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Online-Vortrag: Alle(s) erzählen? DHC Lecture

Mittwoch, 30. Juni 2021, 18:15

Narrativität steht gerade in sehr vielen Feldern und Fachkulturen hoch im Kurs. ManagementratgeberInnen und Coaches erklären uns, wie Organisationen und Individuen eine packende story entwickeln; Wirtschafts- und PolitikwissenschaftlerInnen rekonstruieren, wie Narrative die Börse und Wahlen mitbestimmen; JournalistInnen und KommunikationswissenschaftlerInnen verfassen Handbücher, um der Welt im Modus der „Heldenreise" Sinn zu verleihen. Die Erzählforschung sieht dieser Bewegung zunehmend verwundert zu – offenbar wird die Popularisierung und Übersetzung ‚unserer' Arbeit keinesfalls nur als Erfolg empfunden. Ich möchte daher nachfragen, wie diese Aneignungen narratologisches Fachwissen überhaupt betreffen, und wie GeisteswissenschaftlerInnen darauf reagieren können. Mit analytischer Beschreibung, oder auch mit Ideologiekritik? Mit einer Reorganisation der eigenen Terminologie und transdisziplinärer Forschung? Mit neuen Clustern, die der Auszeichnung des Erzählens als universaler Kulturtechnik gerecht werden, seine Anwendbarkeit in den Blick nehmen und damit eine Gelegenheit für „Public Humanities" schaffen?

 

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(Quelle: Kulturwissenschaftliches Institut)

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