungen oder speziell entwickelten Elternkursen. Diese Angebote kommen – wie der Film zeigt – sehr gut bei den Teilnehmerinnen an. In zwei Jahren wurden Konzepte für arbeitsmarkt- und berufsorientierende Veranstaltungen, Fort-bildungen und Infomaterialen entwickelt. „Der Film soll dazu beitragen, dass diese Erfahrungen auch in anderen Städten und Gemeinden umgesetzt werden können“, erläutert Projektleiterin PD Dr. Sybille Stöbe-Blossey vom IAQ. „Neue Wege zum Wiedereinstieg lassen sich überall finden, wenn die Zusammenarbeit gut organisiert wird.“ Ein Transferhandbuch dokumentiert zudem die Erfahrungen und macht sie so landesweit nutzbar. An dem Projekt beteiligen sich Familienzentren, Jugendämter, Arbeitsagenturen und Jobcenter aus Düsseldorf, Gelsenkirchen und Hamm, der Städte-Region Aachen, dem Kreis Borken und dem Rhein-Erft-Kreis. Es wird vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Der Film ist hier online abrufbar: www.iaq.uni-due.de/projekt/2011/neuewegefilm.php

Weitere Informationen: PD Dr. Sybille Stöbe-Blossey, Tel. 0203/379-1805, ;

Dr. Karola Köhling, Tel. 0203/379-1839,

PROSOZ: Vorstellung und Publikation der Elefanten-Kindergesundheitsstudie 2011/2012

In der durch den Schuhhersteller Deichmann finanzierten Elefanten-Kindergesundheitsstudie befragte das Hertener PROSOZ-Institut für Sozialforschung fast 5.000 Kinder im Alter zwischen 7 und 9 Jahren. Es zeigte sich, dass schon Kinder der zweiten und dritten Schulklassen ein ausgeprägtes Gesundheitsbewusstsein haben. Befragt wurden die Kinder u.a. zu den Themen Ernährung, Bewegung und Stress sowie Entspannung. „In diesem jungen Alter ist alles vorhanden, was zur Ausbildung eines gesunden Lebensstils erforderlich ist: Bewusstsein, Motivation und Wissensdurst. Nun sind wir Erwachsene gefordert, diese Impulse zu verstärken, zu erhalten und weiterzuentwickeln“, erklärte Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer bei der Vorstellung der Elefanten-Kindergesundheitsstudie im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin. Die Elefanten-Kindergesundheitsstudie können Sie hier als PDF herunterladen.

Aktuelle Veröffentlichungen/Neuerscheinungen

„Rousseaus Ursprungserzählungen“ von Alfred Hirsch und Pascal Delhom

Die Ursprungserzählung von Jean-Jacques Rousseau ist Dreh- und Angelpunkt einer neuartigen Philosophie der Geschichte, die sich nach Rousseau zum beispielgebenden Modell menschlicher Welterkenntnis entwickelte. Der neu im Verlag Wilhelm Fink erschienene Band „Rousseaus Ursprungserzählungen“, herausgegeben von Pascal Delhom (Universität Flensburg) und Alfred Hirsch (Kulturwissenschaftliches Institut Essen), beleuchtet Rousseaus vielfältige Anwendung der Ursprungserzählung: um die jetzige Welt zu verstehen und zu erklären, um die kulturelle und wissenschaftliche Entwicklung der Gesellschaft zu kritisieren, um sein Leben zu rechtfertigen und um theoretische Stellungnahmen, etwa über die Entwicklung der Sprache oder der Musik, zu untermauern. Pascal Delhom, Alfred Hirsch (Hrsg.): Rousseaus Ursprungserzählungen. Wilhelm Fink Verlag, Oktober 2012, 211 Seiten

RWI / acatech: Die Energiewende finanzierbar gestalten - Effiziente Ordnungspolitik für das Energiesystem der Zukunft

