Hintergrundbild

Schwarzes Brett

Gullywood: Neues Filmprojekt „Abwasserbetrieb als Arbeitgeber" in den Startlöchern
(Quelle: IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur/ Stand: 10.09.2020)

Planen, bauen, betreiben, instandhalten – beim Abwasserbetrieb gibt es vielfältige Tätigkeitsbereiche. Vor einiger Zeit haben sich 15 Abwasserbetriebe zusammengetan, um einen Film zu produzieren – einen professionellen Kurzfilm mit allem Drum und Dran. Das gemeinsame Filmprojekt „Bürgerinfo Kanal­bau­stellen" wurde inzwischen erfolgreich auf den Weg gebracht. Jetzt sprudeln die beteiligten Abwasserbetriebe nur so vor neuen Ideen – wie eine angebohrte Druckleitung. Daniela Fiege, Vorstand beim SAL ‑ Stadtbetrieb Abwasserbeseitigung Lünen, hatte den zündenden Einfall für das nächste Filmprojekt. Arbeitstitel: „Der Abwasserbetrieb als Arbeitgeber – so spannend und vielseitig kann Öffentlicher Dienst sein!" Weitere Teilnehmer gesucht!

Abwasserbetriebe Film presents: a Gullywood production
Der Fachkräftemangel macht sich auch im Abwassersektor bemerkbar. Deshalb soll in Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Agentur ein professioneller Kurzfilm von drei bis fünf Minuten Länge entstehen, der Schüler/-innen, zukünftige Auszubildende, Techniker/-innen, Jungingenieur/-innen und Verwaltungsfachleute auf kurzweilige, unterhaltsame Art für die vielfältigen Karrieremöglichkeiten in Abwasserbetrieben begeistert. Netzbetreiber können ihn auf ihrer Website nutzen, über die Sozialen Medien verbreiten und bei Jobbörsen, Infotagen an Schulen und anderen öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen zeigen.

Der Film soll

 - den Abwasserbetrieb als attraktiven, vielseitigen und zukunftssicheren Arbeitgeber bekannt machen
- die unterschiedlichen Aufgabenfelder im Abwasserbetrieb aufzeigen
- die vielfältigen Arbeitsfelder innerhalb des Abwasserbetriebs porträtieren
- mit einem modernen, dynamischen Look junge Leute ansprechen

Das Movie wird im Intro und Outro für jeden teilnehmenden Netzbetreiber individualisiert, damit er die Zuschauerinnen und Zuschauer persönlicher anspricht und optimal in die Öffentlichkeitsarbeit der Kommune eingebettet werden kann.

Filmemachen ist Teamarbeit
Dieses Crowdfunding-KOMMUNAL-Projekt koordiniert der Arbeitskreis Kanalbetrieb im Kommunalen Netzwerk Abwasser (KomNetABWASSER). Die Projektbeteiligten sind aber kein geschlossener Club. Weitere Filmproduzenten sind im Team herzlich willkommen – auch über den Kreis der KomNet-Teilnehmer hinaus. Wollten Sie immer schon mal im Abspann eines Films genannt werden? Jeder teilnehmende Abwasserbetrieb profitiert von dem Projektergebnis und kann den Arbeitgeber-Abwasserbetrieb-Film für seine Mitarbeiterwerbung und Öffentlichkeitsarbeit nutzen. Der Film steht den Teilnehmern in der jeweils individualisierten Fassung exklusiv zur Verfügung. Eine allgemeine Fassung des Films soll später vermarktet werden und so auch Rückerstattungen von Kostenbeiträgen ermöglichen.

>> Teilnahmereservierung zum Gullywood-Kurzfilm-Projekt

>> mehr

Neues Gedenkbuch erinnert an die jüdischen Opfer der NS-Zeit / Neue ISG-Datenbank erleichtert Recherche
(Quelle: Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen (ISG)/ Stand: 10.09.2020)

Ein neues Gedenkbuch erinnert an die jüdischen Menschen, die zwischen 1933 und 1945 in Gelsenkirchen von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Es war der Gelsenkirchener Hobby-Historiker Karl-Heinz Rotthoff, der die Idee zu dieser Publikation hatte und jahrelang recherchierte, Namen und Schicksale zusammentrug und gemeinsam mit der Grafikerin Nicole Cub und dem Buchbinder Dietmar Klein zu einem Buch ausarbeitete. „Ich möchte, dass die Opfer der NS-Zeit in Gelsenkirchen nicht vergessen werden. In diesem Gedenkbuch sind die Namen und die Daten aller jüdischen Gelsenkirchener Opfer des Holocaust erstmals vereint, bislang wurden die Listen der jüdischen ungarischen Zwangsarbeiterinnen und der jüdischen Bürger dieser Stadt getrennt voneinander gezählt", erklärte Karl-Heinz Rotthoff, der zudem betonte, dass sich bei der Recherche höhere Opferzahlen als bislang bekannt ergeben hatten. Rotthoff stellte ihren Namen und Daten jüdisch-religiöse Elemente wie Schma Jisrael, das jüdische Glaubensbekenntnis, zur Seite.

