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KWI Sachbuch-Diskussion mit Autor Alexander Bogner: Die Epistemisierung des Politischen. Wie die Macht des Wissens die Demokratie gefährdet

Freitag, 7. Mai 2021, 08:00 - 17:00

Das soeben im Reclam-Verlag erschienene Buch „Die Epistemisierung des Politischen. Wie die Macht des Wissens die Demokratie gefährdet" kritisiert die Verengung des politischen Diskurses auf Sach- und Wissensfragen. Der Wiener Soziologe Alexander Bogner argumentiert, dass viele politische Streitfragen heute als Wissenskonflikte verhandelt werden. Das führt dazu, dass normative Aspekte, die die Konflikte eigentlich anfachen, in den Hintergrund treten. Wer am genauesten mit den Ergebnissen der Wissenschaft übereinstimmt, so die implizite Annahme, der verfügt damit auch über die beste Lösung. All jene, die in diesem Streit um Fakten und Daten, Evidenzen und Kompetenzen nicht mithalten können (oder wollen), bleiben in diesem Diskurs marginalisiert. Der gesellschaftliche Druck, die eigene normative Position durch Rekurs auf Expertenwissen abzustützen, trägt auf Seiten der Protestbewegung zur Mobilisierung esoterischer Gegenexpertise bei. So realisiert sich die angestrebte politische Emanzipation letztendlich als Emanzipation von den Fakten. Alternative Fakten haben ganz offensichtlich Konjunktur, wenn Politik als alternativlos erscheint. Das Ziel des Buches besteht darin, den politischen Umgang mit Krisen aus einer wissenssoziologischen Perspektive zu beleuchten, und zwar in einer Form, die den Inhalt auch für Fachfremde nachvollziehbar werden lässt.

 

Alexander Bogner wird an der Sitzung persönlich teilnehmen und in die Diskussion über sein Buch einführen. Geleitet wird die Diskussion von Martina Franzen.

 

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(Quelle: Kulturwissenschaftliches Institut)

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