Unter der Projektleitung durch Prof. Dr. Christoph M. Schmidt, Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) wurde von einer Gruppe aus Ökonomen und Technikwissenschaftlern eine Stellungnahme zur Energiewende erarbeitet und als acatech POSITION veröffentlicht. In der Stellungnahme hat die Projektgruppe um den Wirtschaftsweisen Prof. Schmidt wesentliche Eckpfeiler einer effizienten Energiewendepolitik beschrieben und dabei unter anderem die ordnungspolitischen Rahmenbedingungen, die für eine finanzierbare Energiewende geschaffen werden müssen, benannt. Zudem wird darauf eingegangen, wie die die Energiewende in die EU-Energiepolitik eingebettet werden sollte und wie eine erfolgreiche Energiewende einen effektiven Beitrag zum globalen Klimaschutz leisten kann. Die Stellungnahme steht hier zum Download bereit

Viel erreicht - wenig gewonnen. Ein realistischer Blick auf das Ruhrgebiet (Heinze/ Bogumil/ Strohmeier/ Lehner, 2012)

Im Klartext Verlag ist das Buch "Viel erreicht - wenig gewonnen. Ein realistischer Blick auf das Ruhrgebiet" von Rolf G. Heinze, Jörg Bogumil, Klaus Peter Strohmeier und Franz Lehner erschienen (ISBN: 978-3-8375-0718-8, 17,95 €). Die Autoren, Professoren der Ruhr-Universität Bochum, bieten auf 178 Seiten eine Bestandsaufnahme der neueren sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen und Strukturen des Ruhrgebiets und thematisieren dabei zentrale Punkte wie den Demografischen Wandel, die Strukturentwicklung und die Bildungsnotwendigkeit im Revier. Sie analysierten, dass im Ruhrgebiet in Sachen Strukturwandel einiges erreicht, aber nur wenig gewonnen wurde: Die überdurchschnittlichen Arbeitslosenzahlen, die Finanznöte der Kommunen und die Abwanderung qualifizierter junger Menschen und Familien aus der Region machen deutlich, dass das Ruhrgebiet noch längst nicht zu einer wirtschaftlich starken, international wettbewerbsfähigen Region geworden ist. Schlimmer noch: In zwei wichtigen Bereichen hat das Ruhrgebiet nicht nur nichts gewonnen, sondern viel verloren – nämlich beim Humanvermögen und bei seiner regionalen Handlungsfähigkeit. Die Autoren plädieren für forcierte Investitionen in die Menschen, die der Strukturwandel der letzten Jahrzehnte nicht nur um den Arbeitsplatz, sondern auch um zentrale gesellschaftliche Teilhabechancen gebracht hat. Eine bessere interkommunale Kooperation und zugleich die „funktionale Differenzierung“ der Kommunen, die immer auch mehr Konkurrenz bedeutet, ist unabdingbar. Und: Nur die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in den Städten kann eine Wende einleiten. Flyer hier Link zum Klartext-Verlag hier

Bildungsbericht Ruhr

Bildungsbericht Ruhr Der bundesweit erste regionale Bildungsbericht ist veröffentlicht. Darin wird das Bildungsangebot der Ruhr-Region analysiert - über die gesamte Bildungsbiografie hinweg, d.h. von der frühkindlichen Bildung über das Schulwesen und die berufliche Bildung bis hin zu den Hochschulen, der Erwachsenenbildung und Bildungsangeboten im Rahmen von Jugendarbeit, Vereinssport und Kultureller Bildung.. In fünf Modulen, orientiert an der Bildungsbiografie, wird in der Studie eine empirische Beschreibung von Bildungsangeboten, -prozessen und -ergebnissen erstellt, das Modul 4 beleuchtet Kontext und Rahmenbedingungen der Hochschulen. Die Studie analysiert weiter Angebotsstruktur und Nutzungsverhalten und die Prozesse beim Übergang zwischen Schule, Hochschule und Beruf. Der Bericht endet mit übergreifenden Empfehlungen. Die Gesamtstudie wurde von einem wissenschaftlichen Konsortium erstellt, dem insgesamt 27 Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum, der Universität Duisburg/Essen und der Technischen Universität Dortmund sowie der CHE Consult GmbH angehörten. Das Institut für Schulentwicklungsforschung an der Technischen Universität Dortmund (IFS) hatte die Federführung. Die Metropolregion Ruhr hat die Initiative zur Studie gestartet, Der Regionalverband Ruhr und die Stiftung Mercator haben die Studie finanziert. Der Bericht wurde am 20.01.2012 unter Beisein von Ministerpräsidentin Kraft der Öffentlichkeit vorgestellt, was ein Startschuss sein soll für einen weiteren intensiven Diskurs aller Akteure über nächste Schritte auf dem Weg zu einer integrierten Bildungsregion in Deutschland. Weitere Informationen unter http://www.bildungsbericht-ruhr.de sowie der Berichtsdownload hier