Erinnerung an Einzelschicksale
Oberbürgermeister Frank Baranowski nahm das Buch während einer Feierstunde im Ratssaal entgegen und dankte Karl-Heinz Rotthoff für seine unermüdlichen Recherchen. „Dieses Gedenkbuch macht deutlich: Hinter der enormen Zahl an Opfern nationalsozialistischer Gewalt standen Menschen, Individuen, Personen wie Sie und ich. Eine einzelne Frau, ein einzelner Mann, ein Kind, ein Jugendlicher. Dieses Buch gibt uns die Chance, uns mit den einzelnen Personen zu beschäftigen – und dadurch ein ganz individuelles Gedenken zu finden. Es gibt den einzelnen Menschen die Würde, die ihnen zusteht. Es behandelt sie so, wie es eigentlich geboten ist: als Person mit einer individuellen Geschichte und eigener Identität", so Baranowski. Er hoffe, dass das Buch von möglichst vielen Generationen in die Hand genommen und gelesen werde, betonte er zugleich.

Gedenkbuch liegt öffentlich aus
Das Gedenkbuch wurde mit Mitteln der Bürgerstiftung Gelsenkirchen, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen e.V. sowie des Instituts für Stadtgeschichte finanziert und wird künftig an zentralen Orten in der Stadt Gelsenkirchen einsehbar sein - zum Beispiel im Bildungszentrum, in der Jüdischen Gemeinde, im Institut für Stadtgeschichte und in der Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus".

Neue Datenbank erleichtert Recherche
Die intensiven Recherchen für das Buch hat das Team des Instituts für Stadtgeschichte (ISG) zum Anlass genommen, eine Online-Datenbank zu erarbeiten, die Recherchen zu den jüdischen Holocaust-Opfern aus Gelsenkirchen erleichtern soll. „Bislang mussten die Namen und Daten aus verschiedenen Datenbanken zusammengesucht werden. Unser neues Portal ermöglicht es erstmals, jetzt alle Daten und Hinweise zu den Schicksalen der jüdischen Opfer der NS-Zeit zwischen 1933 und 1945 aus dieser Stadt systematisch zu erfassen, sowohl die jener Menschen, die schon lange in der Stadt ansässig waren, als auch die jener, die nur vorübergehend hier lebten. Diese Datenbank hat maßgeblich von Karl-Heinz Rotthoffs Recherchen für das Gedenkbuch profitiert", erklärte Institutsleiter Dr. Daniel Schmidt. Im Rahmen der Feierstunde Ende August wurde eine Beta-Version der neuen Datenbank freigeschaltet. Sie soll stetig mit weiteren Rechercheergebnissen angereichert werden.

 >> Link zur Datenbank

 >> mehr

Urbane Produktion: Schokolade und Pesto statt Kohle und Stahl
(Quelle: Institut Arbeit und Technik / Stand: 10.09.2020)

Statt Koks, Eisen und Stahl werden in Bochum, Gelsenkirchen und Herne schon heute Schokolade, Öle und Pesto hergestellt. Auch Pilze, Stoffwindeln, Möbel, Maßschuhe, Gemüse und Käse gehören zu den Produkten, die in anderen Regionen „urban" in direkter Nähe von Stadtbewohner*innen produziert werden. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes „UrbaneProduktion.Ruhr (II) hat das Team – bestehend aus dem Institut Arbeit und Technik (IAT/ Westfälische Hochschule), der Hochschule Bochum, den Urbanisten e.V., der Wirtschaftsentwicklung Bochum sowie der Wirtschaftsförderung Gelsenkirchen – eine Wanderausstellung konzipiert.

Ziel der Ausstellung ist es, Ein- und Ausblicke rund um das Thema „Urbane Produktion" sowie bisher gewonnene Erkenntnisse rund um die Produktion im urbanen Raum auch außerhalb der wissenschaftlichen Schauplätze an Interessierte zu vermitteln und Besucher*innen für das Thema zu sensibilisieren. Wer wo warum und wie in der Stadt produziert, beschäftigt das Team seit dem Start des Projektes „UrbaneProduktion.Ruhr" im Jahr 2016. Die Förderung wurde Anfang des Jahres 2020 um zwei weitere Jahre verlängert.

