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Schwarzes Brett

Jetzt Mitentscheiden: Acht Start-ups im Finale des Digital Logistics Award 2020
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML / Stand: 10.09.2020)

Am 18. August tagte die Expertenjury im Rahmen der Ausschreibung zum Digital Logistics Award 2020. Von den 32 Bewerbern aus 13 Ländern schafften es acht Start-ups ins große Finale. Das Besondere am Award ist, dass ein Fachpublikum aus mehr als 500 Experten der Logistikbranche über die drei Gewinner entscheidet. Dazu darf jeder Finalist im Rahmen des Zukunftskongresses Logistik drei Minuten pitchen und sich und seine innovative Idee vorstellen. Das Finale des Digital Logistics Award findet am 15. September 2020 erstmals digital statt. In diesem Jahr wird der komplette Zukunftskongress digital angeboten und die Teilnahme ist kostenfrei. Ab 15.15 Uhr werden die acht Finalisten pitchen und anschließend stimmt das Fachpublikum über die Gewinner ab, die dann am 16. September im Rahmen der Award Ceremony bekanntgegeben werden.

Zu den Sponsoren des diesjährigen Awards gehören die DAKOSY Data communication systems AG, die Loxxess AG und die Sick AG. Sie werden die Platzierungen bekannt geben.

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'PLATON Volkswirtschaftliche Auswirkungen von Platooning - Deutschland und Fokus Hessen als Transitland'
(Quelle: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT /Stand: 10.09.2020)

Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML hat eine Studie zum Projekt 'PLATON Volkswirtschaftliche Auswirkungen von Platooning- Deutschland und Fokus Hessen als Transitland' veröffentlicht. Das Projekt zielt darauf ab, die volkswirtschaftliche Implikationen des Platoonings, also dem LKW-Fahren in Kolonne auf Transportwirtschaft zu untersuchen. Hierfür wurde eine stufenweise Vorgehensweise angewandt, die aus den wesentlichen Elementen besteht: Erhebung von Metadaten, Modellbewertung und Szenarienvergleich. Im Ausblick wird durch Industrie, Politik und Wissenschaft eine Bewertung des Platooningssystems nach unterschiedlichen wirtschaftlichen Kriterien vollzogen. Die aktuelle ausschließliche Betrachtung wird in diesem Projekt ergänzt um ökonomische und volkswirtschaftliche Aspekte.

Laufzeit: 11/2019 - 07/2020 (9 Monate)

Förderung:
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Landes Hessen und der HOLM-Förderung im Rahmen der Maßnahme „Innovationen im Bereich Logistik und Mobilität" des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen gefördert.

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Red Dot Award: Brands & Communication Design 2020 für DBM-Dauerausstellung
(Quelle: Deutsches Bergbau-Museum Bochum / Stand: 10.09.2020)

Eingereicht in der Kategorie „Brands & Communication Design 2020" wurde der Beitrag „Complete Refurbishment and Redesign of the Deutsches Bergbau-Museum Bochum" – und damit die Gestaltung der neuen Dauerausstellung. Der Red Dot ist die Auszeichnung für hohe Designqualität. Nur an Einreichungen, die mit ihrer guten Gestaltungsqualität und kreativen Leistung überzeugen, vergibt die internationale Jury das begehrte Qualitätssiegel. Vier Rundgänge führen die Besucherinnen und Besucher des Deutschen Bergbau-Museums Bochum seit Sommer 2019 durch das Haus: Steinkohle, Bergbau, Bodenschätze und Kunst vermitteln die Bandbreite des Leibniz- Forschungsmuseums für Georessourcen.

Mit der neuen Dauerausstellung stellt sich das Deutsche Bergbau-Museum Bochum der Herausforderung, Inhalte und Ergebnisse aus der eigenen Forschung spannend, lehrreich und informativ zu präsentieren und die diversen Zielgruppen mit verschiedenen Vermittlungsangeboten anzusprechen. Ob als interaktives Spiel, multimediale Vermittlungsstation oder Hands-on-Exponat – nachhaltig sollen die Inhalte der Dauerausstellung vermittelt werden. Ergänzend führt eine Kinderspur durch die Rundgänge, mit eigenen Exponaten und auf Augenhöhe der jüngsten Besucherinnen und Besucher. Über 3.000 Exponate – darunter Objekte des Montanhistorischen Dokumentationszentrums des Deutschen Bergbau-Museums Bochum, Leihgaben und neue Exponate – werden für die vier Rundgänge in neuem Licht präsentiert.

Verantwortlich für die Gestaltung der Ausstellung ist die ARGE Krafthaus. Das Atelier von facts and fiction / res d Design und Architektur GmbH in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum.