RWI Materialien: Schwache Auslandsnachfrage dämpft Konjunktur – Konjunkturbericht Nordrhein-Westfalen 2012 (Döhrn/ Kitlinski/ Vosen, 2012)

Das RWI hat kürzlich den Konjunkturbericht 2012 für Nordrhein-Westfalen herausgebracht. Hierin analysierten die Autoren Roland Döhrn, Tobias Kitlinski und Simeon Vosen, dass aufgrund der schwachen Auslandsnachfrage die Konjunktur im Verlauf des Jahres 2011 spürbar an Schwung verloren und insbesondere in Nordrhein-Westfalen das Expansionstempo sogar etwas stärker nachgelassen habe als in Deutschland insgesamt. Ungeachtet der schwächeren Konjunktur dürfte sich die Lage am Arbeitsmarkt nicht verschlechtern. RWI Materialien Nr. 69 01/2012, 20 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-354-2 Zusammenfassung und pdf-Download hier

IAT-Forschung aktuell 11/ 2011: Elitestudie Ruhrgebiet: Einstellungen und Einschätzungen zur Region

Eine Studie aus dem Institut Arbeit und Technik (IAT / FH Gelsenkirchen, Autoren: Franz Lehner / Fikret Öz), die unter Prof. Dr. Franz Lehner in Kooperation mit der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt wurde, zeigt, dass die Führungskräfte des Ruhrgebiets zu ihrer Region stehen, aber dabei durchaus kritisch denken. Sie schätzen die Lebensqualität im Ballungsraum, aber das Kulturangebot, die Einkaufsmöglichkeiten, die Naherholung. Politik und Verwaltung in der Metropole Ruhr werden weniger positiv gesehen, viele stimmen der Einschätzung zu, dass die wirtschaftliche Entwicklung des Ruhrgebiets durch das Kirchturmdenken der Politik gehemmt werde. Einer umfassenden Integration der Ruhrgebietsstädte zu einer einzigen „Ruhrstadt“ stehen die Eliten der Region kritisch gegenüber. Vielmehr wird die wirtschaftliche Zukunft der Region in einer modernen Industrieproduktion gesehen, auf deren Fundament neue Leitbranchen aufbauen können. Kritisiert wird auch, dass die Wirtschaft im Ruhrgebiet zu wenig in Forschung investiere, um an der internationalen Spitze mithalten zu können, und dass das Land NRW mehr tun müsse, um die Qualität der Hochschulen zu sichern.Die Studie, die von Studierenden des Bachelor-Studiengangs Sozialwissenschaft im Rahmen eines Empirie-Moduls erstellt wurde, hatte zum Ziel, Einstellungen und Handlungsorientierungen der Eliten des Ruhrgebiets und die sich daraus ergebenden Perspektiven für die Entwicklung der Region zu untersuchen. Der Außensicht des „Ruhrpotts“, die vielen Rankings zu Grunde liegt, sollte damit auch eine Innensicht von Eliten entgegengesetzt werden. Als Eliten wurde ein größerer Kreis von Führungskräften und anderen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Arbeit, Politik, Kultur und Wissenschaft angenommen, die von ihren Ämtern, Positionen und Aktivitäten her Debatten, Vorstellungen und Entscheidungen im Ruhrgebiet regelmäßig beeinflussen. Downloadlink der IAT-Forschung aktuell 11/ 2011 hier