Die Wanderausstellung zeigt die vielen Facetten städtischer Produktion, stellt produzierende Unternehmen und Gründungen – insbesondere aus dem mittleren Ruhrgebiet – vor und zeigt Möglichkeiten, Herausforderungen und Vorteile von wohnortnaher Produktion auf. Die Themen reichen von lebenswerten Quartieren und nachhaltiger Ökonomie über architektonische Lösungen und gläserne Produktion bis zu neuen und zukunftsfähigen Konzepten für Logistik und Handwerk.

Die Wanderausstellung beginnt mit einer Vernissage am 2. September 2020 in Bochum Langendreer (02.09.-11.09.), wandert dann nach Wattenscheid (21.09.-05.10.), anschließend nach Herne (19.10.-19.11.) und Gelsenkirchen (20.11.-09.12.), bevor sie im kommenden Jahr ihren Abschluss wieder in Bochum findet. Neben der Ausstellung gibt es an jedem Ausstellungsort ein spannendes Rahmenprogramm, für das um eine Anmeldung gebeten wird.

>> Termine

>> zur Ausstellungsseite

>> mehr

Gutachten des ILS zeigt: Zu wenig Bauland in NRW-Großstädten
(Quelle: ILS-Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung / Stand: 10.09.2020)

In Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) haben sich Prof. Dr. Stefan Siedentop und Prof. Dr. Stefan Fina vom ILS mit der Verfügbarkeit bebaubarer Flächen für den Wohnungsbau in den kreisfreien Städten und Landkreisen Nordrhein-Westfalens (NRW) beschäftigt. Die Studie zeigt, dass in den angespannten Wohnungsmärkten bebaubare Flächen fehlen, während in ländlichen Regionen nicht selten eine Überangebotssituation besteht. Eine erfolgreiche Wohnungspolitik muss deshalb darauf fokussieren, Bauland umfangreicher, schneller und kostengünstiger zu entwickeln und einer Bebauung zuzuführen.

Im Zeitraum 2016 bis 2018 wurde in Bonn und Münster im Vergleich mit anderen Städten in NRW mit jeweils 4,7 Wohnungen pro 1.000 Einwohner und Jahr am meisten gebaut. An dritter Stelle liegt Düsseldorf mit 4,3 Wohnungen pro 1.000 Einwohner und Jahr. Ein Blick auf die tatsächlich benötigten Wohnungen zeigt aber, dass beispielsweise in Münster zwischen 2016 bis 2018 2.450 Wohnungen pro Jahr zu wenig gebaut wurden. Ein ähnliches Ergebnis gibt es für die Stadt Bonn. In Köln fehlen für den genannten Zeitraum sogar 6.900 Wohnungen pro Jahr. Somit deckt die größte Stadt in NRW nur 46% des Wohnraumbedarfs.

>> komplette Studie

>> mehr

Expertise zum Achten Altersbericht der Bundesregierung: Digitale Teilhabe und (digitale) Exklusion im Alter
(Quelle: Institut für Gerontologie / Stand: 10.09.2020)

Der Achte Altersbericht der Bundesregierung (Ältere Menschen und Digitalisierung) wurde am 12.08.2020 von Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey, dem Leiter der Altersberichtskommission Prof. Dr. Andreas Kruse und dem BAGSO-Vorsitzenden und ehemaligen FfG-Vorstandsmitglied Franz Müntefering vorgestellt. Der Bericht, den das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Kürze auch in voller Länge veröffentlichen wird, geht den Auswirkungen der Digitalisierung auf das Leben im Alter nach und untersucht dabei verschiedene Lebensbereiche. Ein Team von Wissenschaftler*innen am Institut für Gerontologie an der TU Dortmund, Anja Ehlers,Dr. Moritz Heß,Dr. Susanne Frewer-Graumann, Dr. Elke Olbermann und Philipp Stiemke, hat für diesen Altersbericht eine Expertise zum Thema ‚Digitale Teilhabe und (digitale) Exklusion im Alter' erstellt, die ab sofort frei zugänglich ist. Die Autor*innen gehen insbesondere auf ältere Menschen mit niedrigem sozioökonomischen Status, im ländlichen Raum, mit Migrationshintergrund sowie mit Behinderungen und Multimorbidität unter Berücksichtigung von Gender-Aspekten ein. Auf Basis einer Literaturrecherche kommen die Autor*innen zu dem Schluss, dass für die untersuchten Gruppen ein erhöhtes Risiko einer digitalen Exklusion besteht.

>> zur Expertise

>> zum kompletten Altersbericht

>> mehr

Wissenschaftsforum


"Das Ganze
ist mehr als die

Summe seiner Teile."

________________________

A neu Baua Logo Schutzzone RGB    

 

  

   

 

         

     

 

 

ISAS Logo Standard 100k 

       logo

  

  

 

 Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets Logo RGB 002

 

Private Fördermitglieder:
Prof. Rolf Kinne
Peter Busse