ÜBER DEN RED DOT AWARD: BRANDS & COMMUNICATION DESIGN
Einmal jährlich sind Agenturen, Designer und Unternehmen aus aller Welt zur Teilnahme am „Red Dot Award: Brands & Communication Design" eingeladen. In der Sparte „Communication Design" stehen 17 Kategorien für die Einreichung einzelner Kommunikationsprojekte und Kreativarbeiten bereit. Sämtliche Einreichungen werden dem Leitmotiv „In search of good design and creativity" folgend von der Red Dot Jury bewertet. Ausgezeichneten Marken und Projekten steht die Nutzung des international bekannten Red Dot Labels sowie weitere Benefits offen.

BEWERTUNGSKRITERIEN
Die Wettbewerbsbeiträge werden einzeln begutachtet und in Hinblick auf ihre gestalterische und kreative Leistung bewertet. Bei der Evaluierung spielen verschiedene Kriterien eine Rolle. Sie werden je nach Art des Projekts und der Marke gewichtet und bilden einen Orientierungsrahmen. Aufgrund ihrer Expertise und ihres sozio-kulturellen Hintergrunds füllen die Juroren diesen individuell aus.

Die Bewertungskriterien im Bereich „Communication Design":
Idee: Originalität und Kreativität

Form: Gestaltungsqualität und Innovation
Wirkung: Verständlichkeit und Emotionalität

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DISS-Begründer Siegfried Jäger ist verstorben
(Quelle: Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) / Stand: 10.09.2020)

Prof. em. Dr. Siegfried Jäger war Begründer und wissenschaftlicher Leiter des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung (DISS). Am Sonntag, den 16.08.2020, ist er im Alter von 83 Jahren verstorben.

Durch seinen Tod verlieren wir einen kritischen Streiter und Mitstreiter, der sein Leben und sein Schaffen der Kritik an politischen, sozialen und gesellschaftlichen Prozessen gewidmet hat, insbesondere der Kritik an Ausgrenzungsprozessen durch Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus, aber auch der Beschäftigung mit den Diskursen um die Stahlkrise der 1980er Jahre, um Bioethik und um Gender Studies.

Von 1973 bis 2002 hatte Prof. Dr. Siegfried Jäger eine Professur für Linguistik im Fachbereich Germanistik an der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg bzw. Universität Duisburg/Essen inne. 1987 gründete er das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS), das er viele Jahre – zusammen mit seiner Frau – Dr. Margarete Jäger – leitete. Er entwickelte den sogenannten Duisburger Ansatz der Kritischen Diskursanalyse (KDA), ein umfangreiches qualitatives Verfahren zur Medien- und Interviewanalyse, welches u.a. auf der philosophischen Grundlage von Michel Foucaults Machttheorie basiert. Die KDA wurde und wird unter der Mitarbeit von Studierenden und WissenschaftlerInnen kontinuierlich weiterentwickelt und wird heute interfakultativ und international eingesetzt.

Prof. Dr. Siegfried Jäger leitete zahlreiche Forschungsprojekte, konnte auf eine langjährige internationale Vortragstätigkeit sowie zahlreiche Colloquien zu den Themen Rechtsextremismus, Rassismus, Medienanalyse, Diskurstheorie und Diskursanalyse mit internationaler Beteiligung zurückblicken. Er wurde als Sachverständiger zu Anhörungen des Bundes- und Landtages zu Themen wie „Politisch motivierte Gewalt", „Rassismus und Rechtsextremismus" geladen.

Neben zahlreichen redaktionellen Tätigkeiten sowie Gutachtertätigkeiten war er Herausgeber der Edition DISS im Unrast-Verlag Münster sowie Mitherausgeber der internationalen Zeitschrift „Critical Discourse Analysis" im Sage Verlag. 1991 gründete er zusammen mit Teun van Dijk (Amsterdam), Laura Balbo (Florenz), Nora Räthzel (Hamburg) die IASR (International Association for the study of Racism).

>> Nachruf von Helmut Loeven

>> Nachruf von Ulrike Bohnsack

 

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Turmfahrt wieder möglich
(Quelle: Deutsches Bergbau-Museum Bochum /Stand: 10.09.2020)

Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum bietet  die Turmfahrt auf das Fördergerüst wieder an. Unter strengen Hygieneauflagen ist damit das größte Exponat des Museums wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Unterdessen wird die „Zahl watte willst"-Regelung für Tagestickets bis Ende September beibehalten.

Weit über die Grenzen Bochums hinaus ist das germaniagrüne Fördergerüst bekannt und sichtbar. Seit 1973 prägt es die Stadtsilhouette und zeigt schon von weitem den Weg zum Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen. Aufgrund der Auflagen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 war die Turmfahrt bislang nicht möglich. Nun wurde ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet, mit dem Besucherinnen und Besucher seit Ende August 2020, wieder die Fahrt und den Blick über das Ruhrgebiet erleben können.

>> Informationen zu den Hygienemaßnahmen und Auflagen

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