IAQ-Report: Kommunale Bildungspolitik – Strukturen und Bildungstrends

Kommunen begreifen sich in wachsendem Maße als gestaltende Akteure einer Bildungspolitik „vor Ort“. Empirische Erkenntnisse über die Inhalte dieser Politik fehlen jedoch bislang weitgehend. Die Themen kommunaler Bildungspolitik sind vielfach durch überregionale Diskussionszusammen-hänge bestimmt (bspw. Ganztagsbildung, Vernetzung Bildung/Jugendhilfe, Übergangsmanage-ment); es finden sich jedoch je nach lokalen Prioritäten und Bedarfen sehr unterschiedliche Schwerpunktsetzungen. Die kommunalen Initiativen werden durch Programme von Bund und Ländern flankiert. Die Kommunen erhalten durch diese Programme inhaltliche und strukturelle Impulse und nutzen sie zur Weiterentwicklung ihrer örtlichen Schwerpunkte. Sie können diesen Report als PDF herunterladen: http://www.iaq.uni-due.de/iaq-report/2011/report2011-04.php oder sich im Archiv einen Überblick über alle bisher erschienenen Reports verschaffen http://www.iaq.uni-due.de/iaq-report/

Gerlmaier, Anja / Latniak, Erich (Hrsg.), 2011: Burnout in der IT-Branche: Ursachen und betriebliche Prävention.Kröning: Asanger. ISBN 978-3-89334-566-3. Längst ist das Burnout-Syndrom mehr als eine "Managerkrankheit". Burnout-gefährdet sind viele, die sich im Job stark engagieren. Dazu gehören vor allem auch Wissensarbeiter/innen in der IT-Branche: In immer mehr IT-Unternehmen treten dort durch die Folgen von chronischem Stress und Burnout verursachte Arbeitsausfälle und Leistungsprobleme zutage. Der Sammelband enthält im ersten Teil theoretisch-konzeptionelle Beiträge, z.B. über • die Ursachen von Stress und Burnout bei IT-Fachleuten, • neue Belastungskonstellationen durch die Veränderungen in der IT-Branche, und • psychische Erschöpfung bei bestimmten Risikogruppen. Im zweiten Teil folgen praxisbezogene Beiträge, in denen detailliert die Erfahrungen des Verbundprojekts "Demografischer Wandel und Prävention in der IT-Branche" (DIWA-IT) bei der Umsetzung der entwickelten Präventions- und Gestaltungskonzepte dargestellt werden, z.B. • Ansatzpunkte eines alternsgerechten Präventionsmanagements, • Integratives Stressmanagement, • Nachhaltige Gesundheitsförderung, • Gesundheitsförderliche Arbeitsplatzgestaltung in kleinen und mittelständischen IT-Unternehmen. http://www.iaq.uni-due.de/aktuell/veroeff/2011/gerlmaier01.php

I. Bentz, J. Blume, M. Honnacker, R. Fähnrich, H.-J. Windberg, T. Wybierek: Gefährliche Produkte (Ausgabe 2011). Informationsdienst zum Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG)

1. Auflage. Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2011. ISBN: 978-3-88261-130-4, 208 Seiten, Papier, PDF-Datei Die vorliegenden Informationen der BAuA zur Geräte- und Produktsicherheit sollen die zuständigen Marktaufsichtsbehörden insbesondere bei der Entwicklung und Durchführung des Überwachungskonzeptes gemäß § 8 Abs. 4 des Geräte- und Produktsicherheitsgesetzes (GPSG) unterstützen. Darüber hinaus dient die vorliegende Schrift dem Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Behörden der Länder und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) als beauftragte Stelle nach dem Geräte- und Produktsicherheitsgesetz.Um dem Informationsbedürfnis der Bevölkerung über gefährliche technische Produkte entgegenzukommen, ist diese Informationsschrift auch öffentlich zugänglich.Aus urheberrechtlichen Gründen können jedoch nicht sämtliche Inhalte auf den Internetseiten veröffentlich werden. Dies gilt insbesondere für die in der Druckversion enthaltene Kopiensammlung von originalen Zeitungsmeldungen. Interessenten hieran können sich jedoch an das Informationszentrum der BAuA wenden und um Zusendung eines gedruckten Exemplars bitten. Link zum Volltext (PDF-Datei, 3 MB) http://www.baua.de/de/Publikationen....b=publicationFile&v=3

Dietrich Grönemeyer, Theo Kobusch, Heinz Schott (Hgg.), Thomas Welt (Mitarbeit):Gesundheit im Spiegel der Disziplinen, Epochen, Kulturen

Tübingen: Max Niemeyer Verlag, Dezember 2008, 447 Seiten ISBN 978-3-484-85001-9 Aus interdisziplinärer Perspektive wird das Thema der Gesundheit in 21 Beiträgen beleuchtet. Mediziner, Medizinhistoriker, Philosophen, Philologen, Theologen, Psychologen und Historiker haben sich an diesem Band beteiligt. Der Band eröffnet die Reihe Ars medicinae. Die Wissenschaft der Medizin und das Heil des Menschen. Sie wurde begründet durch die Initiative Gesundheit, einem Zusammenschluss von naturwissenschaftlich und geisteswissenschaftlich arbeitenden Ärzten, Forschern und Hochschullehrern. In der Reihe soll ein Verständnis von Gesundheit interdisziplinär thematisiert werden, das das gesamte Sein des Menschen samt seiner natürlichen, sozialen und kulturellen Umwelt umfasst. Integrative Medizinkonzepte werden beleuchtet und weiterentwickelt. An der Initiative Gesundheit ist vom Wissenschaftsforum Ruhr das Grönemeyer Institut beteiligt. In Zukunft wird auch die Sozialforschungsstelle Dortmund Beiträge leisten.

 

Jürgen Mittag/Thomas Urban (Bearb.):BrückenschlägeStiftung Bibliothek des Ruhrgebiets und Institut für soziale Bewegungen Essen: Klartext Verlag 2008, 84 Seiten ISBN 978-3-8375-0093-6 Im Mittelpunkt dieser Dokumentation stehen die Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets und das Institut für soziale Bewegungen, die sich mit dem Haus der Geschichte des Ruhrgebiets ein gemeinsames Domizil in Bochum teilen. Beleuchtet werden neben den Forschungsaktivitäten und Serviceangeboten beider Einrichtungen auch ihre Gründungsprozesse und Entwicklungslinien. Gezeigt wird in diesem Zusammenhang, dass mit dem Brückenschlag zwischen Stiftung und Institut eine Konstruktion geschaffen wurde, die ein bislang ungewöhnliches Kapitel der deutschen Wissenschaftslandschaft darstellt, die zugleich aber auch beispielhaft für den strukturellen Wandel des Ruhrgebiets steht. http://www.ruhr-uni-bochum.de/sbr/a....es/frameset_aktuelles.htm

Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung: Wahlrecht für Türken im Ausland

Zum ersten Mal in der Geschichte der modernen Türkei wird im August 2014 der Staatspräsident vom Volk direkt gewählt. Aber ein weiterer Aspekt macht diese Wahlen bedeutsam: Bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen und bei den späteren Parlamentswahlen (spätestens im Juni 2015) dürfen 2.7 Mio. türkische Staatsbürger im Ausland ihre Stimmen abgeben. Die Zahl der wahlberechtigten türkischen Staatsbürger außerhalb des Landes entspricht ca. 5 Prozent der Wähler und Wählerinnen – mehr als die Hälfte davon in Deutschland.


Aus dem Bericht:

- Stimmenabgabe in Deutschland wird an vier Tagen in sieben zentralen Wahllokalen erfolgen.
- In Wahllokalen werden im Durchschnitt 200.000 Personen ihre Stimmen abgeben

- Ein Wahlbezirk aus den 1,4 Millionen türkischen Staatsbürgern in Deutschland wäre der sechstgrößte Wahlbezirk des Landes.

 

Den Bericht zum Download finden Sie hier.

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Summe seiner Teile."

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